| Im
Jahre 1959 besuchte Anna Louise
Strong eine Ausstellung über Folterwerkzeuge, die von
tibetischen Landlords benutzt wurden. Man sah dort Handschellen
aller Größen inklusive von kleinen für Kinder ferner
Instrumente zum Ausstechen der Augen, solche zum Brechen der Hände
und zum Zerschneiden der Achillessehnen. Es gab Brandzeichen,
Peitschen und spezielle Geräte zum Aufschlitzen des Bauches.
Die Ausstellung präsentierte Fotographien und Zeugenaussagen
von Opfern, die geblendet oder verstümmelt worden waren wegen
Diebstahl. Da gab es den Schäfer, dessen Herr ihm eine Entschädigung
schuldete in Yuan und Weizen, sich aber weigerte zu zahlen. Als
er sich darauf eine Kuh seines Herrn nahm, wurden ihm die Hände
abgehackt. Einem anderen Hirten wurden die Hände gebrochen,
weil er sich darüber beschwert hatte, daß sein Herr ihm seine
Frau weggenommen hatte. Man sah Bilder von kommunistischen
Aktivisten mit abgeschnittenen Nasen und Oberlippen und von
einer Frau, der nach ihrer Vergewaltigung die Nase abgeschnitten
wurde. |
Freundlicher
Feudalismus:
Der
Tibet-Mythos
Teil
1 (Auszug)
von
Michael Parenti
Quelle:
Michael Parenti politicel
archive vom 23.03.2008
1.
Für Fürsten und Lamas
(…)
Wie
verhält es sich nun mit dem tibetischen Buddhismus ? Stellt er nicht
eine Ausnahme dar? Und wie verhält es sich zu der Gesellschaft, die der
Buddhismus schaffen möchte? Viele Buddhisten glauben, daß das alte
Tibet vor den chinesischen Unterdrückungsmaßnahmen 1959 ein spirituell
ausgerichtetes Königreich war, das frei war von egoistischer Lebensführung,
frei war von Materialismus sowie vom Laster der Korruption, das in
westlichen Gesellschaften verbreitet ist. Westliche Medien,
Reiseberichte, Novellen und Hollywoodfilme zeigten der Öffentlichkeit
die tibetische Theokratie als ein veritables Shangri-La. Der Dalai Lama
erklärte, „dass der fortwährende Einfluß des Buddhismus“ in
Tibet, „inmitten den Weiten einer unberührten Natur eine Gesellschaft
schuf, die sich dem Frieden und der Harmonie verschrieb. Wir genossen
Frieden und Zufriedenheit“.
Die
Beschäftigung mit Tibets Geschichte offenbart uns ein etwas anderes
Bild. „Religiöse Konflikte waren an der Tagesordnung im alten
Tibet“ schreibt ein westlicher Buddhist. „Die Geschichte glaubt das
Shangri-La Image der tibetischen Lamas und ihrer Anhänger, die in
wechselseitiger Toleranz gewaltfrei zusammenleben. In Wirklichkeit war
die Situation völlig anders. Das alte Tibet ähnelte sehr viel mehr dem
Europa der Gegenreformation mit ihren Religionskriegen.“
Im
13. Jahrhundert setze Kaiseer Kublai Khan den ersten Großlama ein, der
allen anderen Lamas vorgesetzt war wie der Papst den Bischöfen.
Jahrhunderte später entsandte der Kaiser von China eine Armee nach
Tibet, um den Großlama, einen 25-jährigen ehrgeizigen Mann, zu unterstützen,
der sich dann den Titel Dalai (Ocean) Lama gab, Herrscher von ganz
Tibet. Hier besteht eine historische Ironie: der erste Dalai Lama wurde
durch die chinesische Armee an die Macht gebracht.
