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Nimitz-class aircraft carriers USS George Washington (CVN 73) and USS Harry S. Truman (CVN 75) conducts an ammunition transfer between ships.Erklärung der National-Demokratischen Front der Philippinen (NDFP) - Mindanao

GRÖSSTES US-ATOMKRIEGSSCHIFF BEI AUFSTANDSBEKÄMPFUNG IN DEN PHILIPPINEN DABEI

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Mitteilung der NDFP Mindanao vom 8. September 2010. (auf Kommunisten-online am 11. September 2010) – Das Anlegen des größten atomaren Kriegsschiffes der USA in den Philippinen am 4. September 2010 ist Ausdruck der beschleunigten militärischen Intervention der USA in den Philippinen. Es wird an den Aufstandsbekämpfungseinsätzen teilnehmen, was als „Projekte und Professioneller Austausch in den gemeinschaftlichen Beziehungen zwischen der Marine der USA und der der Philippinen“ getarnt wird.

Als Handelnde in humanitären Missionen maskierte US-Militärangehörige haben wiederholt gezeigt, dass sie vor allem an Kampfeinsätzen der Streitkräfte der Philippinen gegen die NPA in verschiedenen Landesteilen und gegen die MILF in Mindanao beteiligt gewesen sind. Das US-Aufstandsbekämpfungshandbuch bestätigt militärischen Beistand für „betroffene Regierungen“ wie die Philippinen beim Zerschlagen der KP der Philippinen, NPA und NDFP, die sie „terroristisch“ nennen. Dies ist auch eine Neuauflage der US-imperialistischen Machtpolitik gegenüber den wirtschaftlichen Konkurrenten in Ostasien und der Pazifikregion, um die geopolitischen Interessen der USA in der Region abzusichern.

Diese Tatsache demaskiert das US-Vasallenregime von Aquino in seiner völligen Missachtung der nationalen Souveränität und seiner Unterwürfigkeit gegenüber dem US-Imperialismus, was für die ersten 100 Tage der Amtszeit dieser Regierung ganz beachtlich ist. Die Anlandung der 6000 Mann starken USS George Washington in Begleitung von drei raketenbestückten Zerstörern ist eine der übelsten Einmischungen auf philippinischem Territorium und verdient nichts weiter als die völlige Verurteilung seitens des Volkes. Es ist bei all dem für die Aquino-Regierung nicht verwunderlich, diese jüngste Theateraufführung der US-Streitkräfte gegen die Souveränitätsrechte des Volkes seit Noynoys von US-imperialistischen Wahlmaschinen vorprogrammiertem Wahlsieg zugelassen zu haben.

Der US-Imperialismus wird von einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise erschüttert und sichert dabei beharrlich neue Territorien, um aus ihnen Bodenschätze wie die Gasreserven im Irak zu plündern. Dabei hat sich der US-Imperialismus tief in kostspielige Kriegsverbrechen bei letztlich Niederlagen verstrickt, so dass die imperialistische Großmacht USA jetzt einfach seinen gierigen Blick auf die Philippinen als ihre „Zweite Front“ richtet, wo reiche Ölvorkommen unter den Seesockeln von Sulu und Palawan, in der Marsch von Linguasan und im Becken von Agusan bis Compostela Valley in Mindanao liegen.

Der US-Imperialismus konzentriert seine militärische Kraft auf Südostasien und insbesondere die Philippinen. Er erklärt seine umfassende Unterstützung des Aufstandsbekämpfungskriegs des Aquino-Regimes gegen die revolutionäre Bewegung, um seine Wirtschaftsinteressen abzusichern und seine politisch-militärische Vorherrschaft in der Region aufrecht zu erhalten. Die jüngste Intervention ist nichts weiter als die Wiederaufnahme des imperialistischen Krieges der USA gegen die Bewegung für Demokratie und nationale Befreiung des philippinischen Volkes.

Insbesondere in Mindanao zielen diese Signale der Eskalation weiterer militärischer Intervention auf das „bis zur Unbedeutsamkeit Reduzieren“ der NPA und des bewaffneten Widerstandes auch des Moro-Volkes. Die bereits in Mindanao stationierten US-Soldaten werden noch direkter in den verstärkten militärischen Einsätzen und bei der Spionage gegen die revolutionäre Bewegung des Volkes auf der Insel Mindanao und im ganzen Land dabei sein. Demzufolge werden immer mehr US-Bedienstete zusammen mit ihren faschistischen Komplizen vor Ort üble Misshandlungen begehen und die Menschenrechte durch Folter, gewaltsame Entführungen, Einschüchterungshandlungen gegenüber Bauern- und Lumadensiedlungen, wahllosen Flächenbeschuß, Niederbrennen von Dörfern, psychologische Kriegsführung, Vergewaltigen unserer Frauen und ganz klar auch Ermordungen schänden.

Die NDFP in Mindanao schließt sich dem philippinischen Volk an, welches die Aquino-Regierung darauf aufmerksam macht, dass das Erlauben des Anlegens von US-Atomkriegsschiffen die nationale Souveränität der Philippinen gröblichst missachtet und ein weiterer Schritt beim Untergraben des Vertrauens des Volkes ist.  Wenn die Aquino-Regierung für die Verteidigung der besten Interessen der Nation steht, dann muss sie die Unantastbarkeit und Sicherheit des Volkes erst schützen, bevor sie sich den Interessen einer ausländischen imperialistischen Macht zuwendet.

Wir rufen all jene auf, die in der Vergangenheit umfassend gegen die fortgesetzte Stationierung von US-Streitkräften im Land gekämpft haben, - patriotische Staatsmänner, Kirchenfunktionäre und andere sich der wahren Liebe zu unserem Land verpflichtet Sehende - ihr Schweigen zu brechen und aufzustehen, um wahren Patriotismus durch das Verteidigen des Souveränitätsrechts der philippinischen Nation durchzusetzen.#

Jorge „Ka Oris“ Madlos

Sprecher der NDFP Mindanao

Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion

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