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Gehört ein Rechtfertiger des Völkermords und der Vertreibung noch zu uns Kommunisten?

Entscheidet selbst!

Fragen des Roten Webmaster

Kommunisten-online vom 31. Dezember 2008 – Der Text „Vollidioten“ (siehe) stammt von einem Daniel Weigelt. Der wohnt in Dresden und ist Mitglied einer Gruppe, die sich KPD (B) nennt und bei der Kommunistischen Initiative mitmacht. Weigelt gehört zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs „Schafft die Kommunistische Initiative in Deutschland!“ und des Vorläufigen Organisationskomitees dieser Gruppe. K-online hat sich ausdrücklich vom zentristischen Inhalt dieses Aufrufs und dieser Gruppe distanziert.

Entscheidet selbst, was Ihr von diesem Text haltet – und vom Autor.

In Palästina, im Gaza-Streifen, findet ein Völkermord statt. Mit Aushungern, Verdursten lassen, Krankheit, und Mord versucht Israel die Palästinenser zu vertreiben. Die fortschrittlichen Menschen aller Länder distanzieren sich vom mörderischen Treiben der Zionisten und protestieren.

In Israel wird sogar gefordert, den Kriegsminister und die Außenministerin wegen Kriegsverbrechen anzuklagen.[1] Die zionistischen Kriegsverbrecher versuchen der Welt einzureden, dass die Palästinenser Israel mit selbstgebastelten Miniraketen bedrohen. Aber selbst einige bürgerliche Journalisten stellen das infrage.

Und dann kommt einer, der sich auch noch Kommunist nennt, eben jener Daniel Weigelt, und schreibt den Text unten.

Diese Subjekt Weigelt schiebt den Palästinensern die Schuld an den Verbrechen der Zionisten zu. Die Opfer sind selbst Schuld, sie wollen sich ja nicht aushungern lassen, sie wollen sich nicht vorschreiben lassen, wen wählen und sie wollen sich nicht aus ihrem Land vertreiben lassen. Weil sie sich mit einfachsten Mitteln wehrten, weil sie der größten und brutalsten Militärmacht der Region mit einfachen, fast primitive Waffen, zur Wehr setzten, sind sie „Vollidioten“.

Wir sind mit Recht empört.

Entscheidet selbst, ob wir dieses Subjekt weiter in den Reihen von Kommunisten dulden wollen. Wir meinen; Nein!

Aber Weigelt wähnt sich im Recht und mimt die beleidigte Leberwurst. Er keift zurück und leugnet. Er sei kein Zionistenfreund, die Zionisten mögen doch wenigstens Wasser und Nahrung durchlassen. 

Er beruft sich dabei fälschlich auf den israelischen Friedens- und Menschrechtsaktivisten Uri Avneri. Der schrieb im Jahre 2000:

Stimmt, wir haben keinen Partner für einen Frieden, den die Palästinenser als eine Kapitulation gegenüber israelischen Ultimatums sehen. Tatsächlich hätten wir einen Partner für einen Frieden, der auf Gleichheit und gegenseitigem Respekt beruht.

Die Lösung ist ganz klar: der Staat Palästina muss innerhalb der vor 1967er-Grenze errichtet werden mit Jerusalem als der Hauptstadt von zwei Staaten: Ost-Jerusalem mit dem Harm Ash-Sharif muss zu Palästina gehören – West-Jerusalem mit der Klagemauer und dem jüdischen Viertel muss zu Israel gehören. Wenn diese Lösung im Prinzip akzeptiert wird, können Verhandlungen über die andern Probleme beginnen: Sicherheit, die auf Gegenseitigkeit beruht, Austausch von Gebieten, eine moralische und praktische Lösung für die Flüchtlinge, Wasserzuteilung usw.

Dieser Frieden wird zustande kommen – weil die einzige Alternative für beide Seiten die Hölle bedeutet.

Das liest sich etwas anders, als Weigelts Geschreibsel-

Entscheidet selbst, was Ihr davon haltet!

Im Gaza-Streifen findet seit Jahren eine Genozid statt. Den Menschen dort wird all das vorenthalten, was sie zum menschenwürdigen Leben brauchen: Strom, elektrische Energie, Gesundheitswesen. Und nicht nur das. Auch die einfachsten Grundlagen des Lebens, wie Nahrung, Medikamente, Wasser – all das wird ihnen vorenthalten. Hinzu ständige Übergriffe der zionistischen Soldateska, jede Nacht Granteinschläge, Bomben.

Wir sind empört über diese Verbrechen.

