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Putschisten
scheitern am Widerstand der Volksmassen
EKUADOR:
PRÄSIDENT
RAFAEL CORREA HÄLT SICH
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Havanna,
1. Oktober 2010, Cubadebate.-
Mittlerweile ist völlig klar, dass die Polizei-Mafia, welche
gestern in Quito mit gewaltsamen Auseinandersetzungen und der quasi Entführung
des ekuadorianischen Präsidenten Rafael Correa den Staatsstreich
herbeiführen wollten, nicht in Verteidigung etwa ihrer Arbeiterrechte
als Polizisten handelten, wie sie da vorgaben. Die Unzufriedenheit unter
größeren Teilen der Polizeikräfte gründete sich auf Desinformation
und Hetzpropaganda privatkapitalistischer Massenmedien mit der Absicht
der Mobilisierung der Uniformierten für die Durchführung eines
Staatsstreiches gegen die fortschrittliche Regierung von Rafael Correa,
denn das im Parlament gerade angenommene Gesetz über den öffentlichen
Dienst erweitert noch die Rechte der dortigen Angestellten. Die
Putschanstifter bleiben weiterhin im Dunkeln. Die Rede ist von korrupten
„Brüderschaften“ innerhalb der Polizei, die eng mit der Oligarchie
Ekuadors verknüpft sind und Kontakte bis hin zu Geheimdienstkreisen in
den USA unterhalten.
Sichtbarer
Ausdruck dieser konterrevolutionären Zusammenrottung hinter den
vorgeschobenen randalierenden Polizei-Einheiten ist der Abenteurer Lucio
Gutiérrez, ein Putschist aus Militärkreisen des Jahres 2000, 2002 zum
Präsidenten gewählt, 2004 blutiger Unterdrücker gegen die
Volksmassen, 2005 durch anhaltende Massenproteste gestürzt und seitdem
lauernder Bluthund der Oligarchie Ekuadors und des sich einmischenden
US-Imperialismus.
Hinsichtlich
der Beteiligung von US-Regierungsstellen muss daran erinnert werden,
dass 2008 der kanadische Journalist Jean Guy Allard die Unterwanderung
der ekuadorianischen Polizei durch die US-Botschaft in Quito
dokumentierte. US-Gelder flossen für Informanten,
„Sonderschulungen“, „Ausrüstung“ und „Einsätze“.
Obwohl
es nicht gerade typisch ist, dass da lediglich Polizeitruppen und keine
militärischen Verbände aufzogen, scheiterte gestern eindeutig ein
klassischer Staatsstreich der reaktionären Oligarchie des Landes gegen
die fortschrittliche Regierung Correa, welche durch demokratische Wahlen
legitimiert ist und die Interessen des ekuadorianischen Volkes repräsentiert.
Was
da nun auch in Ekuador auf regionaler Ebene Lateinamerikas an
Gewaltausbrüchen und Barbarei losgetreten worden ist, hat seinen
besonderen Auslöser im Staatsstreich von Honduras im Juni 2009. Die
honduranischen Putschisten unter direktem US-Kommando konnten sich
letztlich kraft Unterstützung durch die US-Regierung Obama halten.
Seitdem
das Putschistenregime in Honduras durch diplomatische Anerkennung der
imperialistischen Hauptländer sowie deren Vasallen international hoffähig
gemacht werden konnte und keinerlei Sanktionen oder die Bestrafung
seiner Bluthunde gegen die niedergemetzelte Anhängerschaft des rechtmäßig
gewählten Präsidenten Zelaya zu fürchten braucht, wird nun der
Persilschein allen Putschkräften Lateinamerikas vorgehalten, um
gleichfalls gegen gewählte fortschrittliche Regierungen mit
Staatsstreichen zu putschen.
Glücklicherweise
hielt gestern die Militärführung Ekuadors loyal zum gewählten
Staatsoberhaupt Correa und bewerkstelligte letztlich die Abfuhr an die
putschenden Polizeitruppen. Dennoch kam es leider vereinzelt zu
Blutvergießen und erlebte die Öffentlichkeit dort stundenlange
Spannungen. Die Armee überwand den Belagerungsring der rebellierenden
Polizeitruppen und stürmte das Polizeikrankenhaus, in welchem der entführte
Präsident Correa ausharren musste. Das Militär befreite ihn und
brachte ihn unverzüglich in den Präsidentenpalast von Carondelet, wo
Correa ein jubelnder Empfang durch seine Anhängerschaft zuteil wurde.
Auf
diese Weise wurde die demokratische Ordnung in Ekuador erhalten. Der
Geist des Putschens hat die Region Lateinamerika seit 2002 erfasst, als
Venezuelas Präsident Chávez zeitweise gestürzt und von illoyalen
Militärangehörigen entführt worden war. Gleichartiges ereignete sich
in Bolivien 2008. Erfolg hatten die Putschisten letztlich bisher nur in
Honduras.
