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Blackwater
auch in Deutschland? Was den Imperialismus nicht rettet!
AUF
DEM WEG ZU SÖLDNER-ARMEEN MIT DER LIZENZ ZUM TÖTEN JEDES REBELLEN
von
Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Blackwater
auch in Deutschland? Was den Imperialismus nicht rettet!
AUF
DEM WEG ZU SÖLDNER-ARMEEN MIT DER LIZENZ ZUM TÖTEN JEDES REBELLEN
von
Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Kommunisten-online
vom 31. August 2010 – Die FDP röchelt bereits aus allen Rohren,
dass sie bei der „Bundeswehrreform“ für ein Modell ist, welches
keinerlei „Freiwilligenstrukturen“ ausschließt. Private käufliche
und weltweit gegen Sold einsetzbare im Morden abgerichtete Truppen wie
jene der US-Firma „Blackwater“ auch in Deutschland? Da knallen ja
die Sektkorken beim militärisch-industriellen Komplex.
Auch
die Schäubles sehen sich im Aufwind, denn Söldnertruppen werden immer
auch Innern einsetzbar sein. Zumal, wenn sie privat als „Wachdienst“
vorhanden sind. Verfügbar werden dadurch spezielle Auftragskiller auch
für die Geheimdienste, die mal eben anheuern können und den
„Drecksjob“ erledigen lassen. Und wird da mal jemand gefasst nach
beispielsweise einem politisch motivierten Auftragsmord, dann mimt er
eben den „armen Irren“, der aus „Fanatismus“ dort war, wo
„leider“ „zur falschen Zeit am falschen Ort“ ein den
Herrschenden äußerst unbequemer Aktiver sich aufhielt. Alles nur
„unglückliche Zufälle“, natürlich! Die „Demokratie“ geht
weiter und wird sich weiterhin „Demokratie“ nennen und als
Musterdemokratie für alle Welt ausgeben. Wie wir es ja hinreichend seit
etlichen Jahrzehnten vom „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“
vorgesetzt bekommen. Und jenem Lehrmeister folgt Großbundesdeutschland
seit 60 Jahren.
K-Online
berichtete wiederholt über Gladio und dessen derzeit sich entwickelnden
Nachfolger Gendfor (Gendarmerie Force), die „schnellen Sondereinsatzkräfte“
der EU für „innere Unruhen“. Darauf gedrillt, alle Formen
gewaltsamer Unterdrückung gegen rebellierende Volksmassen einzusetzen:
-
Einsatz als „agent provocateur“, wie wir Kommunisten es seit
Jahrzehnten kennen. Zuweilen werden solche professionellen
Vorwandlieferer für Einsatz polizeilicher Gewalt enttarnt, wie vor
Jahren mal in Magdeburg bei einer antifaschistischen Demonstration. Dem
dortigen „Steinewerfer auf Polizisten“ konnten
Demonstrationsteilnehmer seinen Dienstausweis als Polizeibeamter
wegnehmen. Dieser Dienstausweis wurde an eine PDS-Landtagsabgeordnete
weitergereicht, womit die Taktik der Polizei bekannt wurde, sich den
Vorwand fürs Losknüppeln selbst zu schaffen.
Solche
„agents provocateurs“ dienen auch dazu, den großen bürgerlichen
Massenmedien die so begehrten Bilder und Filmaufnahmen von
„gewaltsamen Chaoten“ zu liefern, welche da angeblich friedfertige
Polizisten angreifen. Natürlich müssen diese „Chaoten“ immer aus
dem „linksextremistischen Spektrum“ stammen, denn es geht der bürgerlichen
Staatsmacht ja um das Ausführen von gewaltsamen Schlägen zur Schwächung
der Linken. Gerade in Deutschland lässt sich die Bevölkerung dann vor
den Fernsehern gerne von Bildern beeindrucken, die „Chaos“ zeigen.
Wo dann der Ruf nach „Recht und Ordnung“ sehr gerechtfertigt
erscheint, der Einsatz von Polizeigewalt bestens und massenwirksam als wünschenswert
darstellbar ist.
Zu
den Ergebnissen solcherlei Einsätze von „agents provocateurs“ zählt
dann im Hintergrund vor allem die massive Einschüchterung des Volkes
und die Diskreditierung der Organisatoren hinter Demonstrationen. Das bürgerlich-demokratische
Demonstrationsrecht wird auf diese Weise zugunsten eines autoritär
vorgehenden Polizeistaates ausgehebelt.
