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siehe auch:

Aktion „Gewittersturm“ –  Der Aufstand von Warschau August/September 1944

Von der Sowjetunion verraten?  von Gerd Höhne mehr

Die Schlächter von Warschau

SS-Obergruppenführer Erich von dem Bach-Zelewski:

Weil die Westmächte verhinderten die Auslieferung an die Sowjetunion, wo ihm die Todesstrafe wegen seiner Kriegsverbrechen drohte. Bach-Zelewski war als SS-General für Ermordungen sowjetischer Zivilisten verantwortlich, er war einer der Hauptakteure vom Massenmord an Juden in der UdSSR, war für „Bandenbekämpfung“ (gegen Oartinanen) zuständig usw.

1949 wurde der von einer Entnazifizierugskammer zu 10 Jahren Arbeitslager verurteilt, was aber nicht vollstreckt wurde. Erst 1962 verurteilte ihn ein Gericht wegen Mordes zu lebensländlicher Haft. Gemeint aren allerdings die Morde an SA-Männern 1934 beim sog. Röhm-Putsch.

Wegen seiner Kriegsverbrechen wurde er nie zur Rechenschaft gezogen.

możesz zobaczyć wersję FULL!!!SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei 

Heinrich-Friedrich "Heinz" Reinefarth:

„wir bezwangen diesen Feind, indem wir ihm Menschenverluste in Höhe einer Viertelmillion zufügten“

Hochangesehen verzehrte der Massenmörder in der Bundesrepublik Deutschland bis zu seinem Tod 1979 die Pension als General der Wehrmacht

Schreiben Reinefarths an Himmler: "Der Kampf um Warschau ist durchaus mit dem Kampf um Stalingrad vergelichbar"

SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei Heinrich-Friedrich „Heinz“ Reinefarth

Während von dem Bach-Zelewski, der deutschen Kommandeur der Einheiten, wenigstens einige Jahre wegen Mordes (nicht wegen der in Warschau) ging der anderes, der Schlächter von Warschau, dessen truppen keine Gefangenen machten und auch die Zivilbevölkerung massakrierte, straffrei aus.

Hier ein Artikel einer polnischen Internetseite (Original in polnisch):

Seit 29. Jan. 1944 höherer Befehlshaber der SS und der Polizei in Warthegau-Posen. Beim Bekämpfen des Warschauer Aufstandes befehligt die Polizeiabteilungen aus Posen. Seine Gruppe, bestehend aus 16 Kompanien und einigen kleineren Abteilungen gehörte der Korpsgruppe von dem Bach.

Seit dem 5. Aug. 1944 griff seine Gruppe das von den aufständischen eingenommene Viertel Wola. Dieses Datum verbindet sich mit dem Anfang des Abschlachtens der Zivilbevölkerung in einem bisher nicht gesehenen Ausmaß. Reinefarths Soldateska erschoss innerhalb von zwei Tagen etwa 50.000 Bewohner dieses Stadtteils, er selbst meldete zynisch dem Befehlshaber der 9. Armee:

„Ich habe mehr Kriegsgefangene, als Munition, um sie zu erschießen.“

Nach der Einnahme der Hauptverkehrsadern Westen-Osten und dem „Entkorken“ des Pilsudski-Platzes und des Brühl-Palais, wo Gouverneur (??) Fischer und General Stahel von den Aufständischen eingeschlossen waren, griffen seine Truppen die Altstadt an. Im September wurden Powisle und Oberer Czerniakow das Ziel der Angriffe. Dort zeigten seine Söldner ihre Verrohung („Tierwerdung“), indem sie Verletzte, Gefangene und Zivilbevölkerung mordeten. Am 9. September schickte er zum Stab des Reichsführers ein persönliches Schreiben, in dem er die Haltung von von dem Bach preist.

(links Foto des Originalbriefs)

Es folgt ein Foto eines Artikels von Reinefahrth im Ostdeutschen Beobachter, in dem er polnische Verluste während des Aufstands einschätzt. Der stolze General pries auch die Heldentaten seiner Kampftruppe: „wir bezwangen diesen Feind, indem wir ihm Menschenverluste in Höhe einer Viertelmillion zufügten“.

Für seine Teilnahme an der Bekämpfung des Aufstands erhielt er am 30. Sept. 1944 Eichenlaub zum Ritterkreuz … (Nr. 608).  ausgehändigt von Hans Frank während eines großen Empfangs auf der Wawel am 16. Oktober 1944.

Es folgt ein Foto eines Artikels aus „Das Schwarze Korps“.

Danach Äußerungen von von dem Bach über ihn.

Darin u.a. “Kurz vor Kriegsende wurde er durch Befehl von Hitler von einem Kriegsgericht zum Tode verurteilt, weil er die Festung Kostrzyn (Küstrin) nicht halten wollte bis zum letzten Soldaten. Er meinte, ohne Munition sei dies ein sinnloses Opfer.“

Das Urteil wurde nicht vollstreckt. Nach dem Krieg trat er als Zeuge in Nürnberg auf. Den polnischen Behörden wurde er nie ausgeliefert, trotz langjähriger Bemühungen. Es verteidigten ihn die sogenannten „großen Freunde Polens“, also Engländer und Amerikaner, indem sie ständig neue Gründe erdachten, die die Auslieferung verhinderten. Ein solcher Grund, den Polen den Verbrecher nicht auszuliefern, war ein angeblicher „Fehler bei der Angabe des Namens im Auslieferungsantrag“ (wahrscheinlich haben die Polen „Heinz“ statt „Heinrich“ geschrieben  und dies reichte aus).

Über mehrere weitere Jahre hinweg war er unbehelligt Bürgermeister auf Sylt.

Bis 1962 CDU-Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein.

Seit 1967 eigene Anwaltskanzlei.

Er versteckte sich nie. Immer trat er unter seinem Namen auf.

In der BRD wurde er von der strafrechtlichen Verantwortung befreit wegen „mangelnder Beweise der Schuld“  und gleichzeitig räumte man ihm die höchste Generalsrente ein.

Gestorben 1979 auf Sylt.“

Übersetzung aus dem Polnischen: Hanna Ackermann

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