Dass
reaktionäre Staatsstreiche derzeit zumeist scheitern, hängt mit dem
starken öffentlichen Bewusstsein in Lateinamerika zugunsten von Rechtmäßigkeit
und Demokratie und der allgemeinen Ablehnung gegenüber historischem Rückschritt
und brutalen Militärregimes zusammen.
Ein
unvermeidlicher öffentlicher Aufschrei erfolgte gestern von Ekuador
aus: Keine Straffreiheit für die Putschisten! Subversive politische
Abenteurer im Staatsapparat sind streng zu bestrafen auf der Grundlage
des geltenden Rechts.
Es
bleibt zu erwarten, dass die Regierung von Rafael Correa in den nächsten
Tagen in diesem Sinn vorgehen wird und die von Oligarchie und reaktionären
Kräften erlittene Niederlage für eine Festigung der demokratischen
Einrichtungen Ekuadors nutzt. Dies würde auch zur Überwindung von
Spaltungen im Regierungslager beitragen und die Sache der sozialen
Gerechtigkeit, der Souveränität und der Demokratie stärken, wie sie
gegenwärtig von der fortschrittlichen Regierung Ekuadors für dieses
Land vertreten wird.
Quelle:
Leitartikel von La Jornada, Mexiko
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
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Ekuador:
CHRONIK
DES WIDERSTANDES DER KOMMUNISTEN UND VOLKSMASSEN GEGEN FASCHISTISCHEN
PUTSCHVERSUCH
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Quito,
1. Oktober 2010, Tribuna Popular TP.-
Am Vormittag des
30. September 2010 besetzten Angehörige und Offiziere der bewaffneten
Polizeitruppen die Kasernen der Nationalen Polizei Ekuadors in Quito.
Diese putschistischen Kräfte organisierten sich dort und zogen dann
randalierend als Protestzüge „für Arbeiterrechte“ wie
Dienstgradzuschläge, Auszeichnungsprämien und Besoldungszulagen durch
die Straßen von Quito.
Angesichts
dieser Zustände eilte Präsident Rafael Correa zu den Gebäuden des 1.
Polizeiregiments von Quito, wo er sich dann eingekesselt sah. Später
wurde bestätigt, dass dies in putschistischer Absicht geschah. Es kam
dann sehr rasch zu aufeinanderfolgenden Ereignissen. Binnen Minuten hieß
es, Präsident Correa sei Opfer von Entführung im Polizeikrankenhaus.
Die Berichterstattung des öffentlichen Senders CNT brach rasch
zusammen, auch der Internetzugang jenes Senders war unterbrochen. In den
verschiedenen privaten Kanälen des Fernsehens erfuhr die Öffentlichkeit
nichts vom Geschehen in Quito. Dieses Erscheinungsbild erinnerte sehr an
jenes von Venezuela beim dortigen Putsch 2002.
Innerhalb
von Minuten schlossen sich Feuerwehr, Justizbedienstete,
Ministerialbedienstete, die „Volksfront“ aus -PCMLE und andere Kräfte
im Land dem Polizeiprotest an. Der Flughafen wurde stillgelegt, reaktionäre
Demonstranten füllten die Straßen von Quito, bezogen Posten und
stellten sich für Aktionen zur Verfügung. Aus einigen scheinheiligen
Losungen für Forderungen nach Prämien wurde rasch ein lautes Gebrüll
„Correa raus“, „Correa du fickst dich und legst dich dabei mit der
Polizei an“ (reimt sich in der spanischen Sprache: „Correa te
jodiste con la Policía te metiste“). Hunderte Luxusautos hupten den
putschenden Polizisten zu und riefen ihnen ihre Unterstützung und ihren
Dank für den Sturz des Präsidenten zu.
Etwas
später griff dann die reaktionäre Demonstration der „Volksfront“
die sich ebenfalls sammelnden linken Sympathisanten der Correa-Regierung
an, die Richtung Unabhängigkeitsplatz zogen, um den Rechtsstaat zu
verteidigen. Während die noch untätigen Militärangehörigen ihre
Unterstützung für Präsident Correa bekundeten, gab es den großen
Kampfalarm als Reaktion auf den reaktionären Putschversuch bei den
demokratischen Massenorganisationen. Die demokratischen Kräfte
mobilisierten das Volk zur Großkundgebung am Präsidentenpalast von
Carondelet, wo Vertreter der Friedensbewegung, sozialistischer Gruppen,
der Kommunistischen Partei Ekuadors (PCE) und des Kommunistischen
Jugendverbandes Ekuadors (JVE) Reden hielten.
