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Wie
die „NATO-Rebellen“ des
imperialistischen Libyen-Kolonialkriegs bezahlt werden sollen
DER
RAUB VON 1,5 MILLIARDEN DOLLAR LIBYENS DURCH USA
von
Thierry Meyssan, Journalist, Leiter von Voltaire-Netzwerk
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Havanna,
22. August 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online am 23- August 2011)
– Sana Khan, Sekretär des zur Umsetzung
des Beschlusses 1970 des UN-Sicherheitsrats geschaffenen
Sanktionsausschusses, übergab den Ausschussmitgliedern eine von der ständigen
US-Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, unterzeichnete Mitteilung.
In
jenem Brief, von welchem das Voltaire-Netzwerk eine Kopie erhalten
konnte (siehe das per Klick auf den Link unten herunterladbare
Dokument), informierte die US-Regierung den Ausschuss über ihre
Absicht, 1,5 Milliarden Dollar aus den eingefrorenen Guthaben der
Zentralbank Libyens, der Libyschen Investment-Behörde, der Außenwirtschaftsbank
Libyens und den Investitionseinlagen Libyens in Afrika sowie der
Nationalen Libyschen Erdölgesellschaft zu entnehmen.
In
dem Schreiben wird bekräftigt, dass die Entnahme der Mittel rechtsmäßig
ist, wenn es um die Finanzierung von humanitären oder zivilen Zwecken
laut Artikel 10 des UN-Sicherheitsratsbeschlusses 1970 geht. (1)
Die
US-Regierung kündigt ihre einseitige Absicht an, besagte Summe
folgendermaßen zu verteilen:
-
500 Millionen Dollar an von den
USA ausgewählte humanitäre Organisationen „um den
derzeitigen und vorherzusehenden humanitären Bedarf entsprechend dem
Aufruf der UNO und seine vorhersehbaren Anpassungen zu decken“;
-
500 Millionen Dollar für
„Unternehmen zur Lieferung von Kraftstoffen und benötigten
humanitären Gütern“;
-
500 Millionen Dollar für den
Zeitweiligen Finanzierungs-Mechanismus zur „Zahlung der Löhne und der
Kosten für die libyschen Beamten, von Ausgaben für
Nahrungsmittel, Elektrizität und andere humanitäre Käufe“. Von
dieser letztgenannten Summe sollen 100 Millionen Dollar für den humanitären
Bedarf der Libyer in den Gebieten unter Kontrolle des Libyschen Übergangsrats
bestimmt sein, wenn dieser Rat „einen glaubwürdigen, transparenten
und effektiven Apparat“ für die Verwendung der Mittel gebildet haben
wird;
Im
Klartext kündigten die USA dem Sanktionsausschuss ihre Absicht an, sich
der 1,5 Milliarden Dollar zu bemächtigen und ein Drittel dieser Summe
an ihre eigenen humanitären Dienstleister (USAID), ein weiteres Drittel
an ihre eigenen multinationalen Konzerne (Exxon, Halliburton, usw.) und
das letzte Drittel dem Übergangsfonds und jenem LIEM-Büro zu übertragen,
welches nichts anderes als ein inoffizieller Ableger der US-Regierung
und der Libyen-Kontaktgruppe zur Verwaltung Libyens ist. (2)
Washington
ließ auch wissen, dass es mit der stillschweigenden Zustimmung des
Sanktionsausschusses binnen 5 Tagen ab Zustellung des Schreibens
rechnet.
Da
Libyen nicht zum Sanktionsausschuss gehört, kann es sich dem Raub nicht
widersetzen. Faktisch lief der Botschafter Libyens bei der UNO von
Anfang an zu den Gegnern Libyens über. Und in Verletzung der
Verpflichtungen aus dem von den USA unterzeichneten Abkommen über den
UNO-Sitz hat das US State Department dem neuen UNO-Botschafter Libyens
noch immer kein Visum gewährt.
