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USA
und Reaktion verstärken Bedrohung gegen Lateinamerika
ABKOMMEN
ÜBER US-MILITÄRSTÜTZPUNKTE UNTERZEICHNET
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Bogotá,
30. Oktober 2009, Tribuna Popular TP.-
Am vergangenen
Freitagmorgen unterzeichnete die Regierung Kolumbiens das Abkommen,
welches den USA ermöglicht, sieben Militärstützpunkte auf
kolumbianischem Territorium einzurichten, wie es von Regierungssprechern
verlautbart worden ist.
Damit
verfestigt sich die Bedrohung gegenüber allen lateinamerikanischen
Staaten und der Eingriff von zwei Regierungen in die Stabilität der
Region. Jaime Bermúdez, Außenminister Kolumbiens, und William
Brownfield, US-Botschafter in Bogotá, unterzeichneten den Pakt. In
einer privaten Veranstaltung hinter verschlossenen Türen im
Regierungssitz erfolgte die Unterzeichnung trotz aller Proteste seitens
der Länder in der Region Lateinamerika. Das Abkommen gestattet die Präsenz
von mindestens 800 US-Militärangehörigen und 600 Zivilbeschäftigten
der US-Regierung in Kolumbien.
Die
kolumbianischen Minister für Verteidigung, Gabriel Silva, und für
Inneres und Justiz, Fabio Valencia, standen Bermúdez bei seiner
Unterzeichnung zur Seite. Der Luftwaffenstützpunkt Palanquero inmitten
Kolumbiens wird der Drehpunkt von insgesamt sieben US-Militärstützpunkten
sein, von denen aus die US-Militärs ihre Handlungen vornehmen werden.
„Für
uns ist sehr positiv, für uns ist es außerdem eine Notwendigkeit, und
die Region hat auch Nutzen“, erklärte General Freddy Padilla de León
als Oberkommandierender der kolumbianischen Streitkräfte in den Außenanlagen
jenes Salons, in welchem das Abkommen unterzeichnet wurde.
Quelle:
Telesur
in:
http://www.pcv-venezuela.org/ |