Gegen den imperialistischen Krieg

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Free Gaza Bewegung - Gaza Freedom Flotilla - Freiheitsflottille 2 - 2011

 

Warum und wann fahren wir nach Gaza?

Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade im Juni nach Gaza

Quelle: Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade

Auf Kommunisten-online am 19. Juni 2011

 

Warum und wann fahren wir nach Gaza?

Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade im Juni nach Gaza

Quelle: Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade

Auf Kommunisten-online am 19. Juni 2011 – Die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Udo Steinbach[1], gibt hiermit in Zusammenarbeit mit allen Multiplikatoren der Freedom Flottille II bekannt, dass der Zeitraum für den Start der Freedom Flottille II beschlossen wurde. Diese wird somit aller Voraussicht nach in der dritten Juniwoche 2011 in See stechen, um die Blockade des Gazastreifens zu brechen.

Weiterhin teilte der Hauptkoordinator der Deutschen Initiative zum Bruch der Gazablockade, Dipl. Ing. Khamis Kort, im Anschluss an eine Konferenz aller beteiligten Organisatoren in Paris mit, dass die Freedom Flottille II alle vorherigen Aktionen an Anzahl und Größe übersteigt. Erfreulich ist zudem, dass sich die Anzahl der beteiligten und unterstützenden Organisationen vervielfacht hat und sich mittlerweile mehr als 1000 Organisationen und Initiativen der Solidaritätsbewegung anschlossen.

Zudem hat der Deutsche Bundestag über alle Fraktionsgrenzen hinweg eine sofortige Aufhebung der Gaza-Blockade gefordert. Die Absperrung des Landstrichs sei „kontraproduktiv und die humanitäre Lage der Bevölkerung müsste dringend verbessert werden“, heißt es in einem gemeinsamen Antrag von Union, SPD, FDP und Grünen, der einstimmig verabschiedet wurde.

Zur Situation im Gaza-Streifen berichtet die UNRWA in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera: “Die Lage in Gaza ist inhuman nach jedem Standard. Und das Ergebnis ist grauenhaftes Leid.“ Und um dieses Leid zu mindern und die deutsche Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, beteiligen wir uns als Vertreter aus Deutschland an der internationalen Friedenskoalition mit einem deutschen Schiff als Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade an der Freedom Flottille II. Im Zuge der internationalen Koalition hat sich uns ferner die Schweizer Initiative angeschlossen.

Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen! Unterstützen Sie die Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade und die Freedom-Flottille II für ein Ende der Blockade Gazas und spenden Sie!

Spendenkonto: Spendenkonto: PGD

Spendenvermerk: „Gaza-Initiative“

Kontonr.: 6603209428

BLZ: 10050000

Mit solidarischen Grüßen

Hauptkoordinator

Dipl. Ing. K. Kort

Schirmherr

Prof. Dr. Udo Steinbach

Deutsche Initiative zum Bruch der Gazablockade

المبادرة الألمانية لكسر الحصار عن غزة


[1]  Prof. Dr. Udo Steinbach ist Islamwissenschaftler leitete von 1976 bis 2007 das Deutsche Orient-Institut in  Hamburg

zurück

Datei:Mavi Marmara side.jpg

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 28.06.2011

Desinformation und Diffamierung gegen die Gaza-Freedom-Flottille 2

Auf Kommunisten-online am 29. Juni 2011

 

PRESSEMITTEILUNG

Berlin, 28.06.2011

Desinformation und Diffamierung gegen die Gaza-Freedom-Flottille 2

Auf Kommunisten-online am 29. Juni 2011

Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel weist die Vorwürfe gegen die Gaza-Freedom-Flottille 2 zurück, die auf der Webseite der israelischen Zeitungen Yedioth Ahronoth und Haaretz am 27.06.2011 veröffentlicht wurden. Demnach behaupten offizielle israelische Stellen, dass Aktivisten der Flottille chemische Substanzen mitführen, um sie gegen israelische Soldaten einzusetzen, und dass islamische Extremisten an der Flottille teilnehmen, die das "Blut von Soldaten der israelischen Armee vergießen" wollen.

Es ist zu befürchten, dass weitere derartige Meldungen ohne konkrete Belege folgen werden, um das gewaltfreie Anliegen der Freedom-Flottille zu diskreditieren. Bereits im vergangenen Jahr hat Israel mit Halbwahrheiten und nachweisbaren Falschmeldungen versucht, das eigene gewalttätige Vorgehen, die Tötung von neun Aktivisten und die Verletzung von Dutzenden weiterer Menschen zu rechtfertigen.

Diese Kampagnen können das Folgende nicht verschleiern:

- Die hermetische Abriegelung von Gaza ist illegal. Das wurde viele Male durch Menschenrechtseinrichtungen bestätigt einschließlich den Vereinten Nationen und dem Internationale Roten Kreuz.

- Diese Blockade hat verheerende Auswirkungen auf die Menschen in Gaza. Dies ist ebenfalls bestens dokumentiert.