Washington
erhoffte sich, seinen Nutzen aus der erzwungenen Abwesenheit Libyens in
der UNO zu ziehen, um sich der Beute zu bemächtigen. Seinerseits schlug
Frankreich da auch schon in die Kerbe, zwecks Raubs von 128 Millionen
Dollar zu denselben Bedingungen.
Schließlich
war es der ständige Vertreter von Südafrika, UN-Botschafter Baso
Sangqu, der jene Machenschaften behinderte.
Außer
der Habgier der USA enthüllt dieser beispiellose Hergang, dass es nicht
der Libysche Übergangsrat ist, welche das selbstproklamierte „freie
Libyen“ von Benghasi und Misurata aus regiert. Dieser Rat ist nichts
weiter als eine Fassade, die schon ziemlich zerbröckelt ist. Der Osten
Libyens unter NATO-Kontrolle wird derzeit vom Lybien-Informations-Austausch-Mechanismus
(LIEM), einem informellen Organ und nicht im Status einer
juristischen Person, verwaltet. LIEM wurde in Neapel allein von
den USA eingesetzt, auch wenn da einige italienische Beamte drinstecken.
Die
Mittel, die man uns als Summen an den Libyschen Übergangsrat darstellt,
gehen in Wirklichkeit an das LIEM, welches sie benutzt, um den
Mitgliedern und Beamten jenes Rats und seinen eigenen Beamten die Löhne
zu zahlen. Der Unterschied ist daher ganz enorm, schon weil der
Libysche Übergangsrat keine eigene Politik betreibt, sondern sich
darauf beschränkt, die Politik der USA umzusetzen. Was nicht überraschend
für diejenigen ist, die wissen, dass der Libysche Übergangsrat nicht
im Ergebnis der Erfolge von Bengasi entstand, sondern schon vor etlichen
Jahren in London als eine Übergangsregierung im Exil gebildet wurde.
Infolgedessen
ist das wahre Ziel des militärischen
Handelns der USA und ihrer Verbündeten aus der NATO und vom
Golfkooperationsrat weder die Gewährleistung des Schutzes der Zivilbevölkerung,
wie es der UN-Sicherheitsratsbeschluss 1973 fordert, noch viel weniger
die „Befreiung der Libyer“, sondern einfach nur die koloniale
Unterwerfung Libyens.
Anmerkungen:
[1] «Resolution 1970 zu Libyen», Réseau
Voltaire, 26. Februar 2011;
[2] «Libye: Washington prépare sa
revanche», von Thierry Meyssan, Réseau Voltaire, 21 de julio de 2011.
(Hervorhebungen
von Jens-Torsten Bohlke)
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Foto:
Jede
von den USA gegen Libyen abgefeuerte Tomahawk-Rakete kostet eine
Million Dollar. (Foto: US-Armee) |
Quelle:
http://www.cubadebate.cu/
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Die
Kriegslügen über Libyen sind schlimmer als die über
den Irak
von
Thomas
C. Mountain
Übersetzt
von Susanne
Schuster
Tlaxcala,
das internationale Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt vom 23.
August 2011 (auf Kommunisten-online am 24. August 2011) –
Die Lügen, mit denen der NATO-Krieg gegen Libyen gerechtfertigt
wird, übertreffen diejenigen, mit denen die Invasion des Irak
gerechtfertigt wurde. Sowohl Amnesty International als auch Human Rights
Watch hatten nach dem Aufstand im Osten Libyens monatelang jeweils einen
ehrlichen Beobachter vor Ort – beide haben sämtliche Anschuldigungen
widerlegt, mit denen NATO den Krieg gegen Libyen gerechtfertigt hat.
Laut
der fließend Arabisch sprechenden Beobachterin von Amnesty
International gibt es keinen bestätigten Fall von Vergewaltigung durch
Kämpfer aus Gaddafis Lager, und es gibt auch keinen Arzt, dem so ein
Fall bekannt war. Alle Geschichten über Massenvergewaltigungen mit
Viagra sind erfunden.
