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USA
drohen,
weil Venezuela Larry Palmers Akkreditierung zum US-Botschafter
in Venezuela ablehnt
MIT
US-IMPERIALISTISCHER ARROGANZ
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke |
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Philip
Crowley,
Sprecher des US State Departments |
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USA drohen, weil
Venezuela Larry Palmers Akkreditierung zum US-Botschafter in Venezuela
ablehnt
MIT
US-IMPERIALISTISCHER ARROGANZ
übersetzt
von Jens-Torsten Bohlke
Caracas,
20. Dezember 2010, Tribuna Popular TP/AVN. (auf Kommunisten-online vom
22. Dezember 2010) – Der Sprecher des US State Departments, Philip
Crowley, warnte Venezuela vor „Konsequenzen“ für die bilateralen
Beziehungen zwischen den USA und Venezuela nach der souveränen
Entscheidung der Regierung von Präsident Hugo Chávez, Larry Palmer im
Fall seiner Berufung zum US-Botschafter in Caracas die Akkreditierung zu
verweigern. „Wir stellen gegenüber Venezuela klar, dass diese Art
Aktionen Konsequenzen haben wird“, drohte Crowley auf einer
Pressekonferenz lt. AFP. „Wir haben dieses Thema monatelang mit den
venezolanischen Behörden diskutiert. Wir haben sie darauf hingewiesen,
dass es Folgen für die Beziehungen haben wird, wenn sie ihm (Palmer)
die Zustimmung verweigern.“
Die
US-Regierung besteht auf der Entsendung von Palmer als ihrem
diplomatischen Vertreter in Caracas. Dies trotz der sich in die inneren
Angelegenheiten Venezuelas einmischenden Erklärungen, welche dieser Anwärter
auf den Botschafterposten gegen Venezuela abgegeben hat.
Die
Berufung von Palmer ist bei etlichen Anlässen von der Regierung von Präsident
Hugo Chávez Frías abgelehnt worden. Am 20. Dezember überbrachte die
venezolanische Regierung eine Protestnote an Damall Steuart, den
US-Geschäftsbevollmächtigten in Caracas. Nach dem Treffen mit dem
Leiter des venezolanischen Regierungsbüros, Temir Porras, erklärte
Steuart vor Journalisten privater Medien, dass die Regierung von Barack
Obama „an ihrem Standpunkt festhält“, Palmer als US-Botschafter in
Caracas einzusetzen und die Verweigerung der Zustimmung zu seiner
Ernennung „bedauerte“. Steuart führte aus, dass Palmer laut
Auffassung des Weißen Hauses „eine einzigartige Mischung aus
Erfahrung, Sachlichkeit und Wissen hat, um erfolgreich unser Land in
Caracas zu vertreten“.
Ungeachtet
der Tatsache, als Botschafter in Caracas nicht akkreditiert zu werden,
beantwortete Palmer eine „Fragestunde“ des US-Senats Ende Juli 2010
und verleumdete dabei die venezolanischen Streitkräfte mit den Worten,
dass sie „niedrige Moral“ hätten. Außerdem äußerte Palmer ganz
auf der spekulativen Propagandaschiene der reaktionären Kräfte in
Venezuela seine „Sorge“ wegen des angeblichen Einflusses von Havanna
auf die Streitkräfte Venezuelas. Auch wenn er dazu anmerkte, dass er
dafür keine Beweismittel hat, sondern lediglich „glaubwürdige
Berichte“.
Diese
Erklärungen stellen eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten
Venezuelas dar und wurden von der venezolanischen Regierung nachdrücklich
im August 2010 zurückgewiesen, weil sie die Statuten der Wiener
Konvention über Diplomatische Beziehungen verletzten. Die Wiener
Konvention verbietet die Einmischung in die inneren Angelegenheiten für
ausländische Diplomaten in den Einsatzländern.
Faktisch
bekräftigte Venezuelas Regierungschef die Absage seiner Regierung in
Sachen Akkreditierung von Palmer als Vertreter des Weißen Hauses in
Venezuela. „Er hat sich selbst unmöglich gemacht“, äußerte Chávez
voller Kritik an Arturo Valenzuela, dem US-Unterstaatssekretär für
Angelegenheiten der US-Hemisphäre, welcher auf seiner Internetseite die
Annahme der Berufung von Palmer und dessen Dienstreise nach Caracas zur
Schau stellt.
Quelle:
http://www.tribuna-popular.org/
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