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Bundeswehr
mordet mit in aller Welt -
Außenminister
faselt von Friedenspolitik Deutschlands
DREISTER
LÜGNER WESTERWELLE
von
Jens-Torsten Bohlke, 26. September 2010
Siehe
auch: „Die
Bandbreite“: Was ist los in diesem Land? Video
sehen und anhören
Also
das hat es beim Honecker in der DDR niemals gegeben, auch wenn nach
Bananen und D-Mark gierende einstige DDR-Bürger seinerzeit im Herbst
1989 mit Redensarten wie „Belogen und betrogen ham'se uns“ erstmals
die Reihenhaus- und nicht Villensiedlung in Wandlitz einsahen, wo die
DDR-Regierenden sogar auch mit Bananen verpflegt wurden. Welch ein
Privileg gegenüber der durch viele gesellige Grillfeste eher über-
denn normalgewichtigen DDR-Bevölkerung!
Außenpolitik
= Friedenpolitik war Maxime in der DDR
Oskar
Fischer, seinerzeit langjährig DDR-Außenminister, bezog um 1970 ein
sehr sachlich wirkendes Amtsgebäude am Marx-Engels-Platz in Berlin, in
welchem die Toiletten nicht dem Standard gehobener bundesdeutscher
Beamter genügten und nicht mal der auf seine sächsisch-anhaltinische
Herkunft gar so stolze und zumindest in der Öffentlichkeit
sachlich-bescheiden wirkende bundesdeutsche Außenminister Genscher
bereit war zu arbeiten. So kam auch dieser Bau unter den Hammer, ganz
wie gleich gegenüber der Palast der Republik - Haus des Volkes der DDR
mit dem Sitz der einstigen DDR-Volkskammer, was etliche Jahre lang zu wütenden
Protesten von Ostberlinern führte.
Jegliche
Symbole und jeglicher Geruch an die 40 Jahre lang aktiv von der DDR
betriebene Politik für weltweiten Frieden und Völkerverständigung ,
friedliche Koexistenz gar mit dem unversöhnlich der sozialistischen DDR
gegenüberstehenden Klassengegner in Gestalt solcher aggressiver Blöcke
wie der NATO sollten beseitigt werden, um das Andenken an jene 40 Jahre
DDR gleich 40 Jahre aktive Friedenspolitik von deutschem Boden aus zu
tilgen und möglichst für immer zu beseitigen. Die DDR bis zum Ende der
Regierung Honecker realisierte niemals Waffenexporte. Sie verfügte über
keinen gewinnbringenden Rüstungsbereich in ihrer Volkswirtschaft,
lediglich ihre für zivile Zwecke hergestellten LKW und PKW fanden auch
in der Nationalen Volksarmee (NVA) Verwendung.
Remilitarisierung
der BRD erzwang Gegenmaßnahmen
Ganz
anders ging es seit Adenauers Zeiten in der nach ihrer Gründung 1949
rasch remilitarisierten Bundesrepublik Deutschland zu, wo die Rüstungsindustrie
rasch ihre Wiederauferstehung feiern konnte und dabei noch mit Mitteln
aus Marshallplan und Begünstigungen seitens des US-Imperialismus aktiv
gefördert wurde. Die Bundesrepublik Deutschland baute in den 50er
Jahren die Bundeswehr auf und zwang damit die DDR dazu, durch die
Schaffung der NVA das Kräfteverhältnis in Mitteleuropa im
Gleichgewicht zu halten. Es entstand erst der aggressive
imperialistische Militärpakt NATO, dessen bedrohliche Existenz die
sozialistischen Länder mit der UdSSR an der Spitze zur Schaffung des
Warschauer Vertrags als Verteidigungsbündnis zwang. Als die
US-Atomraketen unter der Bundesregierung des reaktionären US-Vasallen
Helmut Schmidt (SPD) in der Bundesrepublik stationiert wurden, musste
Genosse Honecker schweren Herzens angesichts der Bedrohung mit diesem
laut seinen Worten „Teufelszeug“ der Stationierung sowjetischer
Atomraketen des Typs SS-20 zustimmen. Denn historisch durch Tatsachen
namens Hiroshima und Nagasaki ist schlicht bewiesen, dass dem
US-Imperialismus der massenmörderische verbrecherische Ersteinsatz von
Atomwaffen stets zuzutrauen war und ist. Die sozialistischen Länder
verpflichteten sich seinerzeit durch internationale Zusagen dazu,
keinesfalls einen Ersteinsatz von Atomwaffen zu praktizieren. Zugleich
tat insbesondere die DDR und die UdSSR alles nur Mögliche, um
kernwaffenfreie Zonen zu schaffen, vor allem eine kernwaffenfreie Zone
Mitteleuropa. Dies war mit dem imperialistischen aggressiven
Klassengegner in Gestalt des US-Imperialismus und der NATO jedoch nicht
machbar.
