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Ostermarsch
2011
Einige
Gedanken zum diesjährigen Ostermarsch
Von
Günter Ackermann
Kommunisten-online
am 25. April 2011 – Viele der Organisatoren stehen für Kontinuität
in Sachen Kampf gegen Kriegstreiberei. Sie kommen aus unterschiedlichen
politischen Strömungen. Der eine ist Gewerkschafter bei Ver.di, der
andere Mitglied der DKP oder der Partei „Die Linke“, ein anderer war
mal in der FDP, als das nicht alles Neokons warben und wieder ein
anderer ist tiefgläubiger Christ bei Pax Christi. Und sie alle setzen
sich gegen der Krieg ein, gegen Militarisierung, aber auf für die
Lebensrechte des Volkes von Palästina.
Es
war mal wieder soweit. Am Ostersamstag beginnt seit Jahren der
Ostermarsch in Duisburg. Hier ist die Auftaktveranstaltung mit einer
Kundgebung, Mit Liedern, Transparenten. Fahren.
Man
erwartete dieses Jahr einige mehr, wie in den vergangenen. Nun ja, es
kamen 250. Das ist nicht viel, gemessen an der Blütezeit des
Ostermarsches in der späten 60ern, wo in der ganzen BRD einige
Hunderttausend auf die Straße gingen, aber doch etwas mehr als in den
vergangenen Jahren.
Lohnt
sich da denn der Aufwand noch? O ja, er lohnt sich. Auch
für uns Kommunisten. Wir müssen den Menschen zeigen, wo die
wahren Kriegstreiber sind, ihnen helfen durch den Nebenvorhand der
Kriegspropaganda zu schauen. Wir müssen aufzeigen, wo die Ursachen der
Kriege sind und wir müssen den Kriegstreibern in die Arme fallen.
Mit
250 Demonstranten bringt man die Regierung nicht dazu, die Soldaten aus
Afghanistan zurück zu holen.
Aber.
Als die damaligen Ostermärsche der USA-Krieg in Vietnam aufgriffen und
dagegen protestierten, stocke die US-Regierung ihre Soldaten erst mal
auf. Aber inner mehr demonstrierten schließlich gegen diesen Krieg und
die Proteste trugen mit dazu bei, dass dieser Krieg siegreich für das
Volk von Vietnam zu Ende ging.
250
sind wenig –aber ein Anfang
G.A.
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