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Erklärung
der National-Demokratischen
Front der Philippinen (NDFP) - Mindanao
GRÖSSTES
US-ATOMKRIEGSSCHIFF BEI AUFSTANDSBEKÄMPFUNG IN DEN PHILIPPINEN DABEI
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel
Mitteilung
der NDFP Mindanao vom 8. September 2010. (auf Kommunisten-online am 11.
September 2010) – Das Anlegen des größten atomaren
Kriegsschiffes der USA in den Philippinen am 4. September 2010 ist
Ausdruck der beschleunigten militärischen Intervention der USA in den
Philippinen. Es wird an den Aufstandsbekämpfungseinsätzen teilnehmen,
was als „Projekte und Professioneller Austausch in den
gemeinschaftlichen Beziehungen zwischen der Marine der USA und der der
Philippinen“ getarnt wird.
Als
Handelnde in humanitären Missionen maskierte US-Militärangehörige
haben wiederholt gezeigt, dass sie vor allem an Kampfeinsätzen der
Streitkräfte der Philippinen gegen die NPA in verschiedenen
Landesteilen und gegen die MILF in Mindanao beteiligt gewesen sind. Das
US-Aufstandsbekämpfungshandbuch bestätigt militärischen Beistand für
„betroffene Regierungen“ wie die Philippinen beim Zerschlagen der KP
der Philippinen, NPA und NDFP, die sie „terroristisch“ nennen. Dies
ist auch eine Neuauflage der US-imperialistischen Machtpolitik gegenüber
den wirtschaftlichen Konkurrenten in Ostasien und der Pazifikregion, um
die geopolitischen Interessen der USA in der Region abzusichern.
Diese
Tatsache demaskiert das US-Vasallenregime von Aquino in seiner völligen
Missachtung der nationalen Souveränität und seiner Unterwürfigkeit
gegenüber dem US-Imperialismus, was für die ersten 100 Tage der
Amtszeit dieser Regierung ganz beachtlich ist. Die Anlandung der 6000
Mann starken USS George Washington in Begleitung von drei raketenbestückten
Zerstörern ist eine der übelsten Einmischungen auf philippinischem
Territorium und verdient nichts weiter als die völlige Verurteilung
seitens des Volkes. Es ist bei all dem für die Aquino-Regierung nicht
verwunderlich, diese jüngste Theateraufführung der US-Streitkräfte
gegen die Souveränitätsrechte des Volkes seit Noynoys von
US-imperialistischen Wahlmaschinen vorprogrammiertem Wahlsieg zugelassen
zu haben.
Der
US-Imperialismus wird von einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise erschüttert
und sichert dabei beharrlich neue Territorien, um aus ihnen Bodenschätze
wie die Gasreserven im Irak zu plündern. Dabei hat sich der
US-Imperialismus tief in kostspielige Kriegsverbrechen bei letztlich
Niederlagen verstrickt, so dass die imperialistische Großmacht USA
jetzt einfach seinen gierigen Blick auf die Philippinen als ihre
„Zweite Front“ richtet, wo reiche Ölvorkommen unter den Seesockeln
von Sulu und Palawan, in der Marsch von Linguasan und im Becken von
Agusan bis Compostela Valley in Mindanao liegen.
Der
US-Imperialismus konzentriert seine militärische Kraft auf Südostasien
und insbesondere die Philippinen. Er erklärt seine umfassende Unterstützung
des Aufstandsbekämpfungskriegs des Aquino-Regimes gegen die revolutionäre
Bewegung, um seine Wirtschaftsinteressen abzusichern und seine
politisch-militärische Vorherrschaft in der Region aufrecht zu
erhalten. Die jüngste Intervention ist nichts weiter als die
Wiederaufnahme des imperialistischen Krieges der USA gegen die Bewegung
für Demokratie und nationale Befreiung des philippinischen Volkes.
Insbesondere
in Mindanao zielen diese Signale der Eskalation weiterer militärischer
Intervention auf das „bis zur Unbedeutsamkeit Reduzieren“ der NPA
und des bewaffneten Widerstandes auch des Moro-Volkes. Die bereits in
Mindanao stationierten US-Soldaten werden noch direkter in den verstärkten
militärischen Einsätzen und bei der Spionage gegen die revolutionäre
Bewegung des Volkes auf der Insel Mindanao und im ganzen Land dabei
sein. Demzufolge werden immer mehr US-Bedienstete zusammen mit ihren
faschistischen Komplizen vor Ort üble Misshandlungen begehen und die
Menschenrechte durch Folter, gewaltsame Entführungen, Einschüchterungshandlungen
gegenüber Bauern- und Lumadensiedlungen, wahllosen Flächenbeschuß,
Niederbrennen von Dörfern, psychologische Kriegsführung, Vergewaltigen
unserer Frauen und ganz klar auch Ermordungen schänden.
Die
NDFP in Mindanao schließt sich dem philippinischen Volk an, welches die
Aquino-Regierung darauf aufmerksam macht, dass das Erlauben des Anlegens
von US-Atomkriegsschiffen die nationale Souveränität der Philippinen
gröblichst missachtet und ein weiterer Schritt beim Untergraben des
Vertrauens des Volkes ist. Wenn
die Aquino-Regierung für die Verteidigung der besten Interessen der
Nation steht, dann muss sie die Unantastbarkeit und Sicherheit des
Volkes erst schützen, bevor sie sich den Interessen einer ausländischen
imperialistischen Macht zuwendet.
Wir
rufen all jene auf, die in der Vergangenheit umfassend gegen die
fortgesetzte Stationierung von US-Streitkräften im Land gekämpft
haben, - patriotische Staatsmänner, Kirchenfunktionäre und andere sich
der wahren Liebe zu unserem Land verpflichtet Sehende - ihr Schweigen zu
brechen und aufzustehen, um wahren Patriotismus durch das Verteidigen
des Souveränitätsrechts der philippinischen Nation durchzusetzen.#
Jorge
„Ka Oris“ Madlos
Sprecher
der NDFP Mindanao
Quelle:
E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion |