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Arbeiten
israelische Forscher an einer genetischen Bombe?
Anmerkung
Roter Webmaster
Der
Artikel hier auf der Seite hinterlässt einen gespenstischen
Eindruck. Da sollen israelische Wissenschaftler mit Bakterien
und Viren experimentieren, die nur ganz bestimmte
Menschengruppen schädigen können - hier Araber.
Natürlich
können wir die Richtigkeit nicht überprüfen, aber immerhin
bezieht sich der Autor auf glaubwürdige und seriöse Quellen,
wie die englische Zeitung „Sunday
Times“.
Wir
berichten darüber, denn die Meldung ist es wert gebracht zu
werden. So oder so ähnlich kam es zu den ersten Berichten, dass
Israel über Atomwaffen verfügt und damit seine Nachbarn
bedroht.
Wir
finden solche Forschungen, besonders, wenn sie von Israelis
kommen, die Spitze der Perversität. Sind doch die Forscher die
Söhne und Enkel derer, die der faschistischen deutschen
Ausrottungsmaschinerie gegen Juden entronnen waren.
Hätten
die Nazis damals schon über die perversen biologischen
Kampfstoffe verfügt, die Judenausrottung wäre womöglich
gelungen. Und das weltweit, ein Auschwitz wäre überflüssig
gewesen.
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Vogelgrippe
und biologisch-ethnische Kriegsführung?
von
Dr. Ralph Kutza
Quelle:
siehe
Am
21.02.2006 um 08:35 Uhr brachte der Österreichische Rundfunk (ORF)
folgende aufsehenerregende Internetmeldung: „Syrien:
Vogelgrippe ist ´ethnische Bombe´ Israels”. Die syrische
Regierungszeitung El Thawra („Revolution”) habe Israel verdächtigt,
das Vogelgrippe-Virus entwickelt zu haben, um die Gene seiner arabischen
Nachbarn zu schädigen, so die ORF-Meldung. Und weiter: „Um die Welt
in die Irre zu führen, sei der Erreger zuerst in Ostasien in Umlauf
gebracht worden, schrieb das Blatt laut dem israelischem Internet-Dienst
Ynet.”
Der
Hinweis auf Ynet ist korrekt. Dort erschien in der Tat,
allerdings schon deutlich eher, nämlich am Abend des 09.02.2006, von
Roee Nahmias ein entsprechender Beitrag unter der Schlagzeile „Syria:
Israel behind bird flu”.
In
Östereich griff zumindest auch noch der Kurier das Thema auf
(„Vogelgrippe
als ethnische Bombe?”), in Deutschland kam beim Stern
eine Kurznachricht („Syrien
verdächtigt Israel, hinter der Vogelgrippe zu stecken”) zu
diesem Thema. Immerhin. Oder sollte man viel eher betonen
„lediglich” und sich fragen, wieso nur in so wenigen Medien?
Fakt
ist: Diese wenigen - und dabei überwiegend österreichischen -
westlichen Meldungen sind als eine äußerst verblüffend geringe
Rezeption dieser „medialen Bombe” anzusehen, die sich mit Sicherheit
in den Augen sehr vieler wie eine wüste antisemitische Provokation bzw.
Entgleisung Syriens ausnimmt. Denn gehen wir ruhig davon aus, daß El
Thawra das wirklich so veröffentlicht hat. Syrien ist bekanntlich
aus Sicht der US-Regierung Kernmitglied der „Achse des Bösen” und
steht seit längerem unter erheblichem politischen Druck des Westens,
unter anderem weil ihm unterstellt wird, mindestens indirekt hinter der
Ermordung des ehemaligen langjährigen libanesischen Regierungschef
Rafiq Hariri am 14.02.2005 zu stecken. Da wäre doch jede Form
nachweislich bösartiger Propaganda, zumal antisemitischer „Hetze”,
ein gefundenes Fressen für westliche Medien und Politiker, um die Gefährlichkeit
Syriens zu belegen. Doch auf Englisch brachten (soweit einfach mit
Suchbegriffen auffindbar) nur israelische Internet-Medien diese Meldung
mit dem syrischen Verdacht, hinter der Vogelgrippe könnte eine gegen
Araber gerichtete biologische Kriegsführungsabsicht stecken. Bei führenden
britischen oder US-amerikanischen Medien oder Nachrichtenagenturen wird
man hingegen bei entsprechenden Recherchen mit Internet-Suchmaschinen
nicht fündig. Das ist durchaus bemerkenswert, zumal etwa die
Nachrichtenagentur Reuters ein recht ähnliches Thema am
21.01.2006 (13:28 GMT) durchaus noch aufgegriffen hatte mit der Meldung
„Syria
accuses Israel of assasinating Arafat”.
