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Reaktionäres
Krisenmanagement: vergewaltigt, gegeißelt,
gemordet ... das Bombengeschäft des Todfeinds der Arbeiterklasse und Völker
DIE
BLUTSPUR DES IMPERIALISMUS
von
Jens-Torsten Bohlke
Exklusiv
für Kommunisten-Online, 21. November 2010. – Das imperialistische
Zeitalter begann mit der Herausbildung monopolkapitalistischer
Strukturen am Ende des 19. Jahrhunderts, als die hochentwickelten
kapitalistischen Länder Euro pas
und die USA einen Großteil der Welt unter sich aufgeteilt hatten. Der
erste imperialistische Krieg ging vom US-Imperialismus aus und wurde in
Washington zynisch „Splendid Little War“ genannt.
„Splendid
Little War“ - der erste imperialistische Raubkrieg
Dieser
„prima kleine Krieg“ fand nicht auf dem US-amerikanischen
Territorium statt, wie ja bekanntlich seit der militärischen
Unterwerfung der indianischen Ureinwohner die US-Amerikaner auf ihrem
eigenen Territorium von Kriegsgräueln verschont geblieben sind. Selbst
die beiden großen imperialistischen Weltkriege im 20. Jahrhundert
fanden weitestgehend außerhalb des US-Territoriums statt, lediglich
US-Stützpunkte im Pazifik etliche tausende Kilometer entfernt vom
US-amerikanischen Festland gerieten im 2. Weltkrieg für einige Stunden
in das Visier angreifender japanischer Bombenflugzeuge und Kriegsschiffe
und unter gelegentlichen Beschuss durch eine feindliche Macht.
Unter
den imperialistischen Mächten blieben auch Kanada, Australien und
Neuseeland von Kriegsschrecken auf ihrem eigenen Territorium verschont,
so dass im Alltagsbewusstsein vieler Menschen all dieser Länder der
Schrecken des Krieges eher etwas ist, was sich weit entfernt in Asien,
Afrika, Lateinamerika und Europa abspielt. Und natürlich setzt die
imperialistische Propaganda in diesen Ländern alles daran, den dort
lebenden Völkern vorzugaukeln, dass starke eigene Streitkräfte ganz
wichtig für die Erhaltung der Unantastbarkeit des eigenen Territoriums
sind und das enge militärische Bündnis mit dem US-Imperialismus in
allen Zeiten stets der eigenen Sicherheit sehr dienlich ist. Der
US-Imperialismus hat in diesen Ländern ihm treu ergebene Vasallen,
welche bei solchen abscheulichen Verbrechen wie dem Vietnamkrieg oder
dem Irak- und Afghanistankrieg stets eigene Söldnerkontingente als
Kanonenfutter unter US-Oberkommando für den vom US-Imperialismus
angezettelten Raubkrieg bereitstellen.
Jener
„Splendid Little War“ von 1895-98, welcher als
„Spanisch-Amerikanischer Krieg“ in die bürgerliche
Geschichtsschreibung einging, erfolgte aus Sicht des US-Imperialismus
als Krönung der Monroe-Doktrin von 1823. Diese Monroe-Doktrin verkündete
die US-amerikanische Vorherrschaft über den gesamten amerikanischen
Kontinent und richtete sich gegen solche europäischen Kolonialmächte
wie Spanien und Portugal, welche durch die Unabhängigkeitskriege der Völker
Lateinamerikas zwischen 1809 und 1825 ihre Kolonien auf dem
amerikanischen Kontinent verloren hatten und den unabhängig gewordenen
Ländern Lateinamerikas mit Interventionen nicht nur drohten. Die
US-amerikanische Bourgeoisie stand 1823 noch vor solchen
Herausforderungen wie der Unterwerfung der indianischen Urbevölkerung
im Westen und Mittleren Westen der heutigen USA, der Eroberung der Hälfte
des mexikanischen Territoriums 1846-48 sowie dem Sezessionskrieg
(1861-65), so dass erst Ende des 20. Jahrhunderts die USA ihr
Territorium vollständig herausgebildet hatten. Mit der Monroe-Doktrin
verkündete die Bourgeoisie dieser USA bereits 1823 den
„Panamerikanismus“, den Anspruch der USA auf Vorherrschaft über den
gesamten Kontinent Amerika. Lateinamerika wurde seitdem aus Sicht
Washingtons der „Hinterhof der USA“ und Opfer unzähliger militärischer
US-Interventionen und US-Gesteuerter Staatsstreiche.
