|
|
|
Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
den Block der zur
Geschichte |
Das jährliche Treffen der antiimperialistischen Globalisierungsgegner aus: junge Welt vom 10.08.01 In
Assisi ist es nicht nur den Franziskanermönchen ein Begriff. Sogar der
umbrische Touristenverband berichtet auf seiner Homepage darüber: das
antiimperialistische Sommerlager. Jährlich treffen hier Ende Juli Hunderte
antiimperialistischer Globalisierungsgegner der Region und ganz Europas mit
Dutzenden internationalen Delegationen revolutionärer Gruppierungen aus aller
Welt zusammen. Mit einer Schweigeminute für den ermordeten jugendlichen Globalisierungsgegner Carlo Giuliani wurde das Sommerlager diesem ersten Todesopfer der Antiglobalisierungsbewegung gewidmet. Während
einer Woche wurden in zahlreichen Debatten bei glühender Hitze und unter
ständigen medial-polizeilichen Drohungen gegen das "terroristischen
Lager" - so ein umbrischer Rechtspolitiker in einer parlamentarischen
Anfrage, warum die Polizei nicht eingreife - die Auswirkungen der
kapitalistischen Globalisierung in der Dritten Welt diskutiert, von den
Volkskämpfen aus allen Kontinenten berichtet und gemeinsame Aktionen
vorbereitet. In einem Runden-Tisch Gespräch mit Vertretern der PFLP, Palästinensern aus den libanesischen Flüchtlingslagern, einem Delegierten der Afghanischen Befreiungsorganisation ALO und der Nigerianischen Befreiungsbewegung MOLON wurde die Rolle des Islam im antiimperialistischen Kampf diskutiert. Trotz kontroverser Stellungnahmen waren alle Teilnehmer einig, dass die westliche antiislamische Propaganda nur ein Vorwand für die infame imperialistische Einmischung in der arabischen Welt sei. Ein weiterer Höhepunkt des Sommerlagers war das gemeinsame Auftreten der Vertreter der kolumbianischen Guerillas FARC-EP und ELN. Beide versicherten ihre Übereinstimmung im Kampf gegen Paramilitarismus und US-Intervention sowie für eine tiefgreifende Umwälzung der Verhältnisse im Land und schlossen einen Separatfrieden einer Organisation mit der Regierung aus.
Auch die nationalen Befreiungsbewegungen Europas aus dem Baskenland, Sardinien und Katalonien waren am antiimperialistischen Camp wieder präsent "Im imperialistischen Europa von Maastricht ist der nationale uns soziale Befreiungskampf der kolonisierten Nationen ein entscheidender Motor für die antiimperialistische Bewegung", so der Vertreter der baskischen Gefangenenorganisation Senideak. Nach einer Woche intensiver Diskussionen waren sich alle Delegierten und Teilnehmer einig: Die jährlichen antiimperialistischen Treffen müssen weitergehen. Sie sind zu einem entscheidenden Ansatzpunkt für ein zusammenfließen der Befreiungskämpfe der Dritten Welt mit den Antiimperialisten im Westen geworden. Gernot Bodner, Wien Weitere Informationen: www.antiimperialista.com |
|
Spenden
für die Homepage:
Günter Ackermann,
Konto-Nr.: 433 407 436, |