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Kolumbiens US-Marionetten provozieren Krieg mit Venezuela und Ecuador:

Chavez schickt Panzer an die Grenze zu Kolumbien

Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

03/03/2008 11:56 BUENOS AIRES, 03. März 2008 (RIA Novosti). Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat mehrere Panzerbataillone an die Grenze zu Kolumbien beordert.

„Herr Verteidigungsminister, verlegen sie sofort zehn Bataillone an die Grenze zu Kolumbien, Panzerbataillone“, sagte Chavez in der wöchentlichen Fernsehsendung „Hallo Präsident“. Die Truppenverlegung begründete er mit der Notwendigkeit, die Regierung von Ecuador nach der Invasion der kolumbianischen Armee zu unterstützen. Am Sonntag war das kolumbianische Militär nach Ecuador eingedrungen und hatte Raul Reyes, hochrangiges Mitglied der Guerillagruppe FARC, getötet.

Chavez warnte, die Handlungen der kolumbianischen Armee könnten einen Krieg in Südamerika provozieren. Wenn es zu einem Einsatz gegen Venezuela käme, würde er „sofort Sukhoi-Jäger schicken“, drohte der venezolanische Staatschef. Chavez lobte den getöteten FARC-Anführer Raul Reyes als „guten Revolutionär“ und beschimpfte den kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe als „Verbrecher“ und dessen Kabinett als „Drogenregierung“. Er ließ zudem die venezolanische Botschaft in Kolumbien schließen und rief alle Diplomaten zurück.

Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Quelle: Agenturmeldung der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti vom 3. März 2008

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Ekuador/Kolumbien:

CORREA BEZEICHNET DIE KOLUMBIANISCHE TAT ALS „MASSAKER“

Ausweisung des kolumbianischen Botschafters aus Ecuador angeordnet

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Quito , 2. März 2008, Tribuna Popular TP.-  Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, kündigte heute die „sofortige Ausweisung“ des Botschafters Kolumbiens in Quito, Carlos Holguin, an. Dies erfolgt vor dem Hintergrund des Zurückziehens seines Botschafters in Bogota, Francisco Suescum, welcher sich gerade in Ecuador aufhält. Rafael Correa beantragte eine dringende Sitzung der OAS und der CAN zur Behandlung des kolumbianischen Angriffs auf ecuadorianisches Staatsgebiet.

Auf einer landesweiten Fernsehübertragung informierte Correa , dass er die „Mobilmachung von Truppen“ an der Grenze zu Kolumbien angeordnet habe. Er forderte vom kolumbianischen Präsidenten Uribe nicht nur Entschuldigungen, sondern „unterzeichnete Vereinbarungen zur Achtung gegenüber Ecuador“.

Correa wies darauf hin, dass „das ecuadorianische Staatsgebiet durch einen Luftangriff und das anschliessende Eindringen von Bodentruppen (aus jenem Lande) verletzt und bombardiert worden ist“. Deshalb „habe ich die sofortige Ausweisung des Botschafters von Kolumbien in Ecuador (Carlos Holguin) entschieden“.

Correa hob hervor, dass „angesichts der Schwere der Tat habe ich die Mobilmachung von Truppen an der Grenze befohlen und für morgen den Nationalen Sicherheitsrat Ecuadors einberufen“.

Der ecuadorianische Präsident äusserte: „Diese Lage ist äusserst schwerwiegend und nicht zu dulden“. Er betonte, dass Ecuador als souveränes Land nicht zulassen werde, dass die Politik von Uribe den kolumbianischen Konflikt im Ausland hinein in die Nachbarländer austrägt.

Das Eindringen kolumbianischer Streitkräfte auf ecuadorianisches Gebiet erreichte eine Tiefe von 10 Kilometern, denn die Flugzeuge griffen das Camp der revolutionären Kämpfer von Süden her an, d.h. vom Territorium Ekuadors aus. Dies war keine legitime Verteidigungshandlung, denn die 20 ermordeten Guerrilleros schliefen mit kleinen Decken zu jenem Zeitpunkt. Correa wies darauf hin, dass diese Tatsache „konträr der kolumbianischen Version entgegensteht. Das war ein Massaker.“ Gleich darauf drangen Bodentruppen ein, die das Abschlachten vollendeten. „Es gibt sogar Guerrilleros dort, die die Einschüsse auf dem Rücken haben“.

„Was geschehen ist, ich wiederhole es, war klar eine vorsätzliche Handlung auf unserem Territorium, die unsere Souveränität, die zweiseitigen Abkommen mit Kolumbien und das internationale Recht angreift“, äußerte Präsident Correa in der landesweiten Ausstrahlung.

Andererseits bezeichnete der ecuadorianische Botschafter in Kolumbien, Francisco Suescum, den kolumbianischen militärischen Angriff als „Kriegstatsache“. In Erklärungen an die Journalisten hat er gesagt: „Das Massaker ist eine barbarische Tat, eine Kriegstatsache, eine Handlung gegen den Frieden, gegen das Leben und gegen die Menschenrechte.“

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Quelle: http://www.tribuna-popular.org

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