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Irak:
US-Kindermörder

„US-Besatzer entführten die sechsjährige Maryam 'Abdallah auf dem Heimweg von ihrer Grundschule in Al-Habbaniyah.

Sie sperrten das Mädchen in einen Humvee.[1]

Die Besatzer ermordeten vier Jugendliche, die versuchten das kleine Mädchen aus ihren Fängen zu befreien.“ (auf die wesentlichen Vorgänge gekürzte Übersetzung) [2]

Quelle: albasra

Von Anna Heinzberger/17. Febr. 2007

Beim Lesen solcher Meldungen fühlt man, wie sich Wut und Hass entwickeln. Es ist als entführten sie das eigene Kind.

Ich sehe Maryam vor mir, wie sie hilflos und verängstigt in diesem Humvee ist. Eingesperrt von fremden Männern, die schreien, schimpfen, fluchen und beleidigen.[3] Eine Horde roher Gesellen. Vielleicht schlägt Maryam vor Angst, Panik und Verzweiflung wild gegen die Scheiben des Militärfahrzeugs und weint. Dann kommen vier Jugendliche und versuchen Maryam zu befreien. Sie muss mit ansehen, wie die brutalisierte Besatzerhorde die Jugendlichen erschießt. Vielleicht grölen die Mörder mit irrem Gesichtsausdruck während ihrer Tat.

Das ist Alltag, überall im besetzten Irak. Es ist der Alltag, den die US-Besatzer produzieren. Seit 2003 verstümmeln oder ermorden sie dort Kinder, Frauen und Männer. Es sind inzwischen Hunderttausende.

Über die Verbrechen der US-Besatzer sind Bilddokumente im Internet vorhanden.

Wer sie verkraftet, kann hier eine Auswahl finden. Die Bilder zeigen das wahre Gesicht des Kapitalismus – ohne Masken, unverhüllt und ohne Blendwerk. siehe

Auch in den USA publizieren religiöse Gruppen und Friedensfreunde die Dokumente. siehe

Auf Internetseiten kritischer US-Bürger sind auch Dokumente zu finden über Folgen des Krieges von denen die US-Besatzer selbst betroffen sind. siehe

 (Linksclick auf die Bilder oder click auf „next“ zum blättern)

Die letztgenannte Quelle beschäftigt sich vorwiegend mit Problemen von US-Kriegsveteranen. Diese Seite ist sicher kriegskritisch. Allerdings ist nicht zu übersehen, dass sie sich überwiegend in dem Leid suhlt, das auf die Täter zurückschlägt. Möglicherweise ist auf dem ersten Bild der verkrüppelte Fuß eines Besatzers zu sehen, der noch kurz vorher unter rohem Gelächter Kinder abschlachtete.

Dennoch offenbart die Seite mindestens drei Dinge. Erstens die Tatsache, dass der US-Krieg erhebliche Opfer auch auf der Seite der Aggressoren produziert. Zweitens die Tatsache, dass diejenigen, die dem imperialistischen US-System dienen, den Herrschenden völlig gleichgültig sind, nachdem sie verbraucht wurden. Drittens belegt sie, dass die US-Gesellschaft zutiefst selbstsüchtig ist und vollkommen gleichgültig gegenüber dem Schicksal von Menschen - in der eigenen Gesellschaft und erst recht gegenüber Menschen aus anderen Gesellschaften und Kulturen. Die beherrschende Ideologie, ja man kann sagen Religion sowohl der US-Gesellschaft als auch anderer Gesellschaften die unter kapitalistischer Herrschaft stehen,  ist Eigennutz und Raffgier.[4] Die Religion des „goldenen Kalbs“. Sie nährt sich aus der kapitalistischen Ideologie und seiner Weiterentwicklung zum Imperialismus[5]

Die Verbrechen des US-Imperialismus beschränken sich nicht auf den Irak. Sie finden statt gegen Menschen in Jugoslawien, Afghanistan, Kuba, Somalia, Sudan um einige wenige zu nennen.

Komplizen der Verbrecher okkupieren hohe Ämter auch in Berlin, einer Filiale des US-Imperialismus.

Anna Heinzberger

Der Link, der direkt zu der Seite mit dem Bericht der Entführung des Mädchens führt. siehe


[1] Humvee = US Militärfahrzeug

[2] Im englischsprachigen Bericht wird ausgeführt, dass die Besatzer durch dieses Verbrechen den Vater des Mädchens erpressen wollten, von dem sie vermuten, dass er Kommandeur im irakischen Widerstand ist.

[3] Wer schon mal Sendungen mit Amis im dt. Unterhaltungsfernsehen gesehen hat, wird die vielen Pieptöne kennen, mit denen die schlimmsten Gossenausdrücke ersetzt werden. Man kann sich gut vorstellen, welche Sprache von Berufsmördern, dem verrohtem, und bestialisierten menschlichen Abschaum im Irak benutzt wird. 

[4] die beherrschende Ideologie ist die Ideologie der herrschenden Klasse

[5] Imperialismus = parasitärer, faulender Kapitalismus. W.I. Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus, siehe

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