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Wir verurteilen die Barbarei, woher sie auch kommt, aber nicht den heiligen zionistisch-frischen Kolonialismus, der ästhetisch aufgebauscht wird zwecks Auslöschung eines semitischen Volkes, des Volkes Palästinas...

Die Nazis zu verurteilen bedeutet nicht, gegen die Deutschen zu sein ... das Erinnern an den Holocaust durch die Nazis bedeutet nicht, auf neuerliche Art gegen Deutsche zu sein.

Der phantasievoll daherkommende Totalitarismus

DER FALSCHE NEO-ANTISEMITISMUS ALS UNTERDRÜCKUNGSMETHODE

von Susana Khalil

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Tribuna Popular vom 28. September 2009 – Die schweinisch zu nennende zionistische Strategie steckt voller Hinterlist, Verteuflung, moralischer Schaumschlägerei gegenüber jedem menschlichen Wesen, denn der Mensch wird als Antisemit gefoltert für den bloßen Fakt, menschlich gerecht zu handeln und sich frei in natürlich sauberer und würdiger Art zu äußern. Darüber hinaus geht es um all den Horror, welcher gegen das palästinensische Volk seitens der Kolonialmacht, dem sogenannten Israel, gerichtet wird. Jener Staat wurde im arischen Europa geboren, durch europäische Arier jüdischer Religion. Mit einer nur im Zweifelsfall Religion, die ein Vermächtnis unseres angestammten Semitentums aus dem Mittleren Ostens ist, umarmt von Ariern und Berbern als Bekenntnisdoktrin fernab des palästinensischen Landes, wie es der israelische Historiker Shlomo Sand aufzeigte. Diese ekelerregende zionistische Strategie und zionistische aasfresserische Verzerrung, die sie zwischen so vielen ... zu den wirklichen Verrätern des Gedenkens an den Nazi-Holocaust unter Ariern machen, dem jüdischen Arier und dem christlichen Arier, Erinnern wir uns, schaffen wir Klarheit. Es ist Zeit, die Diskussion auszuweiten:

Über die verketteten in den Labors der kreischenden Medien fabrizierten Stereotypen müssen wir hinaus, weil sie die Menschen in Desinformation halten. Darüber hinaus ist dieser falsche Neo-Antisemitismus Teil der Methode, die wir die Theorie der Verschwörung nennen. Sie besteht in der Konstruktion eines Feindbildes mit dem Ziel, Gewaltanwendung, Invasionen, Unterdrückung zu rechtfertigen und nur eines erreichen zu wollen: die Vorherrschaft.

Darüber hinaus ist gut bekannt, dass der falsche Neo-Antisemitismus ganz ausschließlich und allein der weltweiten zionistischen Bewegung und ihrem Kolonialstaat Israel von Nutzen ist. Und dass er die Befreiung des palästinensischen Volkes auf tötende Weise schädigt. Es ist klarzustellen, dass in der zionistischen Strategie jene kolossale Maschinerie einen falschen Neo-Antisemitismus zu ihrem Instrument macht, um jede menschliche Regung zu unterdrücken, anzufeinden und zum Schweigen zu bringen, welche die ethnische Säuberung gegen das palästinensische Volk verurteilt.

Mit der zionistischen Strategie beim Instrumentalisieren eines falschen Neo-Antisemitismus wird versucht, das Recht auf volle Meinungsfreiheit auszuhebeln. Es wird versucht, dass das Recht auf die Informationsfreiheit der Zensur unterworfen wird. Es wird versucht, jede menschliche Regung gegenüber der Barbarei des israelischen Kolonialismus aufzureiben und zu schwächen.

Mit der zionistischen Strategie der Instrumentalisierung eines falschen Neo-Antisemitismus wird erreicht, jegliche freie Analyse zu unterdrücken und zu verbieten. Es wird die Ausbreitung einer solchen freien Analyse im Weltmaßstab und in der demokratischen Zivilisation verpönt.

Der falsche Neo-Antisemitismus wirkt feinfühlig mit Folgen. Er greift den Geist der Gleichheit an, d.h. wir sollen alle weniger den israelischen Kolonialismus anprangern, andernfalls bist du ein Antisemit.

Faktisch existiert die Selbstzensur aus Angst davor, als Antisemit etikettiert zu werden. Es existiert eine Selbstunterwerfung, um nicht als Antisemit eingestuft zu werden.

Es existieren eine faule Unterwerfung und Befremdung, dass immer dann nicht von der ethnischen Säuberung gesprochen wird, wenn der Kolonialstaat Israel sie begeht. Durch Angsthasen, durch Opportunisten, durch Spießer, Schmeichler, Feiglinge.