Die
Volksmassen beim Retten des fortschrittlichen Präsidenten
Die
Kommunistische Partei Ekuadors hatte bereits seit Monaten ihre
Mitglieder vor einem möglichen Putschversuch alarmiert. Jetzt im Moment
der Ereignisse verbreitete sie rasch ihren Aufruf „Alarm zum Kampf“
an alle Mitglieder, rief sie und das Volk auf die Strasse zur
Verteidigung des revolutionären Prozesses und der demokratischen und
verfassungsmäßigen Ordnung gegen die reaktionärsten Kräfte des
Landes, die rückschrittlichen Elemente der Oligarchie und der
putschbereiten politischen Rechten.
Als
dann das Volk massenhaft auf dem Unabhängigkeitsplatz erschienen war,
begann sein Marsch „zur Rettung des Präsidenten“ Richtung
Polizeikrankenhaus 1. Bei all dem erfolgte keinerlei Berichterstattung
über die Medien des Landes an die Öffentlichkeit.
Lange
Marschsäulen von Aktiven, Regierungsunterstützern und mutigen
Patrioten marschierten los. Sie durchquerten das Viertel San Juan, dann
Las Casas, bevölkerungsreiche Teile von Quito. Sie kamen bis auf 5
QuerStraßen an das Polizeikrankenhaus heran. Dort stießen sie dann auf
ein Sondereinsatzkommando der Polizei, welches sofort in die gewaltsame
Auseinandersetzung mit ihnen ging. Auch auf der anderen Seite an der
Avenida Mariana de Jesús gegenüber vom Polizeikrankenhaus gingen
Polizeikräfte mit brutaler Gewalt gegen die Volksbewegung vor. Dort
hatten sich ebenfalls tausende Menschen eingefunden, „um den Präsidenten
zu retten“. An beiden Stellen kam es zu sehr gewaltsamer Unterdrückung.
In
der Strasse San Gabriel, wo die Demonstrationsteilnehmer vom Unabhängigkeitsplatz
her am Polizeikrankenhaus eingetroffen waren, wurden dramatische Momente
gewaltsamer bewaffneter Angriffe durch die Polizeikommandos
durchgestanden. Genau dies bewies das Wesen des Putschversuchs. Etliche
Polizisten brüllten herum „Die sind von Fidel bezahlt“ und „Wir
wollen keine Kommunisten“. Zugleich griffen sie die unbewaffneten
Demonstrationsteilnehmer brutal an. Unter den Demonstrationsteilnehmern
befanden sich auch etliche Kommunisten, welche den Bau von 20 Barrikaden
mit Hilfe der herbeikommenden Anwohner aus dem Stadtviertel
organisierten. Gruppen von Polizisten brannten hasserfüllt einige rote
Fahnen der KP Ekuadors nieder, die ihnen in die Hände gefallen waren.
Der
Kampf in jener Gegend von Quito zog sich in die Länge und wurde für
die Volksbewegung immer schwieriger angesichts der sich steigernden
Brutalität der Polizei-Kommandos, welche Schlagstöcke, Gummigeschosse,
Tränengas usw. einsetzten. Aber all dies war erst der Auftakt des
Geschehens. Immer mehr Menschen strömten auf die Straßen zum Protest.
Etliche „Polizisten“ stellten sich als Söldner der reaktionären
Hintermänner heraus. Sie schossen mit ihren Waffen auf die
Demonstrationsteilnehmer, ganze Schusssalven wurden vernommen. Während
in der Dunkelheit der Nacht kaum auszumachen war, woher die Schüsse
abgefeuert wurden.
Einige
Gruppen der Demonstranten antworteten nun ebenfalls mit gezückten
Pistolen und Flinten, konnten damit aber gegen die von den putschenden
Polizisten eingesetzten Feuerwaffen langer Reichweite nichts ausrichten.
Das gesamte Gelände erstickte im Tränengas. Die Polizisten setzten zur
Hetzjagd auf die Demonstrationsteilnehmer am Polizeikrankenhaus an.
Polizisten und „Polizisten“ durchkämmten das Stadtviertel Haus für
Haus und terrorisierten brutal die Bevölkerung dort. Um 19:30 Uhr drang
die Information durch, dass sie das Krankenhaus einnehmen würden. Um 20
Uhr war noch kein glückliches Ende abzusehen. Aber der nachlassende
Klang der schweren Feuerwaffen kündigte das Ende der Erhebung der
Putschisten an.
Die
Verantwortlichen für diesen Putschversuch hatten vor, das
ekuadorianische Volk in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Lucio Gutiérrez,
Fausto Cobas, Gilmar Gutiérrez, alles Militärangehörige
(pensioniert). Sie hatten dies mit Polizei-Offizieren ausgeheckt, welche
über Einfluss auf die mittleren Kommando-Ebenen der Polizei-Einheiten
verfügten. Es ging darum, einen Putsch durchzuführen. Zu den
Putschisten hielten die MPD-PCMLE, die reaktionäre Bürokratie im
Staatsapparat und die Oligarchie selbst mit ihrem Anhang.
