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Die
Unterstützung des Rates der EU für die NATO-Verbrechen
am libyschen Volk wurde in seiner Antwort auf die Anfrage der KKE enthüllt
EUROPÄISCHE
UNION:
VOLLE
TEILNAHME AN DER IMPERIALISTISCHEN EINMISCHUNG GEGEN LIBYEN
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Athen,
20.Juli 2011, KKE-Website. (auf Kommunisten-online am 22. Juli 2011) –
In einer zynischen Art und Weise lehnte der EU-Rat nicht nur ab,
das Töten von Zivilpersonen durch die NATO-Bombardierung Libyens zu
verurteilen, sondern er rechtfertigte faktisch das verbrecherische Tun
der NATO und den imperialistischen Krieg gegen Libyen, welchen die NATO
unterstützt, und an dem sie teilnimmt. Dies ergab die Antwort des
EU-Rats auf die diesbezügliche Anfrage des Mitglieds des Europäischen
Parlaments, Genosse Giorgios Toussas, welcher die NATO-Bombardierungen
von bewohnten Gebieten anprangert, in deren Ergebnis Zivilpersonen getötet
werden. Was Tatsachen sind, welche die NATO-Vertreter am 20. Juni 2011
zugegeben haben.
Die
Antwort des Rates der EU „bedauert“ provokatorisch und heuchlerisch
„den Verlust von Menschenleben in Libyen“, als geschieht dies durch
einen Unfall und nicht durch den verbrecherischen Krieg von NATO, USA
und EU gegen Libyen und sein Volk für die Aneignung und die Ausplünderung
seiner Bodenschätze durch die Imperialisten. Der Rat der EU
rechtfertigt vollauf die imperialistischen Verbrechen und führt dazu
an: „Die von der NATO geführte Koalition setzt streng den
UN-Sicherheitsratsbeschluss 1973 um.“
Um
die faschistische Barbarei zu verbergen, welche das Abschlachten von
Hunderten Zivilpersonen verursacht, heißt es da: „In diesem
Zusammenhang verweist die EU auf den Beschluss des Internationalen
Strafgerichtshofs, Haftbefehle gegen Oberst Ghaddafi, Said Ali-islam und
Abdullah Al-Senussi für mutmaßliche Verbrechen gegen die
Menschlichkeit auszustellen.“ Der EU-Rat versucht auf diese Weise,
sich vor seinen Verantwortlichkeiten zu drücken, indem er Ghaddafi
angreift, mit dem und mit dessen Regime die EU ausgezeichnete
Beziehungen hatte und aktive Unterstützung gewährte bis hin zum
Gipfeltreffen des EU-Rates mit der Afrikanischen Union in Tripolis,
Libyen, am 29. und 30. November 2010.
Schließlich
erwähnt der EU-Rat in seiner Antwort noch: „Die EU unterstützt aktiv
die politische Lösung des Konflikts in Libyen unter der
Schirmherrschaft der Vereinten Nationen vor allem durch ihre Teilnahme
an den Sitzungen der Internationalen Kontaktgruppe und der Kairo-Gruppe
(aus Afrikanischer Union, Arabischer Liga, Europäischer Union und der
Organisation der Islamischen Konferenz).“
Auf
diese Weise verbirgt der EU-Rat provokatorisch den Beschluss vom 1.
April 2011, einen mit Bodentruppen zu führenden Einsatz der EU in
Libyen in enger Zusammenarbeit mit der NATO zu organisieren. Das ist
eine Tatsache, welche zeigt, dass die EU, die bürgerlichen Regierungen
ihrer Mitgliedsstaaten, vor allem unter den Bedingungen der
kapitalistischen Wirtschaftskrise ihre imperialistische Aggression
weiterentwickeln und nach einem noch größeren Anteil an der
imperialistischen Kriegsbeute im Namen der EU-Monopole streben.
Die
PASOK-Regierung ist mitverantwortlich und ein Teilnehmer am
imperialistischen Krieg gegen Libyen in dergleichen Richtung wie die
vorherige ND-Regierung. Sie ist mit den Parteien des Kapitals und der EU
in einer Einbahnstrasse der eifrigen Teilnahme an den imperialistischen
Kriegen. Sie erklärte vom ersten Moment an ihre Teilnahme und ihr
Beitragen zum Krieg gegen Libyen mit dem Ziel, einen Anteil an der Beute
für die griechische bürgerliche Klasse zu gewinnen. Die Europäische
Linkspartei (ELP) hat wie die opportunistischen Parteien eine große
Verantwortung, sie sind Mitunterzeichner des Ganoven-Antrags des Europäischen
Parlaments für die Schaffung einer „Flugverbotszone“, was der
Wegbereiter für die imperialistische Intervention gegen Libyen war.
Der
einzige Ausweg für unser Volk und die Völker der Region besteht darin,
den antiimperialistischen Kampf zu verstärken, um die gefährlichen Pläne
der imperialistischen EU-USA-NATO zu durchkreuzen. Sie müssen für den
Austritt aus den imperialistischen Bündnissen NATO-EU und für die
Schaffung von Voraussetzungen für radikale Veränderungen der
Wirtschaft und der Macht kämpfen, was eine notwendige Bedingung für
gerechten Frieden und das Wohl der Völker ist.
Quelle:
http://inter.kke.gr/News/news2011/2011-07-15-libya
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