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Bombenangriff
in Afghanistan
Nebelwand
von Lügen – Lehrmeister Goebbels lässt grüßen
Man
spürt direkt, wie sie lügen
Von
Günter Ackermann
Kommunisten-online
vom 8. September 2009 – Sie winden sich, machen das Maul auf, was
rauskommt ist Lüge. Wie sie lügen ist durchsichtig, man sieht direkt
die Nebelschwaden. Ich meine -
nicht nur – die Berichterstattungen über den Bombenangriff in
Afghanistan in der Nacht von 3. zum 4. September 2009. Wer sich die
Berichterstattung der deutschen Presse anschaut, der stellt fest, dass
diese – bis in die Formulierung hinein – einheitlich das redet, was
die Lügner in Uniform und in der Regierung so von sich geben. Wie
damals im Krieg in Jugoslawien wird die Realität verfälscht. Die
Bundeswehr redet nur von Taliban als Opfer. Die Tanklastzüge saßen
mitten in einem Fluss auf einer Sandbank fest – sagen die deutschen
Militärs.
Was
mir gesichert erscheint: Afghanen – möglicherweise Taliban – klauen
zwei volle Tanklastzüge und fahren damit weg. In einem Dorf lassen sie
die Dorfbewohner die Ladung – Benzin – abzapfen. Benzin ist auch in
Afghanistan für viele Menschen wichtig. Sie kochen und heizen zum Teil
mit Benzinbrennern. Warum die Diebe das Benzin verschenken? Möglicherweise
um sich bei der Bevölkerung Sympathien zu verschaffen.
Aber
selbst das wird von den uniformierten Lügnern nicht zu gegeben. Die
Taliban wollten aus den Lastzügen Bomben bauen – wird behauptet. Naja,
es ist ja klar: Man klaut zwei Tanklastzüge vor den Augen der deutschen
Militärs, Die fordern Luftaufklärung an. Die amerikanischen Aufklärer
entdecken die LKWs um genau 23.14 Uhr (nicht
um 23:13, nicht 23:14, man muss ja bei der Wahrheit bleiben). Die
Aufklärer kreisen über den angeblichen Taliban und die lassen sich
fotografieren, machen aber keinen Versuch abzuhauen. Nach
15 Minuten müssen die Aufklärer wegen Spritmangel abdrehen.
Weitere
10 Minuten später kamen zwei F15-Flieger und beobachteten weiter. Um
1:39 Uhr ordnete Bundeswehr-Oberst Georg Klein an, die Laster zu
bombardieren – was 10 später auch geschah.
Die
Taliban – oder wer auch immer – hatten also 155 Minuten = 2 Stunden
und 35 Minuten Zeit um abzuhauen. Das taten sie aber offenbar nicht.
Warum? Das allein weiß Allah.
Die
Zeitangaben stammen aus dem Bendlerblock in Berlin.
Aber
weiter: Der deutsche Oberst, der den Angriff befahl, muss ein wahrer
Menschenfreund sein. Die Amis empfahlen ihm, Bomben mit über 900 kg
abwerfen zu lassen. Aber der Menschenfreund in deutsche Uniform
entschied sich für kleine Bombchen von nur 227 kg abzuwerfen. Ein
wahrer Gutmensch!
Und
dieser wahre Menschenfreund, der die Afghanen durch den Einsatz kleiner
Bomben schonte, wird jetzt – so hohe Bundeswehr Offiziere – von den
Amis zum Baueropfer gemacht.
Das
Ding, mit den Bombenangriffen auf die Tankwagen, war offenbar selbst dem
Kommandeur der Nato in Afghanistan etwas zu stark. Der US-General
Stanley McChrystal, Chef der Nato-Truppen am Hindukusch, setzte ein
Untersuchungsteam ein. Da aber beging er die „bodenlose Frechheit“
(lt. Bundeswehr-Offiziere), er deckelt nicht die Ermittlungen ab,
sondern erlaubte einem Journalisten der Washington Post die
Untersuchungen zu verfolgen. Dazu sagte ein Bundswehr-Lamettaträger:
"Das stinkt zum Himmel. Offensichtlich ist Oberst Klein das
Bauernopfer, um das deutsche Engagement in Afghanistan zu
diskreditieren."
Der
US-General hatte sich nämlich kritisch zu diesem Einsatz geäußert und
die Washington Post veröffentlichte einen kritischen Artikel darüber.
In diesem Artikel war von 120 Toten – die meisten Zivilisten –
berichtet worden.
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Nur
Taliban?
US-General besucht beim Luftangriff verwundetes ziviles Opfer
oder
Machen US-Generäle neuerdings Krankenbesuche bei den Taliban? |

Foto
des einen bombardierten Tanklasters
Angeblich
blieben die auf einer Sandbank im Fluss stecken. Wo ist das
Wasser des Flusses? |
Warum
also verleumden die US-Offiziere die Helden aus Germany – folgt man
der Logik der schwaz-rot-goldenen Lametta-Träger? Ist doch klar: Die
Bundeswehr weiht pausenlos Kindergärten in ihrer Besatzungszone ein und
wenn sie das nicht macht, bohrt sie Brunnen und baut Krankenhäuser und
Schulen. Die Afghanen, in der von Deutschen besetzten Gegend
Afghanistans, kommen in freudige Erregung, wenn sie auch nur an
Deutschland, die Deutschen und die Bundeswehr denken, geschweige davon
reden.
Genau
das muss geändert werden, meinen die Taliban, meinen die Amis und deren
General Stanley McChrystal. Die wahren Helden sind unsere deutschen
Jungs. Lasst die gefälligst in Ruhe – keiner schießt besser und
keiner bohrt so viele Brunnen. Zugegeben: Beim Bomen werfen sind sie
etwas vorschnell.
Oder?
Ich meine, die haben dort weder Brunnen zu bohren oder Kindergärten
einzuweihen, zu schießen haben sie überhaupt nichts und Bomben werfen
auf keinem Fall – in der
Gegend haben sie nichts verloren. Schon gar nicht haben deutsche
Offizieren den Mord an über hundert Afghanen zu befehlen. Ihre Lügen
von humanitären Einsätzen da und Verteidigung Deutschlands da, sind Lügen
und haben bekanntlich kurze Beine – Minister Jung, zeige deine.
G.A.
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