Seine
beiden voran gegangenen „Inkarnationen“ wurden dann im Nachhinein
als seine Vorgänger ausgegeben, sodaß auf diese Weise der 1. Dalai
Lama zum 3. wurde. Dieser 1. oder 3. Dalai Lama belagerte Klöster, die
nicht zu seiner Sekte gehörten und man sagt ihm nach, daß er
buddhistische Schriften verbrennen ließ, die nicht die Meinung seiner
Seite wiedergaben. Der Dalai Lama, der ihm nachfolgte, führte ein
lustbetontes Leben, erfreute sich an Mätressen, Gelagen mit Freunden
und verhielt sich auf andere Weise nicht so wie es einer inkarnierten
Gottheit zustand. Wegen solcher Übertretungen wurde er von Priestern
ermordet. Innerhalb von 170 Jahren wurden fünf Dalai Lamas von ihren
hohen Priestern oder anderen Höflingen trotz ihres Status einer göttlichen
Inkarnation ermordet.
Seit
hunderten von Jahren sind konkurrierende tibetische buddhistische Sekten
in gewalttätige Auseinandersetzungen engagiert mit unzähligen
Exekutionen. Im Jahre 1660 gab es eine Rebellion gegen den 5. Dalai Lama
in der Tsang-Province, die die Hochburg der rivalisierenden Kagyusekte
mit ihrem Karmapa genannten Oberlama. Der 5. Dalai Lama rief nach harter
Vergeltung gegen die Rebellen und beauftragte die mongolische Armee, die
männlichen und weiblichen Linien und ihre Nachkommen auszuradieren
„wie man Eier gegen Felsen wirft….kurz, jede Spur von ihnen, sogar
ihre Namen zu vernichten“
In
1792 wurden viele Kagyuklöster konfisziert und ihre Mönche gewaltsam
gezwungen, zur Gelugsekte zu konvertieren (die Sekte des Dalai Lamas).
Die Gelugschule, bekannt auch als die „Gelbhüte“, legten wenig
Toleranz oder Bereitschaft an den Tag, ihre Lehren mit anderen
buddhistischen Sekten zu vermischen. In den Worten eines ihrer
traditionellen Gebete: „Lob dir, gewaltsamer Gott der Lehren des
gelben Hutes, der du zu Staub machst große Herren, Beamte und gemeine
Menschen, die die Gelug-Doktrine beschmutzen und verändern“
Ein Tagebuch eines tibetischen Generals aus dem 18. Jahrhundert belegt
Sektenkämpfe unter Buddhisten, die so brutal und blutig verliefen wie
religiöse Konflikte nur sein können.
Diese grausige Geschichte wird von den heutigen Anhängern des
tibetischen Buddhismus im Westen ausgeblendet.
Religionen
hatten nicht nur eine enge Beziehung zu Gewalttätigkeiten sondern auch
zu ökonomischer Ausbeutung. Tatsächlich ist es oft die ökonomische
Ausbeutung, die die Gewalttätigkeiten bedingt. So verhielt es sich bei
der tibetischen Theokratie. Bis 1959, als der Dalai Lama immer noch
Tibet vorstand, befand sich fast das ganze bewirtschaftbare Land in Großgrundbesitz,
auf dem Leibeigene arbeiteten. Diese Güter standen im Besitz von zwei
Gruppen: reiche säkulare Fürsten und reiche theokratische Lamas. Sogar
ein Autor, der mit der alten Ordnung sympathisiert muß zugeben, daß
„ein großer Teil des Grundbesitzes des Klöstern gehörte und die
meisten großen Reichtum anhäuften“. Ein großer Teil des Reichtums
wurde angehäuft „durch aktive Teilhabe an Handel, Wirtschaft und
Geldverleih“.
Das
Drepungkloster war einer der größten Landbesitzer der Welt mit seinen
185 Herrensitzen, 25000 Leibeigenen, 300 großen Weidegebieten und 16000
Viehtreibern. Der Reichtum der Klöster konzentrierte sich in den Händen
einer kleinen Zahl hochrangiger Lamas. Die meisten gewöhnlichen Mönche
lebten bescheiden und hatten keinen direkten Zugang zu größerem
Wohlstand. Der Dalai Lama selbst lebte luxuriös im Potala-Palast mit
seinen 1000 Zimmern auf 14 Etagen.“
Säkularen
Führern ging es auch gut. Ein Beispiel ist der Chef der tibetischen
Armee, ein Mitglied des Kabinetts des Dalai Lama, dem 4000
Quadatkilometer gehörten mit 3500 Leibeigenen.
Das alte Tibet wurde von einigen westlichen Bewunderern falsch
charakterisiert als „eine Nation, die keine Polizeikräfte benötigte,
weil das Volk freiwillig die Gesetze der Lamas befolgte“.
