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MILLIARDEN MENSCHEN WELTBEVÖLKERUNG
von
wenigen Millionen Söldnern unterdrückt
US-STREITKRÄFTE:
WELTWEIT
GRÖSSTER „ARBEITGEBER“
von
Jens-Torsten Bohlke
Kommunisten-online
vom 23. September 2011 – Der US-Ökonom Sam Taxy veröffentlichte
am 16. September 2011 in einer grafischen Darstellung den Nachweis, dass
das US-Kriegsministerium mit 3,2
Millionen Beschäftigten „der größte Arbeitgeber der Welt ist“.
Dies bedeutet, dass jeder hundertste US-Amerikaner im Solde des
US-Kriegsministeriums steht. Was immerhin 2 von 100 US-Amerikanern im
arbeitsfähigen Alter sind.
Wobei
diese Tatsache die Lobbyisten des militärisch-industriellen Komplexes
der USA nicht daran hindert zu verkünden, dass die US-Streitkräfte
nicht groß genug wären, mehr Mittel für die Rüstung der USA
bereitgestellt werden müssten usw. Dass die Ausgaben des US-Haushalts für
die beiden größten Kriege dieser Jahre (Afghanistan und Irak) bereits
die 3-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten haben, beeindruckt diese
aggressivsten Kreise des US-Finanzkapitals auch nicht.
Laut
Wikipedia zählt die US-Bevölkerung mehr als 311 Millionen Menschen.
Chinas Bevölkerung beläuft sich laut derselben Quelle auf 1,34
Milliarden Menschen. Das sind weit über eine Milliarde Menschen mehr
als die Zahl der US-Einwohner. Dennoch hat die Chinesische
Volksbefreiungsarmee als zahlenmäßig zweitgrößte Streitmacht der
Erde mit 2,3 Millionen Angehörigen über eine Million weniger Soldaten
als die USA. Auch verfügt China nicht über Militärstützpunkte außerhalb
des eigenen Territoriums und ist für eine friedliche Außenpolitik
bekannt. Dies sieht für die USA ganz anders aus, wie sich bei Wikipedia
nachlesen lässt:
„Die
Vereinigten Staaten unterhielten nach eigenen Angaben im Jahr 2008 761
militärische Einrichtungen aller Teilstreitkräfte (Army, Air Force,
Navy, Marine Corps) im Ausland. Dies sind 14% von 5.429 Einrichtungen
insgesamt.[1] Die Gesamtzahl der Stützpunkte, auf die die USA jederzeit
zurückgreifen können, ist jedoch höher, da Basen, für die lediglich
Nutzungsrechte vereinbart wurden, auf denen aber derzeit keine
amerikanischen Soldaten stationiert sind, sowie etliche Militärbasen,
etwa in Afghanistan und im Irak, in dieser Statistik nicht enthalten
sind. Experten schätzten im Jahr 2004 die Gesamtzahl der Stützpunkte,
auf die die USA jederzeit zurückgreifen können, auf ungefähr 1000.
[2]
Laut
Quellen im nordamerikanischen Militär sind 95% der weltweit
existierenden militärischen Enklaven von den USA. [3]“ Davon befinden
sich allein 40 Militärstützpunkte der USA in Südkorea, ca. 25 in
Deutschland, 10 in Italien, 9 in Kolumbien. Guántanamo Bay wird von
Kuba seit 50 Jahren zurückgefordert und von den USA einfach besetzt
gehalten. Kuba, welches Devisen bitter nötig hat, weist die
Pachtzahlungen der USA für Guantánamo Bay zurück.
Die
Gesamtzahl der Toten des 2. Weltkriegs wird auf 55-60 Millionen Menschen
geschätzt. Die USA verantworteten 1950-53 den Koreakrieg mit 2,5-3,5
Millionen Toten, 1960-73 den Vietnamkrieg mit über 2 Millionen Toten,
den Irakkrieg seit 2003 mit ca. 1 Million Toten. Seit Ende des 2.
Weltkriegs starben weltweit über 25 Millionen Menschen durch Kriege,
und an fast allen diesen Kriegen waren die USA direkt oder indirekt
beteiligt.
Das
Abschlachten der Palästinenser durch die verbrecherische israelische
Soldateska und die langjährigen Kriegsverbrechen in Ländern wie Kongo,
Somalia, Angola, Mozambique, Uganda usw. in Afrika wären ohne massive
US-Einmischung undenkbar. Ebenso konnten sich all die reaktionären
Militärdiktaturen in Lateinamerika nur durch massive Einmischung der
USA etablieren und langjährig an der Macht halten. Bei all dieser
Barbarei fand seit dem 20. Jahrhundert kein Krieg mehr auf
US-amerikanischem Territorium statt, wenn wir mal von den Angriffen des
faschistischen Japans im 2. Weltkrieg auf einige US-Stützpunkte in Südostasien
sowie Hawaii absehen.
Worin
liegt der Sinn dieser gigantischen Hochrüstung des US-Imperialismus?
Wo
doch die Pleitegeier über den USA kreisen wie nie zuvor in der
Geschichte jenes Landes. Wie ja auch die Pleitegeier zunehmend über den
anderen Mitgliedsländern der NATO kreisen, des vom US-Imperialismus
beherrschten und geführten aggressivsten imperialistischen Militärpakts.