Als
Komplize stellte sich auch der Innenminister Gustavo Jalhk mit seinen
Gefolgsleuten im putschbereiten reaktionären Staatsapparat Ekuadors
heraus. Auch die Massenmedien unterstützten den Putsch. Sie ignorierten
völlig die Volksbewegung.
Das
Putschrezept wiederholte sich. Erst wurde es Venezuela verordnet. Dann
anschließend und diesmal mit Erfolg Honduras. Wir finden bestätigt,
dass der Imperialismus die politischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozesse
in Lateinamerika wegputschen möchte und dies von den schwächsten
Gliedern der Kette aus betreibt. So ist der Veränderungsprozess in
Ekuador, auch wenn er sich diesmal behauptete, konkret nicht der stärkste.
Zumal sich im Inneren der Regierung selbst und ihres Apparates reaktionäre
Elemente tummeln, welche die revolutionären linken Kräften zugunsten
„gemäßigter“ Gruppierungen zu verdrängen versuchen.
Es
muss ein Ruf zur Beachtung an Präsident Correa sein, dass faktisch an
diesem 30. September bestens organisiert die Linken und insbesondere die
Kommunistische Partei Ekuadors für ihn in den Kampf gezogen sind. Präsident
Correa muss sich darüber im Klaren sein, wohin er nach dieser harten
Kraftprobe mit der Oligarchie und dem Imperialismus mit wem steuert. Er
muss erkennen, dass er mit „Opportunisten“, „Boyscouts“ und
„Reaktionären“ aus dem Lager der politisch rechtsstehenden Kräfte
nichts anstellen kann, sondern eindeutig auf die Organisationen der
Linken und insbesondere die Kommunistische Partei Ekuadors setzen muss.
Von dort erschallt jetzt laut der vorwärtsweisende Ruf nach
RADIKALISIERUNG.
Quelle:
http://jcepichincha.blogspot.com/
http://www.tribuna-popular.org/
Anmerkungen:
*MPD-PCMLE
ist international bei jenen den reaktionären Kräften dienlichen
Pseudo-Revoluzzern angeschlossen, wo auch die MLPD angeschlossen ist.
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C.
Wimmer (KP Venezuelas) vor Lateinamerikanischem
Parlament:
US-BOTSCHAFT
FINANZIERTE PUTSCHVERSUCH IN EKUADOR
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Caracas,
3. Oktober 2010, Tribuna Popular TP / Dayana Acosta / Prensa AN VIDEO.-
Vor dem
Lateinamerikanischen Parlament (parlatino) erklärte Genosse Carolus
Wimmer von der Kommunistischen Partei Venezuelas seinen Abscheu gegenüber
den antidemokratischen Umtrieben und dem reaktionären Umsturzversuch
vor wenigen Tagen in Ekuadors Hauptstadt Quito.
Genosse
Wimmer wies eindringlich darauf hin, dass die US-Diplomaten in
Lateinamerika über umfassende Erfahrungen beim Streuen von
Desinformation, Anleiten zur Vorbereitung von Staatsstreichen, Entführen
von Zivilpersonen und Manipulieren von Angehörigen der Streitkräfte
und der Sicherheitskräfte haben, um gesellschaftliche Kräfte gegen den
Willen des Volkes für schmutzige Putschmachenschaften zu missbrauchen,
wie es sich auch in Ekuador wieder zeigte.
Genosse
Wimmer rief die Länder Lateinamerikas und der Karibik dazu auf, wachsam
gegenüber den Informationsströmen zu sein, denn „der Imperialismus
arbeitet 24 Stunden rund um die Uhr gegen uns“.
Genosse
Wimmer bekräftigte, dass die Völker unbedingt die Rolle der
US-Botschaften bereinigen müssen. Denn „hinter diesem Putsch steckt
seit 2008 die US-Botschaft in Quito. Sie bedient sich all jener
Nichtregierungsorganisationen, die unter dem Label „Verteidiger der
Demokratie“ in Ekuador aktiv sind. Unter anderem flossen aus
US-Botschaftsgeldern 5 Millionen Dollar an Polizei-Stellen in Quito und
an militärische Stellen in Ekuador. Damit wurden Angehörige von
Polizei und Militär bestochen und gekauft und manipuliert, damit sie
den Zielen der Putschisten und Verschwörer des Imperialismus dienen,
wie sich in den Ereignissen zeigte.“
Genosse
Wimmer prangerte an, dass einige private Massenmedien in Venezuela sich
wie Komplizen der Putschisten in Ekuador aufführten. Medien wie
Globovisión versuchten sich im Rechtfertigen der verfassungsfeindlich
vorgehenden reaktionären Putschisten in Ekuador. Sie stellten die Lage
Ekuadors so dar, als wäre die Demokratie in jenem Land nicht vorhanden.