Warum
also wurde dieser (neuerliche) syrische „Affront”, der den meisten
Menschen im Westen gewiß als bizarr-absurde Propaganda erschiene, von
deutschen und anglo-amerikanischen Medien so gut wie überhaupt nicht
aufgegriffen? Wäre solches nicht fast als willkommen anzusehen und zu
erwarten gewesen, gerade in einer Zeit unübersehbarer politischer
Zuspitzung, in der schließlich bereits seit Monaten ständig massive
Vorwürfe „des Westens” in Richtung Iran und Syrien erhoben werden,
sei es daß einer oder beide dieser Staaten angeblich den
„Terrorismus/Widerstand im benachbarten Irak fördern”,
„Hisbollah-Terroristen im Libanon unterstützen”,
„Massenvernichtungswaffen anstreben”, „Israel am liebsten von der
Landkarte tilgen” oder den „Holocaust leugnen” würden? Kurzum:
Gewiß wäre in dieser Gemengelage ein breiteres Aufgreifen durch
Mainstreammedien zu erwarten gewesen.
Hat
die westlich-mediale Zurückhaltung beim Aufgreifen der Meldung demnach
etwas mit dem konkreten Inhalt zu tun?
Betrachten
wir dazu nochmals die anfangs erwähnte ORF-Meldung vom
21.02.2006 näher; es hieß dort weiter:
„Angriff auf arabische Gene“
„El Thawra“ begründete seinen Verdacht
mit dem Hinweis auf einen 1998 in der „Sunday Times“ erschienen
Artikel, in dem behauptet wurde, Israel entwickle eine „ethnische
Bombe“, die Araber, aber keine Juden töten würde.
Laut „Times“ würden israelische
Wissenschaftler versuchen, die für Araber charakteristischen Gene zu
identifizieren, um diese dann mit einem spezifischen Virus anzugreifen.
Das Programm werde vom Biologischen Forschungsinstitut Nes Ziona bei Tel
Aviv ausgeführt.
„Unkontrollierbare Pandemie“
„Heute ist die Frage, ob es sich bei dem
von den Zionisten für ihre 'ethnische Bombe“ gewählten Virus um die
Vogelgrippe handelt“, schrieb „El Thawra“. Israel habe 85.000
infizierte Vögel im Westjordanland begraben.
Das könnte zur Ansteckung eines Palästinensers
aus Jerusalem mit der Vogelgrippe geführt haben. „Auch wenn das Virus
so modifiziert sein sollte, dass es nur die Gene der Araber spezifisch
angreift, wird es sich über die arabische Welt hinaus verbreiten und zu
einer unkontrollierbaren Pandemie werden“, warnte das Blatt.
Sollte
etwa hierin der Grund dafür verborgen sein, daß in den führenden
westlichen Staaten dieser gelinde gesagt so „befremdlich” bzw. wie
eine dreiste „Propaganda-Ente“ anmutende Vorwurf Syriens so gut wie
gar nicht aufgegriffen wurde? Was läge zur Klärung dieser Frage näher
als sich den ursprünglichen Artikel der Sunday Times einmal genauer
anzusehen? Gehen wir also in medias res.
Am
15.11.1998 veröffentlichte die britische Sunday
Times unter der Rubrik „Mittlerer Osten” den Artikel „
Israel planning 'ethnic' bomb as Saddam caves in” von
Uzi Mahnaimi und Marie Colvin (unter anderem stellten „The
Canadian Centres for Teaching Peace” den brisanten Artikel auf
ihren Webseiten ein). Entscheidende Passagen des Artikels übersetze ich
wie folgt:
ISRAEL arbeitet laut israelischen Militär-
und westlichen Geheimdienstquellen an einer biologischen Waffe, die
Arabern, aber nicht Juden schaden würde. Diese Waffe, die vermittels
ethnischer Abstammung auf Opfer abzielt, wird als Israels Antwort auf
die irakische Bedrohung mit chemischen und biologischen Angriffen angesehen.
(…)
Mit der Entwicklung ihrer „Ethno-Bombe“
versuchen israelische Wissenschaftler medizinische Fortschritte
auszunutzen, indem sie charakteristische Gene, die einige Araber in sich
tragen, identifizieren, und dann ein genetisch modifiziertes Bakterium
oder Virus schaffen.