Amnesty
konnte keine einzige Geschichte von für Gaddafi kämpfenden
„afrikanischen Söldnern” bestätigen, und die hochbrisanten
Berichte von internationalen Satellitenfernsehsendern über die
Vergewaltigung von Frauen durch afrikanische Söldner, mit denen die Bevölkerung
Ostlibyens so in Panik versetzt wurde, dass sie aus ihren Häusern floh,
waren erfunden.
Es
gab keine bestätigten Berichte von Kampfhubschraubern, die Zivilisten
angriffen und keine Kampfjets, die Leute bombardierten, was jegliche
Rechtfertigung für die vom UN-unSicherheitsrat beschlossene
Flugverbotszone, die als Vorwand für die NATO-Angriffe auf Libyen
benutzt wurde, entwertet.
Nachdem
die Ermittlerin
von Amnesty International drei Monate vor Ort in einem von Rebellen
kontrollierten Gebiet verbracht hatte, konnte sie nur 110 Tote, zu denen
Unterstützer von Gaddafi zählten, in Bengasi bestätigen.
Nur
110 Tote in Bengasi? Moment mal, uns hatte man erzählt, es seien dort
Tausende, ja sogar Zehntausend, gestorben. Nein, nur 110 verloren ihr
Leben, darunter Unterstützer der Regierung.
Keine
Vergewaltigungen, keine afrikanischen Söldner, keine Kampfhubschrauber
oder Kampfjets, und nur 110 Tote vor dem Beginn der Bombardierung durch
NATO-Truppen – alles gründete auf einer Lüge.
Laut
dem libyschen roten Halbmond wurden bisher mehr als 1.100 Zivilisten
durch NATO-Bomben getötet, darunter über 400 Frauen und Kinder. Mehr
als 6.000 libysche Zivilisten wurden durch die Bombardierung verletzt
oder verwundet, viele sehr schwer.
Verglichen
mit dem Krieg gegen den Irak sind diese Zahlen winzig, doch der
Libyen-Krieg lässt sich überhaupt nicht begründen.
Saddam
Hussein war böse, er überfiel seine Nachbarn in Kriegen, in denen bis
zu einer Million Menschen getötet wurden. Er setzte
Massenvernichtungswaffen in Form von Giftgas gegen seine Nachbarn und
sein eigenes Volk ein, und tötete dabei Zehntausende. Er war brutal und
korrupt und als amerikanische Panzer in den Irak rollten, weigerten sich
das irakische Volk, für ihn zu kämpfen, legte einfach seine Waffen
nieder und ging nach Hause.
Libyen
unter General Gaddafi hat nie seine Nachbarn überfallen, Gaddafi hat
nie Massenvernichtungswaffen gegen andere eingesetzt, geschweige denn
sein eigenes Volk. Was Gaddafis Brutalität angeht: im Nachbarland
Algerien führte das algerische Militär während der 1990-er Jahre
einen Krieg gegen Aufständische, der etwa 200.000 Menschenleben
gefordert hat. Das ist brutal und nichts annähernd vergleichbares ist
in Libyen geschehen.
Westliche
Marionetten wie Mubarak und Ben Ali in Ägypten und Tunesien hatten fast
keine Unterstützung im eigenen Volk und fast niemand war bereit, für
ihre Verteidigung zu kämpfen und zu sterben.
Die
Mehrheit des libyschen Volkes steht hinter der libyschen Regierung und
„dem Führer” Muammar Gaddafi. Mehr als eine Million Menschen
demonstrierten am 1. Juli in der libyschen Hauptstadt Tripolis, um ihre
Unterstützung zu zeigen. Tausende libysche Jugendliche kämpfen an der
Front gegen die Rebellen und trotz Tausender NATO-Luftangriffe berichten
authentische Journalisten vor Ort in Westlibyen, dass ihre Kampfmoral
stark sei.