Das
Ende der Friedenspolitik von deutschem Boden aus
Seit
dem letzten Quartal 1989 gibt es keine DDR mit Genossen Honecker an der
Spitze mehr. Ihm folgte Egon Krenz, dessen kapitulantenhafte
Unentschlossenheit und Vertrauensseligkeit gegenüber dem von
imperialistischen Geheimdiensten längst gekauften korrupten Verbrecher
an den Völkern aller Welt und insbesondere denen der Sowjetunion namens
Michail Gorbatschow rasch dazu führte, dass unter dem Etikett der
„Erneuerung der DDR“ der endgültige Preisgeber der DDR aus dem
Kreis der damaligen SED-Funktionäre namens Hans Modrow die
DDR-Regierung übernahm, welche angesichts offener Grenze zur
Bundesrepublik Deutschland bei Aufgabe jeglicher Waren- und
Personenkontrolle in diesem Grenzverkehr dem Imperialismus für seine
Bestrebungen zum Anschluss der DDR an die Bundesrepublik Deutschland
alle Tore weit öffnete.
Unter
diesen Bedingungen verwunderte es nicht, dass mit D-Mark und Bananen
eine konterrevolutionäre Massenstimmung in der DDR erzeugt werden
konnte, die im März 1990 zur Wahl einer CDU-geführten reaktionären
Regierung de Maiziére führte, wo dann DDR-feindlich eingestellte sich
am Volkseigentum der DDR-Bevölkerung zum eigenen persönlichen Wohl
bereichernde Bourgeois den Ausverkauf der DDR zu Schleuderpreisen und
die schlüsselfertig zu nennende Übergabe der DDR an die Kohl-Regierung
der BRD betrieben.
Unter
diesen korrupten und großteils längst vom Imperialismus gekauften, dem
eigenen Volk gegenüber völlig gewissenlos handelnden Pfaffen kam es
dann u. a. auch dazu, dass militärisches Material der Nationalen
Volksarmee an reaktionäre Regimes in Kriegsherden in aller Welt billig
verschachert wurde. Wir erinnern uns an das Auftauchen von Panzern aus
NVA-Beständen bei der türkischen Armee in deren Kampfeinsätzen gegen
die kurdische PKK in jener Zeit. Wir erinnern uns an das Auftauchen von
Kriegsschiffen und U-Booten der Volksmarine der DDR bei den Seestreitkräften
des reaktionären Regimes von Indonesien in jener Zeit, als dort der
Krieg gegen Ost-Timor seinen Lauf nahm.
Festzuhalten
bleibt: Erst der Imperialismus setzte die Waffen der NVA ein, um damit
Kriegsverbrechen an anderen Völkern zu begehen oder begehen zu lassen
von seinen Handlangern und Lakaien. Erst als die DDR imperialistischen
Kräften bereits vollauf ausgeliefert war, kam es dazu, dass aus der DDR
militärisches Material in alle Welt exportiert werden konnte.
Erst
Pazifist mimen, dann für schnöden Mammon über Leichen gehen!