Jener
„Spanisch-Amerikanische Krieg“ war keinesfalls ein Krieg zwischen
Spanien und dem Kontinent Amerika, wie der Name suggeriert. Er spielte
sich auch nicht nur in Amerika oder nur in Spanien ab. Spanien war als
Kolonialmacht in diesen Krieg verwickelt, weil die Völker Kubas und der
Philippinen sich ab 1895 ihre Unabhängigkeit in schweren Kämpfen
errangen und die spanischen Truppen in Kuba und auf den Inseln der
Philippinen letztlich fast vollständig besiegten. Als dann die
Kolonialmacht Spanien diese beiden Kolonien militärisch nicht mehr
halten konnte, setzte die blutige Invasion seitens der
US-Marineinfanteristen ein. Die spanische Militärführung vor Ort
kapitulierte jeweils vor den US-amerikanischen Marines, welche dann
sofort als neue Kolonialarmee die von Unabhängigkeitskämpfern freigekämpften
Gebiete besetzten. Beim Raubfriedensschluss zwischen den USA und
Spanien, dem „Pariser Frieden“ von 1898, zahlten die USA 20
Millionen Dollar an Spanien und räumten sie Spanien für zehn weitere
Jahre das Recht ein, dass Spaniens Handelsschiffe den Hafen von Manila
zu denselben Konditionen wie die USA nutzen konnten. Die Kolonialmächte
paktierten da also. Gegen die Unabhängigkeitsbewegung von Völkern, ein
ganz klarer Fall! Alles „very splendid“, „ganz prima“, für den
US-Imperialismus.
In
Kuba kam es rasch zur Unterwerfung der Zuckerinsel, setzte der
US-Imperialismus rasch ein Vasallenregime aus Kompradorenbourgeoisie,
Zuckerbaronen und Mafiabossen ein, wurde mit dem Platt-Amendment der
Besatzerstatus der US-Truppen auf Kuba jahrzehntelang zementiert und
Guantánamo Bay als US-Marinestützpunkt in Kuba etabliert. Die geschwächte
Kolonialmacht Spanien wurde durch übermächtigen Einfluss des
US-Imperialismus in Kuba abgelöst.
Schlimmste
US-imperialistische Kriegsverbrechen in den Philippinen
In
den Philippinen kam es 1898 rasch zur Besetzung der philippinischen
Inseln, wobei sich dort die US-amerikanische Besatzungsmacht nur durch
grausamste Massaker mit zehntausenden Opfern seitens des philippinischen
Volkes bis zum 1. Weltkrieg halten konnte. Allein 1899 bis 1902 mordeten
die US Marinesöldner in den blutigen Massakern eine Million Filipinos
und damit 20% der Gesamtbevölkerung des Landes. Die brutalen Gemetzel
an der philippinischen Bevölkerung durch den US-Imperialismus gingen
vor allem in den Moro-Gebieten Mindanaos bis 1913 weiter. Auf US-Seite
starben ca. 5000 Söldner in jenem Krieg in Kuba und den Philippinen.
Todesursache in ca. 4600 Fällen waren jedoch tropische Krankheiten wie
Gelbfieber. In jenen Dschungelkämpfen in den Philippinen entwickelten
die Militärstrategen der US-Streitkräfte Kriegstaktiken, die sie später
im Vietnamkrieg 1965-1975 anwendeten und weiterentwickelten Erst 1946
wurden den Philippinen die Bildung eines Vasallenregimes vom
US-Imperialismus zugestanden, wobei US-Truppen die philippinischen
Inseln nie verließen, auch wenn 1992 formell ihr Abzug erfolgte. Bis
heute beherrscht der US-Imperialismus wirtschaftlich und politisch die
Philippinen. Auch wenn dort nicht mehr ein kommandierender US-General,
sondern der US-Botschafter mächtigster Mann im Staate ist.
Das
kubanische Volk setzte dem halbkolonialen Status Kubas 1959 mit dem Sieg
der Revolution ein Ende und machte aus dem Bordell der US Marines das
seit Jahrzehnten humanitärste Land der internationalen
Staatengemeinschaft, wenn medizinische Hilfe und Hilfe bei der
Alphabetisierung als Maßstab für humanitäres zwischenstaatliches
Verhalten zugrunde gelegt wird.
Krisenmanagement
und Krieg hängen beim US-Imperialismus zusammen
Demgegenüber
hat der US-Imperialismus seit seinem Entstehen Ende des 19. Jahrhunderts
seine militaristische Komponente unablässig gesteigert. Jener
„Spanisch-Amerikanische Krieg“ beruhte nicht nur auf gesteigerter
Aggressivität zwecks Ausbaus der Vorherrschaft in der seit Verkündung
der Monroe-Doktrin 1823 von der US-amerikanischen Bourgeoisie als ihren
politischen und wirtschaftlichen Machtbereich beanspruchten
„westlichen Hemisphäre“. Nicht nur solche „geopolitischen“ und
militärstrategischen Kalküle spielten eine Rolle bei der Entscheidung
der in den USA Herrschenden, diesen Krieg in Kuba und in den Philippinen
zu führen, auch wenn neben Kuba und den Philippinen auch Guam und
Puerto Rico durch diesen Krieg unter die Herrschaft des US-Imperialismus
gerieten. Zu den unmittelbaren Ursachen für jenen Raubkrieg des
US-Imperialismus gehört auch deren reaktionäre Reaktion auf eine
zyklische kapitalistische Wirtschaftskrise, eine „Depression“,
welche in den Jahren vor Kriegseintritt den USA zu schaffen machte.
Durch
die Hochrüstung im Krieg wurde die Rüstungsproduktion massiv
hochgefahren und jene zyklische kapitalistische Wirtschaftskrise in den
USA beendet, natürlich ohne die dem Kapitalismus wesenseigenen
Mechanismen der zyklischen Überproduktionskrisen damit überwinden zu können.
