Gegen den imperialistischen Krieg

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Anmerkung der Redaktion von Kommunisten-Online an die Leserschaft hier in Europa:

WEM NÜTZT ES?

Von J.T. Bohlke/16. April 2008

Das dümmliche Gerede demagogischer Meinungsmacher der Bourgeoisie an die Untertanen, doch bitte gelegentlich mal an Spritsparen beim Autofahren zu denken, Touristen mit Flugsondersteuern zu schröpfen, ihr Gefasel vom allgemeinen Sündenbewusstseins des Menschen an sich und diese gesamte Hirnwäsche aus den großen Massenmedien in Funk und Fernsehen und Presse bis hin zum Schulgebet ... soll lediglich darüber hinwegtäuschen, dass der MIK, der militärisch-industrielle Komplex, seine Profite nicht nur mit den Leichenbergen in verbrecherischen Aggressionen weltweit vom Balkan bis zum Hindukusch steigert, sondern sich nun auch noch der landwirtschaftlichen Produktion zunehmend bemächtigt zwecks „alternativer“ Kraftstoffgewinnung, und damit über weitere gigantische Zahlen an Hungerleichen in der sog. „3. Welt“ seine Profite nur weiter steigert. Mehr als die Hälfte des gigantischen Energieverbrauchs, allein der USA, gehen seit etlichen Jahren auf das Konto der US-Streitkräfte! Ohne die verbrecherischen imperialistischen Rohstoff- und Absatzmarktkriege hätte die Menschheit derzeit genug Brennstoff aus den Öl- und Gasförderstätten zur Verfügung, müssten Reisanbauflächen nicht in bioenergie-erzeugbare Kokospalmenplantagen umgewandelt werden, kämen der Mais und der Raps usw. ausschließlich als Nahrungs- und Futtermittel und eben nicht zur Biospritgewinnung in Betracht, wären Massenelend und Massaker an großen Teilen ganzer Völkerschaften nicht so ausgeprägt wie derzeit Alltag auf unserem Planeten.

Augen auf! Protestieren, wo immer es geht, aber gegen die wirklichen imperialistischen Kriegsverbrecher an der Menschheit! Ihr Krieg richtet sich auch gegen uns!

Das dämliche Geschwätz ihrer „Experten“ in Talkshows und Kommentaren soll uns bloß einlullen und ablenken von den Tatsachen und deren Zusammenhängen. Lasst uns darauf nicht reinfallen!  

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KP Venezuelas zur Profitscheffelei mit Biosprit im Westen über Leichen in der „3. Welt“:

KAPITALISTISCHE LÄNDER FORCIEREN ARMUT IN DER WELT

von Genosse Carolus Wimmer

Carolus Wimmer ist Sekretär der KP Venezuelas für Internationale Verbindungen, auf der 118. Tagung der Interparlamentarischen Union (IPU), wo die westlichen kapitalistischen Staaten umfassend wegen ihrer gegen die Völker des Südens gerichteten Wirtschaftspolitik diskutiert wurden

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Caracas , 16. April 2008, Tribuna Popular TP / Modaira Rubio / FDA.- Auf der 118. Tagung der IPU in Kapstadt/Südafrika erhielt die „sehr kritische Position der kapitalistischen westlichen Staaten gegenüber dem Armutsproblem, der gesellschaftlichen Krise und der Nahrungsmittelkrise“ umfassende Kritik, so Genosse Carolus Wimmer, stellvertretender Vorsitzender der venezolanischen Gruppe des Lateinamerika-Parlaments.

„In den Diskussionen konnte nachgewiesen werden, dass die Politik der USA und der EU, landwirtschaftliche Erzeugnisse zur Herstellung von Bio-Kraftstoffen zu nutzen, die Lage angesichts der Lebensmittelversorgungskrise in der Welt verschlimmert. Denn sie vermindert die Nahrungsmittelproduktion und erhöht infolge der Nahrungsmittelverknappung die Nahrungsmittelpreise“, äußerte der venezolanische Parlamentarier. „Andererseits verursachen die Landwirtschaftssubventionen in den USA und in der EU, dass die landwirtschaftliche Produktion in den Ländern des Südens nicht wettbewerbsfähig auf den Märkten ist, was einen großen Nachteil hervorbringt“, so Genosse Wimmer. „Wir unterstützen die Position von Südafrikas Präsident Thabo Mbeki, der sagte, dass es an Bereitschaft seitens der Länder mangelt, welche die Mittel haben, um den Hunger und die Armut in der Welt zu beenden.

Auf Initiative des Lateinamerika-Parlaments und seiner venezolanischen Gruppe auf deren Tagung im März 2008 gemeinsam mit der lateinamerikanischen und karibischen Sektion der IPU wird ein dringlicher Tagesordnungspunkt auf der 118. IPU-Tagung zum Thema des bewaffneten Konflikts in Kolumbien eingebracht werden.

