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Kommunismus
und Terrorismus Teil II
30
Jahre Entführung des Altnazi Schleyer durch die RAF
Der
imperialistische Staat schürt die Angst vor dem Terrorismus
Von
Günter Ackermann/13. September 2007
Die
Rote Armee Fraktion (RAF) – ihre Ursprünge und ihre politische
Wirkung
Als
die RAF sich bildete und zum bewaffneten Kampf überging, war die
Protestbewegung von 1968 an einem Punkt angelangt, der
Zukunftsentscheidungen verlangte. Der SDS als Studentenorganisation war
nicht die Organisation, die den Protest in die Massen tragen konnte. Er
hatte weder eine klare politische Linie, noch konnte er sie entwickeln.
Selbst die am weitesten entwickelten SDS-Gruppen in Berlin und Frankfurt
schwankten zwischen reinem Protest und radikalem Handeln, das sich aber
mehr gegen Sachen richtete. Rudi Dutschke war ein begnadeter Redner über
die Köpfe der Zuhörer hinweg. Wer Dutschke öffentlich reden hörte,
lief Gefahr einzuschlafen. Er sprach, wie man sagt, in der dritten
Meta-Ebene, also wenig massenwirksam.
Wenn
das vor Studenten in der Uni noch anging, so war er doch unfähig vor
normalen Menschen zu reden. Auch, wenn vieles der Inhalte auch unserer
Ansicht entsprach, so hatte er nicht erkannt, dass nur eine in den
Massen verankerte revolutionäre kommunistische Partei in der Lage
gewesen wäre, den Imperialismus effektiv zu bekämpfen.
Nach
dem Attentat auf Dutschke suchten die linken Studenten nach einem Ausweg
aus ihrer politischen Situation.
Die
einen gingen den „Langen Marsch durch die Institutionen“, traten in
die SPD ein, gingen in die Wirtschaft, wurden also Renegaten und machten
Karriere.
Andere,
erkannten zumindest, nur mit der Arbeiterklasse ist revolutionäres
Handeln möglich. Aber von ihrer „neomarxistisch“ genannten
Ideologie – nicht die Arbeiterklasse macht die Revolution, sondern
Intellektuelle – isolierten sie sich vom Proletariat
So entstand die „Ruhrkampagne“ in Berlin. Diese Studenten
verließen Berlin und die Universitäten und gingen als Arbeiter in die
Produktion ins Ruhrgebiet. Da sie aber die falschen ideologischen
Grundlagen hatten, und die Arbeiter auf die studierten Besserwisser
nicht gewartet hatten, ging das ganz schnell in die Hose.
Wieder
andere sahen im Kommunismus den Ausweg. Da bot sich die DKP an, die 1968
gegründet worden war. Die KPD/DKP hatte bereits im SDS eine starke
Fraktion. Nach der SDS-Auflösung 1970 schlossen diese Studenten sich
zum MSB-Spartakus zusammen.
Aus denen rekrutierten sich dann im Jahr 1990 ein großer Teil der
„Reformer“ in der DKP.
Wieder
andere sahen in der chinesischen Kulturrevolution den Ausweg. Die auch
1968 gegründete KPD/ML erfreute sich daher zunächst eines regen
Zulaufs aus den Universitätsstädten. Natürlich beanspruchten viele
der Studenten gleich Führungsfunktionen. aber hier waren die
wichtigsten Funktionen bereits von Kommunisten besetzt, also verlor
diese Gruppe erst mal an Attraktivität.
Der
Berliner Studentenführer und Schauspielersohn Christian Semler – später
unter Joschka Fischer AA-Mitarbeiter – gründete seine eigene Partei,
die er zunächst KPD-AO (A-Null) nannte, später wurde sie in KPD
umbenannt. Die Semler-Gruppe orientierte sich mehr nach Kim Il Sun und
Nordkorea. Es handelte sich um eine reine Studentengruppe, deren
„Arbeiter“ in die Betriebe geschickte Studenten waren oder um einige
wenige Renomierarbeiter, viele davon allerdings Lumpenproletarier.