Eine bis heute wichtige Tatsache aber bleibt der Umstand, dass Krieg als
reaktionärer und verbrecherischer Ausweg aus einem Krisendebakel für
die maßgeblichen herrschenden Kreise des US-Finanzkapitals sich seitdem
als eine machbare Option erwiesen hat, zumal ja, wie eingangs hier schon
betont, Krieg für die USA sich seit dem imperialistischen Zeitalter
weitestgehend nicht auf deren eigenen Boden abgespielt hat, sondern
Krieg von den US-Streitkräften stets weit entfernt von den US-Grenzen
erfolgte.
Nie
mussten US-Kriegsprofiteure ihre zusammengerafften Kriegsprofite vor
irgendwelchen Siegermächten eines Krieges in Liechtenstein, der
Schweiz, Luxemburg oder Andorra zeitweilig sichern, um dann nach
ausgehandelten Regelungen und lediglich von der ausgebeuteten und
unterdrückten Arbeiterklasse zu erbringenden Reparationslast ihr
Kapital erneut profitbringend zu investieren und damit als angebliche
„Wirtschaftswunderland“ - Zauberer sogar noch vor dem von ihnen in
Tod und Verderben gestürzten und ausgeplünderten Volk den großen
Heilsbringer zu markieren. Die US-Kriegsverbrecher fürchteten nie, für
ihre Kriegsverbrechen von einem Völkergericht zur Verantwortung gezogen
zu werden, so schwerwiegend ihre Verbrechen auch waren (siehe
Philippinen, Mittelamerika, Hiroshima und Nagasaki, Korea, Vietnam,
Liberia, Grenada, Panama, Balkan, Irak, Afghanistan, Pakistan, Palästina).
US-Streitkräfte
sind bei internationalen Verhandlungen stets tabu
Immer
wenn der US-Imperialismus sich auf internationale Verhandlungen über
ein die Menschheit sehr bewegendes problematisches Thema einlässt,
sorgt er ganz strikt zuerst einmal dafür, dass über die US-Streitkräfte
und deren kriegsverbrecherischen Treiben in aller Welt gar nicht
verhandelt werden kann. So wurde bekanntlich vor nicht all zu langer
Zeit in Kopenhagen ein „Weltklimagipfel“ abgehalten, bei dem über
den Hauptumweltzerstörer, die US-Streitkräfte, kein Wort verloren
werden durfte.
Allen
dort Teilnehmenden bekannte Tatsache ist, dass die USA das Land mit dem
höchsten Energieverbrauch sind. Beim Nennen dieser erwiesenen Tatsache
wird von bürgerlichen „Experten“ bewusst nicht erwähnt, dass ca.
die Hälfte dieses Energieverbrauchs der USA in den Energieverbrauch von
deren Kriegsmaschinerien einfließt. Und damit ist auch Sicht jedes seriösen
Klimaforschers und denkenden Menschen ja nur erfaßt, was Luftwaffe,
See- und Landstreitkräfte der USA so in die Atmosphäre ausstoßen.
Noch
gar nicht erfaßt sind die Folgen der „humanitäre Einsätze“
verharmlosend genannten imperialistischen Raubkriegszüge der
US-Streitkräfte, wie etwa brennende Fabriken, Häuser, Ölfelder,
Depots. Oder mit niedrig strahlendem Plutonium aus von US-Militär
eingesetzten „Mini-Kernwaffen“ verseuchte Umwelt auf dem Balkan, im
Irak, in Afghanistan, in Pakistan. Jene von US-Militärs mit
Giftgaseinsatz entlaubten Wälder Vietnams. Jene auf US-Betreiben
abgeholzten Hügel Haitis.
Diese
Umweltverbrechen des in der Geschichte der Menschheit mittlerweile wohl
schlimmsten Umwelt- und Kriegsverbrechers namens US-Imperialismus werden
ausgeblendet und dadurch von denen geduldet, die auf internationalen
Gipfelkonferenzen vorgeben, zum Beispiel das Problem der drohenden
Klimakatastrophe gemeinsam anpacken zu wollen. Nach wie vor gibt es
jedoch all die Völker mit den vielen Menschen in jenen von vor allem
US-Söldner „humanitär
missionierten“ weiten Teilen der Erde. Die Völker des Balkans,
Indochinas, des Nahen und Mittleren und Fernen Ostens, Lateinamerikas
... diese Völker werden niemals vergessen, was der Imperialismus und
vornehmlich US-Imperialismus ihnen angetan hat.
Millionen
Opfer, Millionen Hinterbliebene und Angehörige von Ermordeten, Verstümmelten,
Vergewaltigten, Vertriebenen, Beraubten und Gefolterten fordern
berechtigt Gerechtigkeit und setzen den Imperialismus und vornehmlich
US-Imperialismus, aber auch seine aktiven Vasallen in Gestalt des NATO-
und sonstigen australischen und kanadischen Kanonenfutters auf die
Anklagebank eines internationalen Völkertribunals, welches eines nicht
fernen Tages des Sieges der weltweiten proletarischen Revolution über
den Imperialismus als Schwerstverbrecher an den Völkern zu richten
haben wird.
