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Die Schule der BRD als Instrument zur politischen Mobilisierung der Jugend für die imperialistischen Ziele

G. Neubert/R. Rudolf

Quelle: Die marxistisch-leninistische Pädagogik – eine streitbare Waffe gegen den Antikommunismus. Berlin/DDR, 1972

Auf Kommunisten-online am 5. November 2009 – Ausgehend von der marxistisch-leninistischen Lehre über die Funktion des gesellschaftlichen Überbaus charakterisieren wir die Schule als eine ideolo­gische Institution. Im Programm der KPR (B) von 1919 ist die allgemein­gültige schulpolitische Grundforderung für den Aufbau der sozialistischen Gesellschaft fixiert. Sie lautet: „…Umwandlung der Schule aus einem Instrument der Klassenherrschaft der Bourgeoisie in ein Instrument der vollständigen Beseitigung der Teilung der Gesellschaft in Klassen, in ein Instrument der kommunistischen Umgestaltung der Gesellschaft…“[1]

Im Auftrag der Arbeiterklasse erfüllt die Schule der DDR diese Forderung, indem sie die junge Generation mit einer soliden wissenschaftlichen Bildung ausrüstet und sie zu allseitig entwickelten, sozialistischen Persönlichkeiten mit einem festen Klassenstandpunkt und einer internationalistischen Grund­haltung erzieht, sie befähigt, selbständig, bewußt und schöpferisch die gesell­schaftlichen Prozesse zu gestalten, um unsere sozialistische Gesellschaft ein­mal vollenden zu können.[2] Bildung und Erziehung erlangen eine wachsende Bedeutung für die Klas­senauseinandersetzung zwischen Sozialismus und Imperialismus. In diesem Prozeß kommt der Schule höchste Bedeutung zu.

Die absolute Unfähigkeit des Imperialismus, die gesellschaftlichen Entwick­lungsprobleme progressiv, d.h. im Interesse der Volksmassen zu lösen, zeigt sich in aller Schärfe auch an seiner Schulpolitik und Pädagogik. Im Ergebnis ihrer Ohnmacht und unter dem Zwang der Auseinandersetzung zwischen Sozialismus und Imperialismus erarbeiten die Vertreter der staats­monopolistischen BRD eine ihren Erfordernissen entsprechende Bildungs- ­und Erziehungsstrategie, die helfen soll, die reaktionäre imperialistische Herrschaft zu festigen, um ihre jugend- und bildungsfeindliche Politik fort­setzen zu können. Um das historisch zurückgebliebene Bildungswesen der BRD den neuen Existenzbedingungen des Imperialismus anzupassen, den verstärkt aufgebrochenen sozialen und bildungspolitischen Konflikten zu begegnen, wird – auch unter dem Eindruck der Erfolge des sozialistischen Bildungswesens – gegenwärtig die Diskussion um das Verhältnis Schule-Gesellschaft mit großem Aufwand geführt. Dabei wird offensichtlich, daß diese Diskussion aus der Defensivposition heraus betrieben wird, daß, trotz vielerlei Meinungen, an der aggressiven Grundabsicht festgehalten wird.

Worum geht es? Das imperialistische Herrschaftssystem braucht ein gesamt­gesellschaftliches Bewußtsein der Jugend, das eine aktive proimperialistische und antikommunistische Haltung sowie ein nationalistisch-aggressives Den­ken und Handeln hervorbringt. Dabei ist der westdeutschen Schule ein be­deutender Platz zugewiesen.

In der Reihe der theoretischen und politischen Verfechter der dafür not­wendigen imperialistischen Schulpolitik und Pädagogik steht an exponierter Stelle der engagierte Antikommunist Theodor Wilhelm. Genau wie in der Zeit des Faschismus betätigt sich Wilhelm als einer der konsequentesten Propagandisten für die totale Einbeziehung der Schule in die Maßnahmen zur Systemerhaltung des Imperialismus. In der Schrift „Theorie der Schule" läßt er über die Grundtendenz seiner Konzeption keine Zweifel. Er fordert kategorisch, Bildung und Erziehung harten, an Profitmaßstäben zu messen­den Leistungsanforderungen unterzuordnen, und formuliert die skrupellose These: „In der Schule geht es weder primär um ein Menschenideal noch primär um den Sinn des Lebens, sondern um planmäßiges ökonomisches Lernen!“[3] Es gehe um „marktgängige Leistungsfertigkeiten“[4]. Dieses Ziel entspricht der von der herrschenden Monopolbourgeoisie nachdrücklich ge­forderten Anpassung der Bildung und Erziehung der künftigen Lohnarbeiter an die gegenwärtigen und künftigen Verwertungsbedingungen des Kapi­tals. Das alles läßt an Deutlichkeit nichts vermissen.

