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Quelle
Bild: Gegenmeinung |
Die
CIA mordet im Auftrag des Friedensnobelpreisträgers
Obama:
Neuer
Beruf des Tages:
Targeter
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Die
CIA mordet im Auftrag des Friedensnobelpreisträgers Obama:
Neuer
Beruf des Tages:
Targeter
Quelle:
jungeWelt
vom 03.09.2011
Auf
Kommunisten-online am 3. September 2011 – Derzeit sucht der
US-Geheimdienst CIA jede Menge »Targeter«, was sich ungefähr mit »Richtschütze«
übersetzen läßt. Wer sich von Kindesbeinen an täglich stundenlang
Computer-Killerspiele reinzog und auf alles schoß, was sich bewegte,
hat beste Chancen, in der mit 30 Milliarden Dollar Jahresbudget
versehenen Regierungsagentur eine neue Arbeitsstelle zu bekommen. Auf
ihn wartet ein gut eingerichtetes, klimatisiertes Büro, in dem er nach
Herzenslust seinem Hobby frönen kann, mit dem Unterschied, daß die auf
seinem Monitor zu sehenden zerfetzten Leichen und die Trümmer, zwischen
denen sie liegen, vor seinem Knopfdruck keine virtuellen Männer, Frauen
und Kinder, sondern lebendige Menschen waren und ihre Häuser keine
Datei, sondern real.
Nach getaner Arbeit, so läßt sich der Job beschreiben, kann sich der
»Pilot« in sein Auto setzen und nach Hause in die Vorstadtidylle
amerikanischer Städte fahren, wo am Pool im Garten z. B. ein Kinderfest
zu Töchterchens Geburtstag stattfindet. Die von ihm gesteuerte
unbemannte Killerdrohne hat Tausende Kilometer von Washington entfernt
in Afghanistan, Pakistan, Jemen oder anderswo auf dem Globus mit ihren
Hellfire-Raketen vielleicht gerade eine verdächtige Behausung mit »Terroristen«
in die Luft gejagt.
Inzwischen sind 20 Prozent der CIA-Mitarbeiter »Targeter«. Spionage im
klassischen Sinn scheint immer weniger Aufgabe der Agency zu sein. Zwar
hat die CIA noch nie in ihrer Geschichte vor Mord und Totschlag zurückgeschreckt,
aber man war darum bemüht, daß die von ihr als »nasse Sachen«
bezeichneten Aktivitäten im Verborgen stattfanden. Unter den Augen der
Weltöffentlichkeit ist nun der Geschäftszweig illegale Tötung so
dominierend geworden, daß sich die Agentur mehr und mehr zu einem
reinen Killerunternehmen gewandelt hat. Für die Ermordung ganzer
Familien reicht ein bloßer Verdacht.(rwr) |