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Von roter Arbeiterfahne bis Israels Apartheid- und Zionismusflagge

UZ-PRESSEFEST DER DKP:

FREUNDE UND FEINDE IN HARMONIE

(auch kritische) Anmerkungen von Jens-Torsten Bohlke

Kommunisten-online vom 27. Juni 2011 –

Eine provokatorisch formulierte Überschrift dieses Artikels? Nein, es geht nicht um Provokation der kommunistischen Bewegung in Deutschland oder der Kommunisten in irgendeinem Zipfel dieser Welt, wenn Genossen wie Günter Ackermann oder ich da mal eben gemeinsam das UZ-Pressefest in Dortmund am letzten Samstag besuchten. Schließlich verstehen sich der Rote Webmaster und alle Mitglieder der Redaktion von Kommunisten-Online als Kommunisten.

Dies jedoch im Gegensatz zur DKP-Führung und den Verantwortlichen für das UZ-Pressefest der DKP und die UZ nicht als bloßes Lippenbekenntnis, sondern durch alltägliche persönliche und gemeinsame Beiträge im Klassenkampf auf der Seite der kämpferischen revolutionären Arbeiterklasse unserer Zeit, wie Kommunisten-Online anschaulich jedem Besucher dieser Internetzeitung beweist. Wobei Chamäleons von der anderen Seite der Barrikade im Klassenkampf, der Seite des Imperialismus, auf Kommunisten-Online keinen Bühnenplatz erhalten, um sich als Teil der kommunistischen Bewegung aufführen zu können. Dies sehr im Gegensatz zum UZ-Pressefest.

Konkret meinen wir da jene, die da das verbrecherische zionistische Regime Israel als Hauptverbündeten des US-Imperialismus im Nahen und Mittleren Osten öffentlich bejubeln zu müssen meinen. Wir meinen auch jene, die da den Trotzkismus als trojanisches Pferd und spalterischen Keil des Imperialismus propagieren. Und wir meinen auch noch jene, die als Partei Der Liberalen (PDL) äh Partei Die Linke (PDL) „links antäuschen“, um für ein paar Silberlinge jede Privatisierungsschweinerei mitzutragen, wenn sie einen Posten im verrotteten Parlamentarismus der gewissenlosen bürgerlichen Politkarrieristen erhaschen konnten.

Sehr enttäuscht nahmen wir kurz vor Beginn des UZ-Pressefestes auf, daß DIE BANDBREITE auf Druck der zionistischen Israelfreunde in dieser Deutschen Kommunistisch sich nennenden Partei ausgeladen wurde. DIE BANDBREITE ist keine kommunistische Band. Aber sie gehört zu den höchst selten gewordenen Rockbands im deutschsprachigen Raum, welchen es gelingt, ihrem Publikum zu sehr kritischem Blick auf die derzeitigen Realitäten der imperialistischen Klassengesellschaft zu verhelfen. DIE BANDBREITE solidarisiert sich da beispielsweise ganz eindeutig mit dem palästinensischen Volk als Opfer abscheulichster israelischer Kriegsverbrechen und Apartheid-Gewalt. Was logischerweise den Zionisten von VVN/BdA und DKP nicht paßte. So wurde die bereits eingeladene Band nur wenige Tage vor dem UZ-Pressefest wieder ausgeladen. Dies mit der scheinheiligen Begründung, DIE BANDBREITE könnte den friedllichen und harmonischen Charakter des DKP-Volksfestes stören. Die DKP sollte sich dementsprechend umbenennen, meine ich. In Partei des Friedens und der Harmonie (PFH). Dies wäre doch dann nur ehrlich im Sinne ihres derzeit gezeigten Selbstanspruchs, oder?

Sie könnte auch PITK heißen, Partei der Israelfreunde, Trotzkisten und Kommunisten. Denn sie alle sind da einträchtig in der DKP beieinander, scheinen sich offenbar bestens zu vertragen und pflegen Frieden und Harmonie. Dies zu unserem Kopfschütteln im Namen von Marx, Engels und Lenin. Da ist offenbar zusammengewachsen, was gar nicht zusammenpaßt! Nicht neu, in der Bundesrepublik Deutschland.

