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Wichtige Rubriken und Beiträge Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk Kampf den ideologischen Diversanten Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands Gegen den imperialistischen Krieg Wider
den Block der zur
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AUFRUF ZUR BILDUNG EINES INTERNATIONALEN KOMITEES für
den Schutz des palästinensischen Volkes „Völkermord ist in
unserer Vorstellung mit Massengräbern oder Konvois von Vertriebenen verbunden.
Der langsame Tod, dem das palästinensische Volk ausgesetzt wird, hat vielleicht
noch keinen Namen. Aber wie kommt es, dass die israelische Gesellschaft Herzen
und Augen verschließt, um nicht wahrzunehmen?“ So fragt die israelische
Friedensaktivistin Tanya Reinhart, in Yediot Aharonot (v.09.03.03). Die
Linguistikprofessorin der Universität Tel Aviv veröffentlichte kürzlich im
Atlantik-Verlag in Bremen ein Buch unter dem Titel «Operation Dornenfeld» -
Der Israel-Palästina-Konflikt: Gerechter Frieden oder endloser Krieg. Sie
analysiert darin Mythen und Fakten der Verhandlungen von Camp David und
beschreibt Israels schleichende ethnische Säuberung. Schließlich zeigt sie
einen Weg aus der Krise. Der Krieg der USA gegen
den Irak und die kriegstreibende Politik Israels gefährden die Stabilität der
ganzen mittelöstlichen Region. Insbesondere bedrohen diese Entwicklungen die
Existenz der Palästinenser als Nation im eigenen Land. In
dieser Lage haben die Palästinenser unter dem Belagerungszustand am 3. März
2003 an die Weltöffentlichkeit appelliert. Der
Appell kommt von den Palästinensischen Notstandskomitees in den besetzten
Gebieten. Diese Palestinian Emergency Committees (PEC) wurden geschaffen, um
besondere Aufgaben der kommunalen Organisation während eines möglichen Krieges
gegen den Irak zu erfüllen und die Notwendigkeit der Vorbereitung der Palästinenser
auf mögliche drastische Maßnahmen Israels zu betonen. Das Palästinensische
Notstandskomitee (PEC) ist ein Bündnis aus Nichtregierungsorganisationen,
gesamtpalästinensischen Organisationen, Wohlfahrtsorganisationen, Berufsverbänden,
politischen Parteien, Ministerien und Persönlichkeiten des Öffentlichen
Lebens, das seine Tätigkeit durch ein Organisationsbüro in Ramallah mit
gesamtnationaler Zuständigkeit und Repräsentanz ausübt. (Informationen und
Kontakt: protectpalestinians@yahoo.com) Die israelische Besatzungsmacht könnte, so fürchten die Palästinenser, im Zuge des Krieges gegen den Irak, folgende weitere Unterdrückungsmaßnahmen ergreifen:
Diese Gefahren sind real
und gravierend, wie auch der israelische „Friedensblock“ einschätzt, der
den Appell der Palästinenser am 10. März 2003 über Internet verbreitet hat.