Der
Volksaufstand in Ägypten, der am Ende zu Mubaraks Entmachtung durch das
Militär führte, nahm seinen Anfang in den ärmsten Stadtvierteln in
Kairo und anderen ägyptischen Städten, wo der Preis für
Grundnahrungsmittel wie Brot, Zucker und Speiseöl in die Höhe
geschossen war und bei vielen Menschen zu Hunger geführt hat. In den
armen Stadtvierteln Ägyptens ist es vielerorts leichter, Benzin zu
finden als sauberes Trinkwasser. Medizinische Versorgung und Bildung ist
denjenigen vorbehalten, die dafür bezahlen können. Für die Menschen
in Tunesien ist das Leben kaum besser.
Im
Gegensatz dazu haben die Libyer die höchste Lebenserwartung in der
arabischen Welt. Das libysche Volk hat das beste kostenlose
Gesundheitssystem in der arabischen Welt. Das libysche Volk hat das
beste kostenlose Bildungssystem in der arabischen Welt. Die meisten
libyschen Familien besitzen ihr eigenes Haus und die meisten libyschen
Familien besitzen ihr eigenes Auto. Libyen ist wesentlich wohlhabender
als seine Nachbarn. Jedes Jahr zogen Tausende Ägypter und Tunesier nach
Libyen, um mit dem dort verdienten Geld ihre Familien zu ernähren, sie
machten die dreckige Arbeit, die Libyer nicht machen wollten.
Gaddafi
war der Architekt eines drastischen Anstiegs des Lebensstandards für
das libysche Volk, trotz jahrezehntelanger Sanktionen des
UN-unSicherheitsrats gegen die libysche Wirtschaft; vor diesem
Hintergrund räumen ehrliche Beobachter ein, dass Gaddafi Kopf und
Schulter über den Königen, Scheichs, Emiren und verschieden
Diktatoren, die den Rest der arabischen Welt regieren, steht.
Warum
ist NATO also gegen Libyen in diesen Krieg gezogen?
Zunächst
einmal stand Gaddafi kurz davor, ein neues Bankensystem in Afrika zu
schaffen, das den IWF, die Weltbank und gewisse andere westliche
Bankster aus dem afrikanischen Markt gedrängt hätte. Das hieße: keine
westlichen Kredite mehr mit Wucherzinsen, die afrikanische Wirtschaften
lähmen, stattdessen würde eine afrikanische Investitionsbank mit einem
Kapital von 42 Milliarden US-Dollar Großkredite mit sehr geringen oder
sogar keinen Zinsen bereitstellen.
Libyen
hat überall in Afrika wichtige Infrastrukturprojekte finanziert, die
afrikanische Wirtschaftsräume miteinander verbinden sollen, damit die
permanente Abhängigkeit von westlichen Ländern für Importe
durchbrochen werden kann. Nur ein kleines Beispiel dafür ist die neue
Straße, die Eritrea mit Sudan verbindet.
Was
am Ende den Ausschlag für eine militärische Intervention des Westens
gegeben zu haben schien, war die Meldung über Gaddafis Forderung, die
US-Ölfirmen – seit langem wichtige Player in der libyschen Ölindustrie
– hätten Libyen für die der libyschen Wirtschaft zugefügten Schäden
infolge der „Lockerbie”-Sanktionen, die auf Druck der USA vom
UN-unSicherheitsrat während der 1990-er bis Anfang der 2000-er Jahre
verhängt wurden, eine Entschädigung in Milliardenhöhe zahlen müssen.
Dies basiert auf ans Tageslicht gebrachten Beweisen, dass die CIA
Millionen US-Dollar an Zeugen im Lockerbie-Prozess gezahlt hat, damit
sie ihre Geschichten ändern, um Libyen mit dem Anschlag in Verbindung
zu bringen, das bildete die Grundlage für die sehr schädlichen
UN-Sanktionen gegen Libyen. Die US-Regierung log und schädigte Libyen,
deshalb hätten US-Ölfirmen für die Handlungen ihrer Regierung
bezahlen müssen. Es fällt nicht schwer zu verstehen, warum Gaddafi
gehen musste.