Die
kommunistische Kölner Politrockband Floh de Cologne gab darauf schon
vor 50 Jahren eine sehr zuhörenswerte Antwort: siehe
Lächerlich,
wie da derzeit „Umweltgipfel“ unter Ausklammerung des Themas
US-Streitkräfte und US-Kriege abgehalten werden.
Lächerlich,
wie die Krawattenheinis des Monopolkapitals unsereins in den Medien
weiszumachen versuchen, es müsse bei der Arbeiterklasse und deren Löhnen
sowie Renten gekürzt werden, weil nur so einem Land sein Wohlergehen
erhalten bleiben würde.
Die
Bundeswehr hält über 212.000 Söldner im Dienste der Kapitalinteressen
unter Waffen. Allein das amtlich eingestandene Rüstungsbudget
Deutschlands beläuft sich auf über 32 Milliarden Euro. Kein einziges
Nachbarland bedroht Deutschland. Bundeswehreinheiten verteidigen jedoch
angeblich „deutsche Interessen am Hindukusch“, wo sie mit nichts
weiter beschäftigt sind, als sich selbst gegen Angriffe dort lebender
afghanischer Freischärler zu verteidigen und im Verbund mit anderen
aggressiven imperialistischen Armeen unter US-Oberbefehl
Kriegsverbrechen zu begehen.
„Der
Hauptfeind jedes Volkes steht in seinem eigenen Land!“
So
schrieb Karl Liebknecht in einem Flugblatt im Mai 1915 – zu Zeiten des
1. Weltkrieges – einem Krieg, der ebenso ein imperialistischer
Raubkrieg war wie die derzeitigen Kriege.
In
der 1916 erschienenen Junius-Schrift schrieb Rosa Luxemburg, unter den
gegebenen Umständen sei das Finanzkapital „zu einer geschlossenen
Macht von größter, stets gespannter Energie zusammengepresst, zu einer
Macht, die, gebieterisch schaltend und waltend in Industrie, Handel und
Kredit … gleich ausschlaggebend in Privat- wie in Staatswirtschaft,
schrankenlos und sprunghaft ausdehnungsfähig, immer nach Profit und Betätigung
hungernd, unpersönlich, daher großzügig, wagemutig und rücksichtslos,
international von Hause aus, ihrer ganzen Anlage nach auf die Weltbühne
als den Schauplatz ihrer Taten zugeschnitten war … Dieser junge,
kraftstrotzende, von keinerlei Hemmungen mehr beschwerte Imperialismus
… musste sehr rasch zum unberechenbaren Faktor der allgemeinen
Beunruhigung werden.“
Fast
10 Jahrzehnte sind seit jenen Jahren voller politischer Aktivität von
Karl und Rosa, den Gründern der KPD, vergangen. Mit welchen Attributen
wir den heutigen Imperialismus auch beschreiben: Von Hemmungen ist er
weniger denn je befallen. Und ein unberechenbarer Faktor ist er wie nie
zuvor. Globale Wirtschafts- und Finanzkrisen produzieren den
imperialistischen Raubkrieg als vermeintlichen Ausweg aus den sich ständig
verschärfenden Widersprüchen des Kapitalismus auf seiner höchsten und
letzten Entwicklungsstufe.
Genosse
Fidel Castro spricht von einer Welt, die sich „in ihrer bislang gefährlichsten
Phase“ befindet. Er habe, so Fidel vor Studenten, nicht die geringsten
Zweifel, dass die Antwort des Iran auf einen Angriff (der USA und
Israels) in einem globalen Atomkrieg enden wird, den niemand
kontrollieren kann.
Höchste
Zeit, liebe Leserschaft, sich endlich dem sich organisierenden
antiimperialistischen Volksprotest in aller Welt (auch in der EU:
Griechenland, Italien, Spanien, Portugal, Irland, Großbritannien,
Frankreich, Rumänien, Lettland) anzuschließen und laut zu fordern
DEUTSCHLAND
RAUS AUS DER NATO!
DEUTSCHLAND
RAUS AUS DER EU!
BUNDESWEHR
SOFORT ERSATZLOS AUFLÖSEN!
RÜSTUNGSINDUSTRIE
IN PRODUKTION ZIVILER GÜTER KONVERTIEREN!
RÜSTUNGSEXPORTE
VERBIETEN!
AUSSENPOLITIK
DARF NUR AUSSCHLIESSLICH FRIEDLICH SEIN!
NIE
WIEDER KRIEG - NIE WIEDER FASCHISMUS UND IMPERIALISMUS!
FÜR
FRIEDEN, VÖLKERFREUNDSCHAFT UND SOZIALISMUS!
Einst
riefen die „Kölner Flöhe“ uns ganz richtig zu:
„Der
Unternehmer heißt Unternehmer, weil er etwas unternimmt.
Der
Arbeiter heißt Arbeiter, weil er arbeitet.
Würden
die Arbeiter was unternehmen, müssten die Unternehmer arbeiten.“
Quellen:
Lies
mehr: http://www.care2.com/
http://sdajsolingen.wordpress.com/
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