Es ist beabsichtigt, die Fähigkeit von
Viren und bestimmten Bakterien, die DNA in den lebenden Zellen ihres
Wirts zu ändern, zu nutzen. Die Wissenschaftler versuchen, tödliche
Mikroorganismen zu erzeugen, die nur jene angreifen, die die
charakteristischen Gene haben.
Das Programm ist am biologischen Institut in
Nes Ziona lokalisiert, der Hauptforschungsstätte für Israels geheimes
Arsenal an chemischen und biologischen Waffen.
Ein dortiger Wissenschaftler sagte, die
Aufgabe wäre höchstkompliziert, weil sowohl Araber als auch Juden
semitischen Ursprungs seien. Aber er fügte hinzu: „Es ist ihnen
jedoch gelungen, eine spezielle Charakteristik im genetischen Profil
bestimmter arabischer Gemeinschaften, vor allem des irakischen Volkes,
genau zu bestimmen.“ Die Krankheit könnte verbreitet werden durch das
Versprühen der Organismen in der Luft oder durch ihre Freisetzung in
Wasservorräten.
Die Forschung spiegelt biologische Studien
wider, die südafrikanische Wissenschaftler während der Zeit der
Apartheid durchführten und die vor der Wahrheits- und Aussöhnungskommission
enthüllt und bezeugt wurden.
Die Idee, daß ein jüdischer Staat solche
Art Forschung betreibt, hat wegen der Parallelen zu den genetischen
Experimenten von Dr. Josef Mengele, dem Nazi-Wissenschaftler in
Auschwitz, bereits Empörung in einigen Lagern hervorgerufen.
Dedi Zucker, ein Mitglied der Knesset, des
israelischen Parlaments, verurteilte gestern die Forschung. „In
moralischer Hinsicht ist, basierend auf unserer Geschichte, unserer
Tradition und unserer Erfahrung, solch eine Waffe monströs und sollte
abgelehnt werden“, sagte er.
Einige Experten sagten, daß - obwohl das
Konzept einer Waffe mit ethnischer Zielausrichtung durchführbar sei -
die praktischen Aspekte ihrer Herstellung enorm wären.
Dr. Daan Goosen, Leiter einer südafrikanischen
Chemie- und Bio-Waffenfabrik, sagte, seinem Team sei in den 80er Jahren
befohlen worden, eine „Pigmentierungswaffe“ zu entwickeln, um
ausschließlich schwarze Leute zu treffen. Er sagte, das Team habe die
Verbreitung einer Krankheit über Bier, Mais und sogar Impfstoffe
diskutiert, es sei aber nie gelungen, eine zu entwickeln.
Ein vertraulicher Pentagon-Bericht warnte
jedoch letztes Jahr davor, daß biologische Agentien genetisch
modifiziert werden könnten, um neue, tödliche Waffen zu produzieren.
William Cohen, der amerikanische Verteidigungsminister, enthüllte, daß
er Berichte über Länder erhalten hätte, die an der Schaffung von
„gewissen Typen von Krankheitserregern, die ethno-spezifisch wären“,
arbeiteten.
Eine ranghohe westliche Geheimdienstquelle
bestätigte letzte Woche, daß Israel eines der Länder sei, die Cohen
im Sinn hatte.
Die „Ethno-Bomben”-Behauptungen wurden
in ihrer Glaubwürdigkeit bestärkt durch Foreign
Report, eine Publikation von Jane´s,
die Sicherheits- und Verteidigungsangelegenheiten eng verfolgt. Sie
berichtete über namentlich nicht genannte südafrikanische Quellen, die
ausgesagt hätten, israelische Wissenschaftler hätten einige der südafrikanischen
Forschungsergebnisse benutzt, um zu versuchen, „ethnische Munition“
gegen Araber zu entwickeln.
Sie sagte auch, Israelis hätten Aspekte des
genetischen Aufbaus von Arabern durch Forschung an „Juden arabischen
Ursprungs”, besonders Irakern, entdeckt.
Die British
Medical Association ist inzwischen so besorgt über das tödliche
Potential von Biowaffen auf genetischer Basis, daß sie eine
Untersuchung eingeleitet hat, über die im Januar Bericht erstattet
werden soll.