Dies
nützte nie dem Volk der DDR, sondern brachte einigen einst „Schwerter
zu Pflugscharen“ predigenden und anschließend mit Exportgeschäften
um militärisches Material sich die eigenen Taschen füllenden Pfaffen
Profite als Bourgeois und kam sicherlich auch jenen
„Unternehmensberatern“ aus der BRD zugute, die solche Waffendeals
einfädelten. Jenes korrupte Pfaffenpack, wie z. B. die notorisch
antikommunistischen fanatischen Hassprediger Markus Meckel (letzter
DDR-Außenminister) und Reiner Eppelmann (letzter
DDR-Verteidigungsminister), brach dabei internationale Verträge der DDR
und ging für seinen Eigennutz über Leichen, was unsereins ihnen
niemals vergisst und verzeiht.
Heute
spricht niemand mehr öffentlich von diesen Speichelleckern, weil ja
sonst manchen Mitmenschen erleuchtende Tatsachen bekannt würden, die
die Wut im Bauche von immer mehr Arbeitern und Angestellten auf
Deutschlands Politiker-Parasiten heute noch verstärken könnte. Wohl
aber haben viele Menschen aus der einstigen DDR da sehr genau
hingeschaut und fassten sich einige, die jenen Pfaffen seinerzeit im
Sinne von „Schwertern-zu-Pflugscharen“-Pazifismus auf den Leim
gingen, seit 1990 nur noch an den Kopf. Vergessen machen lassen sich
Tatsachen nicht, dafür sorgen auch wir hier auf dieser Internetseite!
Revisionistische
Verfälschungen Leninscher Prinzipien
Mit
dieser Einleitung sollte tatsachenkräftig nachgewiesen werden, dass es
durchaus möglich und über vier Jahrzehnte Realität gewesen ist, von
deutschem Boden aus nach den Erfahrungen von zwei schrecklichen
imperialistischen weltweiten Raubkriegen eine souveräne Politik des
Friedens und der Völkerverständigung bis teils weit über die
Schmerzgrenze des für Kommunisten Erträglichen hinaus zu praktizieren.
Genosse Honecker schloss sich Olof Palme, einem schwedischen
Sozialdemokraten an, um Mitteleuropa in eine kernwaffenfreie Zone zu
verwandeln. Er ließ sich von Willy Brandt ins ideologische Schlepptau
nehmen, was schon unwürdig war, wenn wir uns mal an die Bilder von der
Feier Brandts als Friedensengel durch Teile der DDR-Bevölkerung
seinerzeit in den 1980er Jahren erinnern. Und dass Brandt seit den
Jahren des 2. Weltkrieges eng mit dem britischen und US-amerikanischen
Geheimdienst kollaborierte, musste Genossen Honecker bestens bekannt
sein. Dennoch war Honecker zum Pakt mit dem Teufel bereit, nur um das
„Teufelszeug“, wie er die Atomraketen nannte, aus dem Territorium
der DDR wieder loszuwerden. Auch der Millionen-Kredit von Franz-Josef
Strauss fiel in jene Zeit und ließ unsereins schon damals in der DDR
nur den Kopf schütteln. Also das tat schon weh! Auch wenn es um den
lieben Frieden ging, der ein hohes Gut eines jeden Volkes ist. Bei Lenin
und Stalin wäre es dazu nicht gekommen, so dachten wir damals.
BRD-Außenpolitik
ist aggressive imperialistische Kriegsverbrecherpolitik
Mittlerweile
sind die Zeiten der Friedenspolitik des ersten Arbeiter- und
Bauernstaates auf deutschem Boden seit 1990 vorbei, wie wir alle bitter
zur Kenntnis nehmen mussten. Mittlerweile bombardierte die
Bundesluftwaffe in den 90er Jahren die Brücke von Varvarin in Serbien
und mordete dabei viele unbewaffnete zivile Menschen alter Altersklassen
durch jenen barbarischen aggressiven Überfall ohne jede völkerrechtliche
Grundlage und nur allein auf Zugehörigkeit der Bundesrepublik
Deutschland zum aggressiven imperialistischen Militärpakt NATO gestützt.
