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Irak:
US-Kindermörder
„US-Besatzer
entführten die sechsjährige Maryam 'Abdallah auf dem Heimweg von ihrer
Grundschule in Al-Habbaniyah.
Sie
sperrten das Mädchen in einen Humvee.
Die
Besatzer ermordeten vier Jugendliche, die versuchten das kleine Mädchen
aus ihren Fängen zu befreien.“ (auf die wesentlichen Vorgänge gekürzte
Übersetzung)
Quelle:
albasra
Von
Anna Heinzberger/17. Febr. 2007
Beim
Lesen solcher Meldungen fühlt man, wie sich Wut und Hass entwickeln. Es
ist als entführten sie das eigene Kind.
Ich
sehe Maryam vor mir, wie sie hilflos und verängstigt in diesem Humvee
ist. Eingesperrt von fremden Männern, die schreien, schimpfen, fluchen
und beleidigen.
Eine Horde roher Gesellen. Vielleicht schlägt Maryam vor Angst, Panik und
Verzweiflung wild gegen die Scheiben des Militärfahrzeugs und weint. Dann
kommen vier Jugendliche und versuchen Maryam zu befreien. Sie muss mit
ansehen, wie die brutalisierte Besatzerhorde die Jugendlichen erschießt.
Vielleicht grölen die Mörder mit irrem Gesichtsausdruck während ihrer
Tat.
Das
ist Alltag, überall im besetzten Irak. Es ist der Alltag, den die
US-Besatzer produzieren. Seit 2003 verstümmeln oder ermorden sie dort
Kinder, Frauen und Männer. Es sind inzwischen Hunderttausende.
Über
die Verbrechen der US-Besatzer sind Bilddokumente im Internet vorhanden.
Wer
sie verkraftet, kann hier eine Auswahl finden. Die Bilder zeigen das wahre
Gesicht des Kapitalismus – ohne Masken, unverhüllt und ohne Blendwerk. siehe
Auch
in den USA publizieren religiöse Gruppen und Friedensfreunde die
Dokumente. siehe
Auf
Internetseiten kritischer US-Bürger sind auch Dokumente zu finden über
Folgen des Krieges von denen die US-Besatzer selbst betroffen sind. siehe
(Linksclick
auf die Bilder oder click auf „next“ zum blättern)
Die
letztgenannte Quelle beschäftigt sich vorwiegend mit Problemen von
US-Kriegsveteranen. Diese Seite ist sicher kriegskritisch. Allerdings ist
nicht zu übersehen, dass sie sich überwiegend in dem Leid suhlt, das auf
die Täter zurückschlägt. Möglicherweise ist auf dem ersten Bild der
verkrüppelte Fuß eines Besatzers zu sehen, der noch kurz vorher unter
rohem Gelächter Kinder abschlachtete.
Dennoch
offenbart die Seite mindestens drei Dinge. Erstens die Tatsache, dass der
US-Krieg erhebliche Opfer auch auf der Seite der Aggressoren produziert.
Zweitens die Tatsache, dass diejenigen, die dem imperialistischen
US-System dienen, den Herrschenden völlig gleichgültig sind, nachdem sie
verbraucht wurden. Drittens belegt sie, dass die US-Gesellschaft zutiefst
selbstsüchtig ist und vollkommen gleichgültig gegenüber dem Schicksal
von Menschen - in der eigenen Gesellschaft und erst recht gegenüber
Menschen aus anderen Gesellschaften und Kulturen. Die beherrschende
Ideologie, ja man kann sagen Religion sowohl der US-Gesellschaft als auch
anderer Gesellschaften die unter kapitalistischer Herrschaft stehen,
ist Eigennutz und Raffgier.
Die Religion des „goldenen Kalbs“. Sie nährt sich aus der
kapitalistischen Ideologie und seiner Weiterentwicklung zum Imperialismus
Die
Verbrechen des US-Imperialismus beschränken sich nicht auf den Irak. Sie
finden statt gegen Menschen in Jugoslawien, Afghanistan, Kuba, Somalia,
Sudan um einige wenige zu nennen.
Komplizen
der Verbrecher okkupieren hohe Ämter auch in Berlin, einer Filiale des
US-Imperialismus.
Anna
Heinzberger
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Der
Link, der direkt zu der Seite mit dem Bericht der Entführung des Mädchens
führt. siehe |
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