Dr. Vivienne Nathanson, die die Forschung
organisierte, sagte: „Mit einer ethnisch ausgerichteten Waffe könnte
man sogar Gruppen innerhalb einer Population treffen. Die Geschichte der
Kriegsführung, in der viele Konflikte einen ethnischen Faktor
aufweisen, zeigt uns, wie gefährlich dies sein könnte.“
Porton Down, Großbritanniens biologische
Verteidigungsinstitution, sagte letzte Woche, daß solche Waffen
theoretisch möglich seien. „Wir haben jetzt einen Punkt erreicht, wo
es eine offensichtliche Notwendigkeit für eine internationale
Konvention zur Kontrolle biologischer Waffen gibt“, sagte ein
Sprecher.
Haben
Sie eventuell, nachdem Sie das gelesen haben, den Eindruck, der syrische
Artikel ist vielleicht doch nicht ganz so abstrus, wie er zunächst
erschienen haben mag? Nochmals sei die Frage aufgegriffen: Ist dadurch
das weitgehend völlige Schweigen westlicher Medien und Politiker zu den
massiven syrischen Anschuldigungen zu erklären?
Nun,
in jedem Fall erscheint ein einziger Zeitungsartikel als Beleg für
solch weitreichende Befürchtungen arg „dünn”, auch wenn er in der
renommierten Sunday Times erschienen sein mag, und den früheren US-Verteidigungsminster
Cohen quasi als Kronzeugen für monströs-verhängnisvolle
Entwicklungen der Biowaffenentwicklung benennt.
Gibt
es also weitere Belege oder Indizien? In der Tat, es gibt sie!
Ich
zitiere nachfolgend aus dem Buch „Geheimakte Mossad”
(Originaltitel: „The Other Side of Deception”) des früheren
Mossad-Offiziers (und nunmehr mutmaßlich untergetaucht in Kanada
lebenden –aussteigers) Victor Ostrovsky:
Hier trat ich als Militärpolizist in
Aktion. Ich mußte die Gefangenen in ein Lager in Nes Ziyyona bringen,
eine kleine Stadt südlich von Tel Aviv. Ich hatte immer geglaubt, daß
es ein Verhörzentrum des Shaback sei. Wir wußten zwar, daß ein Gefangener, der dorthin
gebracht wurde, niemals lebendig herauskam, aber die Gehirnwäsche, der
wir alle in unserem jungen Leben unterzogen worden waren, ließ uns
einfach glauben, daß ihr Leben gegen unseres stand.
Ein Zwischending gab es nicht.
Uri klärte mich über das Lager Nes Ziyyona
auf. Es war, wie er es nannte, ein Laboratorium für die Kriegführung
mit ABC-Waffen. Dort entwickelten unsere Spitzenforscher aus dem Bereich
der Epidemiologie verschiedene Todeswaffen. Weil wir so verwundbar seien
und nur eine einzige Chance in einem totalen Krieg haben würden, in dem
solche Waffen zum Einsatz kämen, dürfte man nichts dem Zufall überlassen,
hieß es. Die palästinensischen Eindringlinge kamen den Leuten in dem
Laboratorium gerade recht.
Sie konnten sich dadurch Gewißheit
verschaffen, ob die entwickelten Waffen auch wirkten und wie schnell sie
wirkten, um sie eventuell noch zu verbessern. Wenn ich an diese Enthüllungen
zurückdenke, erschreckt mich nicht so sehr die Tatsache, daß so etwas
durchgeführt wurde, sondern die Gelassenheit und das Verständnis, mit
denen ich diese Tatsachen damals akzeptierte.
Jahre später traf ich Uri wieder. Er war zu
dem Zeitpunkt im Mossad ein altgedienter Katsa
in der AI-Abteilung und ich ein Neuling. Er kam von einem Auftrag
in Südafrika zurück. Ich arbeitete vorübergehend in einem Ressort der
Dardasim-Abteilung als Verbindungsmann und half ihm, eine große Ladung
Medikamente nach Südafrika zu verschiffen. Die Sendung wurde von
mehreren israelischen Ärzten begleitet, die in Soweto, der
Schwarzenstadt vor den Toren Johannesburgs, humanitäre Arbeit leisten
sollten. Die Ärzte würden bei der Behandlung von Patienten in einer
Klinik helfen, die ein Ableger des Baragwanath-Hospitals in Soweto war,
ein paar Blöcke von den Häusern Winnie Mandelas und Bischof Desmond
Tutus entfernt. Das Hospital und die Klinik wurden von einem Hospital in
Baltimore, Maryland, unterstützt, das ebenfalls dem Mossad als cut-out
diente.