Spitzen
des „westlichen“ Finanzkapitals im Club Bilderberg vereint
Die
Erben und Enkel des Hitlerfaschismus haben sich mit dem US-Imperialismus
vollauf vorerst arrangiert. Nach dem 2. Weltkrieg und den Nürnberger
Kriegsverbrecherprozessen blieb ihnen auch nichts weiter übrig, wollten
sie doch genau wie der US-Imperialismus und die anderen
imperialistischen Siegermächte des 2. Weltkrieges (Großbritannien und
Frankreich) eine Ausdehnung des Einflusses der UdSSR in Mitteleuropa mit
allen Mitteln blockieren. Kaum konnten die deutschen Kapitalisten wieder
ohne Furcht vor Reparationsforderungen ihre in der Schweiz und
Liechtenstein und in der Vatikanbank „gebunkerten“ Gelder abrufen,
investierten sie massiv im werdenden „Wirtschaftswunderland“, was
auch noch durch den Marshallplan des US-Imperialismus gesponsert wurde.
So groß war die Furcht vor einer übermächtigen UdSSR, dass die
imperialistische Räuberbande unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg unter Führung
des US-Imperialismus sich rasch zusammenschloss. Fernab der
Rampenlichter aller Medien dirigierte dies jener laut Daniel Estulin*
jahrhundertealte Kreis der reichsten Oligarchen, der seit 1954 als Club
Bilderberg einen Namen hat, wo sich einige hundert superreiche Clans des
Finanzkapitals der sogenannten „westlichen Welt“ zu strategischen
Beratungen und Absprachen treffen.
US-Imperialismus
ist militärische und finanzielle Führungsmacht „westlicher“
imperialistischer Bündnisse
In
den fünfziger Jahren stieg dann der westdeutsche Imperialismus
wirtschaftlich und politisch zum Juniorpartner des US-Imperialismus auf.
Innerhalb Westeuropas gab es seit den Pariser Verträgen von 1955 bis
zum Zwei-plus-vier-Vertrag 1991 die „Achse Bonn-Paris“ als Motor der
reaktionären WEU bzw. EU. 1991 erlangte das imperialistische
Deutschland weitestgehende Souveränität auf reaktionärer Grundlage,
wurde im Grunde das Potsdamer Abkommen von 1945 zu Geschichte und
Vergangenheit, woran sich der deutsche Imperialismus seitdem in nur noch
einem Punkt zu halten braucht: Nichtantastbarkeit der US-Streitkräfte
und US-Interessen.
Aus
dem deutschen Imperialismus als Juniorpartner des US-Imperialismus wurde
zunehmend ein Partner des US-Imperialismus, wenn auch der
US-Imperialismus seine militärische und finanzielle Vormachtstellung
weiterhin sichert. US-Militärstützpunkte und
US-Sicherheitseinrichtungen gibt es nach wie vor auf deutschem Boden, während
seit 20 Jahren der deutsche Imperialismus ausschließlich im Bündnis
mit dem US-Imperialismus an der Seite von US-Streitkräften an
imperialistischen Raubkriegen teilnimmt.
US-Imperialismus
dominiert NATO, nicht umgekehrt
Militärisch
ist der deutsche Imperialismus ein Zwerg gegenüber den gigantischen
Kriegsmaschinerien des US-Imperialismus. Dies zeigt sich nicht nur, wenn
rein quantitativ die Zahl der Söldner verglichen wird. Dies zeigt sich
deutlich beim Vergleich der Rüstungsausgaben beider imperialistischer Mächte.
Ein anschauliches Beispiel bringt die Financial Times Deutschland vom
18. November 2010. Die Rede ist dort von einer 3000 Mitarbeiter starken
Agentur namens NSCA, welche die Systeme von zehntausenden NATO-Computern
betreut und die IT-Zentrale der NATO unter Kommando des
Bundeswehrgenerals Kurt Herrmann ist. In einem Bunker wehren 120
Spezialisten mittlerweile bis zu 1000 Hacker-Angriffe täglich auf die
Computer des NATO-Hauptquartiers ab, so steht es im Bericht jenes
Generals.
Dieselbe
Quelle nennt die Zahl von gut 40000 Söldnern, die künftig die
brandneue Cyber-Division des US-Imperialismus bilden werden. Derzeit
kostet die Cyber-Einheit der US-Streitkräfte zwischen 6 und 7
Milliarden Dollar, d.h. rund doppelt soviel wie der gesamte
NATO-Haushalt für 2010 von 2,5 Milliarden Euro (ohne Kosten für
„Auslandseinsätze“ und „nationale Verteidigungsaufgaben“). Und
nachdem der Stuxnet-Wurm in den letzten Wochen gezeigt hat, dass
hochprofessionelle Spezialisten Cyberangriffe via Internet mit
einkalkuliertem GAU in z.B. Atomanlagen eines „Schurkenstaates“ wie
Iran gestartet haben, fragten die Journalisten der Financial Times
Deutschland auch danach, wie viele Spezialisten für derartigen
„Cyberkrieg“ dem deutschen NATO-General derzeit unterstehen.
