Gegen den imperialistischen Krieg

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Zum Libyen-Bombardement des US- und EU-Imperialismus

WASHINGTON WILL DIKTIEREN, WER WO REGIEREN DARF

von Jens-Torsten Bohlke

Kommunisten-online am 21. März 2011 – Fidel Castro hat es seit Wochen vorausgesehen: Der Krieg der EU- und NATO-Staaten mit den USA an der Spitze zur Sicherung des libyschen Erdöls wird unausweichlich kommen müssen, wenn die Völker dieser Welt und weitsichtige politische Persönlichkeiten den imperialistischen Räubern nicht in den Arm fallen.

BÜRGERLICHE FREIHEITEN ZU FESSELN DER MENSCHHEIT MUTIERT

Die bürgerliche Demokratie mit solchen Einrichtungen wie allgemeinen, freien und gleichen Wahlen, mit einem Spektrum angeblich unabhängiger und alle politischen Richtungen repräsentierender Parteien eines Landes im Zeichen der vielgepriesenen bürgerlichen Meinungs- und Versammlungsfreiheit, mit der vielgepriesenen Presse- und Redefreiheit, mit der angeblich unabhängig-neutralen bürgerlichen Justiz und mit einem angeblich das eigene Volk vor ausländischen Aggressionen schützenden stehenden Heer aus wehrpflichtigen Männern im wehrpflichtigen Alter ... alle diese vor 200 Jahren noch fortschrittlichen gesellschaftlichen Errungenschaften der Bourgeoisie im Ergebnis der großen bürgerlichen Revolutionen in England, in den USA, in Frankreich usw. ... sind seit der Durchsetzung kapitalistischer Gesellschaftssysteme im Weltmaßstab in den letzten 200 Jahren immer stärker zur scheinheiligen Farce einer menschenverachtenden über Leichenberge von großen Teilen ganzer Völker gehenden weltweiten Diktatur reaktionärster und profitgierigster schwerreicher Finanzoligarchen geworden. Die Bourgeoisie, zu Napoleons Zeiten noch eine fortschrittliche gesellschaftliche Klasse bei der Beseitigung der Feudalordnung mit Leibeigenschaft, Resten von Sklaverei und Adelsprivilegien, ist heute von ihrem Klassenwesen her zu einem immer übleren Völkermörder und Kriegsverbrecher allein zur Wahrung ihrer eigenen Profitinteressen verkommen. Wer ihr anhängt, beschmiert die eigenen Hände mit dem Blut von immer mehr Völkern!

IST GADDAFI EIN GRUND FÜR EINEN KRIEG GEGEN LIBYEN?

Im Internet titelt die ZDF-Nachrichtensendung HEUTE: „MILITÄRSCHLÄGE GEGEN LIBYEN. Luftangriffe gegen Libyen - Pentagon prüft Schäden. Nach den massiven Luftangriffen will das Pentagon das Ausmaß der Schäden in Libyen prüfen. Gaddafi bekam die westliche Militärmacht mit aller Härte zu spüren. Ziele in Küstennähe wurden zerstört. (...)“. (1)

Sorry, ist Gaddafi ein „Ziel in Küstennähe“? Hat Gaddafi etwa ein NATO-Mitgliedsland durch libysche Truppen angreifen lassen, dass jetzt „massive Luftangriffe gegen Libyen“ erfolgten? Wer gibt Washington das Recht, „Ziele in Küstennähe“ in Libyen zu „zerstören“?

Nur weil in den Medien einige Libyer präsentiert werden, die nach ausländischer militärischer Intervention rufen, sollen nun US-Luftstreitkräfte, NATO-Bomber oder wer auch immer aus dem Ausland gegen Libyen in den Krieg ziehen dürfen? Wie viele Gefolterte in den CIA-Knästen in aller Welt sind sicherlich gerne bereit, die Menschheit und Weltöffentlichkeit mit für uns alle sehr verständlichen Gründen dazu aufzurufen, unverzüglich gegen die USA einen weltweiten Krieg zu beginnen? Gibt uns dies das Recht, einen solchen Krieg zu führen?

Offensichtlich ist, dass die gigantische imperialistische Medienmaschinerie gleichgeschaltet worden ist, um den Massenprotest gegen dieses neuerliche Kriegsverbrechen des US- und EU-Imperialismus abzuwürgen und so das Diktat Washingtons, wer wo regieren darf, zu bemänteln und in Schutz zu nehmen.

