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KP
der Philippinen zur einsetzenden Hungersnot im Lande:
PROTEST
DES HUNGRIGEN VOLKES GEGEN ARROYO EXPLODIERT BEI STEIGENDEN
NAHRUNGSMITTELPREISEN
von:
Informationsbüro der KP der Philippinen, 16. April 2008
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Die
Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) teilte heute mit, dass das
philippinische Volk bereit steht, um immer neue Massenproteste gegen das
Arroyo-Regime angesichts ungebremster Steigerungen bei den Preisen für
Reis und andere Nahrungsmittel zu durch zu führen. Parteisprecher
Gregorio „Ka Roger“ Rosal sagte, die Schutz- und Sicherheitsoffiziere
des Arroyo-Regimes „wiegen sich selbst in falscher Sicherheit in der
Annahme, dass es keine Unruhen wegen der Nahrungsmittelkrise trotz des
breitgefächerten Unruhe über steigende Preise und die Rationierungen auf
Regierungsseite bei Reis geben wird.“
„Fakt
ist, dass das philippinische Volk, besonders die breiten Massen der
Arbeiter, Bauern und Halbproletarier wütend über die extremen Preiserhöhungen
bei Reis sind. Sie sind ebenfalls wütend darüber, dass sie in lange
Schlangen gezwungen werden, um den Reis billiger in militärisch bewachten
Außenposten der Nationalen Lebensmittelbehörde zu kaufen“, sagte Rosal.
Und er fügte hinzu: „Die Menschen sind hungrig und unruhig. Millionen
sind bereit, im gemeinsamen Protest gegen das Arroyo-Regime zu
explodieren.“
Die
Kürzungen bei Nahrungsmitteln und hohen Preise haben bereits zu
Lebensmittelversorgungsunruhen in Haiti, Bangladesh und anderen Ländern
in den letzten Wochen geführt. Der Internationale Währungsfonds (IWF)
hat vor wenigen Tagen gewarnt, dass an einigen Stellen wegen der sich
verschlimmernden Nahrungsmittelversorgungskrisen und Reispreiserhöhungen
Kriege ausbrechen könnten.
„In
den Philippinen steigern die hohen Nahrungsmittelpreise die Wut des
philippinischen Volkes gegen das korrupte und verrottete Arroyo-Regime nur
weiter“, sagte Rosal. Sie haben kein anderes Mittel, als auf die
Strassen zu gehen und das Ende der Arroyo-Regierung zu fordern.“
„Sie
sind sich jetzt bewusst, dass die hohen Reispreise ein Auswuchs der
imperialistischen Zwangspolitik der harten Marktliberalisierung ist,
welche von der Regierung der USA aufgezwungen wurde und von Gloria Arroyo
seit 2001 umgesetzt worden ist.“
Rosal
erinnerte daran, dass Gloria Arroyo als Senatorin für die Inkraftsetzung
des Allgemeinen Abkommens zu Handel und Preisen (GATT) und für den
Eintritt der Philippinen in die Welthandelsorganisation (WTO) gestanden
hatte. GATT/WTO sind von den imperialistischen Ländern benutzt worden, um
halbkoloniale und rückwärtsgewandte Länder dazu zu zwingen, staatliche
Subventionen für die Landwirtschaft abzuschaffen und verursachten die
Umwandlung von landwirtschaftlicher Nutzfläche in
Bodenspekulationsobjekte und exportorientierte Wirtschaftsgebiete.
„Gloria
Arroyo ist Meisterin imperialistischer Globalisierung geworden. Dies aber
ist die Wurzel der gegenwärtigen Reiskrise“, sagte Rosal.
„Letztlich
ist Gloria Arroyo als Chefin verantwortlich für die Umwandlung von weiten
Reisanbauflächen und viel landwirtschaftlicher Nutzfläche in jetzt
brachliegende Siedlungsgebiete oder Anbaugegenden für Kokosnussöl für
den Export“, führte Rosal an. Sie ist letztlich zuständig für die
Abschaffung von Landwirtschaftssubventionen, die gestiegene Kosten für
die heimische Reisproduktion und den Bankrott von Millionen von Bauern zur
Folge hatten.“
Dies
hat dann zu einer tiefgreifenden Abhängigkeit von Importen geführt und
die heimischen Preise im Lande für Reis zum Objekt internationaler Händler
gemacht“, fügte Rosal hinzu.
„Es
wird auch weithin geglaubt, dass die Kapitalisten und Bürokraten im
Arroyo-Regime ihre Vorteile aus der Abhängigkeit von Reisimporten ziehen.
Sie sind verwickelt in technische Schmuggeleien und benutzen die Nationale
Lebensmittelbehörde und ihre Lagerstätten, um Reis zu importieren und zu
lagern. Sie machen grosse Profite durch den Verkauf von staatlich
importiertem Reis zu handelsüblichen Hochpreisen auf den Märkten vor
Ort“, sagte Rosal.
Quelle:
http://www.philippinerevolution.net |