„Sie nahmen die Ereignisse vorweg. In der Stimme des Journalisten Nitu
Pérez Osuna im Programm Hallo Bürger entschuldigten sie die
Putschhandlungen mit überall längst bekannten Argumenten wie: die Türen
der Demokratie in Ekuador waren geschlossen“, so Genosse Wimmer. Er
hob hervor, dass Venezuela wachsam sein muss, denn Globovision sendet
weiterhin live. „Sie agieren nicht allein. Sie haben die tagtägliche
Aufgabe, ein Klima des Zurück in das vergangene Jahrhundert
vorzubereiten. Das werden sie nicht schaffen“.
Genosse
Wimmer erinnerte an die Worte des Präsidenten der Bolivarischen
Republik Venezuela, Hugo Chávez, welcher gestern äußerte: „Jene
Massenmedien sind eine Bedrohung für die Gesellschaft, denn sie sind
geschützt durch Straffreiheit. Sie sind ein Krebsgeschwür, welches die
Welt bedroht.“
Im
Interview empfahl Genosse Wimmer den sozialistischen Führungspersönlichkeiten
in Venezuela das Studium der Lebensläufe der US-Diplomaten, weil in
Ekuador ultrareaktionäre Elemente mit früheren antidemokratischen
Personen und Kontakten in den US-Botschaften beim Putschversuch
kollaborierten.
Genosse
Wimmer wies darauf hin: „Es ist sehr wichtig zu sehen, dass wir in
Venezuela die zivil-militärische Einheit bekräftigen. Dieses
Zusammenwirken muss weiter gefestigt werden. Das Vertrauen zwischen dem
zivilen und bewaffneten Volk zur Verteidigung dieses revolutionären
Prozesses gemäß dem Gedankengut von Simón Bolívar, Ezequiel Zamora
und anderen Vorbildern ist zu festigen“. Er betonte, dass Venezuela
die wahrhaftige sozialistische Richtung vertritt.
Video
von ANTV-Tribuna Popular
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/
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Ekuador
(Putschanalyse)
CIA-VETERAN
STECKT HINTER PUTSCHVERSUCH
von
Eva Golinger, Washington/Caracas
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Havanna,
4. Oktober 2010, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 7. Oktober 2010)
– Der einstige Leiter der Sondermission für Venezuela und Kuba
bei der Nationalleitung der Geheimdienste der USA, Norman Bailey, hat
einen Einsatz zur Destabilisierung der Regierung von Rafael Correa
geleitet. Das ekuadorianische Volk ist nicht überrascht davon, dass die
US-Regierung hinter dem jüngsten Putschversuch in Ekuador steckt. Eine
Umfrage der US-Firma Asisa in Ekuador unmittelbar nach den Ereignissen
vom 30. September ergibt, dass über 50% aller Befragten glauben, dass
die USA die Revolte gegen Ekuadors Präsident Rafael Correa unterstützten.
Der
ehemalige CIA-Angehörige Philip Agee berichtete in den 70er Jahren in
seinem „CIA-Tagebuch“, wie er selbst den Einsatz leitete, um die
fortschrittliche Regierung von José Maria Velasco in Ekuador zu
unterminieren, bis erreicht wurde, sie mit Gewalt zu entmachten. Agee
erzählt, wie die CIA gesellschaftliche Organisationen, politische
Bewegungen, Massenmedien und Gewerkschaften sowohl im reaktionären als
auch im linken Spektrum unterwanderte und zersetzte, bis sie erreicht
hatten, Agenten innerhalb der Regierungsbehörden anzuwerben und zu
gewinnen, um den Staatsapparat von innen zu zersetzen. Der Einsatz war
hocheffektiv und dauerte nur ein Jahr, um die Regierung von Velasco zu
Fall zu bringen.
Der
„bekennende Wirtschaftskiller“ John Perkins berichtete später in
seinem Buch „Bekenntnisse eines Wirtschaftskillers“, wie Washington
den Präsidenten Jamie Roldós Aguilera umbrachte, einen
fortschrittlichen Ekuadorianer, welcher bei einem „merkwürdigen“
Flugzeugunglück 1981 nach kaum zwei Jahren im Amt des Präsidenten
umkam.
Velasco
wurde von seinem Stellvertreter Julio Arosemana abgelöst, der rasch das
Wohlwollen aus Washington verlor, weil er enge Beziehungen zu Kuba
pflegte. In einem Militärputsch am 11. Juli 1963 wurde er gestürzt.
Auch jener Putsch stand unter Regie der CIA.
Perkins
deutete auch an, dass etwas ähnliches Präsident Rafael Correa zustoßen
könnte. Wegen seiner anti-neoliberalen Politik, seinen Beziehungen mit
Venezuela, Kuba und Iran, seiner Erdölpolitik, die darauf abzielt, die
Kontrolle über die reiche Erdölindustrie in Ekuador rückzuerlangen
zum Nutzen der Entwicklung seines Landes.