Der
letzte, der kleinste Teil der Aktivisten der 69er-Bewegung, suchten ihr
Heil in der direkten Aktion, also dem individuellen Terror. Es muss aber
angemerkt werden, dass keiner der 1. Generation der RAF je in der
68er-Bewegung eine wichtige Rolle gespielt hat. Maßgebliche Funktionsträger
des SDS waren auch nicht darunter.
Die
bekanntesten Mitglieder der RAF, Ulrike Meinhof und Horst Mahler, gehörten
selbst auch nie dazu. Ulrike Meinhof hatte als Journalistin bei der
Zeitschrift Konkret gearbeitet und Horst Mahler hatte eine eigene
Anwaltskanzlei und wurde bekannt als Verteidiger der linken sog.
Demonstrationsstraftäter.
Andreas
Bader war Außenseiter und wurde von den Aktivisten der Linken eher belächelt.
Ich wohnte 1967 in Frankfurt am Main und Bader verkehrte, wie ein Großteil
der Linken – ich auch – im Club Voltaire. Wir haben uns über sein
Gebaren lustig gemacht.
Ab
ca. 1971/1972 begann die RAF öffentlich zu wirken. Das war die Zeit der
Reformen in der BRD, wo die neue Ostpolitik, die fälschlich als
Friedenspolitik verstanden und auch so dem Volk verkauft wurde, ihren
Höhepunkt erreichte..
Maßgeblich
für diese Zeit war der Wechsel der Regierung in Bonn im Jahre 1969. Die
studentische Protestbewegung drohte die Unis zu verlassen und die
Arbeiter zu erreichen. Um dem entgegen zu wirken, aber auch um der
deutschen Wirtschaft ein antifaschistisches Image zu verschaffen, musste
jemand Kanzler werden, der eine blütenweiße antifaschistische Weste
hatte – also Willy Brandt.
Schon
die Wahl von Gustav Heinemann zum Bundespräsidenten hatte viele aus der
linken Bewegung beeindruckt. In Kölner Republikanischen Club, einen
Treffpunkt der Linken in der Domstadt, jubelten viele über diese Wahl.
Der KZ-Baumeister Lübke war weg, der antifaschistische Christ Heinemann
stand an der Spitze des Staates.
Desgleichen
als die SPD die Wahl 1969 gewann. Weg war der Göbbels-Mitarbeiter und
NSDAP-PG Kurt Georg Kiesinger, nun war jemand Kanzler, der Reformen und
Friedenspolitik versprochen hatte. Alle erwarteten jetzt den
Kapitalismus mit menschlichem Antlitz.
Dass es nur eine kurze Zeit sein wird, in der der Kapitalismus sich
menschlich, friedlich und sozial erscheinen lässt, ahnten nur wenige.
Willy Brandt war für viele in der Arbeiterklasse ein Hoffnungsträger.
Eines
der ersten Manöver zur Befriedung der linken Studenten war das sog.
Amnestiegesetz,
„Mit
der Bildung einer Bundesregierung, die mit dem Sozialdemokraten Willy
Brandt an der Spitze eine Reformpolitik einzuleiten versprach, entfielen
die meisten Voraussetzungen zur Fortführung einer außerparlamentarischen
Bewegung. Einige der von der APO freigesetzten Impulse, insbesondere im
Bereich der Bildungspolitik, wurden aufgegriffen, andere hingegen eingedämmt
oder ganz abgeschnitten. Die Koalition von SPD und FDP legte einerseits
mit dem Amnestiegesetz für Demonstrationsstraftäter ein
Integrationsangebot vor, andererseits lieferte sie mit dem
Radikalenerlass, durch den Systemgegner vom Staatsdienst fern gehalten
werden sollten, ein Zeichen der Abschreckung. Zwar wuchs das Potential
links von der SPD quantitativ stark an, es stellte jedoch wegen seiner
Diffusität keine einheitliche Kraft mehr dar und büßte dadurch viel
vom Charakter einer politischen Herausforderung ein.“
Auch
kam Bewegung in die Außenpolitik. Die überwiegende Mehrheit der
Deutschen lehnte die Politik der Hallstein-Doktrin
ab. Aber auch die Wirtschaft sah in ihr ein Hemmnis um den Osthandel zu
intensivieren usw.