»Was ist das für eine humanitäre Hilfe
vom Mossad an die Schwarzen in Soweto?« fragte ich ihn. Mir erschien
das nicht logisch. Ich sah darin weder einen kurzfristigen politischen
Gewinn, worauf der Mossad stets Wert legte, noch irgendeinen
ersichtlichen ökonomischen Vorteil.
»Du erinnerst dich an Nes Ziyyona?« Seine
Frage ließ mir Schauer über den Rücken laufen. Ich nickte.
»Das ist so ziemlich dasselbe. Wir
erforschen und testen für mehrere israelische Pharmahersteller sowohl
neue ansteckende Krankheiten als auch neue Medikamente, die in Israel an
Menschen nicht ausprobiert werden können. Das wird ihnen die Führung
auf dem Weltmarkt bringen, und sie kriegen raus, ob sie auf der
richtigen Spur sind, was ihnen Millionen an Forschungsgeldern erspart.«
Erschreckend,
nicht wahr?
Fakt
ist: Führende waffenproduzierende Staaten der Erde „basteln” seit
Jahren an widerwärtigen, tödlichen Biowaffen. Fakt ist aber auch, daß
der syrische Bericht, der Israel verdächtigt, es womöglich mit gefährlichen
Erregern auf Araber abgesehen zu haben, von israelischen Medien durchaus
aufgegriffen wurde, von britischen, US-amerikanischen oder deutschen
jedoch so gut wie überhaupt nicht! Woraus sich (zugegebenermaßen
spekulativ) schlußfolgern ließe, daß – sollte denn die syrische Befürchtung
einen gewissen realen Hintergrund haben - die „Täter” andere
sein könnten und/oder die „Zielgruppe”.
Doch
kommen wir jetzt nochmals auf das aktuell virulente Stichwort
„Vogelgrippe” zurück. Die Sunday Times hatte 1998 den
leitenden Biowaffenexperten Dr. Daan Goosen zitiert, man habe
bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts ernsthaft überlegt,
genetisch-modifizierte, tödliche Krankheitserreger mittels Impfstoffen
zu verabreichen. Wenn man sich dann vergegenwärtigt, daß zum Beispiel
die deutsche Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt längst laut darüber
nachdenkt, für die Einwohner der Bundesrepublik 2
x 80 Millionen Impfeinheiten zu ordern, und daß die britische
Regierung in entsprechender Weise 2 x 60 Millionen Impfeinheiten
(„Jabs
for everyone if avian flu pandemic strikes?”) bestellen möchte,
die dann mutmaßlich zwangsweise der gesamten jeweiligen Bevölkerung
verabreicht werden sollen, könnte solcherlei Reflektieren
nachvollziehbarerweise äußerst mulmige Gefühle in der Magengegend
hervorrufen. Dies insbesondere da die Zahl der Impfskeptiker und
-kritiker stark im Steigen begriffen ist.
Am
14.06.2006 ließ Interfax dann eine mediale Bombe („Russian
Communist leader sees U.S. behind bird flu outbreak”) platzen:
Der Chef der Kommunistischen Partei Rußlands, Gennadi Sjuganow,
habe die USA beschuldigt, hinter der Ausbreitung der aviären
Influenza, oder Vogelgrippe, in einer Reihe europäischer Länder,
darunter auch Rußland, zu stecken. „Die Formen der Kriegsführung
ändern sich. Es ist seltsam, daß bislang nicht eine einzige Ente
in Amerika gestorben ist, alle sterben hingegen in Rußland und in europäischen
Ländern. Das läßt einen ernsthaft fragen, warum”, sagte Sjuganow am
Dienstag auf einer Pressekonferenz im Interfax-Hauptquartier. Sjuganow führte
weiter aus, er habe eine gute Kenntnis über waffenfähige Gase, weil er
selbst während seiner Militärzeit mit ihnen zu tun gehabt habe. Die
Frage, ob er beim Ausbruch der Vogelgrippe an einen bewußten Angriff
der USA glaube, habe er positiv beantwortet: „Ich deute dies nicht
nur an, ich weiß auch sehr gut, wie das arrangiert werden kann. Es gibt
hier nichts Unbekanntes.”