Jetzt will die israelische Regierung offenbar den Schlussstrich ziehen und den Gazastreifen militärisch besetzen und die Menschen aus dem Land treiben. Sie will vollendete Tatsachen für die Weltöffentlichkeit, für alle, die für die Freiheit und das Leben eintreten, setzen. Mit Terror und Mord unter dem Vorwand, die Hamas sei eine Terrororganisation.

Dabei sind die Führer Israel die schlimmsten Terroristen, die einen Völkermord planen und eine Massenvertreibung, welche seines Gleichen selbst in dieser Region sucht.

Wir protestieren und schieben nicht die Schuld den Opfern der Verbrechen zu. Wir sind empört +über diese Verbrechen  und wir sind empört gegen die Propagandisten, die diese zionistischen verbrechen rechtfertigen und als unausweichliche und richtige Reaktion Israel und als Selbstverteidigung verkaufen. Aber unsere Empörung steigert sich zur Wut, wenn die Rechtfertiger der Verbrechen sich in unsere Reihen einschleichen, sich als Kommunisten und Friedensfreunde bezeichnen.

Lest das unten, das ist der Weigeltsche Text. Hier versucht einer uns alle im Misskredit zu bringen.

Entscheidet selbst und empört Euch mit uns!

Aber geht noch weiter. Er lässt seinen  Herrn Papa den Einiger spielen, der meint, wir spalten, weil wir das Söhnchen wegen seinem Geschreibsel attackieren. Wir sollten uns schämen“

Lieber Papa Weigelt! Wir schämen uns nicht, wir meinen, dass dein Sohn nicht in unsere Reihen gehört. Er begrüßt Verbrechen am Volk von Palästina und rechtfertigt es. Wir verachten ihn. Einheit mit dem? Niemals!

Lest seinen Text und bildet Euch eine Meinung.

Entscheidet selbst, ob wir den in unseren Reihen dulden wollen.

Meint der Rote Webmaster


[1]   siehe  

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Schande über die Mörder und Schande über jene, die das rechtfertigen

Bilder von zionistischen Rassisten ermordeter  und verletzter Kinder

Quelle: Uruknet.info

(Normalgröße Bild anklicken)

Samera Baalusha (34) träft ihr gerettetes Kind Mohamad (15 Monate). Sie wartet darauf die Leiche ihre Tochter Jawaher(4 Jahre) zu sehen. Sie wurde bei eineem israelischen Raketenangriff auf das Flücchtlingslager Jebaliya (nördl. Gaza-Streifen) am 29. Dezember getötet.

Zwei getötete Mädchen in Beit Hannun (nördlicher Gaza-Streifen) am 30. Dezmer 2008

wpe1.jpg (13416 Byte)

Leichen von drei Kindern, getötet in Rafah, im südlichen Gaza-Streifen, am 29. Dezember 2008

wpe6.jpg (11530 Byte)

Ein Palästinenser bestattet die Leiche des 5 Jahre alten Sodqi al-Absi auf dem Friedhof von in Rafah am 29. Dezember 2008

wpe8.jpg (16176 Byte)

Ein Vater trägt die Leiche seiner vier Jahre alten Tochter Dena Balosha. Dena war mit vier Schwestern im Flüchtlingslager Jabalya am 29. Dezember 2008 ums Leben gekommen.

wpeA.jpg (10588 Byte)

Drei Kinder der Familie Balosha. Getötet von israelischen Raketen am 29. Dezember 2008

Three Palestinian children from the Balosha family, of five who were all killed in the same Israeli missile strike, are seen in the morgue before their burial at Kamal Edwan hopsital in Beit Lahiya, northern Gaza Strip, Monday, Dec. 29, 2008

wpe3.jpg (14460 Byte)

Ein Palästinenser bestattet die Leiche des vier Jahre alten Lama Hamdan auf dem Friedhof von Beit Hanoun im nördl. Gaza-Streiefen am 30. Dezember 2008

Der unverschämte Text des Parteigängers der zionistischen Chauvinisten

Vollidioten

Veröffentlicht am 25. Dezember 2008 um 00:30 Uhr

Quelle: Das Rote Blog von Weigelt siehe

„Palästinenser feuern Raketen auf Israel“

Eskalation der Gewalt im Gaza-Streifen: Palästinenser haben ihre Raketenangriffe auf Israel massiv verstärkt - mehr als 60 Kassam-Raketen und Granaten schlugen im Grenzgebiet ein.

Mal ehrlich, was versprechen die Palästinenser sich davon, Raketen auf Israel zu feuern, außer einer (gewollten?) Eskalation?