In einem von dem bekannten israelischen Friedensaktivisten Uri Avneri verfassten
Aufruf unterstützt „Gush-Shalom“ den Appell der Palästinenser und ist
dabei, ein Israelisches Notstandskomitee zu bilden (Kontakt und Information: info@gush-shalom.org)., Bereits am 22. September
2002 hatten 187 israelische Wissenschaftler eine „Dringende Warnung“ an die
Weltöffentlichkeit gerichtet, die israelische Regierung könnte, den
"Rauchvorhang des Krieges" ausnutzen, „um weitere Verbrechen gegen
das palästinensische Volk zu begehen, bis hin zu einer umfassenden ethnischen
Vertreibung.“ Damals hatte der israelische Generalstabschef Moshe Ya'alon die
Palästinenser in einem Interview in Ha'aretz als ein "Krebsgeschwür"
bezeichnet und von den Militäraktionen in den Besetzten Gebieten als
"Chemotherapie" gesprochen, wobei er andeutete, dass eine noch
radikalere "Behandlung" erforderlich sein könnte. In der neuen
israelischen Regierung Sharon sind drei Parteien vertreten, die einen
"Transfer" der palästinensischen Bevölkerung befürworten. Die israelischen
Wissenschaftler hatten bereits dazu aufgerufen, „die Vorkommnisse in Israel
und den Besetzten Gebieten genau zu beobachten, um absolut klar zu machen, dass
Verbrechen gegen die Menschheit nicht geduldet werden, sowie konkrete Maßnahmen
zu ergreifen, um zu verhindern, dass solche Verbrechen stattfinden." Nunmehr appellieren die
Palästinenser, unterstützt von israelischen Friedensaktivisten, an alle
Menschen guten Willens, dringend ein Internationales Komitee für den Schutz des
Palästinensischen Volkes zu bilden. Wir,
die Unterzeichnenden, sind bereit, uns im Sinne eines solchen Internationalen
Komitees für den Schutz des Palästinensischen Volkes einzusetzen und dies
zusammen mit den in Deutschland lebenden Palästinensern und israelischen
Friedensaktivisten. Nach unserer Auffassung kommt es nun insbesondere darauf an, - die deutsche Regierung dringend aufzufordern, nicht länger die extremistischen Kräfte in der politischen und militärischen Führung Israels (z.B. mit Patriot-Raketen) zu unterstützen sondern vielmehr auf internationaler Ebene darauf hinzuwirken, dass weitere Verbrechen der israelischen Besatzungsmacht gegen das palästinensische Volk verhindert werden, - die palästinensischen politischen Gefangenen zu unterstützen und für ihre Freilassung einzutreten (Information: www.freebarghouti.de; Kontakt: info@freebarghouti.de), - den
Palästinensern, die für Frieden und Gerechtigkeit kämpfen, sowie den mit
ihnen solidarisch verbundenen israelischen Friedensaktivisten in der deutschen
Öffentlichkeit viel stärker Gehör zu verschaffen. Wir
schlagen daher vor, zu diesem Zweck ein breites Bündnis von Gruppen und
Organisationen zu bilden, die sich auf der Basis von Recht und Gerechtigkeit für
eine Lösung des Israel-Palästina-Konflikts einsetzen. Prof.
Dr. Norman Paech, Völkerrechtler, Mitglied des Beirats des International
Committee for the Protection of the Palestine People (ICPPP), Hamburg; Dipl.-Theol.
Winfried Belz, Kath.Klinikseelsorge Kopfklinik, Heidelberg;
Susanne Biel, Richterin, Karlsruhe;
Dr. Edith Binderhofer, Zeithistorikerin; Hans-Ulrich Dapp, 2. Vorsitzender des Vereins Flüchtlingskinder
im Libanon; Prof.Dr.med.Ulrich
Gottstein, IPPNW-Ehrenvorstandsmitglied, Frankfurt; Jens Haupt, Studienleiter, Evangelische Akademie, Hofgeismar;
Matthias Jochheim, Mitglied des Vorstands der deutschen IPPNW-Sektion;
Prof. Dr. Juliane House, Hochschullehrerin, Hamburg;
Prof. Dr. Sami Hussein, Neurochirurg, Hannover;
Irit Katriel (Israelin), Informatikerin, Saarbrücken;
Felicia Langer (Israelin), Trägerin des Alternativen
Friedensnobelpreises und Schirmfrau des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon, Tübingen;
Klaus Polkehn, Journalist, Berlin; Prof.
Dr. Fanny-Michaela Reisin (Israelin), Hochschullehrerin für Informatik, Berlin;
Brigitte Rishmawi, Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Bonn; Ellen Rohlfs, Autorin und Übersetzerin, Leer;
Werner Ruf, Prof. Internationale Beziehungen, Universität Kassel;
Ingrid Rumpf, Vorsitzende des Vereins Flüchtlingskinder im Libanon,
Pfullingen; Khalil Toama,
Vorsitzender der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V.
Dr. Viktoria Waltz, Universität Dortmund, Partenrschaftsbeauftragte Uni
Dortmund/ Uni Birzeit; Fadi
Al-Masri, Dipl-Ing., Dußlingen; Dr.