„Bislang fünf Spezialisten für Cyberwar“, verriet ein Mitarbeiter
dieses „vom Chef gehütete Geheimnis“. (1)
Unterdessen
wollen die „Tea Party“ - Wahlsieger in den USA den START-Vertrag
zwischen den USA und Russland blockieren. Der START-Vertrag soll die
Zahl der aktiven atomaren Sprengköpfe beider Seiten von 2200 auf 1550
vermindern und gegenseitige Inspektionen besiegeln. Außerdem sollen die
nuklearen Trägersysteme jeweils auf die Zahl von 700 begrenzt werden,
was laut den ultrareaktionären Republikanern ein „schlechter Deal“
für den US-Imperialismus wäre, weil er da zahlenmäßig bisher
Russland überlegen ist. Die Republikaner forderten auch die Aufstockung
der Mittel für Erhalt und Modernisierung der US-Atomwaffen, bisher 84,1
Milliarden Dollar über 10 Jahre. Die Obama-Regierung bot dem
Republikaner Ryl eine Aufstockung um nochmals 4,1 Milliarden Dollar an.
(2)
Nochmals
zum Vergleich: Der gesamte NATO-Haushalt 2010 umfasst 2,5 Milliarden
Euro.
Wie
viele Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen, Schwimmbäder und
Freizeiteinrichtungen könnten mit diesen Mitteln gebaut und unterhalten
werden? Wie viele Menschen in den USA könnten durch Einsatz dieser Rüstungsmilliarden
endlich kranken- und rentenversichert sowie arbeitslosenversichert
werden? Wie vielen Menschen in den ärmsten und katastrophalsten
Gebieten der Erde könnte mit soviel Geld beim Überleben geholfen
werden?
NATO
3.0 - aggressiv nach außen, innen, überall, immer
Stattdessen
erlebt die Menschheit einen imperialistischen Raubkrieg nach dem
anderen, wo alljährlich viele Milliarden Euro und Dollar für
tausendfache Kriegsverbrechen und Umweltschändung ausgegeben werden.
Die NATO-Strategen tagen derzeit in Lissabon. Dort geht es konkret um
den Einsatz von NATO-Truppen im Fall von Volksaufständen in der EU. Es
geht um mehr mobil weltweit einsetzbare militärische Verbände, um den
Fischraub der EU rund um Afrika sowie Handels- und Versorgungswege in
aller Weg noch effektiver zu sichern. Es geht um das Ausweiten von „Präventivkriegen“
mit mehr Möglichkeiten eines „nuklearen Erstschlags“. Der weltweite
imperialistische Raubkrieg gegen Teile der sog. 3. Welt um Rohstoffe wie
Erdöl wird seit 1990 immer zügelloser, immer ungehemmter, immer
kolonialistischer.
Selbst
Karsai fordert Abzug der Kriegsverbrecher
In
Afghanistan brachten US- und NATO-Truppen bekanntlich den
Drogenmafiaboss Karsai als Vasallen in den Präsidentensessel. Nachdem
der Afghanistankrieg unter Einsatz von immer mehr ausländischen
Besatzungstruppen und mit immer brutaleren Mitteln unter immer größeren
Opfern für die Bevölkerung geführt wird, kündigt selbst der Vasall
Karsai seinen „Schutzmächten“ zunehmend die Freundschaft auf,
fordert Karsai öffentlich in einem Interview mit der Washington Post
die Verringerung der Präsenz ausländischer Truppen in Afghanistan.
Insbesondere Hausdurchsuchungen sollten nicht länger von US-Söldnern
vorgenommen werden. Die langfristige Präsenz ausländischer Truppen im
Land verschlimmere den Krieg nur. So Karsai derzeit.
Warum
sich Karsai über „Haussuchungen“ aufregt
Wie
diese vor allem nächtlich vorgenommenen „Hausdurchsuchungen“ der
entfesselten US-Soldateska aussehen, ist bekannt. Die schwerbewaffneten
Söldner kreisen in großer Zahl Wohnsiedlungen ein. Sie verschaffen
sich dann gewaltsam Zutritt zu den Häusern der dort lebenden Zivilbevölkerung.
Türen werden eingetreten, bei geringster Vermutung von Widerstand wird
scharf geschossen. All dies unter dem Vorwand der Bekämpfung der
Taliban, deren Offensiven im Sommer erfolgen, derzeit also ohnehin
nachlassen, was derzeit mal eben als angeblicher Sieg von Sprechern der
imperialistischen Besatzungstruppen ausgegeben wird.
Jeder
bei solchen „Hausdurchsuchungen“ erschossene Afghane wird pauschal
als Talibankämpfer bezeichnet und so zynisch ein angeblich legitimes
„Target“, Ziel für die Schüsse der verbrecherischen US- und NATO-Söldnertrupps.