Und
das Erdachte wurde am 30. September 2010 Realität, als Putschkräfte
einen Staatsstreich oder alternativ den Mord an Präsident Correa ausführen
wollten.
Die
von der Botschaft der USA unterwanderte nationale Polizei Ekuadors, was
laut einem amtlichen Bericht des Verteidigungsministeriums von Ekuador
aus dem Jahre 2008 bestätigt ist, war das Organ, welches die Krise am
letzten Donnerstag auslöste. Und Absolventen der Schule der Amerikas
wie Oberst Manuel E. Rivadeneira Tello standen an der Spitze der
Bestrebungen zur Ermordung von Präsident Correa, als die Schüsse auf
das Präsidentenfahrzeug während der Rettungsaktion für Correa
abgefeuert wurden.
Aber
es gibt noch eine andere Figur, die im Schatten die
Destabilisierungskampagne gegen die Regierung Correa geleitet hat und
insbesondere mit der Unterwanderung und Unterminierung der
Indianer-Bewegungen sowie der gesellschaftlichen Massenorganisationen
und politischen Vereinigungen der „Linken“ befaßt war.
Philip
Agee berichtete seit Jahrzehnten, wie USAID als CIA-Tarnorganisation
dient, um Geldmittel in Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften
und Massenmedien zu lenken. Und in den 80er Jahren schuf die
US-Regierung eine andere Einrichtung für diesen Typ Job, aber mit
legitimerem Anstrich.
1983
entstand das National Endownment for Democracy (NED). Es wurde
von einer gesetzgeberischen Körperschaft des US-Kongresses gegründet.
Sein Auftrag hieß „Demokratie zu fördern“ in der Welt. Dieses
Projekt wurde von der Regierung unter Ronald Reagan und seinen engsten
Beratern gefördert. Unter ihnen war Norman A. Bailey, damals
Sonderbeauftragter des US-Präsidenten für Angelegenheiten der
Nationalen Sicherheit.
Das
NED wurde erstmals in Nikaragua eingesetzt, um die sandinistische
Regierung zu destabilisieren. Sie erreichten ihr Ziel nach sechs Jahren
harten Jobs. Sie unterwanderten und unterminierten alle Bereiche der
Zivilgesellschaft im sandinistischen Nikaragua, um die
Auseinandersetzungen anzuheizen und das Volk zu verschleißen. Nach
ihrem Erfolg in Nikaragua wurde das NED zur US-Hauptagentur für die
Finanzierung und Beratung von Bewegungen der „Zivilgesellschaft“,
die zugunsten der US-Interessen agieren. In Venezuela finanzierte das
NED alle in den Staatsstreich gegen Präsident Chávez im April 2002
verwickelten Gruppen. Es finanziert seitdem die politische Opposition
gegen Chávez.
Wo
auch immer eine Regierung nicht der US-Regierung gefällt, ist das NED
zur Finanzierung der Destabilisierung aktiv. Ekuador entkommt nicht
dieser traurigen Realität.
NORMAN
BAILEY, CIA-VETERAN
In
den jüngsten Putschversuch in Ekuador verwickelte Gruppen haben enge
Verflechtungen mit dem NED und der USAID. Aber vor allem eine Verbindung
legt die tiefgreifenden Umtriebe offen, die Washington gegen die
Regierung von Rafael Correa in Marsch setzte.
Am
12. Juli 2005 schickte der Chef der Strategischen Abteilung für
Entwicklung der USAID in Ekuador eine E-Mail an die anderen Vertreter
der USAID in Quito. Darin drückte er seine Besorgnis über den „chavistischen“
Einfluß in Ekuador aus. Die Botschaft beinhaltete eine Reihe von
Texten, die vorgeblich die wachsende Beziehung zwischen Venezuela, Kuba
und Ekuador aufzeigten.
Genau
im selben Jahr wurde die Indianwer-Unternehmer-Corporation von Ekuador (CEIE)
gegründet. Diese Organisation widmete sich der „Förderung der
Wirtschaftsentwicklung vor Ort und regional in den
Indianer-Siedlungen“. In Ekuador ist es wohlbekannt, dass die Stimmen
der Indianer von grundlegender Bedeutung sind, um effektiv regieren zu können.
Die Kandidaten, die die Unterstützung der Indianer-Netzwerke und
-bewegungen erlangen, sind normalerweise diejenigen Kandidaten, die die
ekuadorianischen Wahlen gewinnen. Und Ekuador hatte im Folgejahr Präsidentschaftswahlen
anzustehen, das war 2006.
Die
CEIE entstand mit Finanzierung durch das NED und durch die USAID. Gründer
waren Angel Medina, Mariano Curicama, Lourdes Tibán, Fernando Navarro
und Raúl Gangotena. Kurioserweise findet sich Norman Bailey als
US-Geheimdienstagent und Experte in Geheimdienstaktionen unter ihren
drei „Ehrenmitgliedern“.