Die Forderung, es gehe primär um „planmäßiges ökonomisches Lernen“, ist natürlich eng verknüpft mit einer dieser Zielsetzung entsprechenden Manipulierung der Schüler zu aktiv mitwirkenden, dem System wohlgesinn­ten Bürgern. Wilhelm sieht eine Hauptaufgabe der Schule darin, das Ver­halten der Schüler durch die Vermittlung systemgerechter „Vorstellungen" über das Leben und die Gesellschaft bewußt zu steuern: Es komme alles darauf an, „den Aufbau und die Ordnung der Vorstellungswelt nicht dem Zufall und nicht beliebigen politischen und wirtschaftlichen Interessen zu überlassen.“[5]

Es ist nicht allzu schwer, herauszufinden, was nach Wilhelm „nicht beliebige politische Interessen" sind. Als Theoretiker der imperialistischen Schule, als bereitwilliger und erprobter Diener der Großbourgeoisie bleibt er auch die Antwort nicht schuldig und fordert: „Einordnung der Vorstellungen in den Zusammenhang der geschichtlichen Kontinuität“[6].

Geschichtliche Kontinuität als pädagogische Aufgabe erfüllen, das bedeutet für den Altnazi Wilhelm, eine dem bürgerlichen Denken und den imperia­listischen Herrschaftsansprüchen entsprechende Vorstellungswelt beim Schüler zu entwickeln. Diese soll die gesellschaftlichen Verhältnisse der BRD als historisch gewachsen und legitimiert, als vorteilhafter und menschlicher gegenüber denen der angeblichen „totalitären Systeme" der DDR und an­derer sozialistischer Länder und deswegen als verteidigungswert erscheinen lassen. Hier handelt es sich letztlich um nichts anderes als um die ideologi­sche Konzeption des antikommunistischen Geistes der politischen Erziehung in der westdeutschen Schule, die ganz der antikommunistischen Staatsdok­trin der BRD entspricht. Wir wissen, daß an dieser Erziehungskonzeption bis heute prinzipiell nichts geändert wurde. (…)

Die Schule als ein Zentrum für die Ausbildung manipulierter, willfähriger Diener des staatsmonopolistischen Herrschaftssystems – das ist ihre offen eingestandene Theorie. Wilhelm schreibt: „Was dem einzelnen Sicherheit verschafft, indem in einer bestimmten Situation jeder neue Aufwand an Bewußtsein und Willenskraft durch die erlernten und eingeschliffenen Ver­haltensmuster entlastet wird, trägt auch zur Stabilisierung der Gesellschaft bei. Die Schule, indem sie marktgängige Leistungsfertigkeiten entwickelt und Gewohnheiten des Verhaltens einübt, befreit damit auch die Öffent­lichkeit von der Gefahr, mit jedem neuen Abiturienten einen neuen Un­sicherheitsfaktor auferlegt zu bekommen."7

Dieses Eingeständnis läßt über die geplanten Absichten niemanden mehr im Zweifel. Es handelt sich um den offenen Bruch mit den humanistischen Bildungsidealen der progressiven deutschen Geistesgeschichte und jeglichem fortschrittlichen pädagogischen Gedankengut der Welt. (…)

Durch ein System raffinierter Irreführungen will man die Schüler glauben machen, ihren Staat zu kennen und mitbestimmen zu dürfen. Bildung und Erziehung in der Schule sollen dazu dienen, der imperialistischen Gesellschaft aktive Untertanen zu formen, die nichts ge­gen, aber alles für das bestehende System tun.