- Das Abfangen der ersten Flottille war illegal. Der "UN Human Rights Council's Fact Finding Mission Report" stellt eindeutig fest, dass diese Flottille weder eine unmittelbare Bedrohung für Israel darstellte noch dafür ausgelegt war, an kriegerischen Bestrebungen mitzuwirken. Das Abfangen der Flottille kann demnach nicht mit Selbst¬verteidigung gerechtfertigt werden und war illegal, so der Report.

- Die Teilnehmer der Freedom-Flottille 2 haben Erklärungen zum Gewaltverzicht unterzeichnet. Die Organisatoren der Flottille fordern dazu auf, jegliche Information, die das israelische Militär zu einzelnen Teilnehmer hat, an sie weiterzuleiten.

Wir fordern die Medien auf, die Vorwürfe gegen die Gaza-Freedom-Flottille 2 nicht ohne ernsthafte Überprüfung zu übernehmen und darüber hinaus seriös über das Anliegen der Gaza-Flottille und die Situation in Gaza zu berichten.

Kontakt: KoPI, Email: kontakt@freegaza.de

zurück

Auf alles gefaßt

In griechischen Häfen bereiten sich Aktivisten aus 40 Ländern darauf vor, die israelische Seeblockade zu durchbrechen

Von Peter Wolter

Quelle: jungeWelt vom 25.06.2011

Auf Kommunisten-online am 29. Juni 2011 – Ein wenig mulmig ist wohl allen, die am Montag mit zehn Schiffen versuchen wollen, die israelische Blockade des Gaza­streifens zu durchbrechen, um die dort lebenden Palästinenser mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Medikamenten, Krankenhausausstattung und Baumaterial zu versorgen. In diversen griechischen Mittelmeerhäfen bereiten sich zur Zeit Aktivisten aus schätzungsweise 40 Ländern auf die Reise vor, die mit Sicherheit zu einer Konfrontation mit der Marine Israels führen wird. Es ist erst gut ein Jahr her, daß die erste Gaza-Flottille mit einem Massaker endete: Israelische Soldaten erschossen auf der »Mavi Marmara« neun Männer und verwundeten etwa 50 weitere. Mindestens sechs der Toten waren nach Erkenntnissen einer Untersuchungskommission der UNO kaltblütig ermordet worden.
Kein Teilnehmer dieser neuen Solidaritätsfahrt zweifelt daran, daß Israel auch dieses Mal nicht davor zurückschreckt, die Schiffe in internationalen Gewässern zu überfallen. Piraterie nennt sich das – die Besatzungen der angegriffenen Schiffe wären völkerrechtlich durchaus legitimiert, sich mit allen Mitteln zu wehren. »Alle Mittel« scheiden aber aus, wenn man eine Eskalation wie 2010 verhindern will.
Friedlich soll die Aktion verlaufen – Widerstand ja, aber gewaltlos. Und das wird erst einmal zwei Tage lang geübt. Die 45 Aktivisten, die auf der »Tahrir« fahren, bereiten sich im Konferenzraum eines Hotels vor – benannt ist das nur 25 Meter lange Schiff nach dem zentralen Platz in Kairo, auf dem die Demonstrationen stattfanden, die schließlich im Februar den Staatspräsidenten Hosni Mubarak zu Fall brachten. Die Teilnehmer kommen aus Australien, Belgien, Kanada und Dänemark– nur einer, der Autor dieses Beitrags, ist aus der BRD. Zwei der Aktivisten waren schon auf der »Mavi Marmara«dabei, einer trug eine Schußwunde davon. Die Berufe sind sehr unterschiedlich: Unter den Mitreisenden sind etwa Ärzte, Ingenieure, Rentner, Sekretärinnen, Lehrer und Hausfrauen.
Von Antisemitismus, wie es die israelische Propaganda und ihre»antideutschen« Papageien darstellen, ist keine Spur zu finden, niemand stellt das Existenzrecht Israels in Frage. Auch Sympathien für die im Gazastreifen herrschende Hamas sind nicht zu entdecken. Es ist die humanitäre Zivilgesellschaft, die sich in wenigen Tagen auf den Weg nach Palästina macht.»Wir sind nicht solidarisch mit der Hamas, sondern vor allem mit den Frauen und Kindern im Gazastreifen. Zivilisten helfen Zivilisten«, umschrieb es eine Kanadierin.
Auch die Finanzierung der Aktion ist durchsichtig – anders als es Linken-Fraktionschef Gregor Gysi zur Begründung seines Maulkorb-Erlasses vom 7. Juni anführte. Die»Tahrir« z. B. wurde vorwiegend mit Spenden kanadischer Privatleute erworben. Die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, die ebenfalls eher Distanz zur Hamas hält, gab 10000 Euro hinzu – das damit erworbene Anrecht auf einen Platz trat sie an die junge Welt ab.
Wie am Freitag bekannt wurde, wird sich auf einem anderen Schiff Elfi Padovan, Gründungsmitglied des Bundesarbeitskreises Gerechter Frieden in Nahost der Partei Die Linke, an der Freedom-Flottilla II beteiligen. »Als deutsche Antifaschistin habe ich aus dem Holocoust gelernt, daß sich jeder mitschuldig macht, der Unrecht tatenlos zusieht«,erklärte die frühere Kunsterzieherin, die auch dem Vorstand der bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Frieden und internationale Politik angehört.

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!