Tatsächlich
hatte Tibet eine professionelle Armee. Diese war relativ klein und
fungierte als eine Gendarmerie für die Landlords, um Ordnung zu
bewahren, ihr Eigentum zu beschützen und Jagd zu machen auf entlaufene
Leibeigene.
Tibetische
Jungen wurden regulär ihren Eltern auf dem Lande genommen, in die Klöster
gebracht und dort zu Mönchen ausgebildet. Einmal dort waren sie für
ihr Leben gebunden. Tashi-Tsering, ein Mönch, berichtet, daß es normal
war, daß Bauernkinder in den Klöstern sexuell missbraucht wurden. Er
selbst war ein Opfer wiederholter Vergewaltigungen beginnend im Alter
von 9 Jahren.
Die klösterlichen Dömänen dienten auch zur Aushebung von Kindern zur
lebenslangen Dienerschaft, Tänzern und Soldaten.
Im
alten Tibet gab es eine kleine Anzahl von Bauern, die eine Art freien
Bauernstand darstellten sowie vielleicht 10000 Menschen, die die
„Mittelklasse“ ausmachten, Familien von Kaufleuten, Inhaber kleiner
Geschäfte und kleine Händler. Tausense andere waren Bettler. Es gab
auch Sklaven, die normalerweise als Hausdiener gehalten wurden und
keinerlei Lohn erhielten. Ihre Kinder wurden ebenfalls in die Sklaverei
geboren.
Die Mehrzahl der ländlichen Bevölkerung waren Leibeigene.
Sie
wurden etwas besser behandelt als Sklaven, es gab für sie keinerlei
Schulbildung und medizinische Versorgung. Sie hatten die lebenslange
Verpflichtung auf dem Land des Fürsten oder Klosters ohne Bezahlung zu
arbeiten, die Häuser der Herren zu reparieren, ihre Waren zu
transportieren
und Feuerholz für sie zu sammeln. Sie mußten auch Tiere hüten und bei
Bedarf transportieren. Ihre Herren wiesen sie an, was angebaut werden
sollte und welche Tiere gezüchtet werden sollten. Sie durften nicht
ohne Zustimmung ihres Herrn oder Lamas heiraten. Sie konnten ohne
weiteres von ihrem Familien getrennt werden, wenn ihr Besitzer sie zur
Arbeit zu einem entfernten Ort schickte.
Wie
in einem System freier Arbeit und im Gegensatz zur Sklaverei hatten die
Herren keinerlei Verantwortung für ihre Leibeigenen und kein direktes
Interesse daran, daß sie oder er überlebten als ein teurer Teil ihres
Besitztums. Die Leibeigenen hatten sich selbst zu versorgen. Aber wie in
der Sklaverei waren sie an ihren Herrn gebunden, um ihm einen fixen und
permanenten Fluß von Arbeitskraft zu garantieren. Die Leibeigenen
konnten sich nicht organisieren oder streiken, besaßen keine Freizügigkeit
wie in einem Marktzusammenhang. Die Herren genossen die Vorteile beider
Systeme.
Eine
22-jährige Frau, eine entkommene Leibeigene, berichtet: „Nette
Leibeigenenmädchen werden vom Herrn gerne als Hausbedienstete genommen
und nach Belieben benutzt“.
Sie „wurden wie Sklaven gehalten ohne Rechte“ Leibeigene benötigten
eine Erlaubnis, wenn sie irgendwohin gehen wollten. Die Landbesitzer
hatten das Recht diejenigen einzufangen, die versuchten zu fliehen. Ein
24-jähriger Entkommener begrüßte die chinesische Intervention als
„Befreiung“. Er stellte fest, daß er unter dem System der
Leibeigenschaft ständigen Qualen, Hunger und Kälte ausgesetzt gewesen
sei. Nach seinem dritten erfolglosen Fluchtversuch sei er gnadenlos von
den Männern des Landlords geschlagen worden bis Blut aus Nase und Mund
geflossen sei. Dann gossen sie Alkohol und Natronlauge in seine Wunden,
um seine Schmerzen zu vergrößern, sagte er.