Mit
der Aufnahme diplomatischer Beziehung zu den sozialistischen Ländern,
den Ostversträge usw. erschien den meisten die Politik der neuen
Bundesregierung eine Politik des Friedens zu sein.
Aber
nicht nur die „Friedenspolitik“ Willy Brandts machten den Kanzler
beliebt, unter seiner Kanzlerschaft wurden eine Reihe, lange notwendiger
sozialer Reformen beschlossen (Lohnfortzahlung im Krankheitsfall) und
die Lohnerhöhungen erreichten teilweise zweistellige Prozentzahlen.
Als
dann die CDU mit Hilfe von FDP-Überläufern versuchte, Brandt zu stürzen,
ging ein Schrei der Empörung durchs Land. Ich arbeitete damals auf der
Mannesmann-Hütte in Duisburg. Wir legten die Arbeit am Tag nieder, als
Brandt gestürzt werden sollte. Meine Kollegen wollten, dass diese
Politik des Friedens und der Verständigung, wie sie meinten,
fortgesetzt werden solle.
Kurz:
Brandt gewann ab 1969
zusehends an Popularität. Und in der Situation trat die RAF auf und
verkündete, sie verstünde sich als Stadt-Guerilla und wolle durch ihre
Aktionen den Staat zwingen, seine faschistische Fratze zu zeigen und
wollte damit die Massen zu gewinnen.
Genau
das Gegenteil trat ein. Anstelle, dass die Arbeiterklasse sich vom
kapitalistischen System distanziert und sich nach links und revolutionär
orientierte, lehnte sie sich noch stärker an die SPD an. Sie
akzeptierte die Brandtschen Berufsverbote und die verschärften Übergriffe
der Polizei gegen Linke. Die wurden als für die Fahndung nach der
„Bader-Meinhof-Bande“ unerlässliche Maßnahmen den Menschen
schmackhaft gemacht, was akzeptiert wurde.
So
wurde in einer Stadt damals ein 16-jähriger Lehrling, der auf einem
geklauten Mofa in der Nacht nach Hause fuhr, von einer Polizeistreife
angehalten, als er floh, wurde er von Maschinenpistolenschüssen
getroffen und starb.
Kurz
danach machten wir in der Nacht eine Plakatierungsaktion und waren urplötzlich
von schwer bewaffneten Polizisten umringt, MPis im Anschlag. Wir, auch
die Genossinnen, wurden durchsucht. Man fand natürlich nichts
Verbotenes. Aber erst am Morgen, nach Verhören im Polizeirevier,
durften wir gehen.
Die
RAF hat nie eine nennenswerte Anhängerschaft unter den Arbeitern
gehabt. Die RAF-Mitglieder, die nicht von den Unis kamen, waren
Lumpenproletarier.
Man
kann festhalten: Das Konzept der RAF war, bereits bevor die 1.
Generation verhaftet wurde, als gescheitert anzusehen. Ihre direkten
Aktionen gegen Personen und Sachen isolierten die RAF total von den
Massen und boten den Herrschenden den Vorwand, Repressalien gegen
revolutionäre Gruppen anzuwenden und die Demonstrationsgesetze zu
verschärfen.
