| Antideutsche Faschisten
demonstrieren für den Krieg, gegen Kriegsgegner |
Gegen
Kriegstreiberei und rassistische Vorurteile!
Wir
lassen uns nicht spalten!
Für
den 4. Februar ruft die „Georg-Weerth-Gesellschaft“
zu einer Demonstration „Für Israel – gegen den antisemitischen
Wahn!“ in Duisburg auf.
Hinter
diesem Motto verbirgt sich nichts anderes als der Versuch, die
Kriegspolitik der USA und seines strategischen Bündnispartners Israel
in den letzten Jahren zu legitimieren. Ein möglicher militärischer
Angriff auf den Iran wird begrüßt, während Antikriegsdemonstranten
bereits im vor hinein als „Wasserträger des globalen Faschismus“
verunglimpft werden.
Im
Aufruf der Demonstration dieser sich selbst als „antideutsch“
bezeichnenden Gruppierung werden verschiedene linke Organisationen wie
Initiativ e.V., ATIF/ATIK, das Friedensforum die Linkspartei, oder das
Duisburger Netzwerk gegen Rechts genannt und als Antisemiten oder deren
Helfershelfer denunziert.
Der
Grund für diese Anschuldigungen ist die erfolgreiche gemeinsame
Antikriegsarbeit der Duisburger Linken, die sich gegen die
imperialistischen Angriffe auf Afghanistan und den Irak, sowie die
israelische Besatzungspolitik gegen das palästinensische Volk öffentlich
und laut positioniert hat.
Das
Ziel dieser Gruppierungen ist die Verhinderung des Protestes gegen die
Kriegs- und Besatzungspolitik unter US-amerikanischer Führung, weswegen
es in Duisburg und der Region bereits des Öfteren zu Störversuchen und
Angriffen auf KriegsgegnerInnen gekommen ist.
Darüber
hinaus schürt der Aufruf die
ohnehin schon vorhandenen Ressentiments gegen Menschen muslimischen
Glaubens.
Muslime
werden unter Generalverdacht gestellt und direkt mit Terror und
antidemokratischen Weltanschauungen in Verbindung gebracht. Derartige
Propaganda im Stil der etablierten Politik und den Massenmedien trifft
nicht nur Muslime, sondern alle Migrantinnen und Migranten, die in der
Öffentlichkeit aufgrund ihres Herkunftslands mit dem Islam in
Verbindung gebracht werden und leistet so einen Beitrag zur Förderung
rassistischer Ressentiments.
Wir
protestieren gegen diesen politischen Angriff auf die Duisburger Linke
und erteilen dieser neonkonservativen, kriegstreiberischen Demonstration
eine klare Absage.
Wir
treten weiterhin gemeinsam gegen Rassismus, Sozialabbau und
imperialistische Kriege ein und lassen uns von Gruppierungen wie der „Georg-Weerth-Gesellschaft“
nicht diffamieren.
Unterzeichnende
Organisationen/Personen:
Die
Linke. Kreisverband Wesel
Kommunisten
online
ATIF
Duisburg
Anatolische
Föderation Duisburg
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