Sicherlich klingt dies alles polemisch. So mag der eine oder andere hier lesende Besucher des UZ-Pressefestes die paar Teilnehmer dort mit der israelischen Fahne auf dem TShirt gar nicht bemerkt haben, eben weil dies wirklich nur wenige „Genossen“ waren. Als Mitglied der Belgischen Arbeiterpartei (PVDA/PTB) und somit einer namhafen kommunistischen Partei kann ich dazu nur sagen, daß Besucher der Manifiesta in Bredene, des Pressefestes unserer Parteizeitung SOLIDAIR im September an der belgischen Küste, ganz gewiß kein Bleiberecht auf unserer Parteiveranstaltung hätten, wenn sie sich als Träger der Fahne des zionistischen Verbrecherregimes Israel outen. Auch Trotzkisten wird bei der Belgischen Arbeiterpartei in jedem Fall die Tür gewiesen, anstatt ihrem SoZ-Infostand oder der IV. Internationale noch Raum zur Entfaltung zu bieten.

„VERSTEHT UNSERE POSITION HIER ÜBERHAUPT JEMAND?“

(FRAGTE DIE KKE AUF DEM UZ-PRESSEFEST)

Wir freuten uns sehr, den sehr aktiven und recht jungen Genossen von der KKE bzw. deren Jugendverband KNE auf dem UZ-Pressefest mehrfach zu begegnen. Als ich ihnen von ganzem Herzen Sympathie und Verbundenheit für den sehr leninistischen Kurs der KKE in der derzeitigen Entwicklungsphase Griechenlands bekundete, konnten sich die griechischen Genossen nicht so recht freuen. „Versteht unsere Position hier überhaupt jemand?“, fragten sie mich zweifelnd.

Angesichts der Schlagzeile auf dem Titelblatt der DKP-Zeitung „Unsere Zeit“ vom 24. Juni 2011 eine sehr berechtigte Frage dieser aufgeweckten griechischen Genossen vom kommunistischen Jugendverband KNE:

„Europäer, empört euch!“

Ruft da doch die DKP dazu auf, sich den „Empörten“ anzuschließen. Unsereins fragt sich da mit Verweis auf die jüngsten Erklärungen der KKE aus den letzten 4 Wochen sowie auch der Erklärung der KP der Völker Spaniens (PCPE), ob sich da der Autor Georg Polikeit eines jetzt so überschriebenen Leitartikels in der UZ bewußt an der Irreleitung und Täuschung der Arbeiterklasse und der sich zunehmend auflehnenden Volksmassen beteiligt wie ein artiges Schoßhündchen des Kapitals.

Liebe Genossen Mitglieder der DKP, der Ihr hier diese Zeilen lest: Schlagt bitte mal nach auf Kommunisten-Online:

http://www.kommunisten-online.de/International/spanien1.htm#%28PCPE%29

http://www.kommunisten-online.de/International/kke7.htm#Griechenland:

Zitat aus einer dieser Quellen, die wir leninistisch nennen:

„GEGEN DAS VOLK GERICHTETE SZENARIEN WERDEN DERZEIT IM HINTERGRUND VORBEREITET: SIE WERDEN GERADE AUF DEN STRASSEN UND PLÄTZEN AUSGETESTET.

Diejenigen, die schlechter gestellt worden sind, sind nicht die einzigen Leute, die auf den Plätzen anzutreffen sind. Vertreter von Lobbies mächtiger wirtschaftlicher und politischer Interessen erscheinen als empörte Bürger auf den Plätzen, ebenso wie Vertreter der Nichtregierungsorganisationen, welche eine ganz besondere Rolle spielen und möglicherweise Kollaborateure mit der PASOK-Führung präsentieren, indem sie da vorgeben, für Modernisierung und neue Lösungen zu agitieren (...)

NEIN ZU EINEM BÜNDNIS MIT EINEM HOHLEN TITEL LINKER UND FORTSCHRITTLICHER KRÄFTE, MODERNISIERER UND ERNEUERER.

JA ZU EINEM BÜNDNIS DER GEGEN DIE MONOPOLE GERICHTETEN ANTIIMPERIALISTISCHEN, ANTIKAPITALISTISCHEN KRÄFTE, EINEM IN EINEM KAMPF GEGEN DIE MACHT DER MONOPOLE UND FÜR DIE MACHT DES VOLKES VEREINTEN BÜNDNIS.

Nicht ein einziger Schritt nach vorn kann ohne das Bündnis mit der KKE, ohne eine starke und mächtige KKE gemacht werden.“

Der Verfasser jenes UZ-Artikels „Europäer, empört euch!“ (erschienen 24. Juni 2011) vertritt klar eine von der KKE und der PCPE abgelehnte Position, womit er dem Imperialismus einen Dienst erweist, nicht aber der kommunistischen Bewegung, der Arbeiterklasse und den antiimperialistischen Kräften innerhalb der Volksbewegung. Und wer bitte soll denn an der Spitze der kämpferischen revolutionären Teile der Arbeiterklasse und der antiimperialistischen Massenbewegung stehen, wenn nicht die kommunistische Partei, die zu sein die DKP in ihrem Namen als ihren Anspruch formuliert?