Quelle: http://www.tribuna-popular.org/

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KP der Philippinen zur einsetzenden Hungersnot im Lande:

PROTEST DES HUNGRIGEN VOLKES GEGEN ARROYO EXPLODIERT BEI STEIGENDEN NAHRUNGSMITTELPREISEN

von: Informationsbüro der KP der Philippinen, 16. April 2008

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) teilte heute mit, dass das philippinische Volk bereit steht, um immer neue Massenproteste gegen das Arroyo-Regime angesichts ungebremster Steigerungen bei den Preisen für Reis und andere Nahrungsmittel zu durch zu führen. Parteisprecher Gregorio „Ka Roger“ Rosal sagte, die Schutz- und Sicherheitsoffiziere des Arroyo-Regimes „wiegen sich selbst in falscher Sicherheit in der Annahme, dass es keine Unruhen wegen der Nahrungsmittelkrise trotz des breitgefächerten Unruhe über steigende Preise und die Rationierungen auf Regierungsseite bei Reis geben wird.“

„Fakt ist, dass das philippinische Volk, besonders die breiten Massen der Arbeiter, Bauern und Halbproletarier wütend über die extremen Preiserhöhungen bei Reis sind. Sie sind ebenfalls wütend darüber, dass sie in lange Schlangen gezwungen werden, um den Reis billiger in militärisch bewachten Außenposten der Nationalen Lebensmittelbehörde zu kaufen“, sagte Rosal. Und er fügte hinzu: „Die Menschen sind hungrig und unruhig. Millionen sind bereit, im gemeinsamen Protest gegen das Arroyo-Regime zu explodieren.“

Die Kürzungen bei Nahrungsmitteln und hohen Preise haben bereits zu Lebensmittelversorgungsunruhen in Haiti, Bangladesh und anderen Ländern in den letzten Wochen geführt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor wenigen Tagen gewarnt, dass an einigen Stellen wegen der sich verschlimmernden Nahrungsmittelversorgungskrisen und Reispreiserhöhungen Kriege ausbrechen könnten.

„In den Philippinen steigern die hohen Nahrungsmittelpreise die Wut des philippinischen Volkes gegen das korrupte und verrottete Arroyo-Regime nur weiter“, sagte Rosal. Sie haben kein anderes Mittel, als auf die Strassen zu gehen und das Ende der Arroyo-Regierung zu fordern.“

„Sie sind sich jetzt bewusst, dass die hohen Reispreise ein Auswuchs der imperialistischen Zwangspolitik der harten Marktliberalisierung ist, welche von der Regierung der USA aufgezwungen wurde und von Gloria Arroyo seit 2001 umgesetzt worden ist.“

Rosal erinnerte daran, dass Gloria Arroyo als Senatorin für die Inkraftsetzung des Allgemeinen Abkommens zu Handel und Preisen (GATT) und für den Eintritt der Philippinen in die Welthandelsorganisation (WTO) gestanden hatte. GATT/WTO sind von den imperialistischen Ländern benutzt worden, um halbkoloniale und rückwärtsgewandte Länder dazu zu zwingen, staatliche Subventionen für die Landwirtschaft abzuschaffen und verursachten die Umwandlung von landwirtschaftlicher Nutzfläche in Bodenspekulationsobjekte und exportorientierte Wirtschaftsgebiete.

„Gloria Arroyo ist Meisterin imperialistischer Globalisierung geworden. Dies aber ist die Wurzel der gegenwärtigen Reiskrise“, sagte Rosal.

„Letztlich ist Gloria Arroyo als Chefin verantwortlich für die Umwandlung von weiten Reisanbauflächen und viel landwirtschaftlicher Nutzfläche in jetzt brachliegende Siedlungsgebiete oder Anbaugegenden für Kokosnussöl für den Export“, führte Rosal an. Sie ist letztlich zuständig für die Abschaffung von Landwirtschaftssubventionen, die gestiegene Kosten für die heimische Reisproduktion und den Bankrott von Millionen von Bauern zur Folge hatten.“

Dies hat dann zu einer tiefgreifenden Abhängigkeit von Importen geführt und die heimischen Preise im Lande für Reis zum Objekt internationaler Händler gemacht“, fügte Rosal hinzu.

„Es wird auch weithin geglaubt, dass die Kapitalisten und Bürokraten im Arroyo-Regime ihre Vorteile aus der Abhängigkeit von Reisimporten ziehen. Sie sind verwickelt in technische Schmuggeleien und benutzen die Nationale Lebensmittelbehörde und ihre Lagerstätten, um Reis zu importieren und zu lagern. Sie machen grosse Profite durch den Verkauf von staatlich importiertem Reis zu handelsüblichen Hochpreisen auf den Märkten vor Ort“, sagte Rosal.

Quelle: http://www.philippinerevolution.net

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