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AUFRUF
DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2011
Aktiv
werden gegen die NATO-Kriegspolitik!
Für Frieden und Abrüstung!
Bundeswehr raus aus Afghanistan!
Aufruf
zu Protesten gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz
am 4./5. Februar 2011 in München
Auf
Kommunisten-online am 31. Januar 2011 - Am ersten Februarwochenende
treffen sich im Hotel Bayerischer Hof wieder die
Regierungsvertreter_innen, Militärs, Kriegsstrateg_innen und Rüstungslobbyist_innen
überwiegend aus NATO- und EU-Staaten.
Wir
aber wollen unsere Sicherheit nicht Politiker_innen und Militärstrateg_innen
überlassen, an deren Händen Blut klebt: Das Blut der Opfer der Kriege
in Afghanistan, Irak und Jugoslawien. Es geht ihnen vor allem darum, die
Wirtschafts- und Vorherrschaftsinteressen der USA und der EU-Staaten zu
sichern. Mit Waffenexporten leisten sie Beihilfe zum weltweiten Morden.
Während
sie über die Spielregeln ihrer Weltordnung beraten, werden wir auf die
Straße gehen und demonstrieren.
Kriege
beginnen nicht erst dann, wenn Bomben fallen
Eine
Milliarde Menschen hungern. „Alle 5 Sekunden stirbt ein Kind an
Unterernährung oder leicht heilbaren Krankheiten. Diese Kinder sterben
nicht, sie werden ermordet“ (Jean Ziegler). Ermordet von einer
Weltordnung, die für den Profit über Leichen geht, von einer
Wirtschaftsordnung, die die natürlichen Lebensgrundlagen dieses
Planeten systematisch ruiniert, von einem kapitalistischen System, das
den Krieg in sich trägt, wie die Wolke den Regen.
Folter,
Entführung, massenweise Tötung von Zivilist_innen gehören ebenso zum
Krieg wie die Abschottung der Grenzen gegen Armuts- und Klimaflüchtlinge
oder die Opfer deutscher Waffenexporte.
Opfer
dieser Kriege sind immer die Menschen, die Natur und ebenso die Kultur
des Miteinanders auf dieser einen Erde.
Die
SiKo macht mobil für Profite, Mord und Krieg
Dafür
stehen die Militärstrateg_innen bei der "Sicherheits"-Konferenz.
Sie bauen darauf, dass die Menschen stillhalten, weil sie Angst haben.
Angst vor Arbeitslosigkeit, Angst um die Zukunft ihrer Kinder oder Angst
vor Terror.
Die
Verantwortlichen für verbrecherische Kriege, für weltweite Armut und für
ökologischen Wahnsinn wollen die Menschen glauben machen, ihre
Weltordnung sei alternativlos.
Doch
viele beginnen sich zu wehren. Dagegen wappnen sich die Herrschenden mit
Terrorhysterie. Sie bauen den Überwachungsstaat aus, blähen den
Polizeiapparat auf und wollen schließlich auch die Bundeswehr im
Inneren einsetzen.
Aber
es gibt immer Alternativen. Sie beginnen mit solidarischem Handeln,
Protest und Widerstand. Zeigen wir den selbsternannten
Weltherrscher_innen und Kriegsstrateg_innen:
Eurer
Politik des Neoliberalismus, des Krieges und der Rüstung setzen wir
unseren Protest und gewaltfreien Widerstand entgegen.
Wir
demonstrieren:
·
Gegen Kriegstreiberei und militärische
Machtpolitik
·
Gegen Nationalismus und
Rassismus
·
Für den sofortigen Abzug der
Bundeswehr aus Afghanistan und die Beendigung aller Kriegseinsätze
·
Für Abrüstung statt weiteren
Umbau der Bundeswehr zu einer weltweit einsetzbaren Interventionstruppe
– Bundeswehr abschaffen!
·
Für den Austritt Deutschlands
aus der NATO, keine Beteiligung an den Militärstrukturen der EU.
Die
Welt braucht keine NATO und keine anderen Militärpakte. Was wir
brauchen, sind Frieden, Abrüstung, Entwicklung und soziale
Gerechtigkeit.
Beteiligt
Euch an der großen Demonstration, phantasievoll, bunt und laut!
Wir
lassen uns nicht einschüchtern und wehren uns"
Unterstützung
per E-Mail gegen@sicherheitskonferenz.de oder per Webformular
Download: Aufruf
als PDF (455k) - zur Unterstützerinnen-Liste
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