Quelle: Die marxistisch-leninistische Pädagogik – eine streitbare Waffe gegen den Antikommunismus. Volk und Wissen, Volkseigener Verlag Berlin, 1972, S.314ff.


[1] Das schulpolitische Programm der KPR (B). In: Geschichte der Erziehung. Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1960, S. 497.

[2] Vgl. Offener Brief des Kollegiums des Ministeriums für Volksbildung an alle Pädagogen der DDR. In: „Deutsche Lehrerzeitung", Berlin, Nr. 41/1971, S. 3.

[3] Th. Wilhelm: Theorie der Schule. J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel-Verlag, Stuttgart 1967, S. 8.

[4] Ebenda.

[5] Ebenda, S. 9.

[6] Ebenda, S. 8.

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Berichte ehemaliger Heimzöglinge des Kinderheims „Fritz Große“ Rausddorf (Thüringen) – nicht von der Stasi zensiert

Guter Schulabschluss, Exkursionen, Gewinn fürs Leben – 
keine Kinder-KZ's

Von Günter Ackermann

Kommunisten-online vom 5. November 2009 – Wer von den Berichten ehemaliger Zöglinge der Fürsorgeheime im ach so freiheitlichen Rechtsstaat BRD schockiert ist, der soll keine Sorge haben, dass die Berichte aus den Heimen der DDR noch schockierender sind. Im Gegenteil. Das Heim war in einem ehemaligen  Adelsschloss untergebracht und gehörte und gehört der Stadt Berlin.

Schloss Rausdorf kl„Im Jahre 1944 wurde dieses an die Stadt Berlin verkauft und bis 1996 in wechselnder Trägerschaft als Kinderheim genutzt. Der denkmalgeschützte Park, das Freibad, die Turnhalle, die Schule und das eigentliche Schloß mit Nebengebäude stehen seitdem zum Verkauf. Die Bemühungen der Gemeinde um den Erwerb einzelner Teile scheiterten am Verkaufspreis.“ (siehe)

Es war keineswegs ein Heim für Sprösslinge der „Bonzen“, also der Partei und Staatsfunktionäre, sondern es war die DDR-Entsprechung der hiesigen Fürsorgeheime. Das ist aber auch schon die einzige Gemeinsamkeit.

Keine Gebete murmelnde Nonnen, Mönche, Diakonissen und Diakone. Keine Zwangsgottesdienste und Zwangsbeichten, keine Fronarbeit zum höheren Lob Gottes, aber eine gute Schulbildung. Anstelle fensterloser Knastzellen für Aufmüpfige, Exkursionen und Wanderungen für alle. Keine Foltermethoden wie im Westen, sondern gute Pädagogik und kein Kindermissbrauch durch perverse Kleriker, sondern qualifizierte Pädagogen. Darin bestand der Unterschied.

„Ja, alles schön und gut, aber die politische Indoktrinierung der Kinder...“ Wie bitte? Klar, im Erziehungssystem der DDR wurde nicht der Lob Gittes, des Geldes und des Kapitals besungen, sondern: Umwandlung der Schule aus einem Instrument der Klassenherrschaft der Bourgeoisie in ein Instrument der vollständigen Beseitigung der Teilung der Gesellschaft in Klassen, in ein Instrument der kommunistischen Umgestaltung der Gesellschaft…“

Was ist dagegen zu sagen? Das bedeutet doch wohl: Keine Bildungsprivilegien für die Sprösslinge der Bourgeoisie, sondern gezielte Förderung der Arbeiterkinder, das bedeutet auch, dass die Kinder nicht als Untertanen und als Kanonenfutter für die imperialistischen Kriege erzogen werden, sondern als gebildete, denkende und mit gestaltende Subjekte, das bedeutet, Gestaltung des Lebens in eigener Verantwortung.

Wir sagten als Kinder spöttisch zum Religionsunterricht: „Mathematik schwach – Religion gefräßig.“ In der Schule und im Bildungssystem der DDR legte man Wert auf umfassende Bildung für alle, im Westen daegen: Religion, Religion, Religion, dann kommt eine Weile gar nicht und dann lesen, schreiben und rechnen lernen, aber nicht zu viel. Man muss nur in der Lage sein, den Hammer zu schwingen – das Denken und Entscheiden machen die da oben. So war es in der Adenauer-Zeit und so ist es heute. Wer da nicht mitspielt, wird der Willkür perverser Kleriker ausgesetzt. Das ist für die heute zum Glück nicht mehr so einfach, wie damals. Immerhin sind die Mensches des Landes kritischer geworden, aber im Prinzip ist es nicht anders wie damals.