Den
Leibeigenen wurden Steuern abverlangt für eine Heirat, für jedes Kind
und für jeden Todesfall in der Familie. Steuern waren fällig für
jedes religiöses Fest und für öffentliches Tanzen und Trommeln, dafür
ins Gefängnis zu kommen und dafür aus diesem entlassen zu werden. Wer
keine Arbeit fand wurde für Arbeitslosigkeit besteuert und für eine
Fahrt in ein anderes Dorf auf der Suche nach Arbeit wurde eine
Wegesteuer verlangt. Wenn jemand eine Steuer nicht zahlen konnte lieh
das Kloster ihm das Geld zum Zinssatz von 20 bis 50%. Manche Schulden
wurden vom Vater an den Sohn und weiter an den Enkel vererbt. Schuldner,
die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen konnten riskierten, in die
Sklaverei verkauft zu werden.
Die
religiösen Unterweisungen der Theokratie waren ein Eckpfeiler ihrer
Klassenherrschaft. Den Armen und Leidgequälten wurde gesagt, daß sie
an ihren Problemen selber Schuld seien wegen ihrer Verfehlungen in
vergangenen Leben. Sie hatten das Elend ihres gegenwärtigen Lebens als
karmische Sühne zu akzeptieren in der Erwartung einer Verbesserung
ihres Loses in einem nächsten Leben. Die Reichen und Mächtigen sahen
ihr gutes Schicksal als Belohnung an und als unbezweifelbaren Beweis für
ihr tugendhaftes vergangenes und gegenwärtiges Leben.
Die
tibetischen Leibeigenen waren mehr als abergläubische Opfer, waren
blind gegenüber ihrer eigenen Unterdrückung. Wie wir gesehen haben
sind einige geflohen, andere rebellierten offen und erlitten manchmal
die schrecklichen Konsequenzen. Im feudalen Tibet waren Folter und Verstümmelung
– einschließlich des Ausstechens der Augen, dem Abschneiden der
Zunge, das Durchschneiden der Achillessehne und Amputation von Gliedmaßen
– beliebte Strafmaßnahmen gegenüber Dieben und entlaufenen
Leibeigenen. Auf einer Reise durch Tibet im Jahre 1960 interviewten
Stuart und Roma Gelder einen ehemaligen Leibeigenen, Tsereh Wang Tuei,
der zwei Schafe gestohlen hatte, die einem Kloster gehörten. Zur Strafe
waren ihm beide Augen ausgestochen worden und seine Hände verstümmelt
worden. Er führt aus, daß er nicht mehr Buddhist sei: „Wenn ein
heiliger Lama angeordnet hat, mich zu erblinden dachte ich, daß diese
Religion nichts Gutes an sich hat.“
Da es gegen die buddhistische Lehre war, menschliches Leben zu zerstören,
wurden Delinquenten fest angebunden und dann „Gott überlassen“ um
in der kalten Nacht zu erfrieren. „Die Parallelen zwischen Tibet und
dem mittelalterlichen Europa sind frappierend“, stellt Tom Grünfeld
in seinem Buch über Tibet fest.
Im
Jahre 1959 besuchte Anna Louise Strong eine Ausstellung über
Folterwerkzeuge, die von tibetischen Landlords benutzt wurden. Man sah
dort Handschellen aller Größen inklusive von kleinen für Kinder
ferner Instrumente zum Ausstechen der Augen, solche zum Brechen der Hände
und zum Zerschneiden der Achillessehnen. Es gab Brandzeichen, Peitschen
und spezielle Geräte zum Aufschlitzen des Bauches. Die Ausstellung präsentierte
Fotographien und Zeugenaussagen von Opfern, die geblendet oder verstümmelt
worden waren wegen Diebstahl. Da gab es den Schäfer, dessen Herr ihm
eine Entschädigung schuldete in Yuan und Weizen, sich aber weigerte zu
zahlen. Als er sich darauf eine Kuh seines Herrn nahm, wurden ihm die Hände
abgehackt. Einem anderen Hirten wurden die Hände gebrochen, weil er
sich darüber beschwert hatte, daß sein Herr ihm seine Frau weggenommen
hatte. Man sah Bilder von kommunistischen Aktivisten mit abgeschnittenen
Nasen und Oberlippen und von einer Frau, der nach ihrer Vergewaltigung
die Nase abgeschnitten wurde.
