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RUSSLAND LIEFERT SYRIEN ABWEHR-RAKETEN ZUM SCHUTZ VOR NATO-ANGRIFF

von Paul Joseph Watson / Prison Planet.com

übersetzt für Rebelión von Loles Oliván

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Havanna, 26. November 2011, Cubadebate. (auf Kommunisten-online vom 28. November 2011) – Mittlerweile wissen wir, was die sechs russischen Kriegsschiffe an Bord hatten, die in der vorigen Wochen syrische Hoheitsgewässer anliefen. Außer der Tatsache, eine Machtgeste gegenüber den NATO-Mächten und ihren Angriffsvorbereitungen gegen Syrien darzustellen, befanden sich auch russische technische Fachkräfte an Bord, die bereit sind zu helfen, damit Damaskus ein modernes Raketenabwehrsystem installiert, welches Russland da verkauft hat.

Arutz Sheva berichtet: §Die russischen Kriegsschiffe kamen in den letzten Tagen in syrischen Hoheitsgewässern an. Sie brachten u.a. russische technische Berater, die den Syrern helfen, ein S-300-Raketen-System zu errichten, welches Damaskus in den letzten Wochen erhalten hat. Dies geht aus einer Meldung der in London ansässigen arabischsprachigen Tageszeitung Al-Ouds al-Arabi vom vergangenen Donnerstag hervor. Dort werden Quellen in Syrien und Russland zitiert. Die Tageszeitung weist darauf hin, dass Moskau einen Angriff des Westens auf Syrien als Überschreiten einer §roten Linie§ betrachtet, §was nicht toleriert wird§.

Die S-300-Raketen werden laut jener Meldung dazu genutzt werden, §einem möglichen Angriff der NATO oder der USA und der EU vorzubeugen§. Es handelt sich um Boden-Luft-Raketen großer Reichweite. Russland entwickelte diese Waffen 1979, um wichtige Industrie- und militärische Zentren vor feindlichen Luftangriffen und Cruise Missiles abzusichern. Dieses raketengestützte Luftabwehrsystem gilt ganz allgemein als eines der effektivsten in der modernen Kriegsführung. Es hat die Fähigkeit, bis zu 100 aus der Luft angreifende Flugobjekte aufzuspüren und die 12-fache Menge mit einem Schlag auszuschalten.

Vor kurzem beabsichtigte Russland, dasselbe System Iran zu verkaufen. Aber der Einsatz dort wurde auf Druck der USA und Israels gestoppt.

Offenkundig verheißt die Bewaffnung Syriens mit diesem Verteidigungssystem nichts Gutes für das mögliche §Luftraumsperrgebiet§, welches die westlichen Mächte beabsichtigen. In dieser Woche gab es Meldungen, wonach Kampfflugzeuge aus der Türkei und aus den anderen arabischen Ländern bald unter §humanitärem§ Vorwand mit logistischer Unterstützung der USA in den syrischen Luftraum eindringen werden.

§Über die Raketen hinaus zeigen die Meldungen, dass Russland hochmoderne Radaranlagen an allen zentralen militärischen und industriellen Einrichtungen Syriens installiert hat. Das Radarüberwachungssystem deckt die Gebiete nördlich und südlich Syriens ab, wo es Truppenbewegungen oder Flugzeugflotten in Richtung Syrien aufspüren kann. Die Reichweite der Radaranlagen schließen den Großteil Israels sowie den NATO-Militärstützpunkt Incirlik in der Türkei mit ein§, heißt es in einer Meldung.

Frankreichs Außenminister Alain Juppé versicherte gestern den syrischen Oppositionskräften, dass die NATO den Beginn einer militärischen Intervention mittels Erzwingung von §humanitären Korridoren oder humanitären Zonen§ vorbereitet, angeblich um die Zivilbevölkerung vor den angeblichen Misshandlungen des Assad-Regimes zu schützen.

Für immer wahrscheinlicher wird der Beginn von Luftangriffen unter §humanitärem§ Vorwand gehalten, denn in den letzten Tagen ist der Flugzeugträger George HW Bush an die Küste Syriens verlegt worden, nachdem er seinen bisherigen Stationierungsort in der Meerenge von Hormuz am Persischen Golf verlassen hat.

Desgleichen ereignete sich gestern eine Eskalation der Spannungen, nachdem die US-Botschaft in Damaskus ihre Bürger dazu aufrief, Syrien §unverzüglich§ zu verlassen, und der Außenminister der Türkei seine Bürger bat, Reisen durch Syrien zu vermeiden, wenn sie aus Saudi-Arabien heimkehren.

Wir stellen klar: Syrien anzugreifen kann nur zum Beginn einer Aggression gegen Iran führen, weil Teheran zusicherte, seinen Verbündeten zu verteidigen.

Quelle:

http://www.cubadebate.cu/

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