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Was
hat die „Unabhängigkeitserklärung“ des Kosovo mit
Selbstbestimmungsrecht der Völker zu
tun?
Anmerkung
Roter Webmaster
Von
Günter Ackermann/13. März 2008
1.
Das Kosovo ist nach der angeblichen Unabhängigkeit von Serbien alles
andere als unabhängig. Es wird von der EU, allen voran der deutschen
Regierung, bestimmt. Diese bedienen sich einheimischer krimineller
Elemente aus Mafiakreisen, die ihr Geld mit Drogen-, Frauen- und Mädchenhandel
für Bordelle zur Zwangsprostitution verdienen.
2.
Weder de albanische Volksgruppe im Kosovo, noch die serbische und schon
gar nicht die diskriminierte Volksgruppe der Roma haben die Möglichkeit,
über ihre gemeinsamen Geschicke frei zu entscheiden. Stattdessen droht
die Gefahr von gewalttätigen Exzessen der Volksgruppen untereinander.
3.
Das Kosovo ist seit der Abspaltung von Serbien eine direkte Kolonie der
westeuropäischen imperialistischen Länder. Die Interessen des
kosovarischen Volkes, bestehend aus Albanern, Serben und Romas,
interessieren die Imperialisten nicht.
4.
Die sog. Unabhängigkeit des Kosovo nützt weder den Albanern dort, noch
den anderen beiden Volksgruppen. Im Gegenteil, die Abspaltung schadet
ihnen. Ein Staat Kosovo ist allein nicht lebensfähig. Das Kosovo,
bereits jetzt das Armenhaus Europas, wird noch mehr verarmen.
5.
Alle drei Volksgruppen muss es möglich sein, gleichberechtigt über
ihre Geschick zu entscheiden und das ohne die Bevormundung aus der EU.
6.
Das Kosovo ist traditionell ein Teil Serbiens. Das hat auch nie die
Regierung der Volksrepublik Albanien bestritten. Die setzte sich für
die kulturelle Autonomie des Kosovo ein, nicht aber für die Loslösung
von Jugoslawien und schon gar nicht für den Anschluss an Albanien
Wenn
es linke oder gar sich kommunistisch nennende Gruppen gibt, die diese
Sezession befürworten, so kann ich sie nur mit der KP des Irak
vergleichen. Wie diese, machen diese Kräfte die Sache des
Imperialismus.
G.A.
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