Bailey
war in den USA, wo er sich auf strategische Geheimdienstarbeit
spezialisierte. Er war Okonom des Erdölkonzerns Mobile International
Oil, wo er den weltweiten Erdölsektor studierte und analysierte. Er gründete
das Unternehmen Overseas Equity Inc., welches dem internationalen
Finanzsektor Beratungsdienstleistungen zur Verfügung stellt. Und
anschließend schloß es sich dem Finanzunternehmen Bailey, Tondu,
Warwick & Co. an, wo Bailey die Präsidentenfunktion übernahm.
Diese Firma befaßte sich mit den Finanzvorgängen der Schuldenzahlungen
in den Entwicklungsländern.
1981
wurde Bailey zum Sonderbeauftragten von US-Präsident Ronald Reagan für
Angelegenheiten der Nationalen Sicherheit und zum Leiter für
Internationale Wirtschaftliche Angelegenheiten im Nationalen
Sicherheitsrat des Weißen Hauses ernannt. Seit 1984 war Bailey Berater
verschiedener Regierungsagenturen, Konzerne, Banken, Finanzeinrichtungen
und mulinationaler Unternehmen in fünf Kontinenten.
2006
beschloß der damalige Nationaldirektor für Geheimdienste der USA, John
Negroponte, die Sondermission der Geheimdienste für Venezuela und Kuba
zu schaffen. Norman A. Bailey wurde eingesetzt, um diese „Mission“
zu leiten.
Erstmals
in der US-Geschichte schuf die Gemeinschaft der Geheimdienste
„Sondermissionen“ auf hohem Niveau für einige Länder. Allein drei
solche Missionen wurden 2006 gegründet: für Iran, Nordkorea und
Venezuela/Kuba.
Mit
einem millionenschweren Budget steigerte Bailey die
Destabilisierungshandlungen gegen die Regierungen von Venezuela und
Kuba. Zur selben Zeit war auch jede andere Regierung oder Bewegung in
der Region Lateinamerika, die mit Venezuela oder Kuba im Bündnis stand,
den geheimdienstlichen Machenschaften von Bailey ausgesetzt.
Obwohl
Bailey 2007 die Sondermission der Geheimdienste für Venezuela und Kuba
verließ, blieb er „Ehrenmitglied“ der CEIE in Ekuador. Bailey war
und ist auch weiterhin „Berater“ der US-Regierung in
Geheimdienstangelegenheiten.
Die
CEIE unterhält enge Verbindungen mit den hauptsächlichen indianischen
Bewegungen in Ekuador. Darunter auch mit den beiden politisch
„linken“ Bewegungen, die immer stärker die Regierung von Rafael
Correa kritisieren und gegen sie opponieren.
Von
den fünf Gründern der CEIE weisen vier finstere Verbindungen zur
US-Regierung auf:
-
Angel Medina ist auch Gründer und Präsident der Stiftung Q'ellkaj,
einer anderen von der USAID und dem NED finanzierten Organisation, die
die Absicht verfolgt, Kräfte innerhalb der großen ekuadorianischen
Indianergemeinschaft zu unterwandern und zu unterminieren.
-
Fernando Navarro ist Präsident des Verbandes der Handelskammern von
Ekuador, welcher augenscheinlich die Unternehmerinteressen vertritt und
die Absicht verfolgt, in der Indianergemeinschaft Einfluß zugunsten des
Finanzsektors auszuüben. Der Verband der Handelskammern von Ekuador hat
auch Finanzmittel vom NED und von der USAID erhalten.
-
Raúl Gangotena ist Weltbankberater gewesen, war Stipendiat des US State
Department mit einem Fulbright-Stipendium, war Botschafter von Ekuador
in den USA von 2003 bis 2005 und Untersuchtungsbeauftragter des NED
2005, - also in jenem Jahr, als die CEIE gegründet wurde. Es ist außerdem
merkwürdig, dass Gangotena Botschafter Ekuadors in den USA zur selben
Zeit war, als er für das NED arbeitete. Dies offenbart das
tiefgreifende Eindringen der USA in die ekuadorianische Politik.
-
Lourdes Tibán war Beraterin des Politischen Rats der ECUARUNARI, einer
Gründungsorganisation der CONAIE. Sie ist die mächtigste
ekuadorianische politische Indianerorganisation. Ihre Verbindungleute
zum NED und zu der USAID beeinflußten zweifellos mit ihrer Arbeit
ECUARUNARI und CONAIE.
2009
und 2010 wurde die CONAIE zu einer der Hauptkräfte gegen die Regierung
von Rafael Correa. Während des Putschversuchs vom 30. September gab die
CONAIE eine Presseverlautbarung heraus und machte darin Präsident
Correa für die politische Krise im Land verantwortlich. Ihr politischer
Gegenspieler namens PACHACUTIK gab eine andere Presseverlautbarung
heraus, in welcher PACHACUTIC den Putschversuch unterstützte und zum
sofortigen Rücktritt von Correa aufrief.