Beispiele
finden sich alljährlich in vielen Großstädten in Deutschland, wenn
gegen faschistische Aufmärsche, gegen imperialistischen Krieg oder den
Sozialabbau demonstriert wird. Mit so einem Hilfsmittel wie der Gendfor
lassen sich nun auch als „ausländische Extremisten“ erscheinende
„agents provocateurs“ wohl organisiert von EU-Sicherheitszuständigen
in große Protestdemonstrationen wie z.B. beim Weltklima-Gipfel in
Kopenhagen einschleusen. Ziel dieser Taktik des Einsatzes des „agent
provocateur“ ist in jedem Fall das Schwächen und blutige Abwürgen
von oftmals rein friedlichen Massenprotesten. Denn die Bourgeoisie fürchtet
sich davor, dass friedliche politische Demonstrationen zum politischen
Generalstreik führen könnten und sich bis hin zu revolutionären Kämpfen
(„Umsturz“) radikalisieren.
-
Einsatz von Spezialkommandos zur „Enthauptung“ der Protestbewegung,
was unsereins als „weißer Terror“ bekannt ist. Wortführer der
Volksbewegung werden als „Aufwiegler“ und „Unruhestifter“ sowie
„Volksverhetzer“ „ausgeschaltet“ / „kaltgestellt“. Im
„akuten Fall“, wenn sich da eine den Herrschenden gefährlich
erscheinende Massenbewegung anbahnt und eine Welle von Demonstrationen
wie beispielsweise vor einigen Jahren die „Montagsdemonstrationen
gegen Massenarbeitslosigkeit“ um sich greift, forcieren die
Sicherheitsorgane des bürgerlichen Staates ganz subtil den Einsatz
pseudo-linker Chamäleon-Sekten wie in diesem konkreten Fall der MLPD,
die mit ihrem revoluzzerhaften Geschwätz und avantgardistischem
Auftreten die Volksmassen rasch abschrecken, sich überhaupt der
Montagsdemonstrationsbewegung (weiterhin) anzuschließen. So wurde jene
aufkeimende Massenbewegung der Arbeitslosen und Arbeiter seinerzeit vom
Masseneinfluß her völlig ausgedünnt und bis zur Unkenntlichkeit einer
Politsektenveranstaltung verstümmelt. Bei den Abteilungen der
politischen Polizei dürften die Sektkorken geknallt haben.
Es
bleibt jedoch nicht immer bei diesen noch sehr subtilen und in
Deutschland bisher hochwirksamen Formen der Bekämpfung von
Massendemonstrationen. Gerade im Überwachungs- und Polizeistaat
Deutschland hat das Kaltstellen von aktiven Kommunisten eine
jahrzehntelange Tradition. Zehntausende politische Prozesse wurden in
den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts gegen Mitglieder und Anhänger
der 1956 verbotenen KPD geführt, um die Arbeiterklasse ihrer stärksten
Waffe, der marxistisch-leninistischen Kampfpartei an der Spitze der
organisierten Arbeiterbewegung, zu berauben. Das KPD-Verbot kennzeichnet
den Übergang von bürgerlich-demokratischen Verhältnissen zum
remilitarisierten Polizei- und Überwachungsstaat in der Bundesrepublik
Deutschland. Natürlich hielten viele Kommunisten Kontakt zueinander.
Allein dafür zahlten sie oft einen hohen Preis in Form von
empfindlichen Geldstrafen, was in manchen Fällen den Verlust des
erarbeiteten Häuschens zur Folge hatte. Die politische Verfolgung und
Unterdrückung der kommunistischen Bewegung schloss auch den
wirtschaftlichen und finanziellen Ruin vieler Kommunisten ein, welche
ihre Arbeit verloren und mit hohen Geldbußen gezielt „kaltgestellt“
wurden. Andererseits gelang es der westdeutschen Bourgeoisie, durch
relativ hohe Löhne beträchtliche Teile der Arbeiterklasse so weit zu
korrumpieren, dass deren Solidarität mit den verfolgten und in bittere
wirtschaftliche Existenznöte getriebenen Kommunisten vor Ort viel zu
beschränkt ausfiel. Wer in Deutschland als Kommunist aktiv ist, muss
bis heute mit Berufsverbot im öffentlichen Dienst und dem Verlust des
Arbeitsplatzes auch bei privatkapitalistischen Unternehmen rechnen. Er
kann weder auf eine kommunistisch geführte Gewerkschaftsbewegung noch
nennenswerte Solidarität der beträchtlich antikommunistisch und von bürgerlicher
Konsum-Ideologie beeinflussten Kollegen rechnen. So leben denn auch
viele Kommunisten arm am Rande des Existenzminimums unter Beobachtung
durch einen technisch bestausgerüsteten Gegner in Gestalt der
politischen Polizei und des Inlandsgeheimdienstes Verfassungsschutz.