Diese Selbstzensur ist so groß, dass es Akademiker, Journalisten, Künstler usw. gibt, die alles Mögliche anstellen, nur um nicht Antisemiten genannt zu werden. Ein Beispiel ist der Fall Venezuela, wo eine Gruppe von Intellektuellen (allesamt Gegner des Präsidenten Chávez) einen Brief unterzeichneten, in welchem sie Chávez als Antisemiten verurteilten. Drei von jenen Intellektuellen (mit denen ich in einer respektvollen Beziehung stehe) äußerten mir gegenüber, dass sie unterschrieben hätten, weil „dies mir als Beweis dient, dass ich selbst künftig nicht als Antisemit angeprangert werde“. Ein weiterer Unterzeichner wörtlich: „Dies trägt zu meinem persönlichen Ansehen bei.“ Die dritte Person meinte: „Es war notwendig zu unterschreiben, um das Ansehen von Chávez zu schädigen.“ Diese Leute gedachten keinesfalls des Holocaust oder trugen noch weniger irgendeine menschliche Solidarität in sich. Da ist nur Opportunismus und Scheinheiligkeit eines rückwärtsgerichteten intellektuellen Pfaffentums.

Es existiert ein Ausbrechen aus der intellektuellen Finsternis, wenn man zugunsten vom faszinierenden Israel ist.

Es existiert die Angst, die Furcht davor, verflucht zu sein. Wie auch die Angst davor existiert, seine Arbeit verlieren und ins Gefängnis zu gehen, verteufelt zu werden, ins Exil verbannt zu werden. Was bei vielen der Fall ist, nur  weil sie im demokratischen, kritischen und nachdenklichen Geist handeln oder durch die einfache Tatsache von Infragestellungen wirken. Es existiert die Angst vor der breiten Debatte. Es existiert die Angst vor dem Unterscheiden. Es existiert die Angst davor, ganz einfach offen und ehrlich zu sein.

Bis vor nicht all zu langer Zeit durfte kein US-Journalist das Wort Palästina schreiben. Es musste durch verleumderische Begriffe ersetzt werden: Terroristen, antisemitische Araber, usw.

In der Zeit des Kalten Krieges wurden viele Leute aus ihren Arbeitsstellen gefeuert und verteufelt, nur weil sie spontan mal eben die Teilnahme von Palästina an internationalen Festivals im Bereich von Film, Malerei, Poesie, Musik usw. vorschlugen.

1996 sah man sich beim Internationalen Olympiakomitee durch jene Philosophie weltweiter Einbeziehung zwangsläufig verpflichtet, erstmals Palästina in die Olympischen Spiele einzubeziehen. Da protestierte der Kolonialstaat Israel. Er äußerte, dies sei ein schändlicher Akt des Antisemitismus, eine schwere Verletzung in der Seele der jüdischen Gemeinschaft und der Menschheit. Große Anfeindungen, Bedrohungen, Sabotagehandlungen und Entlassungen nahmen ihren Lauf.

Ebenso sind viele Universitäten in aller Welt von den Konzernen mit Finanzentzug bedroht worden, wenn sie Lehrstühle für die Alte Geschichte Palästinas einrichten würden. Universitätsautonomie gibt es nicht. Und die Almer Mater, der geheiligte Tempel des Säkularismus, steht im Dienste des Kolonialismus.

Der falsche Neo-Antisemitismus führt nicht nur zur Selbstzensur, sondern er übt wirklich eine Hetzjagd aus, ist feindlich unterdrückend, verletzt jede Meinungsfreiheit sowie die Freiheit der Kommunikation und Information, der Analyse, der Debatte, der Forschung, die Transparenz, die Gleichheit und den Humanismus.

Wenn heute die Antijuden existieren, dann existieren auch die Antimuslime, die Antichristen, die Antilatinos, die Antischwarzhäutigen, die Anti-Araber, die Antikommunisten, Anti-Indios, Anti-Homosexuellen, Anti-Atheisten, Diskriminierung der Frau, der Armen. Und dies muss bekämpft werden.

Aber wenn einer aus diesen Gruppierungen seinerseits wegen des Begehens von Verbrechen angeprangert wird, dann müssen wir uns nicht täuschen lassen von dem Argument, dass wir gegen diese betreffende Gruppierung seien. Und genau dies geschieht im Fall des Zionismus, um die ethnische Säuberung zu bemänteln.

Die Nazis zu verurteilen bedeutet nicht, gegen die Deutschen zu sein.

Die zionistische Strategie des falschen Antisemitismus ist despotisch wirkend, schon weil sie das Tabu pflegt und darüber hinaus eine widerliche Täuschung ist, wo vom Inhalt her Unterdrückung praktiziert wird.