Dies nach Amtszeiten des Kriegs-Außenministers Genscher, welcher den
gesamten imperialistischen Balkankrieg konzipiert und angezettelt hatte
und neben Kohl und Konsorten als Kriegsverbrecher vor ein
Internationales Tribunal gehört. Allerspätestens seit jener Zeit vom
30. Mai 1999, dem Tag des ersten bekanntgewordenen Kriegsverbrechens der
Bundesrepublik Deutschland, kann nicht davon gesprochen werden, dass die
Bundesrepublik eine Außenpolitik betreibt, die zugleich eine
Friedenspolitik ist.
Gehen
wir in der Geschichte des imperialistischen Deutschlands mal weiter zurück,
so finden wir bekanntlich die Remilitarisierung und Wiederauferstehung
des aggressiven deutschen Imperialismus bereits zu Adenauers Zeiten in
den 1950er Jahren, als die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)
verboten wurde. Was sehr wohl eine entschiedene Maßnahme dafür war,
die Remilitarisierung der Bundesrepublik Deutschland endlich ohne
massenhaften Widerstand systematisch entsprechend den Absprachen mit dem
US-imperialistischen Seniorpartner durchzupeitschen.
Aggressive
imperialistische Kriegspolitik auch im Innern der BRD
Viele
tausende Mitglieder der KPD wurden durch Strafprozesse seinerzeit
kriminalisiert, verloren ihre Arbeitsplätze, wurden öffentlich vor Ort
diskreditiert und politisch verfolgt und unterdrück sowie
wirtschaftlich und finanziell ruiniert, was der Friedensbewegung in der
Bundesrepublik Deutschland letztlich die Spitze und auch den Großteil
der aktiv an der Basis wirkenden Anhänger brach. Genau damals wurde aus
unserer Sicht die Weichen auf eine aggressive und kriegstreiberische Außenpolitik
gestellt. Wir erinnern uns, dass aus jenem Flugzeug, mit welchem
Adenauer 1955 auf Einladung der Regierung der UdSSR zu einem ersten
Besuch nach Moskau flog, die Luftabwehr-Raketen-Stellungen fotografiert
wurden, welche die sowjetischen Streitkräfte zum Schutz Moskaus vor
einem imperialistischen Atombomben-Angriff errichtet hatten. Sieht so
friedliche Außenpolitik aus? Oder zeigen solche Tatsachen nicht sehr
beredt, dass dem Imperialismus absolut niemals Friedensfähigkeit
zuzutrauen ist, wie unsereins es da begriffen hat.
Kriegsverbrecher
Merkel und Westerwelle mimen auf Friedensengel
Am
24. September 2010 nun überschlugen sich die Berichte in etlichen
bundesdeutschen Nachrichtensendungen im Hinblick auf das reihenweise
praktizierte Händeschütteln von Bundesaußenminister Westerwelle in
New York bei vielen UNO-Botschaftern vor allem aus den Entwicklungsländern.
Es war auch der bürgerlichen Journaille klar, worum es da ging. Jene
Vertreter der Entwicklungsländer sollten mit etwas Schulterklopfen in
der kumpelhaften Art des Wolfes im Schafspelz von „Wir lieben uns doch
alle“ oder „Deutschland hat immer ein offenes Ohr für eure
Sorgen“ darüber hinwegtäuschen, dass hier die Entwicklungsländer
einzig und allein dafür über den Tisch gezogen werden sollten, dass
sie bitte für einen nichtständigen Sitz Deutschlands im
UN-Sicherheitsrat stimmen mögen.
Besonders
fiel allerdings dabei auf, wie sich Westerwelle da öffentlich
hinstellte und es dreist wagte, Deutschlands Außenpolitik als
Friedenspolitik zu definieren. Da schlackerten jedem wissenden Hinhörer
sicherlich beide Ohren. Und wenn sich beim Lügen die Balken biegen würden,
wäre Westerwelle sicherlich durch die Bodenbalken ganz tief auf das
Fundament des UN-Gebäudes in New York gefallen, angesichts dermaßen
dreister Verdrehungen von Tatsachen.
