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An
alle, die mir Genesungswünsche schickten
Wir Kommunisten sind die Baumeister einer neuen
Gesellschaft.
1.
August 2011
Liebe Genossinnen und Genossen,
ich bin erfreut und auch gerührt wie viele mir
Genesungswünsche schickten. Es waren sehr viele, auch aus dem Ausland,
sogar weiter weg, z. B. aus Lateinamerika und Russland. Das alles hat
mich gefreut und ich danke Euch allen.
Es war leider nicht so, wie ich annahm. Wenn nichts
gemacht worden wäre, dann hätte das schon schlimme Folgen
haben können. Ich bekam starke Atemnot, konnte mich kaum noch zu
Fuß bewegen und habe schließlich de Arzt aufgesucht, der mich auch
sofort in ein Krankenhaus einwies. Zum Glück gibt es – trotz diverser
Gesundheitsreformen der SPD/Grünen und der CDU/FDP – vor Ort noch
eine Klinik mit passabler kardiologische Abteilung in der Nähe. Es war
noch kein Infarkt, aber kurz davor. Also machte man eine
Herzkatheder-Untersuchung und erweiterte die verengte Stelle in der
Arterie und führte eine Gefäßstütze in die Herzarterie
ein. Falls das nicht
nachhaltige Besserung bringt, bekomme ich später einen Schrittmacher.
Der Ex-Bundeskanzler Schmidt bekam vor 30 Jahren einen und lebt, 93-jährig,
immer noch.
Kommunisten-online wird also, so hoffe ich, weiter
bestehen und weiter den Klassenfeind und dessen Handlanger ärgern.
Kommunisten sind eben nicht, wie der 1919
von der sozialdemokratischen bayrischen Regierung hingerichtete
Genosse Eugen Leviné irrtümlich
sagte; „Wir Kommunisten sind alle Tote auf Urlaub“
Bei aller Hochachtung vor dem Heldenmut des
Genossen Leviné, da halte ich
es mit Ernst Thälmann: Wir Kommunisten sind die Baumeister einer neuen
Gesellschaft.
Es gab aber
auch eine andere Zuschrift, die eher jenseits des guten Geschmacks ist.
Bildet Euch selbst eine Meinung darüber – ich
zitiere das Elaborat hier (Rechtschreibfehler im Original):
„Na
das ist ja eine bedenkliche Nachricht. Du wirst der Netzgemeinde doch
wohl nicht wegsterben? Werst ja noch gebraucht. Besonders für User die
ihren Spaß haben wollen. So jehts ja ma nich, was soll aus den ganzen
Kommis werden, wenn se uns alle wegsterben? ;-)))
http://ostendfaxpost.redio.de/text/text5.html
MfG
Das größte Sektenportal.“
Eine Absenderadresse gab’s auch, "Saul Len" ostendfaxpost@web.de
Die Internetseite „ostendfaxpost“ gibt es
wirklich – aber ohne Impressum. Verwunderlich, dass das vom bürgerlichen
Staat geduldet wird, ist es doch ein klarer Verstoß gegen das
Pressegesetz. Wir hätten längst den Staatsanwalt am Hals. Aber der
kapitalistische Staat und seine Behörden werden sich kaum mit
Strafbefehlen selbst ärgern.
Ich danke allen, die mir Genesungswünsche
geschickt haben. Auch dem Schreiber des Elaborats, den angeblichen Saul
Len. Es ist doch immer erfreulich, wenn der Klassenfeind uns ernst
nimmt.
Und die Genesungswünsche der Genossen – darunter
auch solche, die keine Kommunisten sind
– erfreuen mich besonders. Ich danke Euch und verspreche, meine Kraft
weiter der gerechten Sache zu widmen.
Rotfront
Euer Roter Webmaster
Günter Ackermann |