Durch
die Lohndrückerei, den Sozialabbau und die massenhafte Verelendung von
immer mehr Menschen in Deutschland und der gesamten EU wächst das
Potential für gesellschaftliche Massenproteste weiter stark an. Diese
„Ruhe vor dem Sturm“ bleibt auch denen keinesfalls verborgen, die
als Fachkräfte des Imperialismus in EU-Sicherheitsstrukturen für die
Aufrechterhaltung der Herrschaft des Finanzkapitals und die „innere
Ordnung“, d.h. optimale Kapitalverwertungsbedingungen, zuständig
sind. Die EU-Sicherheitsstrukturen bereiten sich ständig darauf vor,
Klassenkampfschlachten auch dann zu gewinnen, wenn sich spontan ganze Völker
erheben und sich rasch zu anti-imperialistischen revolutionären
Bewegungen organisieren, was ja nie auszuschließen ist. Je größer die
Masse der Aufbegehrenden, umso nervöser reagieren Polizei und
Inlandssicherheitsorgane. Wenn der Einsatz von „agents provocateurs“
nicht mehr ausreicht, um eine anwachsende politische Massenaktivität
des Volkes zu sprengen, schrecken die reaktionären Kräfte der
Bourgeoisie nicht mehr davor zurück, Aktionen zur „Enthauptung“ der
für ihre Herrschaft bedrohlich erscheinenden Volksbewegung anzuordnen.
Dies bedeutet, dass die „Rädelsführer“ festgenommen und
eingekerkert werden, nach traditionellem Polizeistaats-Schema.
Allerdings hilft dies dann nichts, wenn das Volk massenhaft deren
Freilassung fordert, wie Szenarien in etlichen Ländern zeigen. Im Fall
der RAF, die immerhin mit bewaffneter Gewalt in Deutschland
individuellen Terror gegen hochrangige Vertreter des Finanzkapitals ausübte,
kam es zu jenen rätselhaften angeblichen Selbstmorden von Stammheim, wo
sich etliche inhaftierte RAF-Mitglieder angeblich selbst das Leben
nahmen. Andere fanden den Weg in die DDR und erhielten dort eine neue
Identität und ein normales Leben, wie wir mittlerweile wissen. Das
gesuchte RAF-Mitglied Grams wurde in Bad Kleinen auf dem Bahnhof per
aufgesetzten Kopfschuss von einem Polizeibeamten getötet.
„Bewaffneten Widerstand verzeiht die Obrigkeit nie“ - dies war und
bleibt die Botschaft an alle, die in Deutschland an revolutionären
Kampf auch nur zu denken wagen.
Was
aber, wenn selbst dieses „Enthaupten“ einer revolutionär werdenden
Massenbewegung, wie wir sie in Deutschland in den letzten 50 Jahren
nicht hatten, nichts fruchten sollte? Selbst diese in der EU für
unsereins schwer vorstellbare Situation bleibt bei den
Sicherheitsstrategen des EU-Imperialismus nicht außen vor. Und wenn wir
in diesem Jahr infolge der kapitalistischen Weltwirtschaftskrise die
anhaltenden Massenproteste in mehr als 50 Städten Griechenlands, vielen
italienischen und iberischen Städten erlebten, dann spüren wir, dass
eine revolutionäre Situation nach Lenins Definition keinesfalls
undenkbar für die nächsten Jahre in der EU ist. Dann spüren wir, dass
auch wir Kommunisten uns darauf vorbereiten müssen, dass es zu
revolutionären Situationen in einzelnen Mitgliedsländern der EU sehr
wohl kommen kann.
