Gegen den imperialistischen Krieg

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

robert-gates1Der US-Kriegsminister Robert  Gates bat am Montag auf einer Pressekonferenz in Kabul um Entschuldigung für den Tod von neun afghanischen Kindern in der vorigen Woche bei einem NATO-Bombenangriff. Gates sagte da wörtlich, der Vorfall „breche ihm das Herz“. (Quellen: AFP, Wilhelm Tell, Havanna)

KROKODILSTRÄNEN AUS WASHINGTON

von Hugo Rius, La Coletilla, Kuba

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Havanna, 7. März 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 9. März 2011) – So viel auch von der einen oder anderen verstohlenen Träne verkauft und vergossen wird, so wird nicht jede dieser Tränen demjenigen abgekauft, der sie öffentlich vergießt. Dies liegt daran, dass man diese gewisse Art von Krokodilstränen kennt und ihrer überdrüssig ist.

Dazu zählt eine Inszenierung beim überraschenden Besuch von US-Kriegsminister Gates in Afghanistan. Wegen der „Unzulänglichkeiten“ akzeptierte hinterher nicht einmal der doch so befreundete Präsident Hamid Karzai die vorgebrachten Entschuldigungen von US-General David Petras, dem Befehlshaber der Interventionsstreitkräfte, hinsichtlich der jüngsten der vielen Morde an afghanischen Kindern durch die Kriegsführung der Besatzungstruppen, was wieder einmal die gerechtfertigte Empörung der afghanischen Öffentlichkeit zum Vorschein kommen lässt.

Wenn der Chef des Pentagons wirklich im Namen seiner Regierung des US-Imperiums handelt und eine dermaßen sensible Seele hätte, sich da für die Medienpropaganda einzubringen, dann könnte dieser Chef des Pentagons doch nicht bis zum Halse in einen Interventionskrieg verstrickt sein, der seit fast einem Jahrzehnt andauert und dem afghanischen Volk lediglich unbeschreibliche Leiden aufgebürdet hat. Darunter Tausende Tote, Verstümmelte, Gefolterte und Gedemütigte aller Art.

Ebenso wenig überzeugt seine ein paar Minuten vor den Medien bekundete Absicht, da im Guten zu verbleiben. Diese Absicht gewährleistet keinesfalls, dass ganze Familien einschließlich Frauen, Kindern und Senioren fortan vor den systematischen Bombenangriffen gegen zivile Siedlungen geschützt wären. Sie dient nur der Aufrechterhaltung einer Besatzung ohne Nachweis des militärischen Erfolgs.

Gates Tränen sind nichts weiter als Krokodilstränen.

Quelle:

http://www.cubadebate.cu/coletilla/2011/03/07/corazon-de-cocodrilo/

zurück

Foto de archivoWofür imperialistische Regierungen derzeit gern viel Geld ausgeben

USA HALTEN SICH 19.000 PRIVATSÖLDNER IN AFGHANISTAN

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Havanna, 7. März 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 11. März 2011) – Ein neuer Bericht des Untersuchungsausschusses des US-Kongresses beziffert die Zahl der von privaten Sicherheitsdiensten im Auftrag der US-Streitkräfte in Afghanistan eingesetzten Wachsöldner auf den neuen Rekordwert von beinahe 19.000 Mann.

Laut amtlichen Angaben befinden sich 18.919 private Sicherheitskräfte in Afghanistan, was eine Verdreifachung ihrer Zahl im Vergleich zu der von Juni 2009 bedeutet. Zugleich ist dies die höchste Zahl, welche die amtliche Statistik der USA für den Einsatz privater Söldner in bewaffneten Konflikten aufweist.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat versucht, die Beendigung des Einsatzes der Privatsöldner bei den US-Streitkräften durchzusetzen. Er beschuldigte diese Sicherheitsangestellten des Plünderns und des Raubs, der Verbindung zu Verbrecherbanden und bis hin zu aufständischen Gruppen.

Ca. 95% der privaten Sicherheitskräfte in Afghanistan sind Söldner afghanischer Staatsangehörigkeit, 1% US-Amerikaner und weitere 4% aus anderen Staaten. So heißt es in dem besagten Bericht: „Von 2006 bis 2009 begleiteten die privaten Sicherheitskräfte Versorgungstransporte zu den Stützpunkten der Koalition. Die privaten Sicherheitskräfte wurden beschuldigt, für den Tod von mehr als 30 unschuldigen Zivilpersonen allein im Distrikt Maywand verantwortlich zu sein.“

„Und im Mai 2010 haben US-Sprecher und afghanische Behörden erklärt, dass die vor Ort beschäftigten Sicherheitskräfte, die die Versorgungstransporte der NATO in Kandahar begleiten, regelmäßig die Siedlungen beschießen, wenn sie dort hindurchführen.“

Die Untersuchung der US-Regierung hat auch befunden, dass ein Teil der Gelder aus den USA für die privat beschäftigten Sicherheitsleute in Afghanistan dafür verwendet worden ist, den Taliban Schutzgeld für deren Stillhalten zu zahlen.

Nicht nur das US-Verteidigungsministerium, auch andere Regierungsbehörden der USA beschäftigen Privatsöldner in Afghanistan. Darunter findet sich auch das Außenministerium der USA.

(Mit Information von AFP)

Quelle:

http://www.cubadebate.cu/

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!