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„Ich freue mich sehr darüber, wie glimpflich die Sache abgelaufen ist. Auch freue ich mich darauf, dass ich weiterhin K-Online lesen werde, auch wenn wir gegenwärtig während des Aufrufs zur Kommunistischen Initiative nicht einer Meinung sind (ich stehe weiterhin zu ihm!).

Lieber Günter,

wie schön, dass es Dir gut geht! Noch besser, dass Du Dich nicht unterkriegen lässt, auch wenn Du nur harmloses Pfefferspray in der Tasche hast. Obwohl – haben die Genossen Eugen Leviné und Ernst Thälmann nicht beide recht? Denn zusammengedacht sagten sie, dass wir Kommunisten als Geburtshelfer einer neuen Gesellschaft alle Tote auf Urlaub seien. Und von Attacken sind ja beileibe nicht nur unsere Anführer betroffen (gewesen), von den Morden an Karl und Rosa über Attentate auf Lenin und bis heute auf Fidel zieht sich die Gewalt gegenüber Genossinnen und Genossen auf allen Kontinenten, und dabei waren es vor allem auch so unglaublich viele mir Unbekannte, die angegriffen wurden oder auch Opfer wurden. Wie viele KPD-Mitglieder starben während des deutschen Faschismus, wie viele landeten danach unter Adenauer im gleichen Knast wie zuvor? Und wie viele wurden einfach nur verprügelt (wie ich auch schon), nur weil sie zu eindeutig „Kommies“ waren?

Spekulationen darüber anzustellen, wer dies nun gewesen sein mag, das tue ich hier nicht. Deine Adresse ist wirklich leicht zu finden, doch die Handy-Geschichte ist einfach sehr seltsam – gehst Du dem irgendwie nach, oder vertraust Du gleich darauf, dass die Klassenjustiz nur ihresgleichen hilft?

Ich freue mich sehr darüber, wie glimpflich die Sache abgelaufen ist. Auch freue ich mich darauf, dass ich weiterhin K-Online lesen werde, auch wenn wir gegenwärtig während des Aufrufs zur Kommunistischen Initiative nicht einer Meinung sind (ich stehe weiterhin zu ihm!).

Alles Gute, lieber Genosse! Kommunistische Grüße -

Mk  

PS - Ach ja: Bitte teile auch Kassandra meine tiefe Bewunderung für ihre analytische Schärfe mit. Als KI-Aufruf-Unterzeichner und somit Pseudokommunist bin ich froh darüber, eine aufklärende Stellungnahme in dieser Brillianz zu lesen. Die letzten Tage war ich übrigens nicht zu Hause... oha!?

Antwort Roter Webmaster:

Ich danke Dir Deine Mail und freue mich über deine solidarische Haltung. Ja, ich habe heute Strafanzeige erstattet und auch den Versacht geäußert, dass die Täter aller Wahrscheinlichkeit Kollegen vom Staats- oder Verfassungsschutz des Kriminalkommissars, der die Anzeige aufnahm, gewesen sein können. Dem fiel fast der Unterkiefer runter.

Nun glaube ich nicht, dass da was rumkommt. Selbst wenn der Angreifer mir auf dem Flur des Polizeipräsidiums in die Arme gelaufen wäre. Aber die Sache ist jetzt aktenkundig. Wenn es eine Wiederholung eines solchen Angriffes gibt und da womöglich Schäden bei mir an Leib und Leben passieren, können die nicht sagen, sie hätten nichts gewusst.

Rote Grüße

Günter

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Zum Anschlag auf Genossen Ackermann und den Leserzuschriften

„...es hilft nicht viel, sich in wüste Spekulationen zu verstricken! Ich bin mir sicher, dass auch dies von dem Gesindel provoziert und gewollt ist! Wir wissen, dass der Standpunkt unseres Genossen Ackermann auch in linken Reihen nicht überall Zustimmung findet.

Die Flegel-Geschichte mit der unrühmlichen „Kommunistischen Initiative“ macht das deutlich! Aber so sehr ich den mutigen Eintritt von Kassandra begrüße, sollte die selbstbewusste Genossin bedenken, dass sie sich zum „Wasserträger“ jener falschen Hunde macht, wenn sie ohne Beweise Anschuldigungen erhebt.“

Lieber Günter Ackermann, liebe Leser von K-Online!

Auch ich bin sehr bestürzt und musste sofort nach Erreichen der Nachricht bei Günter Ackermann anrufen, um mich nach seinem Befinden zu erkundigen! Meine Solidarität gilt Genossen Ackermann!

