Gegen den imperialistischen Krieg

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

zurück

Spuren eines gigantischen Massakers in Kolumbien entdeckt

LA MACARENA

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Caracas, 5. August 2010, Tribuna Popular TP. (auf Kommunisten-online am 10. August 2010) -  Am 22. Juli 2010, als Kolumbiens Vertreter um eine Dringlichkeitssitzung der OAS zwecks Anprangerung Venezuelas ersuchte, traf eine internationale Delegation auf die Spuren eines der größten Massaker auf dem amerikanischen Kontinent, dessen Ausmaße an den systematischen Massenmord der Nazis erinnern.

Die internationale Delegation setzte sich aus 10 Gewerkschaftsfunktionären, 6 Mitgliedern des Europäischen Parlaments, 3 Mitgliedern des Britischen Parlaments, drei spanischen und zwei US-amerikanischen Delegationsmitgliedern zusammen. Sie wiesen die Existenz eines gigantisch zu nennenden Massengrabs südlich von Bogotá in der kolumbianischen Provinz Meta in der kleinen Ortschaft Macarena nach.

  In dem kleinen Dorf La Macarena 200 km südlich von Bogotá in einer der am heißesten umkämpften Teile des kolumbianischen Bürgerkriegsgebietes stieß die internationale Delegation auf das größte jemals in der jüngeren Geschichte Lateinamerika entdeckte Massengrab. Dort liegen ungefähr 2000 Leichen verscharrt.

  Dies ist das größte versteckte Massengrab des kolumbianisches Bürgerkrieges, welches jemals entdeckt worden ist. (Man muss schon an die systematischen Mordmaschinen der Nazis oder die barbarischen Völkermordverbrechen des üblen Pol-Pot-Regimes in Kambodscha denken, angesichts der Ausmaße.)

  Der Sekretär des Ständigen Komitees für die Verteidigung der Menschenrechte Kolumbiens, Jairo Ramírez, welcher eine Abordnung englischer Parlamentsmitglieder an den Ort des grausigen Fundes begleitete, erklärte im Moment der Aufdeckung des riesigen Umfangs dieses Massengrabs von La Macarena: „Was wir sahen, war erschütternd. Nicht enden wollende Leichenberge. Und darüber hunderte weiße Holzplatten mit der Aufschrift NN und mit Datumsangaben von 2005 bis heute“.

  Ramírez weiter: „Der Befehlshaber der Armee sagte uns, dass es sich da um Guerilleros handeln würde, die bei Gefechten umgekommen seien. Aber die Menschen vor Ort bestätigen, dass jene Leichen gesellschaftlich aktive Bauern und einfache Menschen sind, die irgendwo spurlos verschwunden sind.“

Die Lokalisierung dieser geheimen Massengräber ist dank Erklärungen von einstigen Angehörigen der mittleren Kommando-Ebenen angeblich demobilisierter paramilitärischer Einheiten möglich geworden, die unter dem widersprüchlichen Gesetz für Gerechtigkeit und Frieden Aussagen machten. Dieses Gesetz garantiert ihnen eine nur symbolische Strafe unter der Bedingung ihres Beitragens zur Aufklärung von ihnen begangener Menschenrechtsverbrechen.

Der paramilitärische Chef John Jairo Rentería alias Betún offenbarte vor der Staatsanwaltschaft und den Angehörigen der Opfer, dass er und seine Kumpane mindestens 800 Menschen auf der Finca Villa Sandra in Puerto Asís in der Gegend des Putumayo verscharrt haben. Zynisch meinte er dazu: „Diese Leute mussten zerstückelt werden. Alle in den Selbstverteidigungseinheiten mussten dies lernen. Und oft wurde dieses Zerstückeln an noch lebenden Personen gemacht“.

Die Öffentliche Anhörung erfolgte am 22. Juli 2010. Verdächtigerweise am gleichen Tag ließ die Regierung Kolumbiens bei der OAS um eine Dringlichkeitssitzung ersuchen, um Venezuela für die Anwesenheit von Mitgliedern der FARC und der ELN anzuklagen. Dies zeigt das teuflische und verbrecherische Spiel des kolumbianischen Regimes, nur um die Weltöffentlichkeit von den Enthüllungen jenes Tages zu den Massakern und Falschaussagen von Uribe Vélez auf der Öffentlichen Anhörung abzulenken. Dort ging es um schlimmste Verbrechen gegen die Menschheit mit einem unvorstellbaren Ausmaß. Dafür wird sich Uribe vor einem Internationalen Gerichtshof zu verantworten haben, sobald er sein Amt übergeben hat.