BLITZUMFRAGE - GANZ DEMOKRATISCH – NATÜRLICH FÜR KRIEG

Der STERN frohlockt, dass 62% der Deutschen „einen Militärschlag richtig findet“ im Fall Libyens. (2)

Sorry, seit wann entscheiden „Blitzumfragen“ darüber, ob ein Land mal eben einen „Militärschlag“ führen darf? Seit 2011 ist das laut STERN wohl an der Tagesordnung. Was bitte sagen die Deutschen, die da in Blitzumfragen „für Militärschlag“ sind denn jenen Libyern, welche bei dem gestrigen „Militärschlag“ 48 Angehörige durch Tötung verloren haben und weitere 150 verletzte Angehörige laut libyschen Angaben zu beklagen haben? Lassen diese deutschen Hau-Drauf-Idioten nun fairerweise mal in Libyen eine Blitzumfrage machen, wie viele dort für einen „Militärschlag“ gegen die Länder des Westens bzw. die NATO-Staaten stimmen, um dann Tote und Verletzte auch in Deutschland hinzunehmen?

WO IST DIESER UN-SICHERHEITSBESCHLUSS ÜBER LIBYEN DEMOKRATISCH?

Lt. STERN bedauert China den Militäreinsatz gegen Libyen. China fordert: „Eine Eskalation und Todesopfer müssten vermieden werden, teilte das chinesische Außenministerium mit.“ China hatte sich bei der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über die Libyen-Resolution der Stimme enthalten. Deutschland tat dies ebenfalls.

Bei dem UN-Votum stimmten zehn der 15 Mitgliedstaaten, darunter die USA und Frankreich, für die Resolution. Fünf Länder - Russland, China, Brasilien, Indien und Deutschland – enthielten sich.

Mit der Resolution wird „die internationale Gemeinschaft“ dazu ermächtigt, über Libyen eine „Flugverbotszone“ einzurichten. Damit sollen lt. Wortlaut der UN-Sicherheitsresolution Zivilisten vor Luftangriffen des Machthabers geschützt werden. Dazu erklärte der Züricher Strategie-„Experte“ Albert A. Stahel im Schweizer Fernsehen, dass dafür „zunächst Gaddafis Luftabwehr ausgeschaltet“ werden müsse – und zwar von der NATO. Ohne Krieg sei das nicht möglich. „Wir sollten es nicht beschönigen: Eine Flugverbotszone über Libyen wäre ein Angriff auf das nordafrikanische Land“, stellte auch US-Verteidigungsminister Robert Gates laut „tagesschau.de“ klar. (3)

Unsereins kommentiert auch dieses Ergebnis der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat völlig anders als der Kriegstreiber Gates in Washington und sein Sekundant in Zürich namens „Experte“ Stahel. Einrichten einer Flugverbotszone kann sehr wohl auch so gehandhabt werden, dass die Regierung Libyens gewarnt wird, Kampfflugzeuge aufsteigen zu lassen, eben weil solche Kampfflugzeuge zu Zielen von denen werden können, welche die Sicherheitsresolution durchsetzen würden. Da müssen noch längst keine Bombardements mit Kampfflugzeugen aus Frankreich und Mittelstreckenraketen aus den USA gegen Orte auf libyschem Territorium eingeleitet werden. Es gab keinen militärischen Angriffsbefehl des UN-Sicherheitsrates!

Aber: Wie völkerrechtlich legitim ist eine über Krieg oder Frieden entscheidende „Sicherheitsratsresolution“, welche lediglich mit knapper Zweidrittelmehrheit beschlossen worden ist? Sollte bei über Krieg oder Frieden entscheidenden Beschlüssen nicht zumindest das Einstimmigkeitsprinzip eingehalten werden?

Und weiter: Wie demokratisch und völkerrechtlich legitim sind „UN-Sicherheitsbeschlüsse“ überhaupt? Da maßen sich 15 (fünfzehn!) von 192 (einhundertzweiundneunzig!) Mitgliedsstaaten der UN an, über Krieg und Frieden unter sich sozusagen im Club der wenigen Auserwählten zu entscheiden. Und dies nennt sich dann „ein demokratischer Beschluss“. Wenn das keine Verhöhnung von Demokratie ist, dann muss wohl der Begriff „demokratisch“ in sein Gegenteil umgedeutet werden.

SOGAR DAS GRUNDGESETZ IST DA DEMOKRATISCHER ...