Für
wie blöd und ignorant halten eigentlich die Bundeskanzlerin und ihr Außenminister
die Weltöffentlichkeit und die Vertreter der Drittweltstaaten? Meinen
unsere Kriegsverbrecher in Berlin wirklich, dass die Weltöffentlichkeit
nichts von jenem Massaker der US-Luftwaffe auf Befehl von Oberst Klein
zur Kenntnis genommen hat, als über 140 zivile unbewaffnete Bewohner
eines Dorfes in Afghanistan ermordet wurden?
Wo
die Angehörigen jener Opfer 3800 Euro Entschädigung vom
Bundesverteidigungsministerium des zu Guttenberg erhielten, welcher natürlich
nur als Friedensengel in kugelsicherer Weste zuweilen an die
Afghanistan-Front der Bundeswehr einfliegt, um dort dem bundesdeutschen
Kanonenfutter aus schweigegeld- äh lebensversicherten Söldnern auf die
Schultern zu klopfen ... so „von Kamerad zu Kamerad“ natürlich,
denn man verteidigt ja dieselben Drogenbarone äh „westliche Werte“
am Hindukusch gegen jene, die den Pipelines und Bergbau- und
Raubbau-Bestrebungen von imperialistischer Konzernwelt und Finanzkapital
dort vor Ort entgegenstehen. Angesichts solcher mordsmäßiger Tatsachen
stellt sich ein Westerwelle Hände schüttelnd neben Politiker der
Entwicklungsländer und faselt von seiner „deutschen
Friedenspolitik“. Ob er da auch gleich ein Geschenk für 3800 Euro
hintenrum mitgebracht hat, um noch eine Stimme zu kaufen? Als bürgerlicher
Politiker ist ihm ja weder das Lügen noch das Korrumpieren wesensfremd,
wie unsereins sonnenklar ist.
Und
klar will auch der deutsche Imperialismus endlich wie 2003 und 2004
wieder am Tisch der Atommächte im Sicherheitsrat der UNO mit dabei sein
und würde am liebsten auch zum Veto-Recht gelangen, was die Rolle des
deutschen Imperialismus weltweit weiter nur aufwerten würde. Dies aber
bleibt ständigen Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrates vorbehalten.
Großmachtstreben
des deutschen Imperialismus auf dem Vormarsch
Eifrig
beflissen erklären uns die Speichellecker des deutschen Imperialismus
wie der Präsident der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)
Gunter Pleuger mit dem angeblichen Persilschein akademischer Höchstqualifizierung
eines Professors und dem von den bürgerlichen Medien verliehenen
Attribut „Experten“ schon mal verständlich für jeden Kleinbürger,
warum denn nun Deutschland in den UNO-Sicherheitsrat gehören muss.
Deutschland sei „der drittgrößte Beitragszahler in der
Weltorganisation“, so der ehemalige Botschafter Deutschlands bei der
UNO, Herr Pleuger. Und Herr Pleuger weiß natürlich auch mitzuteilen,
dass im UNO-Sicherheitsrat über Krieg und Frieden entschieden und neues
Völkerrecht gesetzt wird. „Das ist selbstverständlich, dass ein großer
Staat und ein wichtiges Mitgliedsland wie Deutschland dort -
gelegentlich zumindest - mitbestimmen will“, so Pleuger. (1)
Schauen
wir uns die für jenen Platz im UNO-Sicherheitsrat da kandidierenden Länder
mal an, bleibt den Vertretern der Entwicklungsländer lediglich die Wahl
zwischen Pest und Cholera. Deutschland, Kanada und Portugal bewerben
sich um zwei freie Plätze. Deutschland und Kanada gehören zu den
imperialistischen Hauptmächten, das kleine Portugal ist lediglich in
NATO und EU in reaktionäre und aggressive imperialistische Blöcke mit
eingebunden. Durch die Unterstützung von Friedensmissionen leiste
Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Arbeit der UN, sagte Pleuger und
äußerte sich zuversichtlich, dass die Bundesrepublik „eine gute
Chance hat, gewählt zu werden“. (1)
O-Ton
Westerwelle: „Deutschland bewirbt sich um einen nichtständigen Sitz
im Sicherheitsrat, weil wir in ganz besonderer Weise gemeinsam für
Frieden und Entwicklung arbeiten wollen (...) Deutschland ist bereit,
globale Verantwortung zu übernehmen in dem Rahmen, den die Vereinten
Nationen setzen (...) Deutsche Außenpolitik ist Friedenspolitik (...)