Dieser feige Anschlag beweist, dass mit zunehmenden Widersprüchen in der kapitalistischen Gesellschaft das Aggressions-Potential der Menschen wächst, die mit und in ihr leben. Dass ist keinesfalls neu und geht mit der Verschärfung der Klassengegensätze einher!

Denken wir an die Kollabierung der Finanzmärkte, wird es keinem verwundern, wenn einem Arbeiter der mühsam gesammelte Ersparnisse investierte und in Existenzangst der Spekulation verfiel, nun die Wut packt und Tribut fordert. Klar! Dem könnten wir entgegenhalten, Marx nicht gelesen zu haben! Egal, an den Richtigen wird er nicht gelangen und wieder mal den Falschen zur Rechenschaft ziehen wollen.

Verblüffend ist dabei, dass der Protagonist vom Schlamassel aus der Staatskasse (Steuergelder der zumeist Betrogenen) „entschädigt“ wird und der betrogene Arbeiter leer ausgeht! Wenn diese „Gerechtigkeit“ nicht eines Tages in Aggression umschlägt, fresse ich den sprichwörtlichen Besen!

Für Linke, insbesondere für Kommunisten bedeutet dies, einen kühlen Kopf zu bewahren! Wie Günter schon in einem Beitrag auf K-Online erwähnte (Sinngemäß):

„Die Verschärfung der Klassengegensätze bedeutet nicht automatisch den Zuwachs an Links!“ Sehr schnell geht der Ruf in Richtung Rechts! Gefährlich sehe ich dabei, dass eine „bürgerliche Linke“ in Form der Linkspartei sich als „Handlungsunfähig“ herrausstellt und das Vertrauen der Menschen im Volk verspielt! Dann Gnade uns ...., naja ihr wisst schon!

Aber um wieder zu dieser feigen Provokation zu kommen,

es hilft nicht viel, sich in wüste Spekulationen zu verstricken! Ich bin mir sicher, dass auch dies von dem Gesindel provoziert und gewollt ist! Wir wissen, dass der Standpunkt unseres Genossen Ackermann auch in linken Reihen nicht überall Zustimmung findet.

Die Flegel-Geschichte mit der unrühmlichen „Kommunistischen Initiative“ macht das deutlich! Aber so sehr ich den mutigen Eintritt von Kassandra begrüße, sollte die selbstbewusste Genossin bedenken, dass sie sich zum „Wasserträger“ jener falschen Hunde macht, wenn sie ohne Beweise Anschuldigungen erhebt. Dem Günter kann ich es nicht verdenken Überlegungen nachzugehen. Er hat auch Frau, Enkelkinder und Familie um deren Unversehrtheit er bemüht sein wird und er sich sorgt. Großartig wenn er sich in seiner Arbeit nicht beirren lässt, der Mut eines Kommunisten! Das wünsche ich ihm, aber auch sich nicht zu irren! Zu Unrecht verdächtigte (wenn sie es denn sind) sollten Verständnis dafür haben, man wird wohl noch laut denken dürfen und wie gesagt, vielleicht passt es manchen in den Kram, auf K-Online zu stehen. So kann wieder gegen Kommunisten gewettert werden! Macht ruhig, der Wahrheit werdet ihr nicht entkommen! Die jungen KPD-Genossen/Innen von Halle/Bernburg meinen es richtig. Wer zu solchen Mitteln greift, ist Faschist egal ob Nazi oder sonst wer! Feiger als Hitlers SA-Schergen Bevölkerung und Kommunisten einzuschüchtern versuchten, kann das Vorgehen an Genossen Ackermann nicht gewesen sein! Doch wie die gespenstischen Vorahnen jener Kapitalisten-Büttel, wird sie die Geschichte hinwegraffen! Kommunisten werden bleiben, verlasst Euch drauf!

Rotfront!

O. W.

Antwort Roter Webmaster:

Lieber Genosse O.W.,

mal vollkommen unabhängig davon, ob Kassandras Vermutungen zutreffen oder nicht:

Wenn es an dem wäre, was die Flegel von Offen-siv vorgeben, also über die KI die Einheit der Kommunisten zu erreichen, dann hätte Kassandra Unrecht.

Aber tatsächlich wird hier mit gezinkten Karten gespielt. Der Gründerkreis ist in Wirklichkeit keine Ansammlung von Genossen aus unterschiedlichen Gruppen, sondern allein der enge Umkreis der Zeitschrift Offen-siv und mehr nicht. Es sind um die 20 Menschen.

