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Belgien
ist im Krieg in Libyen und Ihr seid verantwortlich!
Aufruf
von Genosse Mario Franssen,
Sprecher
der belgischen Solidaritätsorganisation INTAL
Auf
Kommunisten-online am 20. Juli 2011 –
Liebe
Freunde,
vor
wenigen Wochen war ich in Libyen. Im Ergebnis meines Aufenthalts dort
startenn wir mit einer Petition und bitten Euch alle um Eure
Unterschriften!!
UNTERSCHREIBT
DIE PETITION HIER AUF DIESEM LINK:
http://www.intal.be/nl/node/10141
Die
Menschen fragten uns ständig: "Wa haben wir euch schlimmes
angetan? Warum bombardiert ihr uns?"
Die
sogenannten Rebellen im Osten Libyens wenden abscheuliche Praktiken an.
Das könnt Ihr auch in den Berichten von Amnesty International und Human
Rights Watch nachlesen...
Und
wir unterstützen sie noch dabei??? Ist das Demokratie und
Menschenrechte?? Wo ist die Logik?
Dieser
Angriff der NATO muß aufhören!
Wenn
Ihr ein paar mehr Informationen wollt, dann könnt Ihr meinen Artikel
"Gehst Du mit nach Libyen? Natürlich!" lesen.
Viele
Grüße und noch weiterhin schöne Ferien,
Mario
BITTE
UNTERSCHREIBT DIE PETITION ONLINE UND GEBT SIE WEITER DURCH AN EURE
FREUNDE!!
http://www.intal.be/nl/node/10141
F-16's
Raus aus Libyen!
Am
17. März 2011 stimmten 9 Länder des Sicherheitsrates der UNO für den
Beschluß 1973. Auf der Grundlage dieses Beschlusses beschloß das
belgische Parlament am 18. März, gegen Libyen in den Krieg zu ziehen.
Kein einziges Parlamentsmitglied stimmte dagegen.
Am
Dienstag, dem 5. Juli, startete INTAL die Kampagne "F16's Raus aus
Libyen!".
Das
Ziel dieser Kampagne ist klar und einfach. Die belgischen F-16's müssen
sofort aus dem NATO-Krieg zurückgezogen werden.
Dafür
wollen wir die 150 Abgeordneten aufrufen, die sich beim Krieg alle einig
waren.
Nach
über 100 Tagen Krieg nehmen die Spannungen zwischen den NATO-Staaten,
die Libyen bombardieren, zu. So steht es im Artikel "Libyen. Die
Auswirkungen eines französischen Krieges" vom 11. Juli in Le
Nouvel Observateur und auch im Artikel "Libyen: Ein auf Sand
gebauter Feldzug" in The Telegraph. Beide machen deutlich, daß der
Westen einen weiteren nicht gewinnbaren Krieg begonnen hat. Noch einen
Krieg also, bei dem die Bevölkerung der einfachen Bürger das Opfer
ist. Ein weiterer Krieg also, der mit Libyen das am höchstentwickelte
Land Afrikas zurück in die Kolonialzeit bombardieren will.
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Der
Wortlaut der Petition
Belgien
ist im Krieg in Libyen und Ihr seid verantwortlich!
aan
die Minister und Parlamentsmitglieder,
Sehr
geehrte Minister De Crem, Vanackere,
Sehr
geehrte Parlamentsmitglieder,
Wir
fordern, daß die belgische Teilnahme am NATO-Angriff auf Libyen
sofort aufhört. Die belgischen F-16's müssen sofort nach Hause
zurückkehren.
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Der Krieg in Libyen wurde als ein Krieg dargestellt, um die Bürger
und die Demokratie zu retten. Die tatsächlichen Gründe sind,
an die Schätze Libyens zu kommen und die geo-strategischen
Belange des Westens zu vertreten. Das lehren uns die Kriege in
Irak und Afghanistan.
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Die zivilen Toten in Libyen und die Hunderttausenden von Flüchtlingen
zeigen, daß die belgischen F-16's, die am NATO-Angriff
teilnehmen, keine Bürger retten, sondern noch mehr Opfer
bewirken.
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In Zeiten großer wirtschaftlicher und politischer Krise kann
Belgien an einem Tag beschließen, in den Krieg zu ziehen. Einen
Krieg zu beginnen ist jedoch keine "lockere Sache".
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Der Krieg gegen Libyen kostet Belgien jeden Monat 5 Millionen
Euro. Dies entspricht dem monatlichen Bruttolohn von 2.000 im
Beruf startenden Lehrern oder Pflegekräften.
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Die Probleme in Libyen müssen von den Libyern gelöst werden,
frei von jeder unerwünschten Einmischung. |
Quelle:
E-Mail von Genosse Mario Franssen
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