In
Griechenland, wo innerhalb der EU die Arbeiterproteste das größte
Ausmaß in diesem Jahr erreichten, gelang es bisher noch den
griechischen Sicherheitskräften aus knüppelnden und Tränengas
einsetzenden bewaffneten Polizeitruppen, die Besetzung des Parlaments
und den revolutionären Massenaufstand noch zu verhindern. Auch in
Portugal kam es zu Massenprotesten. Und in Portugal gab es bekanntlich
jene „Nelkenrevolution“ Mitte der 70er Jahre. Damals überreichten
die gegen das faschistische Regime protestierenden Menschenmassen den
gegen sie in Stellung gebrachten schwerbewaffneten Soldaten und
Polizisten rote Nelken. Große Teile der Armee liefen letztlich zur
Volksbewegung über, das faschistische Regime brach in sich zusammen.
Die
heutige EU ist jedoch nicht mehr die EU der 70er Jahre. Der
Lissabon-Vertrag, bei dem die reaktionärsten Kräfte ihre „Lehren“
aus der Nelkenrevolution Portugals zogen, schreibt fest, dass in der EU
das Leben desjenigen nicht mehr geschützt wird, der sich gegen das
herrschende System auflehnt. Des Weiteren ist alles, was als sozialer
Bereich gilt, dann hinfällig und liquidierbar, wenn es sich konkret
Profitinteressen unterwerfen lässt. Der Lissabon-Vertrag ist der
Versuch, die Herrschaft des Imperialismus über die EU-Völker auf ewig
zu zementieren. Jede Form brutalster Gewaltanwendung seitens der
Staatsmacht in den Händen der Herrschenden ist anwendbar, um eine
Volksrevolution im Keim zu ersticken. Die EU wird dadurch neben den USA
zum reaktionärsten und aggressivsten imperialistischen Bollwerk auf dem
Planeten Erde. Unsereins zieht gedanklich Parallelen zur Zeit eines
Heinrich Heine, „Deutschland ein Wintermärchen“, auch wenn unser
Bundes-Engelchen Merkel uns Sommermärchen wegen einer gut gesponserten
nationalistisch aufgeputschten Menge von amüsiersüchtigen Fußball-Brüllaffen
weismachen will. Mit der heutigen EU ist in Europa die „Heilige
Allianz“ der Zeiten nach Napoleon wiederauferstanden.
Aber
selbst der Einsatz von ausländischen Spezialagenten und Eingreiftruppen
an den Schwerpunkten künftiger Klassenkampfschlachten in den EU-Ländern
wird nicht verhindern können, dass die Klassenkämpfe ausbrechen
werden. Das revolutionär kämpfende Volk verlacht das Sterben im
Klassenkampf und bestraft beim und nach dem Sieg der Revolution seine
Peiniger. Kein EU-Diktat des Imperialismus, kein Einsatz der
US-Kriegsmaschinerien wird mehr helfen, wenn all „die vielen kleinen
Vietnams“ immer mehr werden und immer näher an die Grenzen der USA
heranrücken, wie es Ernesto Che Guevara einst voraussagte. Das Römische
Imperium brach unter den Schlägen des über Rom herfallenden Vielvölker-Ansturms
in sich zusammen, wie wir wissen. Napoleons seinerzeit modernste Truppen
wurden von den sich im Kampfe um ihre Unabhängigkeit vereinenden Völkern
besiegt. Die antiimperialistisch-demokratischen Volksbewegungen werden
auch vor den USA und der USA nicht Halt machen, wo die Herrschenden in
diesen Jahren immer stärker an Masseneinfluß verlieren. In Deutschland
ist die Nichtwählerpartei zur stärksten Kraft des Landes geworden.
Dies bedeutet die Abkehr des Großteils der Bevölkerung vom
herrschenden System des Imperialismus. Das Volk hat bereits mehrheitlich
erkannt, dass der Imperialismus nicht die Lebensinteressen des Volkes
vertreten kann. Was dem Volk fehlt, ist die klare gesellschaftliche
Alternative zum Imperialismus.
Nur
wir Kommunisten sind imstande, den Weg zur Überwindung des Kapitalismus
aufzuzeigen. Die Arbeiterklasse und das gesamte Volk brauchen uns, damit
die Menschheit nicht weitere Jahrzehnte imperialistischer
verbrecherischer Raubkriege zugunsten märchenhafter Profite für den
Luxus von weltweit lächerlichen lediglich einigen hunderten parasitären
Clans der Hochfinanz erleidet. Die da Militärhilfe in Höhe von jährlich
in die Milliarden gehende Dollarsummen an Pakistan bewilligen, aber
zugleich den Entwicklungsländern alle Mittel entziehen, um große Bevölkerungsteile
vor Naturgewalten zu schützen. Wenn es dann zu Überschwemmungen,
Vulkanausbrüchen, Erdbeben, Flächenbränden, Dürren usw. kommt, dann
sammeln die Lakaien des Finanzkapitals bei unsereins mit der Sammeldose
die Centjes ein, wird mit schrecklichen Bildern verstümmelter Menschen
und Leichenberge um unser Mitleid geworben und selbst damit noch ein
Riesengeschäft im ebenfalls profitablen Bereich der
„Hilfsorganisationen“ gemacht, bei dem die Hochfinanz ebenfalls
wieder mitverdient.
