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Was reaktionäre Kriegshetzer-Medien bewusst verschweigen:

SEOUL GIBT ZU, DASS SÜDKOREA TESTSCHÜSSE ABFEUERTE,  BEVOR KVDR ANGRIFF

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Havanna, 23. November 2010, Cubadebate. (auf Kommunisten-online vom 26. November 2010) – Südkorea gab zu, dass es bei den üblichen militärischen Übungen auch Raketen auf der Insel Yeonpyeong abfeuerte, bevor die KVDR ihren Beschuss vornahm. Gegenüber der Westküste der KVDR hatte Südkorea begonnen, Dutzende Raketen abzufeuern.

„Wir waren bei unseren üblichen militärischen Übungen. Und unsere Testschüsse erfolgten Richtung Westen, nicht nach Norden“, sagte ein südkoreanischer Militärsprecher.

Die KVDR gab daraufhin Artillerieschüsse auf die südkoreanische Insel ab. Dies führte zum Tod von zwei südkoreanischen Soldaten und provozierte die Verurteilungen seitens Seouls, Washingtons und des Westens.

Am Wochenende zuvor hatte ein US-Atomexperte geäußert, dass er kürzlich eine Urananreicherungsanlage in Nordkorea besucht hatte. Angereichertes Uran kann für die Produktion von Atomwaffen verwendet werden.

„Wir stimmten überein hinsichtlich der lebenswichtigen Notwendigkeit, weiterhin über dieses Thema zu sprechen und uns abzustimmen“, so Bosworth nach seinen Kontakten mit chinesischen Regierungsvertretern. „Wir stimmten überein, dass es von grundlegender Bedeutung ist, einen multilateralen Standpunkt zu den Problemen von Nordkorea zu beziehen“, hob er hervor.

Sprecher der KVDR sagten am Dienstag nach dem Artilleriebeschuss, dass Seoul den Angriff mit Geschossen begonnen hatte, was dazu geführt hatte, dass sofortige militärische Maßnahmen eingeleitet wurden.

(Mit Information von Reuters)

Quelle: http://www.cubadebate.cu/

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Auf den provozierten Anlass hin...

MILITÄRMANÖVER USA/SÜDKOREA AB SONNTAG

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Havanna, 24. November 2010, Cubadebate.  (auf Kommunisten-online vom 26. November 2010) –   Die USA und Südkorea werden ab Sonntag unter Beteiligung des Flugzeugträgers USS „George Washington“ gemeinsame militärische Manöver durchführen. Dieser Schritt kann nur als Quelle weiter zunehmender Spannungen auf der koreanischen Halbinsel zum Schaden des Friedens und der regionalen Stabilität angesehen werden. Laut Oberkommando der US-Streitkräfte in Südkorea (USFK) stößt die Gruppe demnächst eintreffender US-Kriegsschiffe zu den bereits vor Ort stationierten Seestreitkräften und nimmt an den Übungen in den westlichen Küstengewässern der koreanischen Halbinsel ab 28. November 2010 teil. Vorgesehen ist auch die Mobilisierung der US-Kriegsschiffe Cowpens, Shiloh, Stethem und Fitzgerald, so wird in einer Pressemitteilung verlautbart.

Obwohl erklärt wird, es handele sich um geplante Militärmanöver, erfolgt die Ankündung konkret am Tag nach einem militärischen Zwischenfall an der Seegrenze zwischen der KVDR und Südkorea, zu welcher die KVDR mitteilte, dass sie auf eine Provokation antwortete. Eine Erklärung des Oberkommandos der Volksarmee Koreas wies darauf hin, dass die andere Seite anfänglich Dutzende Geschosse auf die rechtmäßigen Gewässer der KVDR nahe der Insel Yongpyong im Westkoreanischen Meer abgefeuert hatte: „Unsere revolutionären Streitkräfte ergriffen die entschlossene Maßnahme einer Antwort mit einem harten und unmittelbaren physischen Gegenschlag auf die Provokation“. Die Mitteilung der KVDR erinnert auch daran, dass im besagten Meer nur die militärische von der KVDR errichtete Seegrenzlinie existiert.