Kein Wunder, daß sich bei diesem Einreihen in kleinbürgerliches Dampfablassen von „Empörten“ Kommunisten wie die von KKE und KNE und auch wir von der Redaktion von Kommunisten-Online uns nur fragen können, ob die DKP-Funktionäre und UZ-Macher noch wissen, was sie da ihren Mitgliedern als politische Linie vorsetzen. Ob die DKP überhaupt weiß, welches ihre nächsten Aufgaben im Klassenkampf sein müssen. Ob die DKP überhaupt leninistische Bündnispolitik versteht.

IMMERHIN GAB ES VIELE GUTE BÜCHER ZU KAUFEN

Immerhin gab es viele gute kommunistische Literatur zu kaufen. Gleich am Eingang konnten wir uns vor dem Regen in jenes Gebäude flüchten, wo wir auf den ROTFUCHS-Infostand stießen. Während wir zweimal bei der trotzkistischen SoZ draußen vorbeigekommen waren und zu unserer Freude sich dort jeweils niemand außer die Standbetreiber aufhielten, hatten die sieben Rotfüchse alle Hände voll zu tun, den Ansturm des sie begeistert aufsuchenden Publikums zu befriedigen. Genosse Dr. Steiniger mußte wohl mindestens 50% der Besucher des UZ-Pressefestes die Hände schütteln. Ihm tat wahrscheinlich am Samstagabend seine rechte Hand weh davon. Mit großer Betroffenheit erfuhren wir von der schweren Krankheit des Genossen Armin Neumann. Und zumindest für einen kurzen Plausch hatte Genosse Wiljo Heinen Zeit.

Ich kaufte „Die Sache selbst aufgeben, heisst sich selbst aufgeben“ (Festschrift für Heinz Keßler zum 90. Geburtstag“) aus dem Verlag Wiljo Heinen. Hier im Literaturzentrum gab es auch die Nummer 2 der „International Communist Review“ in gedruckter Form und somit Stoff für mich zum Übersetzen und für Kommunisten-Online zum Veröffentlichen. Auch der „Counterinsurgency Planning Guide“ in einer deutschsprachigen Übersetzung von 1988 war dort zu bekommen. Eine unerläßliche Schrift für jeden Kommunisten bei der Vorbereitung auf „härtere“ Zeiten des Klassenkampfes infolge dessen, was die EU-Verträge und -Beschlüsse der letzten 20 Jahre unsereins ankündigen. Nur einem Gegner, den wir Kommunisten genau kennen, können wir gewachsen sein und wirksam organisierten Widerstand auch in bevorstehenden Zeiten übelsten Staatsterrors entgegensetzen.

Ich freute mich auch, Genossen Czech von der DKP Berlin, sowie weitere gute Genossen der DKP wie Magdalena Taufenbach zu treffen. Sie und die griechischen Genossen sowie die seit Jahren sehr aktiven Vorkämpfer für die Cuban Five, Josie und Dirk Brüning, lud ich gerne zur Manifiesta nach Bredene ein. Ich freute mich auch sehr über Dieter Stieberts Autogramm in „Fragen an das MFS“ (Werner Großmann, Wolfgang Schwanitz - Hrsg.). Dem Genossen Heinz Keßler wäre ich dort auch zu gerne begegnet, was uns leider nicht gelang.

„DIE LINKE“ MIMTE AUF FRIEDENSPARTEI

Kopfschüttelnd nahmen wir zur Kenntnis, wie ein Sprecher der Partei Die Linke (PDL) in deren Zelt sich entblödete, so zu tun, als würde „Die Linke“ seriös für Frieden stehen. Dabei wissen schwer von dieser Partei enttäuschte einstige Mitglieder wie der Rote Webmaster und ich ganz genau, daß unter den Vordenkern und führenden Köpfen dieses Sammelbeckens von Opportunisten ganze imperialistische Kriegstreiberfraktionen seit etlichen Jahren agieren. Was eine derartige „Partei Die Linke“ auf einem Pressefest von sich Kommunisten Nennenden zu suchen hat, wird sich mir wohl nie erschließen können. Wie denen ein DKP-Vorsitzender Heinz Stehr auch noch immer wieder in den Anus zu kriechen versucht, ist einfach nur ein jämmerliches Armutszeugnis für die Kommunisten, die es immerhin in der DKP ja auch noch in nennenswerter Zahl gibt.

