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Die
imperialistischen Regimes verantworten den
Massenmord
Der
Irakische Widerstand berichtet am 28.März 2007 über ein weiteres
Verbrechen der US-Marionetten in Tall Afar.
Von
Anna Heinzberger
Marionettenpolizei
und bewaffnete pro-iranische Milizen ermordeten planmäßig mindestens
sechzig Menschen in einem gemischten Wohnviertel, in dem Sunniten,
Turkmenen und Schiiten leben. Unter den ermordeten Menschen waren auch
Kinder im Alter von zwei
Jahren. Mehr als die Hälfte der Ermordeten waren Frauen, Kinder und ältere
Menschen. Die Ermordung der Menschen wurde in der typischen Weise der
pro-iranischen Sektierermilizen als eine Art Hinrichtung per Kopfschuss
durchgeführt.
Ein
Augenzeuge berichtete, dass die US-Marionetten das Wohngebiet am späten
Dienstagabend überfielen. Sie trieben die Bewohner aus ihren Häusern auf
die Straße. Dort erschossen sie zuerst die Kinder vor den Augen ihrer
Eltern und anschließend die Mütter und Väter.
In
der Nacht wurde berichtet, dass siebzig Menschen ermordet und dreißig
verwundet wurden. Weitere vierzig Menschen wurden verschleppt. Über ihr
Schicksal ist nichts bekannt.
In
der kapitalistischen Presse ist entweder keine Nachricht über die
Mordorgie der US-Marionetten zu finden, oder sie wird in einem Berg
anderer Informationen versteckt, verstümmelt oder als religiös
motivierter Racheakt verfälscht.
Aus
den Berichten des Irakischen Widerstands ist seit Jahren zu entnehmen,
dass ethnische Säuberungen, Vertreibungen, Folter und Mordorgien im
besetzten Irak durchgeführt werden. Die US-Besatzer schüren systematisch
religiöse und ethnische Spannungen zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Zunächst von den Besatzern selbst, offen oder verdeckt durchgeführt, übernehmen
zunehmend Kräfte des US-Marionettenregimes die praktische Durchführung.
Das
bietet den US-Imperialisten den Vorteil im Hintergrund bleiben zu können
und nicht selbst an der Oberfläche der abscheulichen Verbrechen in
Erscheinung treten zu müssen. Todesschwadronen sind eine Erfindung des
blutrünstigen US-Imperialismus. Sie treten überall dort auf, wo die USA
militärisch oder geheimdienstlich aktiv sind.
Häufig werden sie direkt von Agenten des CIA geführt.
Der
Zweck des US installierten Marionettenregimes besteht wesentlich darin,
die Gewalt-Herrschaft der Besatzer zu verschleiern. Im Marionettenregime
treten die US-Besatzer nur ein zweites mal in anderer Maskerade auf.
Ein
Hintergrund der Gemetzel, die von uniformierten Kräften des
Marionettenregimes im Verein mit Sektierermilizen durchgeführt werden,
erhellt sich durch eine gleichzeitige Verlautbarung des
US-Marionettenregimes, in der es die US-Besatzer bittet, wegen der
„Gewalttätigkeit zwischen den Konfessionen“ weiterhin im Irak zu
bleiben.
Die
Akteure der Gewalttätigkeit und Massaker bitten die Besatzer doch da zu
bleiben um zu helfen „konfessionell“ motivierte Gewalttätigkeit und
Massaker zu verhindern.
Die
maskierten Besatzer bitten ihre unmaskierten Komplicen.
Die
irakischen Marionetten in Schlüsselfunktionen sind zum Großteil vom CIA
angeheuerte Kriminelle, ohne jeden Rückhalt in der irakischen Bevölkerung.
Sie wissen sehr gut, dass ihre Funktionen und Privilegien mit einem Abzug
der US-Besatzer sofort fallen. Blieben die Verräter nach einem Abzug der
US-Besatzer im Irak dürfte ihr Todesurteil bereits jetzt feststehen.
Die
Diskussion in den USA über einen Abzug der Truppen aus dem Irak lässt
also ihre Alarmsirenen laut aufheulen. So produzieren sie in ihrem eigenen
und im Interesse des Bush-Regimes Mordorgien, um Vorwände für einen
Verbleib der US-Besatzer zu schaffen. Das Besatzungsregime und seine Anhängsel
erzeugen selbst beständig die Rechtfertigung ihrer Existenz auf der
Erscheinungsebene. Die imperialistischen Massenmedien transportieren und
verbreiten diesen Schein der Existenzberechtigung.
Der
Titel des Beitrags macht allgemein imperialistische Regime für den
Massenmord verantwortlich. Er nennt bewusst nicht nur das US-Regime. Das
imperialistische BRD-Regime ist ebenso verantwortlich. Es stellt
wesentliche Ressourcen zur Verfügung, die die US-Aggression erst ermöglichen.
Das nennt man im juristischen Sprachgebrauch Beihilfe. Im Übrigen ist der
Irak nicht der einzige Schauplatz von Raubzügen und Massenmord.
In
Heiligendamm an der Ostseeküste versammeln sich demnächst die
Personifizierungen von imperialistischem Raub und Massenmord, um Bilanz zu
ziehen, sich zu streiten über die Aufteilung von Beute und Pläne für künftigen
Raub, Massenmord und die Rollenverteilung dabei zu verhandeln.
Anna
Heinzberger
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