Es ist für mich bei so was unerheblich, ob sie sich im Recht fühlen oder es sogar sind. Fakt ist, und das hat die Vergangenheit oft genug bewiesen, mit Gewalt wird man die Probleme im Nahen Osten nicht lösen können. Es sei, man kann die gegnerische Seite völlig vernichten, was hoffentlich niemals passieren wird.

Nur die Seite, Israel oder Palästina, die einen völligen Gewaltverzicht zeigt, wird am Ende der Welt beweisen können: “Seht her, wir sind bereit, den Konflikt friedlich zu lösen.” Wenn man aber bereits vor Ablauf der 6-monatigen Waffenruhe von palästinensischer Seite der Konflikt wieder mittels Raketen und Mörsern angeheizt wird, braucht man danach nicht verwundert tun, wenn die israelische Seite auch wiederum mit Waffengewalt reagiert. Das die dann meistens mehr (zivile) Opfer auf palästinensischer Seite fordert, kann man Israel vorwerfen, wurde aber bewusst provoziert.

Es funktioniert einfach nicht anders als auf friedlichem Wege! Eher wird sich Israel nicht dauerhaft aus den besetzten Gebieten zurückziehen, denn es ist eine durchaus verständliche Reaktion, das der Staat Israel seine Einwohner zuerst schützt. Sie können es nur “effektiver”, weil sie über die besseren Waffen verfügen. So läuft das nun mal. (Vielleicht wäre alles ganz anders gelaufen in den letzten 60 Jahren, wenn nicht einen Tag nach der Gründung des Staates Israel sechs arabische Staaten diesem den Krieg erklärt hätten.) Wenn die palästinensische Seite über die Feuerkraft der Israelis verfügen würde, würde sie diese mit Sicherheit auch einsetzen.

Das ist meine Meinung dazu.

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Zum Beispiel ist dieser ganze Mythos vom versprochenen Land, der Diaspora und von der „Heimkehr des jüdischen Volkes” gründlich zu entlarven. Wenn es direkte Nachkommen des Volkes von Israelis von vor 2000 Jahren gibt, ist das niemand anderes als die höchst selbigen Palästinenser, auch wenn sie sie inzwischen islamisiert sind.

Leserbrief von Ulrich aus aus Nikaragua vom 2. Januar 2009

Liebe Genossen in Deutschland!

Die Empörung und die Wut über die dummdreiste Einlassung von Herrn Weigelt ist verständlich.

Die Kommunisten haben der Welt immer  wieder bewiesen, dass es erstens keine Rechtfertigung für zivile Massaker gibt. Und zweitens, wer guten und humanistischen Willen hat, kann das vermeiden.

Man muss aber auch kein Kommunist sein, um von diesen Bildern beeindruckt zu sein. Jeder, der das Leben und die Menschheit liebt muss betroffen sein. Weigelt hat da offenbar Schwierigkeiten.

Mir brennt so was  immer wieder in der Seele, auch wenn ich hier in Nikaragua Einiges gesehen habe. Man darf das niemals vergessen.

Es liegt mir aber daran, darauf hinzuweisen, dass es mehr Sinn hat, auch nicht die objektiven Argumente zu vergessen, wenn man den Weigelts antwortet.

Zum Beispiel ist dieser ganze Mythos vom versprochenen Land, der Diaspora und von der „Heimkehr des jüdischen Volkes” gründlich zu entlarven. Wenn es direkte Nachkommen des Volkes von Israelis von vor 2000 Jahren gibt, ist das niemand anderes als die höchst selbigen Palästinenser, auch wenn sie sie inzwischen islamisiert sind.

Binnen drei Jahren (1945 – 1948) haben sich die Zionisten den allergrößten Teil des Landes unter den Nagel gerissen, da wo die jüdische Bevölkerung vorher nur einen geringen Prozentsatz ausmachte. Dabei war eindeutig Terror im Spiel. (Man denke nur an die Terrororganisation IRGUN unter Menachem Begin, später Regierungschef Israels, der im Übrigen Hitler ein Bündnis angeboten hat, während er schon damals emsig Palestinenser drangsalierte – vor 1939) Dieser ganze zionistische Chauvinismus, der sich in nichts vom Nazi-Rassismus unterscheidet, ist schändlicher Weise noch viel zu salonfähig.

Vergessen wir als Deutsche  auch nicht, dass der deutsche Imperialismus mit seinen faschistischen Henkern, die unsäglichen Völkermord an den Juden betrieben haben, einer der Hauptverantwortlichen, wenn nicht der Hauptverantwortliche, dieses ganzen Problems ist, das in den letzten 60 Jahren die Palästinenser ausbaden mussten. („Ausbaden” hört sich noch viel zu niedlich an, gemessen an der Wirklichkeit.)

