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China
sieht Indizien dafür, dass es nicht die KVDR war
TORPEDO-ANGRIFF
„UNTER FALSCHER FLAGGE“?
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Washington
DC, 2. Juni 2010, Tribuna Popular TP / Global Research / Wayne
Madsen*. – Geheimdienstquellen aus dem Wayne Madsen Bericht in
Asien hegen den Verdacht, dass der U-Boot-Angriff gegen das
Marine-Schiff Cheonan der südkoreanischen Seestreitkräfte ein Angriff
war, welcher unter falscher Flagge geführt wurde, um ihn wie einen
Angriff aus Nordkorea erscheinen zu lassen.
Einer
der Hauptgründe für das Anheizen der Spannungen auf der koreanischen
Halbinsel ist die Ausübung von Druck auf Japans Premierminister Yukio
Hatoyama, damit er die Politik hinsichtlich der Rückgabe des
US-Marinestützpunktes Okinawa ändert. Hatoyama hat zugegeben, dass die
Spannungen infolge des Versenkens der Cheonan einen großen Einfluss auf
seine Entscheidung hatten, den US-Marines den Verbleib in Okinawa zu
erlauben. Die Entscheidung von Hatoyama hat zu einer Spaltung in der
Mitte-Links-Regierungskoalition geführt. Diese Tatsache wurde in
Washington begrüßt. Der Chef der Sozialdemokratischen Partei, Mizuho
Fukushima, drohte damit, die Regierungskoalition wegen der Änderung der
Haltung des Präsidenten in der Okinawa-Frage zu verlassen.
Die
Cheonan wurde nahe der Insel Baengnyeong versenkt. Dieser Ort liegt im
äußersten Westen der südkoreanischen Küste und gegenüber der
nordkoreanischen Küste. Die Insel ist voller Militär und liegt in
Reichweite der nordkoreanischen Verteidigungsartilleriestellungen auf
der anderen Seite des engen Seekanals. Die Cheonan ist ein U-Boot-Bekämpfungsschiff.
Sie verfügte über Schall-Ortungs-Technik. Und sie war in Gewässern
mit komplexen Wasser-Sonar-Systemen und akustischen U-Boot-Sensoren
eingesetzt. Es gibt keinen südkoreanischen Beweis über die schallmäßige
Erfassung eines Torpedos, U-Bootes oder Mini-U-Bootes im Gebiet. In
jenem Seekanal gibt es beinahe keine Schifffahrt. Die See war ruhig im
Moment der Versenkung.
Die
Insel Baengnyeong beherbergt einen Stützpunkt des militärischen
Geheim- und Aufklärungsdienstes der USA und Südkoreas und der SEALS
(Sondereinsatzkräfte) der US Navy als Teil des Manövers Foal Eagle der
Streitkräfte der USA und Südkoreas, die während der Versenkung der
Cheonan abgehalten wurden. Eine Untersuchung der metallischen und
chemischen Spuren des verdächtigen Torpedos zeigen, dass es aus
deutscher Produktion stammt. Es gibt Zweifel, dass die SEALS der
US-Marinestreitkräfte ein Beweisstück aus europäischen Torpedos für
eine plausible Verneinbarkeit für Angriffe unter falscher Flagge
halten. Außerdem verkauft Berlin keine Torpedos an Nordkorea.
Deutschland betreibt aber sehr wohl ein Programm enger Zusammenarbeit
auf dem Gebiet der Entwicklung von U-Booten und U-Boot-Waffen mit
Israel.
Die
Anwesenheit der USNS Salvor, eines der teilnehmenden Schiffe am Foal
Eagle, so dicht an der Insel Baengnyeong während der Versenkung des südkoreanischen
Schiffes, wirft ebenfalls Fragen auf.
El
Salvor ist ein ziviles Rettungsschiff der Navy. Es nahm an Aktivitäten
zum Legen von Seeminen durch die thailändischen Seestreitkräfte im
Golf von Thailand 2006 teil. Es war im Moment der Explosion dicht am Ort
des Geschehens und verstärkt mit 12 Tauchschiffen für tiefe Gewässer.
Peking
war zufrieden mit der Bestätigung der Unschuld seitens Kim Jong II aus
Nordkorea nach dessen dringender Reise im Zug von Pjöngjang nach
Peking. Chinas Führung verdächtigt die US Navy, die Cheonan versenkt
zu haben und sieht dafür insbesondere Anhaltspunkte in der Präsenz der
Salvor vor Ort. Die Verdächtigungen sind folgende:
-1-
Die Salvor nahm stets an Verminungseinsätzen in großer Seetiefe teil.
Mit anderen Worten, sie verlegt Minen gegen U-Boote, die horizontal vom
Boden des Meeres abgefeuert werden.
-2-
Die Salvor führte eine Routine-Inspektion an auf dem Meeresboden in
Stellung gebrachten Minen durch und versetzte sie dabei in einen aktiven
elektronischen Modus (Schuss auf sensible Geräusche), als Teil der
Inspektion.
-3-
Ein Mini-U-Boot der SEALS legte eine magnetische Mine in der Cheonan als
Teil eines geheim gehaltenen Programms mit der Absicht, die öffentliche
Meinung in Südkorea, Japan und China zu beeinflussen.
Die
Spannungen auf der koreanischen Halbinsel passen haargenau in alle
Punkte der Agenda bei den Besuchen der US-Außenministerin Hillary
Clinton in Peking und Seoul.
(*)
Wayne Madsen ist ein investigativer Journalist, der in Washington DC
arbeitet. Er ist Herausgeber und Redakteur des Wayne Madsen Berichts.
Quelle:
http://www.globalresearch.ca/
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