Im UN-Sicherheitsrat ist es da so demokratisch gelaufen wie eine vorstellbare Zweidrittelmehrheit im Regierungskabinett von Bundeskanzlerin Merkel für einen Militärschlag gegen irgendein Land der Welt. Eine solche Verfahrensweise stünde nicht mal im Einklang mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Dieses bürgerliche Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland selbst wurde nie vom Volk der Bundesrepublik per Abstimmung demokratisch beschlossen und legitimiert, wie es bei einer Verfassung erforderlich ist. Weshalb es ja auch „Grundgesetz“ und nicht „Verfassung“ heißt!

Bekanntlich wurde dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von den deutschen Imperialisten um Adenauer mit den Vertretern des US-Imperialismus als zuständige führende Sieger-, Besatzungs- und „Schutz-Macht im damaligen Westdeutschland im Hinterstübchen ausgekungelt und letztlich von Washington genehmigt. Damals gewöhnte sich der US-Imperialismus bereits daran, mit allein seinem Diktat auch außerhalb „seines Hinterhofs“ (Lateinamerika) darüber zu befinden, wer wo in der Welt von seinen Gnaden regieren darf. Lediglich die UdSSR und China sowie weitere sozialistische Länder setzten dem US-Imperialismus und dessen Verbündeten in Westeuropa, Nordamerika und Australien nennenswert Grenzen bei der „Globalisierung“ dieser Art von Diktaten Washingtons.

IMPERIALISMUS SCHÄNDET MENSCHENRECHT AUF FRIEDEN

Seit dem Ende des 2. Weltkriegs zimmerte Washington am aggressiven imperialistischen NATO-Bündnis als Ausdruck der „Sicherheitsarchitektur“ der reaktionärsten und aggressivsten Kreise des weltweit transnational operierenden Finanzkapitals. (4) 1949 gelang der UdSSR die Brechung des US-amerikanischen Atom-Monopols. Und in den fünfziger Jahren erreichte die Sowjetunion auch mindestens gleiche Augenhöhe mit den USA auf der Ebene der Satellitentechnik und Weltraumforschung. Mit Juri Gagarin war ein Russe der erste Mensch im Weltraum. Wir von Kommunisten-Online unterstreichen, dass es zu den großartigsten Verdiensten des Genossen Stalin gehörte, aus dem einst verwüsteten und wirtschaftlich eher rückständig entwickelten Erbe des zaristischen Russlands durch Einsatz des Potentials und Schöpfertums der werktätigen Volksmassen der UdSSR nach wenigen Jahren einer Regierung Sowjetrusslands mit Lenin an der Spitze letztlich binnen nur drei Jahrzehnten eine militärische, wirtschaftliche, politische und soziale Supermacht gemacht zu haben. Nicht nur wir Europäer lebten unter jenen Bedingungen dadurch mindestens 4 Jahrzehnte in Frieden und in wachsendem Wohlstand, wie es seit nun mehr über zwei Jahrzehnten ohne starkes sozialistisches Lager längst nicht mehr der Fall ist.

Gibt uns dies genug zu denken? Wohl eher nicht, wenn wir so einer Blitzumfrage wie jener oben vom STERN erwähnten unseren zuweilen vielleicht naiven Glauben schenken. Wo doch Frieden ein grundlegendes Menschenrecht ist! Wie können sich da Menschen um uns herum von reaktionären imperialistischen Kriegstreibermedien so arg manipulieren und beeinflussen lassen, dass sie für den Einsatz militärischer Mittel und somit für Krieg sind?

LIBYEN SOLL OFFENBAR FRANKREICHS KOLONIE WERDEN

Was bitte werden die USA und solche imperialistischen Verbündeten Washingtons wie Frankreich und der EU-Ölstaat Norwegen oder Italien da in Libyen herbei bombardieren wollen? Eine „Demokratie“ und „Menschenrechte“ wie im heutigen Irak? Da sollten wir doch die Dinge dann gleich beim Namen nennen: Es geht um die Errichtung eines imperialistischen Protektorats Libyen. Wie die hitlerfaschistische Wehrmacht einst Polen überfiel und aus eigentlich einem Vasallenstaat des damaligen Deutschlands eine als  „Generalgouvernement“ verbrämte Kolonie machte, wollen jene aggressiven imperialistischen Räuber, ganz vorn mit dabei Frankreich, aus Libyen erneut eine Kolonie machen – bekanntlich was Libyen einst eine Kolonie Italiens. Darum geht es doch im Klartext.

