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Zum
Anschlag auf Genossen Ackermann und den
Leserzuschriften
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„...es hilft nicht viel,
sich in wüste Spekulationen zu verstricken! Ich bin mir sicher,
dass auch dies von dem Gesindel provoziert und gewollt ist! Wir
wissen, dass der Standpunkt unseres Genossen Ackermann auch in
linken Reihen nicht überall Zustimmung findet.
Die Flegel-Geschichte mit
der unrühmlichen „Kommunistischen Initiative“ macht das
deutlich! Aber so sehr ich den mutigen Eintritt von Kassandra
begrüße, sollte die selbstbewusste Genossin bedenken, dass sie
sich zum „Wasserträger“ jener falschen Hunde macht, wenn
sie ohne Beweise Anschuldigungen erhebt.“ |
Lieber
Günter Ackermann, liebe Leser von K-Online!
Auch
ich bin sehr bestürzt und musste sofort nach Erreichen der Nachricht
bei Günter Ackermann anrufen, um mich nach seinem Befinden zu
erkundigen! Meine Solidarität gilt Genossen Ackermann!
Dieser
feige Anschlag beweist, dass mit zunehmenden Widersprüchen in der
kapitalistischen Gesellschaft das Aggressions-Potential der Menschen wächst,
die mit und in ihr leben. Dass ist keinesfalls neu und geht mit der
Verschärfung der Klassengegensätze einher!
Denken
wir an die Kollabierung der Finanzmärkte, wird es keinem verwundern,
wenn einem Arbeiter der mühsam gesammelte Ersparnisse investierte und
in Existenzangst der Spekulation verfiel, nun die Wut packt und Tribut
fordert. Klar! Dem könnten wir entgegenhalten, Marx nicht gelesen zu
haben! Egal, an den Richtigen wird er nicht gelangen und wieder mal den
Falschen zur Rechenschaft ziehen wollen.
Verblüffend
ist dabei, dass der Protagonist vom Schlamassel aus der Staatskasse
(Steuergelder der zumeist Betrogenen) „entschädigt“ wird und der
betrogene Arbeiter leer ausgeht! Wenn diese „Gerechtigkeit“ nicht
eines Tages in Aggression umschlägt, fresse ich den sprichwörtlichen
Besen!
Für
Linke, insbesondere für Kommunisten bedeutet dies, einen kühlen Kopf
zu bewahren! Wie Günter schon in einem Beitrag auf K-Online erwähnte
(Sinngemäß):
„Die
Verschärfung der Klassengegensätze bedeutet nicht automatisch den
Zuwachs an Links!“ Sehr schnell geht der Ruf in Richtung Rechts! Gefährlich
sehe ich dabei, dass eine „bürgerliche Linke“ in Form der
Linkspartei sich als „Handlungsunfähig“ herrausstellt und das
Vertrauen der Menschen im Volk verspielt! Dann Gnade uns ...., naja ihr
wisst schon!
Aber
um wieder zu dieser feigen Provokation zu kommen,
es
hilft nicht viel, sich in wüste Spekulationen zu verstricken! Ich bin
mir sicher, dass auch dies von dem Gesindel provoziert und gewollt ist!
Wir wissen, dass der Standpunkt unseres Genossen Ackermann auch in
linken Reihen nicht überall Zustimmung findet.
Die
Flegel-Geschichte mit der unrühmlichen „Kommunistischen Initiative“
macht das deutlich! Aber so sehr ich den mutigen Eintritt von Kassandra
begrüße, sollte die selbstbewusste Genossin bedenken, dass sie sich
zum „Wasserträger“ jener falschen Hunde macht, wenn sie ohne
Beweise Anschuldigungen erhebt. Dem Günter kann ich es nicht verdenken
Überlegungen nachzugehen. Er hat auch Frau, Enkelkinder und Familie um
deren Unversehrtheit er bemüht sein wird und er sich sorgt. Großartig
wenn er sich in seiner Arbeit nicht beirren lässt, der Mut eines
Kommunisten! Das wünsche ich ihm, aber auch sich nicht zu irren! Zu
Unrecht verdächtigte (wenn sie es denn sind) sollten Verständnis dafür
haben, man wird wohl noch laut denken dürfen und wie gesagt, vielleicht
passt es manchen in den Kram, auf K-Online zu stehen. So kann wieder
gegen Kommunisten gewettert werden! Macht ruhig, der Wahrheit werdet ihr
nicht entkommen! Die jungen KPD-Genossen/Innen von Halle/Bernburg meinen
es richtig. Wer zu solchen Mitteln greift, ist Faschist egal ob Nazi
oder sonst wer! Feiger als Hitlers SA-Schergen Bevölkerung und
Kommunisten einzuschüchtern versuchten, kann das Vorgehen an Genossen
Ackermann nicht gewesen sein! Doch wie die gespenstischen Vorahnen jener
Kapitalisten-Büttel, wird sie die Geschichte hinwegraffen! Kommunisten
werden bleiben, verlasst Euch drauf!