Mit
der Verhaftung der „1. Generation“ der RAF war dieser Abschnitt
abgeschlossen. Aber noch Jahre liefen Polizeiaktionen gegen
vermeintliche Unterstützer der RAF. In der Regel waren das frühere
Bekannte und Freunde einzelner RAF-Mitglieder, die ihnen eine Nacht
Unterschlupf gegeben hatten, meist war es einfach überhaupt nichts. Die
Betroffenen wurden schärfsten
Verhören unterzogen. Manchem wurde sie berufliche Existenz in Gefahr
gebracht und einige wurden von Schüssen aus Polizeiwaffen getötet, nur
weil sie ins Raster des Bundeskriminalamtes passten.
Schleyer-Entführung
1978 und Deutscher Herbst
Hans
Martin Schleyer war in weiten Kreisen, nicht nur der Linken, eine
Unperson. Seine Nazi-Vergangenheit, seine stockreaktionäre Gesinnung
und seine Haltung zu Gewerkschaften, machten ihm zum Lieblingsfeind
aller, die diese Gesinnung nicht teilten.
Schleyer
sprach damals schon die Ideen aus, die erst Jahrzehnte später die
Neoliberalen auszusprechen wagten: Weg mit den Sozialleistungen, weil
das die Gewinne schmälert, keine staatlichen Beschränkungen für die
Wirtschaft, niedrigere Löhne und Gehälter, niedrigere Steuern,
Umverteilung der Einkommen von unten nach oben.
Klar,
die Spitzen der Wirtschaft liebäugelten mit diesen Ideen. Dennoch:
Damals passten sie nicht in die Zeit, wir befanden uns – trotz neuer
Ostpolitik – noch im Kalten Krieg und es galt zu beweisen, dass der
Kapitalismus, auch in seiner sozialen Komponente, dem Sozialismus überlegen
ist.
Diese
reaktionäre Gesinnung des Hans Martin Schleyer wurde ihm zum Verhängnis.
Am 5. September 1977 kidnappte eine „Kommando“ der RAF
Schleyer in Köln. Dort war damals der Sitz des Bundesverbandes der
Deutschen Industrie und der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände.
Beiden Lobbyistenverbänden des Kapitals stand Schleyer als Präsident
vor.
Es
begann eine wilde Propaganda-Orgie der kapitalistischen Medien, die
ihresgleichen seit 1945 suchte. Jeder, der aber auch nur zu verstehen
gab, dass er Schleyer für nicht besonders sympathisch hält, lief
Gefahr in das Raster der Polizei zu geraten.
So
sagte ich bei Tschibo am Hugenottenplatz in Erlangen zu meiner Freundin,
dass ich Schleyer für einen Nazi halte. Kurz danach erschien eine
Polizeistreife und kontrollierte meine Papiere. Der „Deutsche
Herbst“ hatte begonnen.
Auch
die polizeilichen Maßnahmen waren für jedermann sichtbar. Sie nahmen
aber auch kuriose Formen an. So suchte die Polizei nach einer bestimmten
Automarke (ich glaube Audi oder BMW). Wer ein Auto dieser Marke fuhr,
riskierte angehalten und durchsucht zu werden. Hielt er nicht an oder
machte er eine falsche Bewegung, wurde sofort geschossen.
Oder
im Verkehrfunk des Bayrischen Rundfunks wurden detailliert die Stellen
bekannt gegeben, an denen Verkehrskontrollen wegen der RAF statt fanden.
Sogar Hubschrauberflüge über Deutschland durch RAF-Mitglieder (nicht
die, die Schleyer entführten) wurden bekannt und die Polizei wusste
angeblich nichts davon.
Heute
ist bekannt, dass das BKA von einem örtlichen Polizeibeamten über die
Wohnung, in der Schleyer versteckt war, informiert worden war.
Alles
nur Pannen oder Zufall?
Ich
meinte schon damals – und heute immer noch – dass die RAF den
Herrschenden wie gerufen kam. Hinter dem Kampf gegen den Terrorismus
konnten sie demokratische Rechte abbauen und keiner wagte die Stimme zu
erheben. Wer es dennoch tat, riskierte als Helfershelfer von Terroristen
diffamiert zu werden.