BANANENREPUBLIK FRANKREICH

Gaddafi forderte von Sarkozy die Milliardensummen zurück, welche Gaddafi einst für Sarkozys Wahlkampf transferierte. Ginge es nach wirklich bürgerlich-demokratischen Spielregeln, müsste sich derzeit das Parlament Frankreichs eingehend mit der Frage befassen, inwieweit Sarkozy tatsächlich mit Geldern aus dem Ausland seinen Wahlkampf finanzierte und ob ein so gewählter Präsident wirklich noch ein rechtmäßiges Mandat für sein Amt hat. Denn die meisten Verfassungen untersagen ausdrücklich jede ausländische Einmischung in ein innenpolitisches Geschehen wie Wahlkampf. Frankreich hat sich mit den Verlautbarungen von Gaddafi zu einer Bananenrepublik disqualifiziert. Das großtuerische Getöse jenes mit der CIA nachweislich eng verflochtenen Sarkozy verdeckt kaum seine Frustrationen darüber, dass öffentlich ruchbar wurde, wie er seinen Wahlkampf finanzierte.

DEUTSCHLAND – VOLLER ATOMWAFFEN DES PENTAGONS

Wir fragen uns natürlich, inwiefern auch Deutschland eine Bananenrepublik seit 1945 ist. Wir wissen, wie mit Geld aus Washington, mit geheimdienstlichen Mitteln und offener Unterdrückung der US-Imperialismus maßgeblichen Einfluss auf die Zusammensetzungen der Führungen aller großen politischen Parteien der Bundesrepublik und des DGB nahm. Noch immer sind US-amerikanische Atomwaffen zu unserer tiefen Besorgnis auf deutschem Boden einsatzbereit stationiert und manövrieren die imperialistischen Medien geschickt die Öffentlichkeit in Deutschland auch angesichts der nuklearen Katastrophe in Japan weg von dieser erschreckenden Tatsache vor unseren eigenen Haustüren.

Strahlen diese US-Atomwaffen nicht? Sind sie keine Gefahr für uns alle? Warum demonstrieren wir nun nur gegen die Atomkraftwerke? Warum fordern wir nicht stärker öffentlich die Debatte über die US-Atomwaffen auf deutschem Boden und den sofortigen Abzug dieses, wie Erich Honecker es ganz richtig betitelte, „Teufelszeugs“? Wenn die US-Amerikaner sich damit verstrahlen wollen, dann mögen sie es doch bitte in ihrem eigenen Lande an sich selbst tun und nicht bei uns gegenüber uns.

ANTIIMPERIALISTISCHER MASSENPROTEST FÜR FRIEDEN NÖTIG

Wir Arbeiter, Angestellte, Bauern, kleine Gewerbetreibende und Angehörige der arbeitenden Volksmassen sind derzeit gefordert, endlich unsere Hinterteile hochzukriegen und unsere grundlegenden Menschenrechte kämpferisch einzufordern. Die Gewerkschaften auf EU-Ebene werden am kommenden 24. März 2011 in Brüssel dazu ein eindrucksvolles Zeichen setzen. Und zu den 10 Forderungen an die EU, welche vor allem auf die Sicherung des erreichten Sozialstandards und des Wohlstands der lohnabhängigen Volksmassen Europas abzielen, gesellt sich nun noch ganz aktuell verstärkt die Forderung nach Frieden, nach Schluss mit imperialistischen Raub- und Kolonialkriegen in den rohstoffreichen Drittweltländern.

FÜR FRIEDEN UND VÖLKERVERSTÄNDIGUNG STATT KRIEG UND MORD!

HOCH DIE INTERNATIONALE ANTIIMPERIALISTISCHE SOLIDARITÄT DER VÖLKER!

SCHLUSS MIT IMPERIALISTISCHEN RAUB- UND KOLONIALKRIEGEN!

AMI GO HOME UND NIMM DEINE ATOMWAFFEN ENDLICH MIT HEIM!

FÜR ERSATZLOSE AUFLÖSUNG DER NATO!

SCHLUSS MIT STEUERGELD FÜR KRIEG UND GELDMANGEL BEIM SOZIALEN!

ARBEIT FÜR ALLE MIT MENSCHENWÜRDIGEN LÖHNEN UND BEDINGUNGEN!

FÜR DIE VOLLE DURCHSETZUNG ALLER SOZIALEN MENSCHENRECHTE AUF FRIEDEN, ERNÄHRUNG, GESUNDHEIT, BILDUNG, ALTERSVERSORGUNG, WOHNEN, KLEIDUNG, KULTUR, SICHERHEIT UND SCHUTZ DER PERSÖNLICHKEIT!

GEGEN PRIVILEGIEN FÜR DIE PROFITGEIER UND IHREN BEAMTENANHANG!

SCHLUSS MIT ALLER KRIEGSPROPAGANDA - MEDIEN IN VOLKES HAND!