Rotfront!
O.
W.
Antwort
Roter Webmaster:
Lieber
Genosse O.W.,
mal
vollkommen unabhängig davon, ob Kassandras Vermutungen zutreffen oder
nicht:
Wenn es an dem wäre, was die Flegel von Offen-siv vorgeben, also über
die KI die Einheit der Kommunisten zu erreichen, dann hätte Kassandra
Unrecht.
Aber
tatsächlich wird hier mit gezinkten Karten gespielt. Der Gründerkreis
ist in Wirklichkeit keine Ansammlung von Genossen aus unterschiedlichen
Gruppen, sondern allein der enge Umkreis der Zeitschrift Offen-siv und
mehr nicht. Es sind um die 20 Menschen.
Ich
weiß das recht genau, ich gehörte dem Kreis bis zu meiner Kritik am Gründungspapier
einige Zeit an und dann warf man mich raus.
Aber
auch das wäre hinnehmbar, wenn hier nicht mit falschen und
opportunistischen Inhalten diese angebliche Einigung versucht würde.
Wir haben uns damit ja bekanntlich kritisch auseinander gesetzt.
siehe
http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/antiflegel1.htm#Inhalt
und
http://www.kommunisten-online.de/Kommunisten/antiflegel2.htm#Inhalt
Damit
werden ehrliche und gute Genossen in die Irre geführt und, wenn die
Seifenblase platzt, bleibt Resignation zurück. Das Ziel des
Klassengegners ist erreicht: wieder mal weniger Aktive.
Auf diese Auseinandersetzung spielt Kassandra an.
Kassandra
hat auf jedem Fall Recht, wenn wir die objektive Funktion dieser
Pseudo-KI betrachten. Denn sie machen das, was ich eben erwähnte: Es
bleiben Resignierte übrig, denn sie werden und müssen Scheitern. Mit
Opportunismus baut man nun mal keine kommunistische Partei auf. Damit
sind sie, wie alle Opportuinsten, objektiv Erfüllungsgehilfen des
Klassenfeindes.
Aber
das heißt nicht, dass sie es auch subjektiv sind, auch wenn das auf
einige zutreffe dürfte (Weigelt, Opperskalski, Flegel). Sie haben
einfach zu unqualifiziert auf unsere Kritik reagiert. Außer dümmlicher
Anmache bei dem Wschot (Weigelt) und doofen Mails von Flegel und
Opperskalski kam
nichts.
Was Kassandra hier als
Verbindung und Ursache des Übergriffs auf mich sieht, ist ihre persönliche
Meinung. Sie sieht hier logische Zusammenhänge. Beweise für so etwas
gibt es dagegen nicht. Ich selbst glaube, dass es einfach die Reaktion
der Kettenhunde des Klassenfeindes auf ein publizistisches Projekt ist,
dass nicht nur all das aufgreift, was andere nicht aufgreifen und es
beim Namen nennt, das eine klare marxistisch-leninistische Linie
vertritt, das die leninsche Forderung nach allseitigen politischen Enthüllungen
erfüllt, sondern auch noch
erfolgreich ist. Für den laufenden Monat Oktober haben wir im
Durchschnitt Tag für Tag mehr als 8250 Zugriffe, es werden diesen
Monate mehr als 250.000 sein. Das ist allerdings für diese Herrschaften
unverzeihlich und ein Grund zum Einschreiten.
Nochmals vielen Dank für
deine Zuschrift und Anruf vor ein paar Tagen
Rotfront
Günter
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