Aber lest die Berichte der ehemaligen Heimkinder in DDR-Heimen und fragt: Was ist das bessere System? Das, welches mit seinen Schwächsten mit Misshandlungen und sexuellen Missbrauch, mit Entzug jeglicher Menschenwürde umgeht oder ein System, das genau diese schwächsten Gliedern zu verantwortungsbewussten und gleichberechtigten Mitgliedern der Gesellschaft heranbildet. Ein kluger Kopf, ich weiß nicht wer es war, sagte einmal, dass man den Wert einer Gesellschaft daran erkennt, wie sie mit den schwächsten Gliedern, den Kindern, umgeht.

G.A.

Spezialkinderheim „Fritz Große“ Rausddorf (Thüringen):

Bin als sog. schwer-Erziehbarer (welche Übertreibung), heutzutage sagt man „hyperaktiv“, von der Jugendhilfe aus, von Berlin nach Rausdorf geschickt worden.
Mein Problem war bloß:
Beide Eltern berufstätig, ich etwas aufgedreht, und nur Grütze im Hirn ...
Meine Eltern sind mit mir nicht klar gekommen, die Schule hat gesagt: „Der muss ins Heim“ und schon hat die Jugendhilfe „geholfen“

Aus heutiger Sicht hat mir die Heimzeit gebracht, daß ich locker noch 9 und 10te Klasse machen konnte und somit noch einen vollwertigen Facharbeiter (Kfz-Schlosser) erlernen konnte.

Es war zwar Streng und auf eine Art auch Drill, aber die gemeinsamen Aktivitäten und Klassenfahrten haben dem ganzen doch noch gute Seiten gegeben, zumal Thüringen ein sehr schöner Landstrich ist.
Wir haben Waldstücke geräumt, aufgeforstet (was die Arbeit betrifft)

Fussball in Rausdorf auf dem Platz gespielt, zu Fritz Große[1] gebetet Wink, so hieß das Heim zu meiner Zeit, 

Klassenfahrten nach Schwarzburg, Wippra(Harz), viele viele Wanderungen durch die Umgebung gemacht.
Und einmal im Jahr den „Fritz Große“ Gedenklauf (ca 3km durch dem Wald) gemacht...

Ehemaliges Heimkind in Rausdorf (Thüringen)


[1]  Fritz Große, 1904-1957, Holzarbeiter, Kommunist, Mitglied ds ZK der KPD, Widerstandskämpfer gegen den Faschismus, erster Botschafter der DDR in Prag

Spezialkinderheim „Fritz Große“ Rausddorf (Thüringen):

Holzi1967

ich hatte damals auch meinen eigenen Kopf und wollte nicht auf meine Mutter hören, zumal sie es nicht leicht hatte und uns alleine erziehen mußte. Dazu kam der falsche Freundeskreis, die nur Unsinn im Kopf hatten. Um mich wieder auf den richtigen Weg zu bringen, kam ich dann im Sommer 1981 nach Rausdorf in das Spezailkinderheim Fritz Große. Anfangs wollte ich mich nicht an den Gedanken gewöhnen, dort für die nächsten drei Jahre zu bleiben, aber nach und nach merkte ich, das es gut für mich war.

Im Nachhinein kann ich mich heute nur noch positiv an diese Zeit erinnern.

Langeweile hat man dort nicht. Wir haben uns viel gemeinnützig betätigt. Zum Beispiel in der Forstwirtschaft oder bei der LPG in Laasdorf. Überhaupt wurde uns dort viel geboten, was sich von vielen die Eltern hätten nicht leisten können.
Wunderschöne Klassenfahrten,viele ganztägige Wanderungen, Taschengeld und Bekleidungsgeld.