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Quelle: http://www.pcv-venezuela.org/  

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DER HOLOCAUST UND DIE ZIONISTISCHE AASFRESSEREI

von Susana Khalil

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

AhlulBayt News Agency vom 1. Oktober 2009 – Ich bin aus dem Äther der palästinensischen Diaspora heraus in mein Venezuela gekommen. Aus diesem irregeführten Palästina, mit meinem Skelett des Entsetzens und der Todesangst nicht nur vor der begangenen Grausamkeit gegen mein semitisches Volk, sondern auch vor der Grausamkeit des Schweigens der zivilisierten Menschen. Jener Schweigen-Guillotine des modernen Obskurantismus.

Europa, jene Latrine der unmenschlichen Methoden, die 6 Millionen europäische Juden ausrotteten. Und dann beansprucht dasselbe Europa und droht sogar der Welt, dass es mehr Antisemitismus nicht zulassen wird. So fair und richtig diese Forderung ist, so fair und richtig ist auch, dass Europa dasselbe für die anderen Ausrottungen fordern müsste: 75 Millionen Indio-Amerikaner, 100 Millionen Afrikaner. Das innewohnende Paradoxe an diesem europäischen Ethnozentrismus besteht darin, dass darin die Moral, mit der Europa der Welt wegen Antisemitismus droht, genau jene ist, die das Problem erzeugt hat. Es ist fair, Antisemitismus zu verurteilen. Aber es ist gleichfalls fair, alle Formen des Rassismus zu verurteilen.

Warum Europa nur des jüdischen Holocausts und nicht der übrigen Ausrottungen bewusst ist? Die geschieht in Anbetracht dessen, dass Europa nur die Tötung seiner arischen Europäer bedauert, weil das ein Streit zwischen europäischen Juden und europäischen Katholiken ist. Europa rottete seine eigenen Europäer aus. Die Palästinenser im Nahen Osten zahlen mit Palästina und der Vernichtung des arabischen Volkes für alles, was durch die Herstellung des Israel genannten Staates ausschliesslich für die Juden vervollständigt wurde. Die Palästinenser fragen sich, warum wir es denn sind, die für das bezahlen müssen, was andere angerichtet haben. Dabei wird die Religion als Magnet benutzt: "Das Land, welches Gott den Juden versprach". Womit klug behauptet wird, dass es hier um die Rückkehr zum Land ihrer Vorfahren ginge. Dabei haben diese europäischen Aschkenazi von den Tatsachen her keine ethnische Verbindung mit dem Nahen Osten.

Israel ist eine Fortsetzung des kolonialen Europas. Israel ist Europa. Deshalb beruhigt Europa mit seinem Schweigen angesichts der Barbarei, die in Palästina begangen wird, das mea culpa von den Millionen von Europäern. Millionen Europäern, die ausrotteten. Was ihre europäischen jüdischen Zionisten anprangern.

Gaza, wo die Mehrheit der palästinensischen Bevölkerung mit 1.400.000 Menschen in einem Raum von gerade 365 km2 eingezäunt ist, wird von der israelischen Kolonialpolitik das wenige Wasser entrissen. Die Elektrizität, der Brennstoff für Kochen und Heizen im Winter, der Zugang zu Nahrung und Medizin wird von Israel blockiert. Israel greift Gaza mit Raketen an. Während die Medienzäune der unterdrückenden Mächte als heilige gerichtliche Untersuchung unserer weltlichen Zeit diese Barbarei absegnen.

Die schrecklichste der schrecklichen Geschichtsseiten des jüdischen Holocausts sind die zionistischen Juden, wie sie das palästinensische Volk ausrotten.

So brutal die anstürmenden Mörder auch anzusehen sind, Rassisten betreuen die Zeremonien dieses jüdischen Holocausts. Das ist die unbewußte Seele der Aasfresserei, der europäischen Rassisten. Aasfresser-Ethnozentrismus einer europäischen rückwärts gerichteten Überlegenheit. Zeremonien, zu welchen auch Wesen aufwarten, die auch verwundet und durch jene Grausamkeiten mit Narben durchzogen sind. Aber warum endete solcher Schmerz damit, sich in den Händen des Zionismus zu prostituieren?

Die Zionisten haben das Gedächtnis des Holocausts verraten. Wir müssen uns an den Holocaust auf unsere Art erinnern, um zu vermeiden, daß er sich wiederholt. Denn da erinnern sich die Zionisten auf ihre Art an den Holocaust, um die Welt mit dem Stempel des Antisemitismus zu unterdrücken und auszurotten.

Gaza, ich bin ein Mädchen. Ich wurde vor zwei Tagen geboren. Schaltet den Strom nicht ab. Ich bin in einem Brutkasten.

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

http://abna.ir/data.asp?id=115006&lang=3

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