Bundeskanzler
Helmut Schmidt und die bürgerlichen Parteien gaben sich prinzipienfest:
„Wir werden uns nicht dem Diktat von Terroristen beugen.“ So tönte
es aus allen Lautsprechern und stand es in den Zeitungen.
Dabei
hatten sie genau das vorher bereits getan. Am 27. Februar 1975, also eben mal
1 ½ Jahre vor der Schleyerentführung, wurde der Berliner CDU-Chef
Peter Lorenz gekidnappt. Die Entführer verlangten die Freilassung und
Ausreise der sechs inhaftierten RAF-Mitglieder Horst
Mahler, Verena Becker, Gabriele Kröcher-Tiedemann, Ingrid Siepmann,
Rolf Heißler und Rolf Pohle in ein Land ihrer Wahl. Als diese (Horst
Mahler verzichtete die Ausreise) im Südjemen angekommen waren, wurde
Lorenz frei gelassen.
Warum
sie den im Verhältnis zu Schleyer unbedeutenden Regionalpolitiker
Lorenz gegen Inhaftierte ausrauschten, den damaligen Spitzenfunktionär
des Großkapitals aber nicht, finde ich verwunderlich. Die Erklärung,
man dürfe Terroristen nicht nachgeben, halte ich für fadenscheinig und
vorgeschoben. War Schleyer irgend wem im Weg, dass man ihn opferte?
Was
die RAF-Entführer aber erreichten war, dass nun niemand mehr negativ über
Schleyer zu reden wagte. Alle, die noch Wochen vorher negative Äußerungen
über Schleyer verkündest hatten, machten ihn jetzt zum ausgesprochenen
Gutmenschen.
Viele
Linke waren erschrocken von dem Terror der Staatsmacht und gingen in
eine innere Emigration und schwiegen oder äußerten sich weinerlich.
Ich
war im Oktober 1977 in Darmstadt bei einem Kongress der Evangelischen
Studentengemeinden zur Erinnerung an dreißig Jahre „Darmstädter
Wort“.
An dieser Konferenz nahmen linke Protestanten aller Alterstufen teil,
vor allem natürlich Studentenpfarrer, evangelische Studenten, aber auch
Prominente, wie Martin Niemöller und Heinrich Albertz.
Interessanterweise waren auch einige Anwälte von einsitzenden
RAF-Gefangenen eingeladen und gekommen. Diese waren einem brutalen
Psychoterror der Justizbehörden ausgesetzt und sie empfanden es gut,
dass sie an dieser Konferenz teilnehmen konnten.
Im
Gegensatz zu den Linken, die weinerlich ihr Schicksal beklagen, sagten
die Protestenten – eindeutig und von Martin Niemöller formuliert – dass sie
gegen diese Entführung seien. Aber nur aus einem Grund: Sie wollten
nicht, dass aus diesem alten Nazi und SS-Mann Schleyer ein Märtyrer wird. Ich
hielt und halte diese Position für richtig.
Ende
Teil II
Es
folgt Teil III
Wolfgang Kraushaar: Denkmodelle der
68er-Bewegung, in „Aus
Politik und Zeitgeschichte“ (Bundeszentrale für politische
Bildung 2001) siehe
„Das „Darmstädter
Wort zum politischen Weg unseres Volkes“ war ein evangelisches
Bekenntnis zur historischen Mitverantwortung der Deutschen
Evangelischen Kirche für den Nationalsozialismus. Es folgerte aus
dem christlichen Glauben an Gottes Versöhnung mit der Welt in Jesus
Christus ein neues politisches Verhalten der Christen. Es wurde am
8. August 1947 vom Bruderrat der EKD, dem nach Kriegsende
fortbestehenden Leitungsorgan der Bekennenden Kirche (BK), als seine
verbindliche Position herausgegeben.
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