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Schluss
mit Intervention in souveräne unabhängige Staaten!
CHAVEZ
FORDERT VON OBAMA ABZUG AUS MILITÄRSTÜTZPUNKTEN IN LATEINAMERIKA
von
Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Caracas,
16. August 2009, Tribuna Popular TP.- Der
Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela bekräftigte am
vergangenen Sonntag seinen Aufruf an seinen US-Amtskollegen Barack Obama,
konsequent zu seinen Reden von Demokratie zu stehen und damit aufzuhören,
sich in die inneren Angelegenheiten der souveränen und unabhängigen Länder
Lateinamerikas einzumischen.
„Präsident
Obama, aus Südamerika bitten wir Sie nicht darum, in Honduras zu
intervenieren. Im Gegenteil, wir bitten Sie darum, dass das Imperium für
jetzt und immer seine Hände aus Honduras und Lateinamerika
herausnimmt“, so Chávez aus Paraguaná, im venezolanischen
Bundesstaat Falcón, dem Thermo-Elektrischen Kraftwerk, im Programm „Aló
Presidente“ Folge 337.
Der
Staatschef wies darauf hin, dass er über vertrauenswürdige
Informationen verfügt, dass der am Tag des Putsches gegen den
verfassungsmäßigen Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, gegebene
Befehl zur Entführung und Verschleppung aus Honduras auf dem US-Militärstützpunkt
von Palmerola auf honduranischem Territorium erteilt wurde.
„Zelaya
vertraute mir an, dass als sie ihn in das Flugzeug zwangen, sie ihn erst
nach Palmerola brachten. Dort diskutierten US- und honduranische Militärs,
denn sie wussten nicht, was sie mit ihm anstellen sollten. Ob sie ihn
umbringen sollten, in Gefangenschaft stecken sollten oder aus dem Lande
werfen sollten. (...) Am Ende trafen die US-Militärs die Entscheidung:
Nach Kostarika verschaffen“, so Chávez wörtlich.
Daher
fordert der venezolanische Präsident von Obama, dass er den Militärstützpunkt
in Palmerola räumt, von wo aus vor Jahrzehnten der schmutzige Krieg
gegen das sandinistische Nikaragua und gegen die demokratischen Regimes
von El Salvador und Guatemala geführt worden ist.
„Sie
machten aus Honduras eine imperialistische Plattform, um die
mittelamerikanischen Völker anzugreifen. Und alle Regierungen, die die
US-Aggression zu stoppen versuchten, wurden zerschlagen, einschließlich
Zelaya“, so Chávez weiter.
Trotzdem
hob Präsident Chávez hervor, dass er keinen Zweifel an den guten
Absichten von Obama hegen würde. Obama stecke in einem Labyrinth, denn
in seinem Land will ihn die rassistische und radikale Reaktion wegen
seiner Hautfarbe nicht als Präsident haben.
„Sie
mögen ihn nicht wegen seiner schwarzen Hautfarbe. Jetzt führen sie
eine Kampagne gegen ihn durch. Sie sagen, dass er nicht in Hawaii
geboren wurde, sondern in Afrika. (...) Darum würde es niemanden überraschen,
wenn in irgend einem Moment, in dem er beabsichtigt, tiefgreifende
gesellschaftliche Veränderungen vorzunehmen, ein Gericht in Erscheinung
treten wird und ihn absetzen wird und dabei sagt, dass er wirklich in
Afrika geboren worden ist“, so Chávez.
Quelle:
ABN – Tribuna Popular
Quelle:
http://www.pcv-venezuela.org
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