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Antikriegsdemo in
Duisburg:
Demonstration
gegen den Krieg –
PDS
glänzte durch Abwesenheit
Von
Günter Ackermann/21. März 2006
Am
Samstag, den 18. März 2006 gab es in Duisburg anlässlich des 3.
Jahrestages der USA-Aggression gegen den Irak eine Demo. Etwa 300
Menschen beteiligten sich an der Aktion.
Bei
der Eröffnungs- und Abschlusskundgebung gab es Redebeiträge u.a. von
Friedensforum Duisburg, KARAWANE, der
MLPD und der KPD/ ML.
Unübersehbar
war bei dieser Demo die Präsenz der WASG. Wer aber auch PDSler unter
den Teilnehmern vermutete, suchte vergeblich. Die Duisburger PDS, die
seit Abgang der Linken im Jahr 2001 immer mehr unter die Kontrolle des
Spitzentrotzkisten Hermann Dierkes geriet, interessiert sich offenbar
nicht für antiimperialistische und Antikriegspolitik.
Umso
mehr scheint Dierkes, gestützt auf seine Hausmacht, einige unpolitische
Naturromantiker u.a. aus der Radfahrerbewegung, jetzt bestrebt zu sein,
seine Hausmacht zu erhalten. Er hat die dem PDS-Parteivorstand treuen
Kreisvorständler aus dem Weg geräumt und mit seinen Satrapen besetzt.
So wurde die ehemalige Mitarbeiterin des trotzkistischen
PDS-Bundestagsabgeordneten (bis 2002) und jetzige Fraktionsgeschäftsführerin,
Ute Abraham neue Kreissprecherin. Sie ersetzt die farblose und eher
mausgraue, aber sich auf Parteivorstandslinie befindliche, Ingrid Kolbe.
Was nach außen wie ein Linksruck aussehen soll, ist tatsächlich ein
Versuch der Trotzkisten, erobertes Terrain zu sichern,
Die
WASG, die in Duisburg v.a. aus linken Gewerkschaftern besteht, will er
sich vom Hals schaffen, denn die Vereinigung WASG und PDS in Duisburg wäre
das Ende der Herrschaft des Trotzkisten in Duisburg. Außer ihm und
seiner ebenfalls trotzkistischen Fraktionsgeschäftsführerin. Ute
Abraham, hat er nur diese unpolitischen Wurzelsepps und Naturromantiker
als Anhang. Er hätte also keine Chance.
Mal
abwarten, wie er seinen Kopf aus der Schlinge zieht.
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