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US-Schaltzentralen der Vorherrschaft

872 US-MILITÄRSTÜTZPUNKTE ZÄHLT DIE ERDE

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke, Brüssel

Los Angeles, 18. August 2009, Tribuna Popular TP.-  Die 7 US-Militärstützpunkte auf kolumbianischem Territorium werden die Anzahl von US-Einrichtungen dieser Art in mehr als 40 Ländern auf 872 erhöhen. Dies ist ein deutliches Zeichen für die Verstärkung von Weltmachtgelüsten der imperialistischen Großmacht USA.

Die genannten Angaben kommentierte der Fachmann Chalmers Johnson, Professor an der Universität von San Diego, in einem in diesem Monat in der Zeitschrift „Asia Times“ erschienenen Artikel.

Nach Auffassung von Johnson ist eine dermaßen eine Ausweitung der Militärstützpunktstruktur und für die zureichende Verteidigung der USA unnötig und führt Spannungen mit anderen Ländern herbei. Außerdem werden so 250 Milliarden Dollar jährlich dabei verpulvert. Diese Zahl beruht auf Berechnungen aus der Publikation „Foreign Policy in Focus“ und werden ebenfalls von jenem Fachmann angeführt.

Johnson meint, dass US-Präsident Barack Obama nicht realisiert hat, dass die USA nicht mehr die Fähigkeit haben, ihre weltweite Vorherrschaft auszuüben, weil sie unter argem Schwund an Wirtschaftskraft leiden und die US-Bevölkerung einen Absturz ohnegleichen durchlebt.

Dementsprechend hob er drei grundsätzliche Gründe hervor, um das US-Militärimperium zu beseitigen: Die USA besitzen nicht mehr die Mittel, um einen erfolgreichen Expansionismus zu gewährleisten. Sie werden den Krieg in Afghanistan verlieren, was den Krisenzustand in den USA verschlimmert und die öffentliche Meinung dahingehend verändert, dass sie die Politiker ablehnen wird, wenn die Wahrheit über das schamhaft gehütete Geheimnis der ausufernden Ausgaben für die Militärstützpunkte bekannt wird. (SE)

Quelle: http://www.pcv-venezuela.org/

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