Außerdem
signalisierte Gaddafi klar, dass er sowohl Libyens als auch Afrikas zukünftige
wirtschaftliche Entwicklung eher an China und Russland gebunden sah als
an den Westen - es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis der
Eventualplan der CIA für den Umsturz der libyschen Regierung zur höchsten
Priorität wurde.
Der
NATO-Krieg gegen Libyen hat viel mehr gemein mit dem NATO-Krieg gegen
Serbien. Doch man kann Gaddafi dennoch nicht mit Saddam or etwa den
Kleinkriminellen in der serbischen Führung vergleichen. Die Kriegslügen
über Libyen sind schlimmer als im Fall Irak.
http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=5406
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Anmerkung
Roter Webmaster
Propagandalügen
der Nato
Kommunisten-online
vom 26. August 2011 – Natürlich
wissen wir nicht, wie es in Libyen aussieht. Aber nachdenklich
machte es mich, als nach monatelanger Stagnation der Front
zwischen der Regierung in Libyen und den Naotorebellen auf
einmal behauptet wurde, sie stünden von Tripolis oder sie hätten
bereits die Stadt unter Kontrolle, der Fughafen sei erobert. die
Residenz Gaddafis befände sich bereits in der Hand der Rebellen
oder ein Sohn Gaddafis sei von den Rebellen gefangen
worden.
Und
nun – nach Berichten von heute Abend:
-
in Tripolis finden heftige Kämpfe statt,
-
um den Flughafen sollen heftige Kämpfe ausgebrochen sein,
-
die Residenz Gaddafis wird umkämpft und
-
der Sohn Gaddafis gibt Interviews, in denen er zum Widerstand
auffordert.
Was
stimmt nun? Wenn wir uns erinnern: Der
Krieg in Jugoslawien wurde mit dem, sog. Hufeisenplan
begründet: Eine glatte Lüge, diesen Plan gab
es nie. Oder: Durch die Medien gingen Berichte,
jugoslawische Flugzeuge hätten eine Gruppe von albanischen Flüchtlingen
angegriffen. Von Anfang an gab es das Gerücht, es seien
Nato-Flieger gewesen.
Eine
Reporterin der ARD interviewte
Menschen aus dieser Gruppe.
Frage:
„Wurden sie von der jugoslawischen Luftwaffe angegriffen?“
Antwort:
Kopfnicken und “Jo“
Übersetzung:
„Ja“
Frage:
„Können es auch Nato-Flugzeuge gewesen sein?“
Antwort:
Kopfschütteln und „Po“
Also
alles klar, es waren jugoslawische Maschinen, die harmlose
Zivilisten angriffen!
Stimmt
aber nicht. Wer jemals in Albanien war, dem fällt auf, dass
Kopfnicken eine Verneinung ist und Kopfschütten ja bedeutet.
Desgleichen bedeutet das Wort Jo keineswegs ja, sondern nein und
po bedeutet ja. Die Flüchtlinge
sagten in Wirklichkeit: Nato-Flieger griffen sie an. Also eine
glatte Lüge wurde uns vorgesetzt.
Oder:
Nach der Eroberung Bagdads stürzten die Bürger Bagdads eine
Staue von Saddam Hussein und tanzten auf den Trümmern der
Staue. Die Bilder waren gestellt. Eine Handvoll bezahlter
Subjekte veranstaltete den Bildersturm im Auftrag der Besatzer.
Weit und breit keine Massen, nur etwas 150 Iraker waren
beteiligt.
Real
waren die Plünderungen der Kulturschätze des Irak -
angestiftet durch die Dollars der Besatzer. Filmdokumente
bekamen wir nicht zu sehen.
Warum
also soll das stimmen, was wir über Libyen zu sehen bekommen?
Auch hier wurde gelogen. Es gibt so z.B. keine
schwarzafrikanischen Söldner. Jedenfalls hat sie keiner der
neutralen Beobachter je gesehen.