Die imperialistischen Söldner vergewaltigen Frauen und misshandeln
unbewaffnete Zivilpersonen. Sie greifen mit Raketen, Drohnen und
gezielten Bombardierungen mal eben Hochzeitsfeste in Dörfern an, wie
bekanntgeworden ist. Und nur wenn da eher zufällig durch einen nicht
militärisch vereidigten und nicht „bei den Truppen eingebetteten“
Journalisten, welcher zur richtigen Zeit am richtigen Ort in Afghanistan
Spuren dieser Massaker dokumentieren konnte, etwas an die Weltöffentlichkeit
dringt, gibt es so etwas wie die Show einer formellen Untersuchung durch
Kommandostellen der imperialistischen Besatzungsstreitkräfte, gibt es
so etwas wie eine Entschädigungszahlung an einige Opfer und Angehörige
von Opfern in eben einem einzigen ganz konkreten Fall. Und hinter den
Kulissen wird die Abriegelung der Kampfgebiete vor Einblicken der Weltöffentlichkeit
in die unaufhörlich weiterhin stattfindenden Massaker der
imperialistischen Besatzungstruppen betrieben, denn bei ihrem Drecksjob
wollen sich die Söldner keine unliebsamen Zeugen dabei haben.
Das
schmutzige Geschäft der Söldner- und Killerkomandos
Während
angeblich für ein Sozialversicherungssystem der US-Bevölkerung oder
die Sozialversicherungssysteme der EU-Länder kein öffentliches Geld
vorhanden sein soll, laufen diese schwerwiegenden imperialistischen
Kriegsverbrechen weiterhin auf Hochtouren in Ländern wie Afghanistan
und Pakistan, aber auch gegenüber den Palästinensern derzeit ab. Palästinensische
Steine auf israelische Besatzungssoldaten werfende Jugendliche werden
zielgerichtet von israelischen Militärkommandos verschleppt, gefoltert
und an ihren Organen zugunsten hochprofitabler Geschäfte der
internationalen imperialistischen Organbeschaffungsmafia
ausgeschlachtet, bevor ihre schwerst geschändeten Leichname bei Nacht
und Nebel in faschistischer Manier der Nazis verscharrt werden.*
Ähnliche
Kriegsverbrechen ereignen sich in Ländern wie Kolumbien und in den
Philippinen als Bestandteil imperialistischer Bürgerkriege. Dort sind
es Militärangehörige und Polizisten, welche in Gestalt von
Todesschwadronen die Bevölkerung unablässig einschüchtern und
terrorisieren. Auch sie verschleppen Menschen, beispielsweise
philippinische Straßenkinder, welchen dann vor der Ermordung noch die
international hochprofitabel verkäuflichen Organe entnommen werden.
Dies erfolgt natürlich im Namen des Kampfes gegen den Terror und für
die nationale Sicherheit der Herrschenden, wie wir alle aus den Medien
wissen.*
Milliarden
Petrodollars für US-Waffen: Krisenausweg?
Wie
die Tatsachen zeigen, führt der Imperialismus derzeit Kriege, in denen
es nur oberflächlich betrachtet um Sieg oder Niederlage geht. Die
derzeit vom US-Imperialismus und seinem Komplizen Israel am Persischen
Golf geschaffenen Spannungen führten dazu, dass die aufgeschleckten
arabischen Emirate und vor allem Saudi-Arabien insgesamt weit über 100
Milliarden Euro für den Ankauf von Luftabwehr- und
Raketenabwehrsystemen zugunsten von US-Rüstungsindustriellen ausgeben,
die da ein wahres Bombengeschäft machen. Die maßgeblichen Kreise des
US-Finanzkapitals erhoffen sich offenbar ein Abmildern der Folgen der
kapitalistischen Weltwirtschafts- und Finanzkrise, der derzeit
andauernden schweren Depression in den USA, durch Forcierung des Kriegs
gegen Iran. Wie einst beim „Splendid Little War“ 1898.
Die
Rechnung kann aber im 21. Jahrhundert nicht mehr aufgehen, dass die Rüstungsindustrie
sonderlich viele arbeitslose Menschen wegen der Großaufträge von der
saudi-arabischen Halbinsel einstellen wird. Es wird auch in der Rüstungsindustrie
durch Einsatz modernster Fertigungstechnologien kaum noch
personalintensiv produziert. Dafür fließen um so höhere Riesenprofite
an die Rüstungsindustriellen und an das Finanzkapital, wird viel „überschüssiges“
und „vagabundierendes“ „parasitäres“ Geldkapital gebildet,
welches in Form wertloser „vergifteter“ Wertpapiere auf den
internationalen Finanzmärkten nach renditeträchtiger Verwertung
streben dürfte, so dass da erneut Krisenlasten über die Geldströme
lediglich weiter zunehmen werden.
Krise-Krieg-Teufelskreislauf
des Imperialismus mordet Menschheit
Die
Menschheit unter dem Diktat des Imperialismus hat es hier also mit einem
Teufelskreislaufs aus imperialistischem verbrecherischen
Vernichtungskrieg und imperialistischem die Arbeiter und Völker
entrechtenden und in Not und Elend treibenden Krisenmanagement zu tun.
Die Lebensgrundlagen der Menschheit und der Natur auf der Erde werden
immer unübersehbarer durch das ungehinderte Wirken dieses
Teufelskreislaufs zerstört.
Da
werden Rohstoffländer vom US-Imperialismus militärisch besetzt, um aus
den geraubten Rohstoffen die US-amerikanische Militärmaschinerie zu
erhalten und weitere imperialistische Raubkriegsverbrechen begehen zu
lassen sowie immer mehr Waffen und Waffensysteme zur Militarisierung von
immer mehr Teilen der Erde zu produzieren, derzeit arabische
Petro-Dollars in US-imperialistische Rüstungsprofite zu verwandeln.