Das Thema Venezuela pachtete die Trotzkistenredaktion von Venezuela-Aktuell für sich auf diesem UZ-Pressefest, vielsagenderweise gleich neben dem ND-Stand. Hugo Chávez wurde dort als Symbolfigur für den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ gepriesen, ganz vereinnahmt von den Trotzkisten also. Was Hugo Chávez keinesfalls gerecht wird, wie wir meinen, und was mit einer kommunistischen Position zur Bolivarischen Revolution absolut überhaupt nichts zu tun hat. Demgegenüber fiel uns ein linker Händler mit seinem Infostand auf, der es als seine solidarische Verpflichtung ansah, Artikel der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) anzubieten, was wir als sehr wohltuend aufnahmen.

Es kann nicht allein auf das schlechte regnerische Wetter zurückgeführt werden, daß offenbar Teilnahme und Atmosphäre bei diesem UZ-Pressefest spürbar schlechter als bei den vorherigen UZ-Pressefesten waren. Die DKP hat offenbar immer mehr Probleme, außerhalb bestimmter „harter Kerne“ Menschen anzusprechen. Was angesichts immer diffuser gewordener ideologischer Haltungen dieser Partei nicht verwundert.

Mit diesem Fazit kehrte ich vom diesjährigen UZ-Pressefest zurück nach Belgien, wo ich mich auf die „Manifiesta“ - das SOLIDAIR-Pressefest der Belgischen Arbeiterpartei und „Fest der Solidarität“ (Belgiens und international) freue. Hier Angaben dazu für interessierte Genossen:          

Foto: aktiv flugblätternde Mitglieder des Kommunistischen Jugendverbands Griechenlands KNE

Samstag, 24. September · ab 11 Uhr - Bredene aan Zee, Belgien.

Siehe dazu auch: http://manifiesta.be/  

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Nachtrag UZ-Pressefest 2011:

Nach wessen Pfeife tanzt die neue DKP-Führung?

Oder

Die Bandbreite der DKP

Von Günter Ackermann

Kommunisten-online vom 4. Juli 2011 – Dass es eine Ungeheuerlichkeit ist, dass die DKP-Führung die Polit-Hip-Hop-Band „Die Bandbreite“ erst ein und dann, nach einer Kampagne der Antideutschen in und außerhalb der DKP, wieder ausgeladen hatte, ist klar. Dennoch sagte die DKP-Führung, die Bandbreite sei eine linke Band, aber man befürchte Störungen beim Pressefest.  Mit anderen Worten: Die Antideutschen drohen mit Randale – die DKP-Oberen knicken ein.

(weiter im Text)

Die DKP-Führung gibt nach:
Died Bandbreite spielt doch

Liedermacher Kai Degenhardt, Sohn von Franz-Josef Degenhardt, unterschreibt das Protest-Plakat gegen die Ausladung der "bandbreite"

Auch die DKP-Bundesvorsitzende Bettina Jürgensen tritt für den  Auftritt der Band ein

Aus Protest gegen die Ausladung der "bandbreite" wird der Stand der Arbeiterfotografie schwarz überdeckt

Sie konnten es nicht verhindern, die Hetzkampagne war vergblich: 

„Die Bandbreite“ spielt beim UZ-Prfessefest

Wir haben schon vor Jahren erklärt, dass die „Antideutschen“ weder links noch Kommunisten sind, sondern Rassisten und Faschisten. Dennoch treiben sie in der DKP ebenso ihr Unwesen, wie auch in der Partei die Linke. Mag das bei der Linkspartei, mit ihrem pluralistischen Sammelsurium, noch verständlich sein (immerhin kann dann die Führung leichter machen, was sie will), so verwundert es doch etwas bei der DKP.

Oder auch nicht! Schon seit Jahrzehnten hat die DKP-Führung jeglichen Kampf um die Reinheit und Erhaltung des  Marxismus-Leninismus in der Partei auf gegeben. Früher bekam sie ihrem Ukas aus der SED. Hatte die SED die richtige Linie, dann auch die DKP und umgekehrt: Lag die SED daneben, dann auch die DKP.

Aber die DDR gibt es nicht mehr, die Ukas auch nicht und die DKP muss allein den Weg gehen. Mal abgesehen davon, dass ihre Mitgliedschaft total überaltert ist, so gibt es in ihr heute – noch weniger wie früher – keine ideologische Auseinandersetzung um die marxistisch-leninistische Linie. Also ist Tür und Tor offen für die unterschiedlichsten abweichlerischen Strömungen.