Die
Rolle von Norman Bailey in den jüngsten Destabilisierungsbestrebungen
in Ekuador darf nicht unterschätzt werden. Die Präsenz dieses
CIA-Veterans in einer mit dem Indianer- und Unternehmerbereich Ekuadors
verbundenen Organisation legt offen, dass die USA weiterhin Anschläge
auf die Souveränität von Ekuador vornehmen.
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
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Ekuador
nach dem konterrevolutionären imperialistischen
Putschversuch
MASSNAHMEN
GEGEN PUTSCHENDE POLIZISTEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Havanna,
4. Oktober 2010, Cubadebate. (auf
Kommunisten-online am 7. Oktober 2010) –
Ekuadors Innenminister
Gustavo Jalkh informierte am Montag, dass eine Reihe von Maßnahmen
gegen die am Putschversuch beteiligten Polizeistrukturen eingeleitet
worden sind: "Der Motorrad-Einheit der Polizei wurde die Bewaffnung
entzogen ... die Männer des Regiments Quito sind auf andere Einheiten
der Polizei als Präventivmaßnahme aufgeteilt worden. Etlichen
Offizieren der Polizei wurden Zuständigkeiten entzogen, so dass sie
keinerlei Polizeigruppen mehr befehlen". Auch "sind
administrative Ermittlungen wegen Fehlverhaltens und Gerichte zur
Disziplin eingerichtet worden", ergänzte er.
Am
Donnerstag hatten Polizei-Angehörige der größten Polizeikaserne der
Hauptstadt Ekuadors, des Polizeiregiments 1 in Quito, den
ekuadorianischen Präsidenten Correa angegriffen, als Correa herbei
eilte in der Absicht, einen Protest wegen eines Gesetzes zu befrieden,
bei welchem die Uniformierten fürchteten, dass ihnen die Vergütungsleistungen
gekürzt werden würden.
Correa
wurde Opfer eines schweren Angriffs. Es wurde eine Tränengasbombe nahe
seines Kopfes zur Explosion gebracht, was Correa schwer verletzte.
Correa mußte daraufhin in ein nahegelegenes Polizeikrankenhaus gebracht
werden. Dort verblieb er stundenlang eingekesselt, bis loyale Militärangehörige
das Polizeikrankenhaus stürmten und Correa inmitten intensiver
Feuergefechte mit den putschenden Polizeigruppierungen befreiten.
Hunderte
Ekuadorianer versammelten sich in der unmittelbaren Umgebung des
Krankenhauses und am Regierungssitz. Sie forderten die sofortige
Wiedereinsetzung des festgehaltenen Präsidenten Correa. Die putschenden
Polizisten reagierten auf das protestierende Volk mit Tränengasbomben.
Daraufhin griffen die Demonstrationsteilnehmer zu Stöcken und Steinen,
um sich zu verteidigen.
Seit
dem Ausbruch des Putschversuchs wurde der Ausnahmezustand in Ekuador
verkündet. Laut Jalkh wird derzeit beraten, ob man ihn noch in Kraft
getreten beläßt oder nicht.
Der
Minister für Innere und Äußere Sicherheit, Miguel Carvajal, sagte dem
staatlichen ekuadorianischen Fernsehen GamaTV: "Die
Ermittlungsverfahren laufen derzeit innerhalb der Polizei. Sobald die
Untersuchung beendet ist und die Strafen beantragt sind, wird sich die
Staatsanwaltschaft mit den Fällen befassen."
Er
wies darauf hin, dass die "an Gewaltakten, am Angriff auf den Präsidenten,
auf die Minister beteiligten Personen in vielen Fällen identifiziert
sind". Aber er nannte keine Namen. Carvajal unterstrich: "Die
Dinge, wie das Land sie in der vorigen Woche erlebte ... sind Tatsachen,
die ganz klar nicht ungestraft bleiben können".
Correa
und etliche seiner Minister verwiesen darauf, dass der ehemalige Präsident
(2003-2005) und jetzige Oppositionsführer gegen die Regierung, Lucio
Gutiérrez, den Putschversuch begünstigte, obwohl er sich in Brasilien
aufhielt, als die Ereignisse abliefen. Der Bruder von Lucio Gutiérrez
und Führer der Partei Patriotische Gesellschaft, Gilmar Gutiérrez,
wies diese Verweise zurück und sagte, dass Correa "aus eigenem
Entschluß ... zum Unruheherd fuhr, nicht um den Polizisten Lösungen zu
geben, sondern um sie zu provozieren, sie herauszufordern. Und so
erzeugte er die Verwirrung und beschwor die ungerechtfertigten
Handlungen der Polizei herauf ... der Verantwortliche heißt Rafael
Correa".
(Mit
Information von AP)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/ |
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