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Auf
den provozierten Anlass hin...
MILITÄRMANÖVER
USA/SÜDKOREA AB SONNTAG
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
24. November 2010, Cubadebate.
(auf Kommunisten-online vom 26. November 2010) –
Die USA und Südkorea werden ab Sonntag unter Beteiligung des
Flugzeugträgers USS „George Washington“ gemeinsame militärische
Manöver durchführen. Dieser Schritt kann nur als Quelle weiter
zunehmender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zum Schaden des
Friedens und der regionalen Stabilität angesehen werden. Laut
Oberkommando der US-Streitkräfte in Südkorea (USFK) stößt die Gruppe
demnächst eintreffender US-Kriegsschiffe zu den bereits vor Ort
stationierten Seestreitkräften und nimmt an den Übungen in den
westlichen Küstengewässern der koreanischen Halbinsel ab 28. November
2010 teil. Vorgesehen ist auch die Mobilisierung der US-Kriegsschiffe
Cowpens, Shiloh, Stethem und Fitzgerald, so wird in einer
Pressemitteilung verlautbart.
Obwohl
erklärt wird, es handele sich um geplante Militärmanöver, erfolgt die
Ankündung konkret am Tag nach einem militärischen Zwischenfall an der
Seegrenze zwischen der KVDR und Südkorea, zu welcher die KVDR
mitteilte, dass sie auf eine Provokation antwortete. Eine Erklärung des
Oberkommandos der Volksarmee Koreas wies darauf hin, dass die andere
Seite anfänglich Dutzende Geschosse auf die rechtmäßigen Gewässer
der KVDR nahe der Insel Yongpyong im Westkoreanischen Meer abgefeuert
hatte: „Unsere revolutionären Streitkräfte ergriffen die
entschlossene Maßnahme einer Antwort mit einem harten und unmittelbaren
physischen Gegenschlag auf die Provokation“. Die Mitteilung der KVDR
erinnert auch daran, dass im besagten Meer nur die militärische von der
KVDR errichtete Seegrenzlinie existiert.
Sie
weist auch darauf hin, dass die Behörden Seouls die Lage auf der
koreanischen Halbinsel mit der Durchführung des Militärmanövers Hoguk
vom 22. bis 30. November zuspitzen, und dass an diesem Manöver 70.000
Soldaten, 50 Kriegsschiffe, 90 Hubschrauber und 50 Flugzeuge beteiligt
sind.
Laut
Bericht der südkoreanischen Seite starben bei besagtem Zwischenfall
zwei Soldaten und gab es 18 Verletzte. Die bevorstehenden Manöver, die
als Verteidigungsübungen ausgegeben werden, schaffen neue Spannungen
trotz der von China geäußerten Besorgnis hinsichtlich von militärischen
Übungen mit Beteiligung von US-Flugzeugträgern.
Ein
Sprecher des USFK erklärte, dass Peking von der Übung informiert
wurde, welche sich an zuvor im August, September und Oktober
stattgefundene Manöver anschließt.
Las
relaciones intercoreanas viven un renovado deterioro desde marzo pasado
tras el hundimiento de la corbeta Cheonan, atribuido por Seúl a
Pyongyang, que rechazó las acusaciones. Esa última parte pidió
enviar expertos para investigar los hechos en el lugar pero la solicitud
fue denegada.
Die
Beziehungen beider koreanischer Staaten durchleben bei all dem eine
weitere Verschlechterung seit vergangenem März mit dem damaligen
Versenken der Korvette Cheonan, welche Seoul der KVDR zuschrieb, die
diese Anschuldigungen zurückwies. Als die KVDR darum ersuchte,
internationale Fachleute zur Untersuchung jener Ereignisse
einzuschalten, wurde dies von Südkorea abgelehnt.
(Mit
Information von Prensa Latina)
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
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