Sie weist auch darauf hin, dass die Behörden Seouls die Lage auf der koreanischen Halbinsel mit der Durchführung des Militärmanövers Hoguk vom 22. bis 30. November zuspitzen, und dass an diesem Manöver 70.000 Soldaten, 50 Kriegsschiffe, 90 Hubschrauber und 50 Flugzeuge beteiligt sind.

Laut Bericht der südkoreanischen Seite starben bei besagtem Zwischenfall zwei Soldaten und gab es 18 Verletzte. Die bevorstehenden Manöver, die als Verteidigungsübungen ausgegeben werden, schaffen neue Spannungen trotz der von China geäußerten Besorgnis hinsichtlich von militärischen Übungen mit Beteiligung von US-Flugzeugträgern.

Ein Sprecher des USFK erklärte, dass Peking von der Übung informiert wurde, welche sich an zuvor im August, September und Oktober stattgefundene Manöver anschließt.

Las relaciones intercoreanas viven un renovado deterioro desde marzo pasado tras el hundimiento de la corbeta Cheonan, atribuido por Seúl a Pyongyang, que rechazó las acusaciones. Esa última parte pidió enviar expertos para investigar los hechos en el lugar pero la solicitud fue denegada.

Die Beziehungen beider koreanischer Staaten durchleben bei all dem eine weitere Verschlechterung seit vergangenem März mit dem damaligen Versenken der Korvette Cheonan, welche Seoul der KVDR zuschrieb, die diese Anschuldigungen zurückwies. Als die KVDR darum ersuchte, internationale Fachleute zur Untersuchung jener Ereignisse einzuschalten, wurde dies von Südkorea abgelehnt.

(Mit Information von Prensa Latina)

Quelle: http://www.cubadebate.cu/

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Protesterklärung von Manik Mukherjee* (IAPSCC) vom 30. November 2010

WIR VERURTEILEN DIE MANÖVER USA/SÜDKOREA

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

Auf Kommunisten-online am 2. Dezember 2010 – Das Internationale Antiimperialistische Koordinationskomitee der Völkersolidarität (IAPSCC) verurteilt die Verschwörung der US-Imperialisten zum Erhöhen der kriegstreiberischen Spannungen in Ost-Asien durch die militärischen Manöver mit Südkorea im Gelben Meer. Die USA bedroht die KVDR seit langem aus dem Blickwinkel einer konterrevolutionären Überwindung des Sozialismus in der KVDR, eines „Regimewechsels“. Das gegenwärtige militärische Manöver ist eine weitere solche Machenschaft gegen die KVDR.

Wir verurteilen auch Indiens pro-imperialistischen Standpunkt in dieser Sache. Anstatt mit starker Stimme den Stopp der militärischen Manöver zu fordern, hat Indien eine doppelzüngige Haltung eingenommen und ruft beide Seiten auf, den Frieden zu erhalten. Womit Indien sich in Wirklichkeit auf die Seite des imperialistischen Lagers stellt.

Auf jeden Fall beginnt das Volk in Südkorea immer klarer die Maske der USA zu durchschauen und sich protestierend gegen die militärischen Manöver zu wenden. Es hält Plakate hoch „Kein Krieg“, „Wir wollen Frieden“.

Das IAPSCC fordert, dass die USA ihre militärische Präsenz in der koreanischen Region vollständig abzieht und den beiden Koreas ermöglicht, ihre Differenzen friedlich durch Gespräche miteinander zu lösen. Das IAPSCC ruft alle friedliebenden Völker dazu auf, im Protest gegen die US-Kriegsmanöver aufzustehen und eine starke weltweite Bewegung gegen die imperialistischen Kriege aufzubauen.

*Manik Mukherjee ist Generalsekretär des Internationale Antiimperialistische Koordinationskomitee der Völkersolidarität (IAPSCC)

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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