Wir haben die Finanz- und Wirtschaftskrise weitestgehend überwunden,
und wir sind mit robustem Wirtschaftswachstum auf gutem Kurs (...)“.
Und weiter: Nicht nur die deutsche Regierung helfe, wenn Menschen
weltweit von Naturkatastrophen und Schicksalsschlägen betroffen seien,
auch die deutschen Bürger zeigten sich in Notlagen großzügig, sagte
der Minister. Er nannte die Spendenbereitschaft nach dem Tsunami im
Dezember 2004 in Südasien, nach dem Erdbeben in Haiti im Januar und den
Einsatz der Bundesregierung nach der Flutkatastrophe in Pakistan als
Beispiele deutscher Hilfsbereitschaft. (2)
Schlicht
unfassbar, wie sich da der Wolf im Schafspelz aufführt!
Wie
könnte eine großartige humanitäre Politik Deutschlands aussehen?
Das
imperialistische Deutschland mit seiner ansehnlichen wirtschaftlichen
Macht könnte durchaus eine humanitäre großartige Leistung an der
Menschheit vollbringen, würde Deutschland endlich normale Handels- und
Außenwirtschaftsbeziehungen zur Republik Kuba herstellen und die
US-Blockade gegen Kuba brechen. Kuba hat hervorragende Medikamente gegen
Krebs und HIV entwickelt, die vielen Patienten auch in Deutschland von
Nutzen wären. Deutschland sollte Kuba auch ansehnliche Gelder für die
Ärztebrigaden zahlen, die Kuba in aller Welt unterhält und nicht nach
mal eben medienwirksamen Zweimonatseinsätzen schnell wieder in die
idyllischen Lebensbedingungen einer Schwarzwaldklinik heimholt. Kubas Ärzte
sind einfach großartige Internationalisten und Humanisten, da können
die porschegeilen studierten Fachärzte vom Marburger Bund nun mal rein
von der Bereitschaft zu solchen selbstaufopfernden Hilfsmissionen in ärmsten
Notgebieten nicht mithalten.
Bundeswehr
abziehen - Kubas Ärzte fördern!
Frau
Merkel könnte die Wandlung vom Saulus zum Paulus, von einer
Kriegskanzlerin zu einer auch humanistischen Position verpflichteten
Realpolitikerin noch schaffen. Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
setzt jährlich mehr als 10 Milliarden Euro im Verteidigungshaushalt
frei.
Mit
so viel finanzieller Unterstützung in Form von Geld, Medikamenten und
medizinischen Geräten würden Kubas Ärzte in den nächsten 50 Jahren
alle Nobelpreise für humanitäre Bestleistungen erhalten müssen und könnte
Angela Merkel sagen, dass sie als Bundesengelchen zumindest in einer großartigen
Sache die Finger mit drin hatte.
Humanitär
geben sich Heuchler nur zwecks besserem Show-Wert
Aber
nun ja, unsereins glaubt weder an den lieben Gott noch an die Güte der
Angela Merkel oder gar humanistische Verpflichtungen bei Westerwelle,
von Guttenberg und Konsorten ... auch wenn Frau von Guttenberg auf ein
Mal ihr Gutsherrin- und Schlossfrau-Herz für kinderpornografisch und pädophil
gefährdete und missbrauchte deutsche Kinder entdeckt haben will und in
Manier einer Kriegsministergattin auch recht nassforsch im Fernsehen mal
eben ihren Gemahl zu vertreten versteht. „Publicity“ eben, und die
eine oder andere PR-Agentur verdient sich nebenbei dabei noch was dazu
... Business as usual, bürgerliches Geschäftstreiben!