Parasitärer und teuflischer kann ein Wirtschaftskreislauf nicht sein,
als es der jetzige des US-Imperialismus ist.
Und
ganz offensichtlich schaufelt sich die Menschheit ihr eigenes Grab, wenn
sie diesen Imperialismus weiterhin verbrecherische schlimmste Raubkriege
führen lässt, nur um der von ihm selbst zwangsläufig und unvermeidbar
erzeugten Weltwirtschafts- und Finanzkrise irgendetwas entgegenzusetzen,
selbst wenn dies die Folgen der kapitalistischen Krise kaum zu mindern
vermag.
Es
braucht den antiimperialistischen Kampf aller Völker
Die
verarmenden unterdrückten und ausgebeuteten Völker zahlen
imperialistischen Krieg und imperialistisches Krisenmanagement! Und es
ist nur der antiimperialistische Kampf der Völker, welcher den
imperialistischen Kriegsverbrechen und dem dramatischen Ausplündern
ganzer Bevölkerungsmehrheiten ein Ende setzen kann. Die Blutspur des
Imperialismus ist weder zu übersehen noch zu überriechen und auch
nicht mehr zu überhören.
Dieser
antiimperialistische Kampf der Völker richtet sich in der EU gegen die
EU, gegen die NATO, gegen die Rettungspakete von Unsummen an Euros für
das parasitäre Finanzkapital, gegen Krieg und Kapital und deren Krise.
Und dieser Kampf kann nur Erfolg haben, wenn er kompromisslos geführt.
Wenn sich die Völker nicht einlullen lassen von den demagogischen
reaktionären Parolen nach Schulterschluss mit der EU, mit dem Euro, mit
den „strategisch“ ach wie wichtigen Privatbanken, mit den im Kampf
gegen ach wie schurkische „Terroristen“ ach wie wichtigen
Kriegsverbrechen, mit dem die Volksmassen ausplündernden
Krisenmanagement der reaktionären Minderheitsregimes in den
Regierungssitzen der EU-Länder.
Wie
formulierte es das Politbüro des ZK der KKE in seiner Erklärung vom
12. November 2010 ganz richtig: „Wir rufen die Arbeiterklasse und die
anderen Schichten des Volkes auf, ihren Beitrag im antiimperialistischen
Kampf zu erhöhen und die antiimperialistische Bewegung zu verstärken.(3)
Dieser Botschaft können wir in allen EU-Ländern uns nur anschließen.
Denn die Zeit ist reif, dem völker- und menschheitsfreindlichen
Imperialismus endlich den Garaus zu machen.
Antiimperialistischer
Kampf braucht Ziel und Richtung
Eine
bessere und friedliche Welt ist sehr möglich, wie das sozialistische
Kuba bestens zeigt und die Völker der einstigen sozialistischen Staaten
es einst selbst erleben konnten. Der Sturz des Imperialismus, der
Herrschaft der Klasse der Bourgeoisie, der bürgerlichen Ordnung steht
unmittelbar auf der Tagesordnung des weltweiten Kampfes der Völker, der
demokratischen und antiimperialistischen Kräfte, der Arbeiterklasse im
Bündnis mit den Bauern und arbeitenden Schichten der Volksmassen. Denn
es geht um nichts weniger als darum, der Menschheit ihre
Lebensgrundlagen auf der Erde zu erhalten. Was ein ureigenes
Lebensinteresse einfach aller Menschen ist, die bereit sind, sich
gegenseitig das Lebensrecht einzuräumen. Selbst ein großer
Industrieller wie Friedrich Engels erkannte dies einst vor 100 bis 160
Jahren, so dass er sich als Großkapitalist ganz bewusst auf die Seite
der Arbeiterklasse und an die Seite von Karl Marx stellte, welchen er
großartig unterstützte.
Wer
hat Angst vor dem „bösen Terroristen“ namens Volk?
Und
vor diesem revolutionären und kompromisslosen Sturz des Kapitalismus,
dem Zusammenbrechen von EU und Euro, von NATO und Deutscher Bank,
braucht niemand im Volke Angst zu haben. Warum sollte das Volk Angst vor
seiner eigenen Selbstbefreiung haben?
Hatte
das kubanische Volk Angst, als es sich selbst aus der Abhängigkeit und
Rückständigkeit, der Unterdrückung und Ausbeutung durch die
einheimische Oberschicht und US-Kapital befreite? Batista und seine
Folterknechte und Bluthunde, die superreichen Clans des Finanzkapitals,
die großen Aktionäre und Besitzer von Banken und Konzernen, die
Monopolkapitalisten sind es, die Angst haben müssen. Sie müssen Angst
haben vor der Enteignung, die ihnen bevorsteht, wenn es zum Sieg einer
proletarischen Revolution kommt und der Imperialismus von den Völkern
zugunsten einer antiimperialistisch-demokratischen Ordnung zerschlagen
wird, wie sie derzeit Venezuela, Ekuador, Bolivien und weitere Länder
und antiimperialistische Befreiungsbewegungen aufbauen.
Wer
hat Angst vor dem Sozialismus?