Die Erzieher waren streng, aber meistens gerecht. Diese Zeit dort prägte mich für das weitere leben und ich weiß das es gut für mich war. Ich konnte 1984 das Heim mit einem sehr guten Notendurchschnitt verlassen.

war in Rausdorf von 1981 bis1984 (6.bis8.Klasse)

Hallo und viele Grüße aus Gera!

Durch die Suchmaschiene bin ich hier auf diese Seite gekommen und habe mich gefreut,etwas von meiner Vergangenheit zu finden.
Hallo Christian,schön Dich nach so vielen Jahren hier zu treffen,das hat mich doch sehr gefreut.

Ich hatte damals auch meinen eigenen Kopf und wollte nicht auf meine Mutter hören,zumal sie es nicht leicht hatte und uns alleine erziehen mußte.Dazu kam der falsche Freundeskreis,die nur Unsinn im Kopf hatten.Um mich wieder auf den richtigen Weg zu bringen,kam ich dann im Sommer 1981 nach Rausdorf in das Spezailkinderheim Fritz Große.
Anfangs wollte ich mich nicht an den Gedanken gewöhnen,dort für die nächsten drei Jahre zu bleiben,aber nach und nach merkte ich,das es gut für mich war.

Im Nachhinein kann ich mich heute nur noch positiv an diese Zeit erinnern.

Langeweile hat man dort nicht.Wir haben uns viel gemeinnützig betätigt.Zum Beispiel in der Forstwirtschaft oder bei der LPG in Laasdorf.Überhaupt wurde uns dort viel geboten,was sich von vielen die Eltern hätten nicht leisten können.
Wunderschöne Klassenfahrten,viele ganztägige Wanderungen,Taschengeld und Bekleidungsgeld.

Die Erzieher waren streng,aber meistens gerecht.Diese Zeit dort prägte mich für das weitere leben und ich weiß das es gut für mich war.Ich konnte 1984 das Heim mit einem sehr guten Notendurchschnitt verlassen.

Nun möchte ich auch noch ein paar Namen aus meiner Erinnerung wiedergeben,was Schüler,Lehrer und sonstige Mitarbeiter betrifft.

Schüler: Steffen Rommhartd,Jörg Heißig,Rene Lemke,Andreas Henze,Jens-Uwe Zapf,Jörg Reinke,Heiko Gensch, Thomas Danneberg,Jens Schulze,Sven Brückner,Jens Ott,Jonny Hübner,Christian Foelsch,Torsten Pilfusek,Heiko Streit

Lehrer :SSchulleiter Eberhard Lößnitz(Öps),Gudrun Reiprich,Hans-Heinrich Tamme(jetzt Bürgermeister),HerrCzerwinski,

Erzieher: Peter Langholz(Heimleiter),Günter Heffe,Herr Skamrad,Herr Richter,Herr Peter,Herr Hornig,Frau Langer,Frau Ursula Götz,Uta Reber

Mitarbeiter: Frau Wtzel(Küche),Frau Lendvogt(Küche),Ingeborg Langholz(Büro),Antje Eulenstein(Büro)

Spezialkinderheim „Fritz Große“ Rausddorf (Thüringen):

Das Heim gibt es heute nicht mehr seit ein paar Jahren.Das ehemalige Schulgebäude ist jetzt komplett Wohnhaus, wo auch der ehemalige Heimleiter wohnt, den ich vor zwei Jahren dort besucht habe. Alles andere steht leer. Auch das Schöne Freischwimmbad was wir hatten, wird vom Zahn der Zeit zernagt.

Es wäre sehr schön, wenn sich alle vom Jahrgang 1981 bis 1984 in Rausdorf nocheinmal wiedertreffen könnten,wie zu einem großen Klassentreffen.

Man sollte versuchen jeder erlebten Zeit etwas positives abzuringen. Vielleicht finden sich hier noch mehr ein,die sich durch diesen Beitrag an die Zeit dort erinnern und sich freuen, alte Bekannte wieder zu treffen.

Bis dahin herzliche Grüße an alle von U. H. aus Gera

War in Raußdorf von 1955-1957

Hi

Ich war in der 4.Klasse beim Lehrer Nützel und von der Erzieherin kenne ich nur den Vornamen Rosemarie.
Im Sportunterricht musste ich immer gegen die Jungen aus der Mittelgruppe Boxen.

