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Spaniens Himmel

Lied des Thälmannbataillons

gesungen von Ernst Busch

Thälmann-Kolonne

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Ein Buch über den Spanischen Bürgerkrieg 1936 – 1939

„Spaniens Himmel breitet seine Sterne ... oder ein Lied kehrt zurück“

Erschienen im Pahl-Rugenstein-Verlag, ISBN 3-89144-373-0, 14,90 Euro

Auf einem Sommertreffen unseres Vereins „Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik 1936 -1939 e.V.“, an dem auch unsere ausländischen Freunde teilnahmen, regten diese an, einen Roman über den spanischen Bürgerkrieg zu schreiben.

Dieses Buch sollte zum 70. Jahrestag des Überfalls der Franco-Faschisten erscheinen.

Zur Umsetzung dieser Anregung entstand die Projektgruppe „Buch 2006“ unseres Vereins.

Wir sichteten Bücher, Material, Dokumente, Fotos, sprachen mit Interbrigadisten aus vielen Ländern, gewannen die zwei Schriftsteller, Dr. Christina Seidel und Dr. Kurt Wünsch aus Halle, die auf der Grundlage des Erarbeiteten einen Roman schrieben. Die Projektgruppe begleitete 4 Jahre lang das entstehen des Buches. Nicht immer lief alles glatt. Es gab mache hitzige Diskussionen hinsichtlich der Gestaltung und Wertung von Ereignissen. Wir denken aber, dass ein gutes Buch entstanden ist.

Am 16. Juli 2006, am Vorabend des 70. Jahrestages des Beginns der Spanischen Bürgerkrieges, stellten die Autoren Dr. Christina Seidel und Dr. Kurt Wünsch in Berlin im  „Karl-Liebknecht-Haus“ den 50 anwesenden Interessenten  das Buch vor.

Es kam bei den Zuhörern gut an und das war für uns die Hauptsache.

„Spaniens Himmel breitet seine Sterne ... oder ein Lied kehrt zurück“

Sophie, Felix und Alexander, Schüler des Gymnasiums St. Martin, erfahren durch das Lied „Spaniens Himmel breitet seine Sterne...“ von dem Spanischen Bürgerkrieg.

Felix möchte  mehr über diesen Krieg in Spanien wissen.

Er beschließt, dieses geschichtliche Ereignis zum Thema seiner Jahresarbeit in Geschichte zu machen.

Viele raten ihn von diesem Thema ab, da es ein „heißes Eisen“ sei.

Jetzt will er erst recht mehr über diesen Krieg wissen.

Sophie, Felix und Alexander beschließen, an gemeinsam an dieser Aufgabe zu arbeiten. 

Dabei zeigt sich, dass sie unterschiedliche Auffassungen darüber haben.

Sie sprechen mit ehemaligen Interbrigadisten, ihren Angehörigen und auch mit einem ehemaligen „Condorflieger“ der faschistischen deutschen Luftwaffe.

Felix erhält eine Studienreise nach Spanien. Gemeinsam mit Dolores, einer jungen Spanierin, besucht er historische Orte der Kämpfe zwischen Madrid und Barcelona. Sie lernen auf ihrem Weg viele Menschen kennen, die aus ihrer Sicht über den

Spanischen Bürgerkrieg und das Heute berichten.

Felix muss sich mit vielen Fragen herumschlagen und sucht nach Antworten.

Über Wien fährt er nach Hause zurück.

Hier lernt er Dr. Gärtner kennen, der der Meinung ist, dass die Lügen über die Geschichte „unseres Vaterlandes“ endlich korrigiert werden müssten.

Er möchte die Drei bei ihrer Arbeit deshalb unterstützen. Felix lehnt das entschieden ab. Alexander hat sich jedoch auf die Seite von Dr. Gärtner geschlagen.

Sophie weiß nicht so recht, wohin sie gehört.

Im Roman wird immer wieder aus der Vergangenheit heraus Bezug auf die Gegenwart genommen.

Der Höhepunkt ist die öffentliche Verteidigung der Jahresarbeit der drei Schüler.

Hier prallen die Meinungen aufeinander. Felix und Sophie können durch ihre Argumentation die Zuhörer von ihrer Sicht überzeugen und erteilen

Dr. Gärtner und seinen Gesinnungsfreunden eine Abfuhr.

Für uns ist es wichtig, dass die Geschehnisse vor 70 Jahren in Spanien nicht in Vergessenheit geraten.

Sehen wir uns heute unsere Welt an, so müssen wir feststellen, dass Kriege wieder eine gewisses Selbstverständnis erreicht haben. Begriffe wie Freiheit und Demokratie werden für die imperialen Zugriffe der Multis auf die Ressourcen  anderer Völker als Tarnung missbraucht.                                                   

Die Regierungen der USA und Israels können, ohne dass sie des Völkermordes angeklagt werden, Kriege führen. Es finden sich sogar willige Regierungen, die sich an diesen völkerrechtswidrigen Kriegen beteiligen.

1936 entschlossen sich die europäischen „Demokratien“ zur Nichteinmischung in Spanien und leisteten damit Franco eine große Hilfe. Nicht alleine die Tatsache, dass sie die rechtsmäßige Regierung mit den Putschisten gleichsetzte sondern dass sie

die deutsche und italienische Kriegsmarine mit der Blockade beauftragte, entlarvte die Zielsetzung ihrer Handlungen.

Nur die Sowjetunion und Mexiko unterstützen die Spanische Republik.

Heute wird die UNO oft, genau wie damals die Nichteinmischungskommission der Völkerbundes,  missbraucht. Die so genannten „Schurken-Staaten“ werden mit Sanktionen – bis zum Kriegseinsatz – bedroht, während für genehme Staaten Resolutionen gegen sie zur Makulatur verkommen. Das beste Beispiel ist Israel.

Ich finde, dass der Spanische Bürgerkrieg heute äußert aktuell ist. Denken wir dabei nur an die gewaltige Solidaritätsbewegung, die den ganzen Erdball umfasst hatte. Davon können wir heute nur träumen. Wir sollten uns auf unsere Stärke wieder besinnen. Interessieren wir uns doch wieder dafür, warum sich 1936 so viele Menschen auf unserer Erde gegen die Putschisten wandten. Viele von ihnen, darunter auch mein Vater,  gingen nach Spanien, um mit der Waffe in der Hand gegen den immer stärker werden Faschismus zu kämpfen. Diese Frauen und Männer schufen bereits hier die Anti-Hitler-Koalition, zu der die Regierungen erst unter dem Druck der folgen Ereignisse gezwungen wurden.

Wir dürfen es nicht zu lassen, dass diese Menschen, die für Frieden, Demokratie und Freiheit in der ganzen Welt eintraten durch ihre Solidarität mit dem republikanischen Spanien und viele dieses sogar mit der Waffe in der Hand taten, vergessen werden.

Dem Versuch der neunen Geschichtsschreibung ihre Taten in den Bereich der Unanständig abzudrängen ist entschieden entgegen zu treten.

Diesen Schritt haben wir mit unserem Buch unternommen. Es ging uns nicht um fertige Antworten sondern wollen Denkanstöße vermitteln.

Ingrid Schiborowski

Lüneburger Str. 14

21354 Bleckede

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