Inzwischen
gibt es auch ernstgemeinte Spekulationen, die US-Regierung könnte womöglich
in Kürze „H5N1” als idealen Vorwand für einen Angriff gegen den
Iran ausschlachten. Wie Jorge Hirsch von ANTIWAR.COM
am 15.03.2006 in seinem Artikel „Iran and Bird Flu: The Perfect
Casus Belli” darlegte, würde der Iran ohnehin bereits seit längerem
vom US-Außenministerium, vom US-Verteidigungsministerium, der CIA und
von John Bolton beschuldigt, ein geheimes Biowaffenprogramm zu
verfolgen. Sollte durch eine „Mutation” eine Mensch-zu-Mensch-Übertragbarkeit
plötzlich millionenfach Menschenleben gefährden, könnte dies der Anlaß
für George W. Bush sein, dem Iran dies anzulasten und ihn anzugreifen.
Nun,
laut dpa
vom 17.03.2006 (06:33 Uhr) würden „nach Angaben von US-Forschern”
inzwischen Vogelgrippeviren den Grippeerregern von Menschen stärker ähneln
als bislang angenommen. Schon wenige weitere Veränderungen der Eiweiße
auf der Oberfläche der Vogelgrippeviren könnten reichen, um sie
hochgefährlich für Menschen zu machen. Eiweiße von „H5N1” ähnelten
denen der Erreger der „ Spanischen Grippe” von 1918. Ergänzend
sei erwähnt, daß Berater von George W. Bush diesem ein Buch über die
damaligen weltweiten Verheerungen als Urlaubslektüre
im Sommer 2005 empfohlen hatten. Bush hatte denn auch im
vergangenen Jahr seine Bereitschaft bekundet, ggf. Militär im
Landesinneren einzusetzen, um u.a. Masseninternierungen zu erzwingen.
Impfkampagnen?
„Spanische Grippe”? Wie sagte doch Minister Seehofer jüngst anläßlich
„H5N1” im Bundestag und erntete donnernden Applaus? Man solle auf
die „Experten” hören! Womit er gewiß nicht Leute meinte wie
Eleonora I. McBean, Ph.D., N.D., die ihr Kapitel 2 des auch online
verfügbaren Buches Swine
Flu Expose übertitelte mit „Die
Spanische-Grippe-Epidemie wurde durch Impfungen verursacht”. Doch
zurück zum Szenario eines Kriegsvorwandes.
In
das Bild einer zu befürchtenden, längst massiv angelaufenen und strategisch
geplanten Kriegsvorbereitung passen als wirtschaftliche Begleitmusik
die Ankündigung der Eröffnung einer iranischen Ölbörse
(wahrscheinlich ab Beginn des zweiten Quartals 2006) auf Euro-Basis, die
den hegemomialen Status des US-Dollars erheblich gefährden könnte,
sowie die Tatsache, daß die amerikanische Federal
Reserve Bank am 10.11.2005 urplötzlich ankündigte, ab
dem 23.03.2006 keine
weiteren Zahlen über die Entwicklung der Geldmenge M3 zu veröffentlichen.
Nicht zuletzt erhielt im Januar die Halliburton-Tochter KBR
vom Department of Homeland Security den Zuschlag für den Bau
(weiterer) Internierungslager
in den USA in Auftragshöhe in 385 Millionen US-Dollar, wer auch
immer dort untergebracht werden soll.
Zuletzt
sei noch auf ein wenig bekannntes, am 22.03.1980
„eingeweihtes” Monument,
die Georgia
Guidestones in Elbert County, hingewiesen. Gemeint sind mehrere
geometrisch-astronomisch angeordnete, aufrecht stehende Granitplatten,
die von einem Deckstein gekrönt werden. Das Monument ist insgesamt mehr
als 19 (amerik.) Fuß hoch und etwa 119 Tonnen schwer. In babylonischer
Keilschrift, altertümlichem Sanskrit, ägyptischen Hieroglyphen und
altertümlichem Griechisch wird zu etwas aufgefordert, es gibt an einer
Stelle eine mutmaßliche, dazugehörige Übersetzung auf Englisch: „Let
these be guidestones to an age of reason.”
Vor
allem sind auf den Platten aber zehn Forderungen oder „Gebote” in
acht Sprachen, nämlich Englisch, Spanisch, Suaheli, Hindi, Hebräisch,
Arabisch, Chinesisch und Russisch, eingemeißelt.
Die
erste lautet: „Belaßt die Menschheit unter 500.000.000 in
fortwährender Balance mit der Natur.”
In
den Ohren vieler dürfte dies wie die Aufforderung zu einem klandestinen
Genozid klingen.
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