Ich weiß das recht genau, ich gehörte dem Kreis bis zu meiner Kritik am Gründungspapier einige Zeit an und dann warf man mich raus.

Aber auch das wäre hinnehmbar, wenn hier nicht mit falschen und opportunistischen Inhalten diese angebliche Einigung versucht würde. Wir haben uns damit ja bekanntlich kritisch auseinander gesetzt.

siehe
http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/antiflegel1.htm#Inhalt
und
http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/antiflegel2.htm#Inhalt

Damit werden ehrliche und gute Genossen in die Irre geführt und, wenn die Seifenblase platzt, bleibt Resignation zurück. Das Ziel des Klassengegners ist erreicht: wieder mal weniger Aktive.
Auf diese Auseinandersetzung spielt Kassandra an.

Kassandra hat auf jedem Fall Recht, wenn wir die objektive Funktion dieser Pseudo-KI betrachten. Denn sie machen das, was ich eben erwähnte: Es bleiben Resignierte übrig, denn sie werden und müssen Scheitern. Mit Opportunismus baut man nun mal keine kommunistische Partei auf. Damit sind sie, wie alle Opportuinsten, objektiv Erfüllungsgehilfen des Klassenfeindes.

Aber das heißt nicht, dass sie es auch subjektiv sind, auch wenn das auf einige zutreffe dürfte (Weigelt, Opperskalski, Flegel). Sie haben einfach zu unqualifiziert auf unsere Kritik reagiert. Außer dümmlicher Anmache bei dem Wschot (Weigelt) und doofen Mails von Flegel und Opperskalski kam nichts.

Was Kassandra hier als Verbindung und Ursache des Übergriffs auf mich sieht, ist ihre persönliche Meinung. Sie sieht hier logische Zusammenhänge. Beweise für so etwas gibt es dagegen nicht. Ich selbst glaube, dass es einfach die Reaktion der Kettenhunde des Klassenfeindes auf ein publizistisches Projekt ist, dass nicht nur all das aufgreift, was andere nicht aufgreifen und es beim Namen nennt, das eine klare marxistisch-leninistische Linie vertritt, das die leninsche Forderung nach allseitigen politischen Enthüllungen erfüllt, sondern  auch noch erfolgreich ist. Für den laufenden Monat Oktober haben wir im Durchschnitt Tag für Tag mehr als 8250 Zugriffe, es werden diesen Monate mehr als 250.000 sein. Das ist allerdings für diese Herrschaften unverzeihlich und ein Grund zum Einschreiten.

Nochmals vielen Dank für deine Zuschrift und Anruf vor ein paar Tagen

Rotfront

Günter

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Solidaritätsschreiben der KPD/ML

Lieber Genosse Günther,

Mit Entsetzen habe ich von dem feigen, hinterhältigen Überfall gelesen. Wer mit solchen Mitteln arbeitet steht stets auf Seiten der Reaktion.

Alles Gute und Gesundheit für Dich. Kämpfe weiter!

Rot Front
Herbert

Antwort Roter Webmaster:

Lieber Herbert,

liebe Genossen der KPD/ML,

ich danke Euch recht herzlich für Eure Zuschrift. Auch für Eure Wünsche nach Gesundheit danke ich Euch.

Dass Ihr dabei auch einem, der Euch gegenüber manch harsche Kritik leistete, Gesundheit und alles Gute wünscht, spricht in dem Zusammenhang für Euch. Denn ich kann mir  vorstellen, dass es manchen gibt, der mir alles andere wünscht, das jedoch nicht.

Ich finde, es spricht für einen Kommunisten, wenn er trotz unterschiedlicher Meinung und trotz kritischer Auseinandersetzung, Solidarität wahrt und den gemeinsamen Feind, nicht aber die Genossen bekämpft. Und das auch bei Kritik, die mit harten Bandagen geführt wird.

Rotfront

Günter

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Solidaritätsschreiben von S.Y. aus den Niederlanden

Lieber Genosse Guenter Ackermann,

Ich freue mich, dass Du den Anschlag so gut ueberstanden hast.  Verwundern duerfte er aber nicht. Dass echte Linke - die also wirklich welche sind und sich nicht bloss so nennen - Zielscheiben auch und gerade solcher Angriffe werden, sollte seit der Ermordung der Brueder Graccus gegen Ende der antiken roemsichen Republik bekannt sein. Die in den bisherigen Zuschriften genannten Personen bzw. Organisationen duerften schon ein Motiv haben: zuzutrauen waere es jeder von ihnen.

Mit solidarischen Gruessen,

S. Y.

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