Denn
um die armen minderjährigen Zwangsprostituierten, welche
Bundeswehrangehörigen in Mazedonien für das wochenendliche und auch
ins Pädophile reichende abartige „Vergnügen“ zur Triebauslebung
gereicht werden, macht sich die Kriegsministergattin keinerlei Sorgen.
Daran verschwendet sie keinen Gedanken, denn das ist ja auch alles weit
weg und betrifft nicht das medienwirksame krokodilstränenhafte Geseiere
der bürgerlichen Mediengiganten in den Glotzen dumm gehaltener
Talk-Show-Glotzer.
Zum
Schluss lügen sich die „Musterdemokraten“ nur selbst in die Tasche
Heuchelei
und Scheinheiligkeit überschreitet derzeit wirklich alle Grenzen des
Erträglichen und des guten Geschmacks in Deutschland.
Das
bemerkt auch das Volk. Es geht kaum noch zur Wahl, so dass es sich
lieber von Minderheitsregierungen verschaukeln lässt und man als Mensch
zumindest sagen kann „Nein, ich habe diese Politik-Verbrecher nicht
gewählt“.
Und
selbst bei denen, die sich noch dazu äußern, dass sie jemanden wählen
würden, hat Westerwelles FDP mit Umfrage-Werten von um die 5% einen
entlarvend niedrigen Wert.
Unsereins
meint, dass wir uns die ganze Verbrecherbande an der Regierung wirklich
einfach sparen sollten. Und dazu liest unsereins gerade mal in einer jüngsten
deutschsprachigen Ausgabe der „Financial Times“, wo recht genüsslich
dargestellt wird, wie die Eurokraten äh Europa-Politiker in
EU-Kommission usw. dank fetter Geldbatzen aus bei unsereins
eingetriebenen Steuermitteln jahrzehntelang im Luxus schmarotzen können.
Stoff für einen nächsten Artikel!
Revolutionäre
Zerschlagung des Imperialismus auf Tagesordnung
Es
bleibt nur die Frage, wie lange unsereins sich das noch gefallen lässt.
Wann dieses morsche und parasitäre und verbrecherische imperialistische
Herrschaftssystem endlich seinen revolutionären Todesstoß von den
Massen versetzt bekommt, wie sie derzeit in hunderten Städten
Griechenlands, Frankreichs, Italiens, Spaniens ... tausenden Städten
der EU-Länderallianz protestierend auf den Straßen sind.
Ob
Deutschlands Arbeiter und Angestellte auch die Rente mit 100 noch
hinnehmen werden? Angesichts dessen, was sie bisher schon an Kröten
geschluckt haben, sei diese bittere Frage erlaubt. Und wer für Löhne
von 4 oder 6 Euro pro Stunde als Zeitarbeiter schuftet oder immer wieder
auf Hartz-4 billig entsorgt wird, kann ja eh nur mit einer Altersrente
rechnen, die ihn zum Sozialfall auf Dauer werden lässt.
Dennoch:
„Stuttgart 21“ zeigt, dass die politische Massenaktivität auch in
Deutschland nicht tot ist. Dass die Volksmassen auch in Deutschland
nicht bereit sind, jede Zeche zu zahlen, die ihnen vom Finanzkapital bei
ständiger Berieselung in den bürgerlichen Massenmedien aufgeschwatzt
und diktiert wird.
Die
Gesetzmäßigkeiten auch in der Entwicklung der Gesellschaft können
nicht auf Dauer von der herrschenden Unterdrücker- und Ausbeuterklasse,
der Bourgeoisie, hinter Nebelkerzenvorhängen verschleiert und faktisch
ausgesetzt werden. Und das Maß der Zumutbarkeiten auch für die
Volksmassen in Deutschland nähert sich immer rascher dem Punkt, wo das
Fass kurzerhand überläuft. Unsereins muss auf diesen Moment
vorbereitet sein, denn auch in Deutschland werden sich die Volksmassen
nicht auf Dauer an der Nase herumführen lassen. Noch dazu von diesen
drittklassigen Lügnern und Kriegsverbrechern, die derzeit die
Regierenden-Crew stellen.
Quellen:
(1)
http://www.inforadio.de
(2)
http://www.donaukurier.de/
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