Genossin
Aleka Papariga in Athen ruft in ihren kämpferischen Ansprachen den
demonstrierenden Mitgliedern der Gewerkschaften, Bauern-,
Kleinunternehmer- und Studentenverbänden immer wieder zu, dass der
Sozialismus nicht nur die beste Lebensperspektive für die Arbeiter ist,
welche nichts weiter als ihre Ketten zu verlieren haben und keinerlei
Produktionsmittel besitzen. Die sozialistische Gesellschaft ist die
beste Lebensperspektive für die Bauern, denen ihr Land in den
Genossenschaften nicht genommen wird, sondern wo es lediglich in
gesichertem Frieden und gesichertem Wohlstand gemeinsam und dadurch noch
viel produktiver bearbeiten. Die sozialistische Gesellschaft ist die
beste Lebensperspektive auch für die kleinen Selbständigen, denn sie
werden mit gesicherten sozialen Standards ihre Dienste als Handwerker,
Kleinhändler und Gewerbetreibende zum Nutzen der gesamten Gesellschaft
und des Gemeinwohls leisten. Allen, die mit ihrer Hände und Köpfe
Arbeit zum Wohlstand des Volkes produktiv beitragen, bietet der
Sozialismus die besten Lebensbedingungen. Und wer braucht schon mit
wertlosen Wertpapieren betrügerisch handelnde Privatbankiers oder
Diktate des IWF und der EU? Wer braucht die Kriegstreiber namens NATO
und Pentagon? Wer braucht die korrupten Manager und Politiker? Wer
braucht die Bosse und Konzernherren? Die Menschheit, die Völker
brauchen diese herrschende Klasse der Großbourgeoisie nicht, die die Völker
nur knechtet und ausbeutet und daher der Feind der Völker ist.
Die
Völker machen Geschichte durch ihren Kampf
Es
sind die Völker, die die Geschichte der Menschheit schreiben. Je mehr
die unterdrückten und ausgebeuteten großen Mehrheiten sich im
gemeinsamen Kampf zusammenschließen und organisieren, je größer die
politische Massenaktivität wird, um so näher rückt der auf der
Tagesordnung stehende Sturz der imperialistischen Ordnung, um so mehr
wird sich die Blutspur des Imperialismus endlich verkürzen. Es kann die
Befreiung der Arbeiter nur das Werk der Arbeiter sein, wie es in unseren
alten Arbeiterkampfliedern heißt.
Wir
Kommunisten sind die revolutionäre Kraft in allen Völkern
Wir
Kommunisten sind Teil der sich erhebenden Völker, in der EU wie in der
ganzen Welt. Wir Kommunisten verfügen über den Marxismus-Leninismus,
die revolutionären wissenschaftlichen Lehren von Marx und Engels, von
Lenin und Rosa Luxemburg, von Ho Chi Minh und Enver Hoxha und vielen
anderen. Wir Kommunisten verfügen über so hervorragende Köpfe wie die
Genossen Fidel Castro, José Maria Sison, Aleka Papariga, Kurt
Gossweiler und viele andere. Wie Ernst Thälmann sind wir Stimme und
Faust des Volkes.
Wir
Kommunisten sind die einzigen verlässlichen Partner von Hugo Chávez,
Evo Morales, Rafael Correa und allen großen Persönlichkeiten an der
Spitze der antiimperialistischen Volksbewegungen, welche aktiv an die Überwindung
der Herrschaft des reaktionären Finanzkapitals, des Imperialismus, der
Kompradorenbourgeoisie und Ausbeuteroligarchie gehen und ehrlichen
Herzens die nationale und soziale Befreiung der Völker fördern und
verkörpern. Und in der INTERNATIONALE wird es schon ganz richtig
gesungen: „ ... Wir sind die stärkste der Partei'n ...“.
Mögen
die heute in der EU und Nordamerika Herrschenden zu recht vor uns
zittern und Angst haben. Dies rettet sie nicht. Nichts wird diese
verschwindend kleine Minderheit von Parasiten retten. Und niemand
braucht sie, nur sie selbst meinen, dass sie sich zu brauchen. Die Kraft
der sich vereinenden Völker mit dem Namen Menschheit wird die
Ausbeuter- und Unterdrückerklasse der Monopolkapitalisten, Rüstungsindustriellen,
Clans der Banken- und Konzernbesitzer durch revolutionären Kampf
zerschlagen und den Weg für eine sozialistische Gesellschaft als
historisch langen Übergang der menschlichen Gesellschaft zum
Kommunismus freimachen. Das Rad des Laufs der Geschichte lässt sich
nicht zurückdrehen, sondern wird durch die Kraft und den Kampf der Völker
in Richtung des gesellschaftlichen Fortschritts bewegt. Und wir alle
sind da gefordert, unseren besten Beitrag zu leisten.
Quellen:
*etliche
auf K-Online im November 2010 publizierte Artikel, sowie
(1)
Claus Hecking, Brüssel, Lost in Translantic, Financial Times
Deutschland, 18.11.2010, S.12
(2)
Sabine Muscat, Washington, Clinton will Start-Vertrag mit Russland
retten, ebda. S. 13
(3)
veröffentlicht auf K-Online siehe
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