Es stimmt auch nicht, dass es Massenvergewaltigungen durch
Gaddafis Soldaten gab. Das sind nur zwei Beispiele der Lügen,
es werden nicht die einzigen sein.
G.A.
Siehe „Denkmalsturz
von Bagdad - gestellte Show der Besatzer, Die Massen glänzten
durch Abwesenheit mehr
Siehe Die Kriegslügen über
Libyen sind schlimmer als die über den
Irak, von Thomas C. Mountain mehr
|
Russische
Medien:
Siegesberichte
aus Tripolis gefälscht
Quelle:
Russland-Aktuell
vom Mittwoch, 24.08.2011
Moskau.
Die Bilder vom Triumph der Aufständischen in der libyschen Hauptstadt
Tripolis sind vielleicht an einem ganz anderen Ort gedreht worden. Präsident
Medwedew gibt sich neutral und fordert zu Verhandlungen auf.
Möglicherweise
sind die Aufnahmen von der Siegesfeier der Aufständischen in Tripolis,
die am Sonntag um die Welt gingen, eine handfeste Fälschung.
Aufmerksame Zuschauer hätten die Fernsehbilder mit Fotos der Schauplätze
und früheren Videoaufnahmen verglichen und seien zu diesem wenig
schmeichelhaften Schluss gekommen.
Falsche
Palmen und Fenster
Dies
berichtet jetzt die russische Zeitung „Komsomolskaja Prawda“. Aus
dem russischen Fernsehen seien die fragwürdigen Bilder auch schon
wieder verschwunden, heißt es dort. Auf dem Grünen Platz in Tripolis,
wo die Gaddafi-Gegner ihren „endgültigen Sieg“ gefeiert haben
sollen, standen auf einmal Palmen, die es vorher dort nicht gegeben
habe.
Eine Stuckverzierung über einem Tor sei verschwunden, genauso mehrere
Fenster. Das deute auf einen groben Nachbau aus Sperrholz hin, macht
sich das russische Boulevardblatt lustig. Aber es bringt auch handfeste
Beweise für die monumentale Schummelei.
http://www.aktuell.ru/russland/politik/russische_medien_siegesberichte_aus_tripolis_gefaelscht_4209print.html:
„Ich spüre keine Gefahr“
Es
habe schon vor Tagen im Internet entsprechende Warnungen gegeben.
Gaddafi-Anhänger hätten mitgeteilt, dass in der Nähe von Doha (Katar)
in der Wüste die zentralen Plätze von Tripolis nachgebaut worden sind,
um dort den „Triumph“ der Aufständischen zu drehen.
Von Triumph kann denn wohl auch keine Rede sein, denn die Lage in
Tripolis ist weiter undurchsichtig. Gaddafi hat sich am Mittwoch in
Radioansprachen an das Volk gewandt, in denen er mitteilt, er habe sich
„unerkannt die Stadt angesehen und nicht gespürt, dass Tripolis in
Gefahr ist“. Die Mutmaßungen über seinen Aufenthaltsort reichen von
einem „Bunker unter den Tigerkäfigen im Zoo“ bis nach Algerien.
Medwedew:
„Gaddafi hat noch Einfluss und Potential“
Russland
nimmt derweil eine abwartende Stellung ein. Nach seinem Gespräch mit
Nordkorea-Präsident Kim Jong Il sagte Dmitri Medwedew: „Ungeachtet
der Erfolge der Aufständischen haben Gaddafi und seine Anhänger noch
einen bestimmten Einfluss und ein bestimmtes militärisches Potential.
Wir möchten, dass das alles so schnell wie möglich aufhört. Wir möchten,
dass sie sich an den Verhandlungstisch setzen und sich auf einen künftigen
Frieden einigen. (…) Im Grunde gibt es dort jetzt eine
Doppelherrschaft.“
Russland werde die Aufständischen anerkennen, wenn sie „die Kraft
haben, das Land auf demokratischer Grundlage zu einigen“, so Medwedew
weiter. „Aber bisher bleibt die Lage so, wie sie war.“ |
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