Dass es inzwischen DKP-Arbeitsgemeinschaften (Synonyme für Fraktionen) gibt, die sich nicht mehr inhaltlich politisch definieren, sondern vor allem nach sexuellen Neigungen, mag noch als Kuriosum gesehen werden. Aber es gibt – vorerst allerdings nur unterschwellig, auch Antideutsche. Der bekannteste Vertreter dieser Richtung ist der Dortmunder Ulrich Sander. Aber der ist nur einer von vielen. Dieser Flügel ist vor allem in der VVN-BdA konzentriert, übt aber mittels ihres herausgehangenen angeblichen Antifaschismus innerhalb der Partei keinen unerheblichen Einfluss aus. Dabei hilft ihre Vergangenheit als Organisation der Überlebenden der antifaschistischen Widerstands und der Konzentrationslager. Aber diese alten Kämpfer sind entweder bereits verstorben oder die absolute Minderheit geworden. Heute bestimmen vor allem die antideutschen Yuppies aus den Reihen der ehemaligen FDP-Jugend „Jungdemokraten“ den Kurs. Die ganz alten blicken da nicht durch und solche, wie Ulrich Sander, mach en einfach den antideutschen Kurs mit. Von daher vergiften sie auch noch den Rest der DKP. 

Aber zurück zum Pressefest:

Es gab eine Diskussion um diesen Rauswurf der „Bandbreite“. Einige linke Gruppen – außerhalb der DKP – solidarisierten sich mit ihnen. So der nicht unwichtige Freidenkerverband, aber auch die Gruppe „Arbeiterfotografie“ und es gab eine öffentliche Diskussion mit der „Bandbreite“. Daran nahm, von der Partei Die Linke, Diether Dehn (innenpolitischer Sprecher der Bundcestagsfraktion) teil: Der sagte:

„Alles das ist so widerwärtig, dass ich diesen Flügel der 'Antideutschen' nicht unter 'links' laufen lassen kann. Das sind keine Linken, das sind Leute, die von innen her das Rot aus den Wangen der Linken saugen.“

Da hat er zweifellos recht. Es erhebt sich aber die Frage, warum hat er seine Wange hin gehalten, als diese Leute die Wange seiner Partei von Innen her das Rot aussaugten und seine Fraktion den Gegnern der zionistischen rassistischen Kriegspolitik  einen Maulkorb verpasste? So jedenfalls verkünden  die Gysis stolz, das sei einstimmig gewesen.

Dass diese antideutsche faschistische Grobzeug sich in Dehms Partei breit machte und sogar in der Parteispitze entschiedene Befürworter hat, ist ein schlimm genug. Aber, das Stöckchen, dass ihnen die anderen Bundestagsparteien hinhielt und über das sie brav sprangen, stammt aus den eigenen Reihen: Das Papier, in dem behauptet wird, es gäbe in der Linkspartei Antisemitismus, stammt von antideutschen Mitgliedern dieser Partei. Das dürfen sie und s sie fliegen auch nicht raus.

Es gab jedenfalls harsche Kritik an der Ausladung der „Bandbreite“. So rückte selbst die DKP-Vorsitzende von der Ausladung ab. „Die Bandbreite“ konnte spielen und trotz Störverssuche der Antideutschen wurde ihr Auftritt ein voller Erfolg.

Lieder war ich am verregneten Samstag in Dortmund beim Pressefest und konnte das nicht mitkriegen. Trotzdem  freut es mich:

Für die Bandbreite – klar – aber auch für uns alle. Denn die widerlichste Strömung der Faschisten, die sich links und antifaschistisch tarnenden Antideutschen, wurden in die Schranken verweisen, Die Mossad und die anderen zionistischen Hintermänner haben eine Niederlage erleiden müssen. Das ist das Erfreulichste.

G.A.

Siehe auch;

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16688

Fotos: Bilder von Mustafa Arslan, Uwe Bitzel, Cindy Dillmann, Karl-Reiner Engels, Anneliese Fikentscher, Henning Günther und Andreas Neumann (alle Arbeiterfotografie)

Der Bandbreite Song "Was ist los in diesem Land?"  nier:
http://www.youtube.com/user/diebandbreite#p/u/1/8fLuuuIptLE

Die Bandbreite Video vvom UZ-Pressefest

http://www.youtube.com/user/diebandbreite#p/u/7/-Z8M5jTm490

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