SCHLUSS MIT DEN FINANZMÄRKTEN - BANKEN IN VOLKES HAND!

DAS LAND DENEN, DIE ES BEARBEITEN!

DIE FABRIKEN DENEN, DIE DARIN ARBEITEN!

DIE WOHNUNGEN DENEN, DIE DARIN WOHNEN!

DIE WÄLDER DENEN, DIE DARIN SPAZIEREN GEHEN WOLLEN!

DIE SEEN DENEN, DIE DARIN BADEN WOLLEN!

DIE LUFT DENEN, DIE SIE ATMEN!

Jens-Torsten Bohlke

(1) http://www.heute.de/

(2) http://www.stern.de/

(3) http://de.news.yahoo.com/

(4) http://www.kommunisten-online.de/

zurück

KP der Philippinen verurteilt US-geführten Krieg gegen Libyen

UNVERSCHÄMTE BEWAFFNETE INTERVENTION GEGEN EIN SOUVERÄNES LAND

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Mitteilung der KP der Philippinen vom 20. März 2011.(auf kommunisten-online am 21. März 2011) – Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) verurteilte heute das von den USA angeführte Bündnis imperialistischer Mächte wegen der Raketenangriffe gegen das Volk und die Regierung von Libyen und bezeichnete dies als eine unverschämte bewaffnete Intervention gegen ein souveränes Land.

Gemäß einer Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Erzwingung einer „Flugverbotszone“ über Libyens Luftraum schossen imperialistische Länder wie Großbritannien, Frankreich und die USA Raketen gegen Libyen mit der Zielstellung ab, die militärische Kraft der libyschen Regierung von Mohamar Gaddafi zu lähmen. Die Angriffe wurden gegen Libyens Regierung als Bestreben ausgeführt, um den von den USA unterstützten bewaffneten Rebellen zu helfen, die in den letzten Februarwochen bewaffnete Aufstände eingeleitet hatten.

Die Imperialisten setzen derzeit arrogant ihren Willen gegen eine Regierung durch, die für die Rechte ihres Volkes auf Selbstbestimmung gestanden hat. Die Gaddafi-Regierung ist seit langer Zeit ein Ziel von US-Angriffen gewesen, und zwar seit den frühen achtziger Jahren. 1982 setzten die USA eine Wirtschaftsblockade gegen Libyen als Anstrengung durch, um die Absetzung der Regierung dort zu erzwingen. Dies wurde von einem Mordversuch an Gaddafi 1984 und den Bombardierungen der Städte Tripolis und Bengasi 1986 gefolgt. Wirtschaftssanktionen wurden dann weiterhin verhängt von der UNO zur Kontrolle des Waffenhandels und Einlenken hinsichtlich der Verdächtigen im Zusammenhang mit der Explosion eines Transportflugzeugs über Schottland 1997.

Die US-Imperialisten haben lange gewartet, um die Gaddafi-Regierung zu überwinden, weil diese Regierung von Gaddafi die Nationalisierung des Bank- und Ölsektors durchgeführt hatte. Die Gaddafi-Regierung hat standhaft gegen die imperialistische Politik der neoliberalen Globalisierung gestanden und hat eine volksverbundene Politik zur Gewährleistung des Wohlstands des libyschen Volkes betrieben.

Die KP der Philippinen (CPP) verurteilt die Heuchelei von US-Präsident Obama, welcher jetzt einen umfassenden Krieg im Gefolge einer reinen „Gnadenlosigkeits“- Erklärung durch den gegen die USA stehenden Gaddafi. Obama und seine imperialistische Clique rührten keinen Finger im Januar, als ihr ägyptischer Verbündeter Mubarak friedliche Demonstrierende von bewaffneten Schlägern und staatlichen Polizeiverbänden angreifen ließ.

Die bewaffneten Angriffe gegen Libyen sind dazu verdammt, den von den USA angeführten imperialistischen Mächten auf die eigenen Füße zu fallen. Die von den USA angeführte Bombardierung Libyens kann nur in aufflammende patriotische Bestrebungen des libyschen Volkes münden und wird die Libyer kämpferisch vereinen, um das Recht ihres Landes auf Selbstbestimmung zu verteidigen.

Die Mehrheit des US-amerikanischen Volkes wird einen erneuten Interventionskrieg nicht akzeptieren. Wie im Fall ihrer Kriege gegen Irak und Afghanistan riskieren die von den USA angeführten Imperialisten derzeit die Verwicklung in einen weiteren lang andauernden Interventionskrieg, welchen sie niemals gewinnen können.

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!