Frühere
Besucher Tibets beschrieben den theokratischen Despotismus. 1895 schrieb
der Engländer Dr. A.L. Waddell, daß die Bevölkerung der
„intoleranten Tyrannei der Mönche“ ausgesetzt sei, die mit dem von
ihnen erzeugten dämonischen Aberglauben die Menschen terrorisieren.
Auch bezeichnete Perceval Landon die Herrschaft des Dalai Lama als
„eine Maschine der Unterdrückung“. Zu dieser Zeit beschrieb ein
anderer englischer Reisende, Hauptmann W.F.T. O´Connor, daß „die großen
Landbesitzer und die Priester….jeder in seinem eigenen
Herrschaftsbereich ein despotisches Regime ausübten, gegen das es keine
Gegenwehr gibt“, während die Menschen „unterdrückt werden von
einer zu monströser Größe angewachsenen Mönchs– und
Priesterkaste“. Die tibetischen Herrscher erfanden entwürdigende
Legenden und ein Klima des Aberglaubens“ unter den einfachen Leuten.
1937 schrieb ein weiterer Besucher, Spencer Chapman: „Der lamaistische
Mönch verbringt seine Zeit nicht damit, den Menschen zu dienen oder sie
zu unterrichten…..Der Bettler am Straßenrand bedeutet dem Mönch
nichts. Bildung ist das eifersüchtig bewahrte Vorrecht der Klöster und
wird dazu benutzt, ihren Einfluß und ihren Wohlstand auszuweiten und zu
mehren.“
So
sehr wir es uns auch anders wünschen mögen, das feudale theokratische
Tibet war weit davon entfernt ein romantisches Shangri La zu sein, als
das es von den westlichen Adepten des Buddhismus enthusiastisch
hingestellt wird.
Strong, Tibetan Interviews, 91-96.
Dalai Lama quoted in Donald Lopez Jr., Prisoners of
Shangri-La: Tibetan Buddhism and the West (Chicago and London:
Chicago University Press, 1998), 205.
Stuart Gelder and Roma Gelder, The Timely Rain: Travels in
New
Tibet
(Monthly Review Press, 1964), 119, 123; and Melvyn C. Goldstein, The
Snow Lion and the Dragon:
China
,
Tibet
, and the Dalai Lama (University of California Press, 1995), 6-16.
Stephen Bachelor, „Letting Daylight into Magic: The Life
and Times of Dorje Shugden,“ Tricycle: The Buddhist Review, 7,
Spring 1998. Bachelor discusses the sectarian fanaticism and
doctrinal clashes that ill fit the Western portrait of Buddhism as a
non-dogmatic and tolerant tradition.
Pradyumna P. Karan, The Changing Face of
Tibet
: The Impact of Chinese Communist Ideology on the Landscape
(Lexington, Kentucky: University Press of Kentucky, 1976), 64.
As skeptically noted by Lopez, Prisoners of Shangri-La, 9.
Melvyn Goldstein, William Siebenschuh, and Tashì-Tsering,
The Struggle for Modern
Tibet
: The Autobiography of Tashì-Tsering (Armonk, N.Y.: M.E. Sharpe,
1997).
Gelder and Gelder, The Timely Rain, 110.
Melvyn C. Goldstein, A History of Modern Tibet 1913-1951
(Berkeley: University of California Press, 1989), 5 and passim.
Gelder and Gelder, The Timely Rain, 175-176; and Strong,
Tibetan Interviews, 25-26.
Gelder and Gelder, The Timely Rain, 113.
A. Tom Grunfeld, The Making of Modern Tibet rev. ed. (Armonk,
N.Y. and London: 1996), 9 and 7-33 for a general discussion of
feudal Tibet; see also Felix Greene, A Curtain of Ignorance (Garden
City, N.Y.: Doubleday, 1961), 241-249; Goldstein, A History of
Modern Tibet, 3-5; and Lopez, Prisoners of Shangri-La, passim.
Strong, Tibetan Interviews, 91-96.
Waddell, Landon, O'Connor, and Chapman are quoted in Gelder
and Gelder, The Timely Rain, 123-125.
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