Im hinteren Garten war ein kleiner Teich mit da haben wir ein Floß gebaut.

Ich kann mich noch an einige Namen meiner Gruppe erinnern.

Peter Esslinger,Marianne Miketta,Karl-Heiz Gerke,Michael Kamrath,Ingeborg Ligener,Helge.....
Mein Name ist Gerhard Garske.

MFG.Kater :)

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Die reiche Bundesrepublik sieht sich noch weniger als früher imstande, das zu finanzieren, was sich einst die arme DDR geleistet hat.

Leserbrief von O.W. vom 4. November 2009

Dabei handelt es sich bei weitem nicht nur um das subventionierte Fünf-Pfennig-Brötchen oder die 20-Pfennig-Fahrkarte für Bus und Straßenbahn, U- und S-Bahn, den 14-Tage-Aufenthalt im FDGB-Ferienheim für 30 Mark oder die Zugverbindung in den letzten Winkel des Landes.

Die wohlhabende Bundesrepublik kann das nicht leisten, was die von vorn herein weniger begüterte DDR sicherte, darunter: Vollbeschäftigung und keine Angst um den Arbeitsplatz; niedrige Mieten und keine Obdachlosigkeit; niedrige Tarife für Strom, Gas, Wärme, Wasser und Entwässerung; niedrige, langfristige Pachten für Wochenendgrundstücke und Kleingärten; umfassende Fördermaßnahmen für Frauen und Jugendliche, junge Eheleute und kinderreiche Familien; Abgabe von Medikamenten und Krankenhausaufenthalte ohne Zuzahlung, vorbildliche Betreuung von Schwangeren; ein dichtes Netz von Theatern, Orchestern, Museen, Bibliotheken, Kulturhäusern und Klubs für die Jugend; niedrige Preise für Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sowie für die Benutzung von Bibliotheken, für Kino-, Theater-, Konzert- und Museumsbesuche; weitgehende Chancengleichheit im Bildungswesen, unentgeltlicher Besuch aller staatlichen Bildungseinrichtungen, Stipendien für alle Studenten unabhängig vom Einkommen der Eltern; unentgeltliche Kinderbetreuung, minimale Preise für Essen und Milch in Kinderkrippen und -gärten sowie für Schulspeisung und Teilnahme an Ferienlagern; ein entwickeltes System der Berufsausbildung ohne Mangel an Ausbildungsplätzen und nahtloser Übergang in den erlernten Beruf; vorbildliche gesundheitliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen von obligatorischen Schutzimpfungen bis zu wiederkehrenden prophylaktischen Untersuchungen auf allgemein- und zahnmedizinischem Gebiet.

Die Aufzählung ließe sich fortsetzen. Trotz dieser Leistungen hatte der ostdeutsche Staat – bei niedrigerer Arbeitsproduktivität mit all ihren negativen Auswirkungen auf die Infrastruktur des Landes und die Investitionsrate in der Wirtschaft – weniger Schulden als der westdeutsche.

In der Bundesrepublik gibt es derartige soziale und zivilisatorische Leistungen nicht, andere werden abgebaut, und doch wachsen die Schulden immer schneller. Wir kommen also nicht umhin, darüber nachzudenken, was und wer die Uhr in Wiesbaden antreibt, wofür die Milliarden ausgegeben werden, wer den Löwenanteil der Zinsen und Zinseszinsen einsteckt und wie lange diese Uhr so weiterlaufen kann.

Quelle:    http://www.sopos.org/aufsaetze/3e4d4735245d9/1.phtml

Antwort Roter Webmaster:

Dass das so ist, liegt schlicht und ergreifend am Kapitalismus. Was Geld kostet, jedoch keins oder zu wenig einbringt, ist unrentabel und muss weg.

Wie demokratisch das System ist, zeigt ,der Umgang der GM-Manager mit den Opel-Arbeitern. Sie entscheiden, reein nach kaufmännischen Überlegungeen, über das Schicksal zehntausender Menschen. Die Folgen für diese Menscheen interessieren sie nicht. Der Profit muss stimmen.

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