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Smrt
imperijalizmu! Sloboda narodu!
Kommunistische
Initiative Österreich (KI) vom 22.03.2009
Tod
dem Imperialismus! Freiheit dem Volk!
10
Jahre NATO-Überfall auf Jugoslawien [Erklärung der Kommunistischen
Initiative Österreich (KI)]:
Vor
zehn Jahren, im März 1999, begann der von der NATO geführte militärische
Angriff auf Jugoslawien, der alle Prinzipien des Völkerrechts und der
UNO missachtete. Dieser imperialistischen Aggression war der Versuch
vorangegangen, der jugoslawischen Regierung einen angeblichen
"Friedensvertrag", das Diktat von Rambouillet, aufzuzwingen,
dem sich die jugoslawische Delegation zu Recht verweigerte. Als Vorwand
diente der NATO die Situation im Kosovo. Doch nicht die serbische Bevölkerung
unterdrückte die albanische, wie die NATO behauptete, sondern die
albanische Terrororganisation UÇK bemühte sich, im Kosovo mittels
ethnischer Säuberungen die Serben, Roma und andere Ethnien zu
vertreiben und zu ermorden. Mit Hilfe der NATO ist ihr dies zum Teil
gelungen. Der letzte Schritt dieses verbrecherischen Vorgehens war 2008
die Ausrufung eines unabhängigen Staates durch die kosovarischen
Albaner, mit dem Wohlwollen der imperialistischen Staaten.
Es ist dies der vorläufige Abschluss der Zerschlagung Jugoslawiens bzw.
nun Serbiens. Dahinter stehen die politischen, geostrategischen und ökonomischen
Interessen der USA, Deutschlands und auch Österreichs sowie ihrer
imperialistischen Bündnisse wie NATO und EU. Die Zerschlagung
Jugoslawiens markiert die gewaltsame Durchsetzung der neoliberalen
Variante des Imperialismus am Balkan. Sie bedeutet die Verschleuderung
des jugoslawischen Volkseigentums an deutsche und österreichische
Banken und Konzerne, den Abbau der sozialen Errungenschaften der
Arbeiterklasse, die Zerstörung der autonomen jugoslawischen
Volkswirtschaft. Nicht zuletzt dadurch wurde auch Serbien umfassend in
die nunmehrige Krise des imperialistischen Kapitalismus hineingezogen.
Der
USA- und EU-Imperialismus herrscht am Balkan mit Gewalt. Er hat
relevante Teile des ehemaligen jugoslawischen Staatsgebietes militärisch
besetzt. Er hat in Den Haag ein illegales "Tribunal"
errichtet, das die eigenen Kriegsverbrechen der NATO und ihrer
Kollaborateure vertuschen und die Verteidiger der jugoslawischen und
serbischen Souveränität kriminalisieren soll. Exemplarisch dafür
stehen Verschleppung und Tod Slobodan Milosevics. Die wahren
Kriegsverbrecher bleiben bis heute unbehelligt. Der NATO-Krieg gegen
Jugoslawien läutete umfassend eine weltweite Entwicklung der
Missachtung völkerrechtlicher und menschenrechtlicher Normen ein, die
u.a. mit den Angriffskriegen gegen den Irak und Afghanistan sowie mit
militärischen Interventionen am afrikanischen Kontinent fortgesetzt
wurde.
Das
20. Jahrhundert war mit dem Verrat der meisten sozialdemokratischen
Parteien Europas an den arbeitenden Menschen begonnen worden, als sie
dem 1. Weltkrieg zustimmten. Vor allem die österreichische und die
deutsche Sozialdemokratie taten sich als Kriegshetzer hervor, als Österreich-Ungarn
1914 den Angriff auf Serbien plante und durchführte. Die serbischen
Sozialdemokraten hingegen nahmen damals eine internationalistische und
antiimperialistische Position gegen den imperialistischen Krieg ein, wie
dies auch die russischen Bolschewiki unter Lenin taten. Und am Ende des
20. Jahrhunderts waren es 1999 ausgerechnet wieder die nun regierenden
Sozialdemokraten der EU, abermals nicht zuletzt Deutschlands und Österreichs,
die sogar federführende Kräfte im Aggressionskrieg gegen Jugoslawien
wurden.
Alle
fortschrittlichen, demokratischen und antiimperialistischen
Organisationen und Menschen der Welt sind gefordert, in Solidarität mit
dem serbischen Volk, allen unterdrückten Ethnien und allen
fortschrittlichen Kräften auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien
diesem System der Ungerechtigkeit und des Verbrechens entgegenzutreten.
Die
Kommunistische Initiative Österreich (KI) fordert in diesem Sinne:
-
NATO und EU auflösen! Gegen Imperialismus und Krieg mobilisieren!
- Die Unabhängigkeit des Kosovo ablehnen! Kosovo ist Bestandteil
Serbiens!
- Das Haager Tribunal auflösen! Die NATO-Kriegsverbrecher vor Gericht
stellen!
- Rückzug der imperialistischen Besatzungsarmeen vom Balkan!
- Entschädigungszahlungen der NATO-Staaten an Serbien!
- Rückgabe des privatisierten jugoslawischen Eigentums an das Volk!
- Wiederherstellung der sozialen und demokratischen Arbeiterrechte im
ehemaligen Jugoslawien!
- Demokratische und soziale Rechte für alle in Österreich lebenden
Menschen unabhängig ihrer Staatsbürgerschaft, auch für jene aus dem
ehemaligen Jugoslawien! Nein zu Rassismus, Ausländerhetze und
ethnischer Diskriminierung!
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