Der deutsche Imperialismus hat das Ganze zumindest möglich gemacht. Uncle Sam (Gringo-Imperialismus) und John Bull (Tommy –Imperialismus) haben das nahtlos weitergeführt und über dem Leid der Juden schamlos ihre Besatzerpolitik aufgebaut.

Was mich ermutigt und tief beeindruckt, ist der der Widerstand unter den Juden in Palästina. Dazu gehört viel Mut „nackt unter Wölfen” gegen den Strom zu schwimmen. Diese Freunde haben meine Bewunderung und ich hoffe inbrünstig, dass sie die Oberhand gewinnen.

Die dauernde Trübung der Völkerfreundschaft erschwert den Klassenkampf. Und ich bin mir sicher, dass wir alle, einschließlich Deutsche, die Juden in der Welt und in Palästina und die Palästinenser, eines Tages  genug Klarheit und Solidarität im Kopf haben, um vereint unseren wirklichen und gemeinsamen Feind aus der Welt zu jagen. Die imperialistische Bestie und ihre Lakaien.

Mit revolutionärem Gruß aus Nikaragua

Ulrich

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„Allein die Tatsache, dass sich ein angeblicher Kommunist erdreistet, die Unterdrückten und Gedemütigten für das Geschehen verantwortlich zu machen, zeigt, wes Geistes Kind dieser Mensch ist.“

Leserbrief von W.Sch. zu Gehört ein Rechtfertiger des Völkermords und der Vertreibung noch zu uns Kommunisten? Entscheidet selbst! Fragen des Roten Webmaster“ 

vom 31. Dezember 2008

Lieber Gen. Ackermann,

allein die Tatsache, dass sich ein angeblicher Kommunist erdreistet, die Unterdrückten und Gedemütigten für das Geschehen verantwortlich zu machen, zeigt, wes Geistes Kind dieser Mensch ist. Zudem ist es für ihn völlig unerheblich, ob jemand im Recht ist oder nicht. Wie will dieser Büttel der Bourgeoisie die historische Mission der Arbeiterklasse begründen?

Wenn die Revolution nicht auf friedlichem Wege funktioniert, wird sie halt einfach verschoben. Damit steht Herr Weigelt (die Anrede „Genosse“ verdient er nicht) dort wo er hingehört: im Lager der Bourgeoisie und kann sich seine Silberlinge abholen. Nun fehlt nur noch, dass er die Verbrechen der Nazis leugnet. Dann hat er die Verwandlung endlich hinter sich (oder hat er sich gar nicht verwandelt?).

Solche Leute brauchen wir nicht! Sie sollen dorthin, wo sie hin gehören, ins bürgerliche Lager. Dort können sie Aggression und Mord rechtfertigen.

Der Springer-Verlag wäre bestimmt ein schönes Plätzchen für Herrn Weigelt.

Rot Front

W. Sch.

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Von „Minikommunisten“  und  Prozionisten

Leserbrief von O.W. vom 31. Dezember 2008
Igitt! Von welchen „Würmern“ ist denn  „Genosse“  Weigelt befallen? Was  für  ein  schnulziger, biederer, bourgeoieser „Kommunist“ ist denn  der  geworden? Bei seinem prozionistischen Geschwafle müsste selbst Herr Gysi stumpfe Zähne bekommen!

Was will Weigelt? Dass sich Palästinenser der Gewalt hochtechnisierter Militärs und der Gaunerdiktatur der Kapitalisten und Zionisten fügen? Für ein paar „Silvester-Kassam-Raketen“ als „Wutschrei“ gegen Land und Identitätsraub?

Dafür werden Unschuldige dahingemeuchelt? Da haben wir doch wieder den „Blödsinn“ wie in der angeblich „Kommunistischen  Initiative“  mit  bestenfalls linksdemokratischen O-Ton!

Nix da Herr Weigelt! Schärfe deinen Verstand als „Kommunist“ und versuche dich nicht als Paktierer und Versöhner mit denen, die dir ohne zu zögern sagen würden, wohin sie dich am liebsten befördern würden!

Du bist kein Kommunist! Du bist eine „Nachtigall“ und dein Trabsen gleicht dem Gesang eines „Galgenvogels“ und zum Applause der Geier hängst du dir die Schlinge selbst um den Hals! Jedenfalls machst du dich zum vorzüglichen Narren derer, die du angeblich nicht leíden kannst

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