Immer
mehr Menschen aber lassen sich von den Speichelleckern des Imperialismus
nicht weiter an der Nase herumführen. Sie wenden sich ab von diesem
verbrecherischen imperialistischen Herrschaftssystem. Sie merken immer
deutlicher, dass es so nicht weitergehen kann. Nicht in unser aller
Leben, nicht in der Gesellschaft. Und sie suchen, sie fragen, sie überlegen.
Sie haben auch die Talkshows satt, sind der bürgerlichen Salons überdrüssig,
der geschniegelten parfümierten Besserwisser in Schlips und Kragen mit
immer denselben überflüssigen nichtssagenden Scheingefechten in
Wortkanonaden, die niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken.
Nein,
diese Bourgeoisie hat keine Antworten mehr auf die brennenden Fragen
nach einer für alle lebenswerte Zukunft auf unserem Planeten. Wer da
Antworten finden will, dem sei als Einstieg das „Manifest der
Kommunistischen Partei“ von Karl Marx empfohlen.
Dem
sei empfohlen, seinen Beitrag für die kommunistische Weltbewegung zu
leisten. Dies kann heute eine Spende für Kuba, für K-Online, für den
Rotfuchsverein, für die um den Erhalt der Thälmann-Gedenkstätte in
Ziegenhals aktiven Genossen sein. Dies kann auch das eigene Engagement
sein, sein eigenes Gesicht zu zeigen, sich selbst bei uns in der
kommunistischen Bewegung einzubringen. Wir Kommunisten sind nicht tot
und werden niemals auszurotten sein. Weder die Hitlers noch die Schäubles
können dies ändern.
Selbst
wenn sie wie in Kolumbien oder den Philippinen, Honduras oder Chile und
vielen anderen Ländern Militär, Polizei und gedungene Mörderbanden
gegen unsereins einsetzen, werden sie uns nicht ausrotten können. Lenin
lehrte uns, die Vielfalt der politischen Kampfformen schöpferisch auf
jede Gegenwart anzuwenden.
Wir
verherrlichen keinesfalls die Gewalt, aber wir lehnen sie auch nicht ab.
Gerade angesichts des derzeit immer übler auf verbrecherischen
Gewalteinsatz setzenden Imperialismus stehen wir Kommunisten solidarisch
an der Seite des auch bewaffneten Widerstands der betroffenen Völker
beispielsweise im Irak, in Afghanistan, in Gaza, in Kolumbien, in den
Philippinen usw.
Jedes
Volk hat ein Recht auf nationale und soziale Befreiung, auf Aufstand
gegen ein Unterdrückungs- und Ausbeutungsregime. Und wir Kommunisten
sind es, die dies jedem sagen, der es hören will. Wenn sie, die
Herrschenden, zum Mittel der Illegalisierung von uns Kommunisten oder
den revolutionären Massenorganisationen greifen, gegen das Volk mit
Polizeigewalt losknüppeln lassen, darüber hinaus auch zu Mord und
Totschlag greifen, dann werden die Völker sich dies niemals
widerstandslos und vergeltungsfrei gefallen lassen. Was nur das gute
Recht eines jeden Volkes ist und bleibt, sich gegen ein Ausbeutungs- und
Unterdrückungsregime zu erheben und es unter Anwendung vielfältiger
Kampfformen revolutionär zu überwinden. Das klein erscheinende Volk
Vietnams hat nicht zuletzt gezeigt, dass die massenmörderischen
Kriegsmaschinerien des US-Imperialismus gegen die Kraft eines im Unabhängigkeitskampf
vereinten Volkes letztlich keine Chance haben. Auch die vom weltweiten
Imperialismus und seinen Armeen angestrebte „Neuordnung“ des
Mittleren Ostens scheitert zusehends am Kampf der sich im Ringen um ihre
Unabhängigkeit vereinenden Völker. Wer dies nicht sehen will, kann nur
Tomaten auf den Augen haben.
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