Quelle:

http://www.tribuna-popular.org/o-nazi

zurück

Kolumbien:

Norma Irene Pérez ermordet

AUFDECKUNG DES MASSENGRABS LA MACARENA STOPPT NICHT DEN STAATSTERROR DER REAKTION IN KOLUMBIEN

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Bogotá, 28. August 2010, Tribuna Popular TP.-   Die kolumbianischen ständigen Komitees für die Verteidigung der Menschenrechte, für Öffentlichkeitsarbeit und  des Patriotischen Marsches beklagen die Ermordung der Menschenrechtsaktivistin Norma Irene Pérez. Sie stellte die internationale Delegation zusammen, die das größte Massengrab Lateinamerikas der Öffentlichkeit zugänglich machte: La Macarena. Das ist eine Ortschaft mit einer Kaserne, in deren Nähe dieses Massengrab erst vor wenigen Wochen entdeckt worden war.

Gleichzeitig klagt das Menschenrechtskomitee von Alto Guayabero vor der Weltgemeinschaft die Ermordung seiner Führungsperson vor Ort an. Norma Irene Pérez verschwand am 7. August 2010.

Norma Irene Pérez wurde durch Schüsse ermordet. Dies zeigte der Kongress-Abgeordnete Iván Cepeda (Altrnativer Demokratischer Pol) gegenüber ANSA an. Cepeda führte aus, dass Norma Irene Pérez seit dem 7. August 2010 vermisst war. Sechs Tage später wurde ihr von Gewehrkugeln durchlöcherter Leichnam gefunden.

Iván Cepeda erinnerte, dass die ermordete Frau an einer öffentlichen Veranstaltung mit dem Titel „Die humanitäre Krise der Östlichen Ebenen“ teilgenommen hatte und dort eine massenhafte Verletzung der Menschenrechte in La Macarena und das Vorhandensein dieses Massengrabes mit 2000 Leichen ermordeter Menschen angeprangert hatte.

„Wir kennen nicht den Ursprung für diese Situation. Aber es gab Warnungen vor Gefahren an jene, die das Thema La Macarena öffentlich anprangern“, so Cepeda gegenüber ANSA. Ihm gegenüber gab es jedoch keinerlei Drohungen wegen dieser Sache.

Das Kongressmitglied verwies auf eine Debatte zum Thema der politischen Kontrolle im Parlament mit Bezug auf das Massengrab von La Macarena, zu welcher die Minister für Verteidigung und Inneres und Justiz sowie Staatsanwaltschaftsvertreter und Sonderermittler geladen wurden.

Über die Ermordung von Norma Irene Pérez gab es bis heute keine öffentliche Stellungnahme einer Behörde Kolumbiens.

Mientras que el ex presidente narcoparamilitar, Álvaro Uribe Vélez, negó la existencia de la Fosa Común de La Macarena, criminalizando a quienes actuaron en defensa de los derechos humanos de esas personas asesinadas.

Unterdessen leugnet der drogenmafiöse und paramilitärische frühere Präsident Alvaro Uribe Vélez die Existenz des Massengrabs von La Macarena. Er kriminalisiert jene, die in Verteidigung der Menschenrechte jener ermordeten Menschen handeln.

Quelle:

http://www.tribuna-popular.org/

zurück

Fotos Kolumbien La Macarena

 „Fosa común" heißt Massengrab. Die Umrisse deuten Kolumbiens Gestalt an. Nur die Weltgemeinschaft kann solche Verbrechen stoppen. Der US-Imperialismus begeht sie mit seinen Verbündeten ständig neu.

Einige dieser Menschen waren bei lebendigem Leib verscharrt worden.

Der Ort des Massakers war jahrelang geheimgehalten worden.

Uribe, Hoyos und alle Verbrecher dieses abscheulichen Regimes müssen sich vor einem Internationalen Gericht dafür verantworten.

zurück

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!