Alexander Bahar, Historiker und Publizist, Initiative
gegen den Irak-Krieg, Heilbronn; Rita Amer Mahmud, Stuttgart;
Nicola Ben Said, Köln; Stephan
Best, Lehrer (ATTAC-Stuttgart), Fellbach; Peter
Betscher, Chemieingenieur, Darmstadt; Bianka
Buddeberg, Köln; Dr. Annelise
Butterweck, Kölner "Frauen in Schwarz":
Walid Chachrour, Sozialarbeiter, Berlin;
Dr. Nizar El-Hachach, Universität Göttingen;
H. ElHassan, Berlin Nabegh
El Shorafa, Bankangestellter, Nahost-Gruppe, Berlin;
Juno Sylva Englander, GLOBAL MOTHERS - Frauen in Aktion für Umwelt und
Frieden, Wien; Dipl. ing. Maher
Fakhoury, Stellvertr. Vors. d. Vereinigung der Freunde Palästinas in
Sachsen-Anhalt, Magdeburg; Klaus
Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenkerverbandes e.V., Offenbach;
Dr. Ernst Herbst, Vorsitzender der Vereinigung der Freunde Palästinas in
Sachsen-Anhalt Suraya Hoffmann, Bergheim;
Raif Hussein. Polititologe, Hannover;
Claudia Karas, Verwaltungsangestellte, Frankfurt;
Bernd Klagge, Mathematiker, Bonn; Dietlind
Lindenmeyer, (Mitglied des Frauennetzwerks für Frieden, Bonn) Trier;
Dr. Ali Maarouf, Arzt, Berlin; Sahra
Marei, Berlin; Norbert Mattes,
verantwortl. Redakteur, INAMO; Achim
Mueller, Dietzenbach; Dr. Izzeddin
Musa, Vors. Ges. zur Humanitären Unterstützung der Palästinenser e.V., Köln/Wachtberg;
George Pumphrey, Mitautor des Buches „Ghettos und Gefängnisse in den
USA“, Berlin; Klaus von
Raussendorff, Publizist, Bonn; Rainer
Rupp, Journalist, Trier; Christine
Sabbah, Tübingen; Dr. Kamal Salem,
Arzt für Schmerztherapie, Bocholt; Günter
Schenk, Verlagsrepräsentant, Beinheim/Frankreich; Angelika Schmidt, Ergotherapeutin, Rödersheim-Gronau;
Dr Angelika Schneider, Lilienthal; Mechthild
Schreiber, Soziologin, München; Ulrich
Seeger, Semitist und Islamwissenschaftler, Karlsruhe;
Dr. Hassan Swelim, Frankfurt; Elisabeth
Woeckel, Referentin für Vorträge zum Nahostproblem, Ansbach;
Youssef Youssef, Übersetzer (Stellvert.Vors. der Palästinensischen
Gemeinde Deutschland, Münster; Martin Zeis, Lehrer (Attac-Stuttgart); Aktionskreis
für Frieden e.V. Erfurt; AK Palästina
Tübingen; Deutsch-Palästinensischer
Frauenverein e.V. Deutscher
Freidenkerverband e.V., Verbandsvorstand; Frauennetzwerk
für Frieden e.V., Bonn; Gesellschaft
zur Humanitären Unterstützung der Palästinenser e.V. (G.H.U.P. e.V.);
IPPNW-Vorstand (Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs);
Palästinensische Gemeinde Deutschland e.V.;
Palästinenische Ärzte- und Apothekervereinigung in Deutschland e.V.; Najdeh – Soziale Hilfsorganisation für die Palästinenser
e.V.; Verein Arabischer Studenten
und Akademiker-Tübingen; Vereinigte
Palästinensische Gemeinde Berlin-Brandenburg e.V.; Vereinigung der Freunde Palästinas in Berlin-Brandenburg
e.V.; Vereinigung der Freunde Palästinas
in Sachsen-Anhalt e.V.; Bonn, den 24. März
2003 Kontakt: Klaus von Raussendorff Tel.
& Fax: +49 (0) 228-346850 Email:
raussendorff@web.de |
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Günter Ackermann,
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