Gegen den imperialistischen Krieg

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Libyen als Beute imperialistischer Mächte

Mitteilung der „Vereinigung für die Befreiung der Arbeiter” (AsLO) zum Krieg in Libyen

Vom 22. März 2011

Quelle: http://www.kommunisten.ch/index.php?article_id=83

auf Kommunisten-online an 2. April 2011 - Es wäre besser gewesen, Benghasi im Kampf zu verlieren, als von der Fuchtel eines libyschen Herrschers unter eine westliche, nach Öl durstige Herrschaft zu geraten. Doch das ist eine Angelegenheit, die nur die Aufständischen selbst regeln können. Die heilige Allianz der europäischen und amerikanischen Herrscher, ihre bewaffnete Aggression gegen Libyen, wird mit der Ausrede gerechtfertigt, Zivilisten, Frauen und Kinder zu schützen. Das ist eine Lüge. Die Erdölgesellschaften, ihre Manager und ihre Aktionäre und die Regierungen, die ihre Interessen verteidigen, sie alle tragen auf dem Rücken der libyschen Bevölkerung einen erbarmungslosen Wettstreit aus, um sich die Erdölquellen der Region unter den Nagel zu reissen.

Wer bis gestern unmittelbar Geschäfte mit Ghadhafi machte, nimmt widerstrebend am Krieg teil, will nicht beseite geschoben werden, will aber auch nicht den Geschäftsfreund endgültig seinem Schicksal überlassen. Die italienischen Unternehmer und Berlusconi wissen nicht woran sich halten. Einmal mehr sind sie von der Opposition gerettet worden, die stets bereit ist, jede militärische Intervention zu unterstützen, unter der Bedingung, dass sie „humanitären Zwecken dienend“ definiert wird. „Die Intervention wurde von den Aufständischen verlangt“, erklären sie, um ihr Gewissen zu retten. Aber es gibt auch Aufständische, die keine fremde Einmischung wollten, die bis zum Äussersten gehen wollten, um selber mit Ghadhafi klarzukommen. Es war jedoch zweckmässiger, nicht auf diese zu hören, wie sonst hätte von Leuten, die – in Worten – für den Frieden sind, die militärische Intervention gerechtfertigt werden können?

Die französischen Unternehmer konnten es kaum erwarten, die italienischen Unternehmer bei den libyschen Geschäften auszubooten, und haben sich auf die Bombardierungen gestürzt – wie immer um „die Zivilisten zu verteidigen“. Wenn man daran denkt, dass es Millionen von Zivilisten gibt, die von ihren Regierungen bedroht werden, die von fremden Truppen getötet werden, aber niemand wehrt sich, vielmehr werden die Massaker gerechtfertigt. Die UNO-Resolutionen, wenn es der sogenannten „internationalen Gemeinschaft“ passt, werden nicht beachtet. Grozny wurde dem Erdboden gleichgemacht, und jetzt tun sie so, als würden sie Benghasi beweinen. Das Erdöl im Kaukasus konnte den Russen nicht aus den Händen gerissen werden, das libysche ist greifbarer.

Der Krieg gegen Ghadhafi hat das Gegenteil bewirkt. In Tripolis weht die Fahne des Anti-Imperialismus, des antikolonialen Patriotismus, jetzt ist es für das Regime viel einfacher, die Aufständischen als „fremde Agenten“ anzugreifen. Als vor einem Monat die Demonstranten in den Strassen von Tripolis von den Söldnern niedergemetzelt wurden, haben sie Wut und Gegenwehr hervorgerufen. Jetzt wird es für die Männer des Raïs viel einfacher, im Namen eines „freien und antikolonialen Libyen“ die Protestierenden zu beseitigen.

Wir, Arbeiter eines der was die Unterstützung Ghadafis betrifft am meisten kompromittierten Länder, Untertanen einer Regierung, die Ghadafi zuzwinkerte, während er die Demonstranten totschlug, wir haben die Pflicht, Stellung zu nehmen gegen den Krieg, den unsere Unternehmer und ihre Regierungen gegen wen auch immer führen. Wie auch immer er gerechtfertigt wird, es wird immer ein Krieg sein, der von den Unternehmern um ihrer Profite willen geführt wird.

Wir Arbeiter schauen mit Bewunderung auf die Aufständischen, die Demonstranten, die libyschen Arbeiter, die den Mut hatten, das Regime herauszufordern und es immer noch tun. Wir haben noch viel zu lernen, während sie gekämpft haben und noch immer kämpfen, um Ghadhafi zu stürzen, halten wir einen an der Regierung, der ihn umarmt hat und ihm die Hand geküsst hat. Der Wind der Revolte wird das Mittelmeer überqueren...

Associazione per la Liberazione degli Operai

www.asloperaicontro.org

e-mail: operai.contro@tin.it

www.operaicontro.it

info@operaicontro.it

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!