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Anschlag
auf Roten Webmaster
Dubiose
Gestalten lauern Webmaster von Kommunisten-online auf
Von
Günter Ackermann
Eigener
Bericht Kommunisten-online vom 26. Oktober 2008 – Sonntag, den 26.
Oktober 2008, gegen 17:30 Uhr wenige Meter vor dem Fußweg zu meiner
Wohnung, die sich keine 100 m davon befindet. Mich überholten zwei
Typen, der eine ist in Tarnjacke bekleidet, kurze Haare und Mütze, Ende
zwanzig, kräftig gebaut. Typ: Der wäre glatt bei der SS dafür
ausgesucht worden, bei „Lebensborn“
arische Kinder zu zeugen. Der andere blieb einige Meter vor mir und
seinem Kumpan, sagte und machte nichts. Offenbar sicherte er nur ab.
Der
Tarnjackentyp spricht mich an: „Bist du Günter Ackermann, der Rote
Webmaster?“ „Ja“ „Also der Antizionist?“
Ich
antworte nicht.
„Wie
fühlt man sich als Hetzer gegen Israel, du roter Nazi?“
Ich
ließ mich nicht provozieren und sagte nur: „Mit solchen, wie sie,
rede ich nicht!“ und bog in Richtung des Fußwegs ab, der zur Haustür
des Hauses führt, in dem ich wohne.
Der
Typ ging links von mir, also dahin, wohin ich wollte. Offenbar wollte er
mir den Weg abschneiden. Das wusste er auch, das sagte er mir auch,
als ich ihm aufordere mir aus dem Weg zu gehen, weil ich hier wohne:
„Das wissen wir.“
„Lassen
sie mich in Ruhe, ich will hier lang gehen“, sagte ich ihm.
Mit
drohendem Unterton meine der Provokateur: „Wollen sie mich anquatschen
und beleidigen, sie rotes Schwein?“
Ich
ging wortlos in Richtung Haustür. Da erwischten mich ein Schlag und ein
Tritt in die Beine von hinten. Ich drehte mich zu ihm und sagte, dass er
ruhig zuschlagen möge. Ich müsse ein Medikament nehmen, das mich zum
Bluter mache. Wenn er schlägt, ist das auf jedem Fall versuchter oder
vollendeter Totschlag oder gar Mord. Nur
zu! Aber vorher bekommst du eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht.
Also Vorsicht!“
Ich
ging zur Haustür, die Typen verschwanden.
Da
ergeben sich gleich mehrere Fragen:
1.
Wer waren die Typen?
2.
Woher kannten sie mich? und
3.
Wie wussten sie, dass ich ausgerechnet zu der Zeit ankomme?
Zu
1: Ich kenne sie nicht. Spontan dachte ich zuerst, es seien sog.
Antideutsche“. Also jene faschistischen Spinner, die den Zionismus und
dessen Krieg und die USA bejubeln. Aber vom Aussehen her ist das eher
unwahrscheinlich. Die sog. Antideutschen können sicherlich aggressiv
werden, aber die sind Kerlchen die zart besaitet sind und sich eher
intellektuell geben. Bekommen die eins in die Fresse, jammern und zetern. Die aber machten überhaupt keinen Versuch, einen höheren
Intelligenzquotienten vorzutäuschen. Sie sahen eher aus wie Kerle, die
im Dienste der Herrn Schäuble bei der Bundespolizei oder des
Verfassungsschutzes arbeiten oder aber vom BKA, LKA oder vom
Staatsschutz.
Zu
2: Mich kennen viele, aber der Typ hatte detailliertes Wissen über
die Homepage und meine Wohnung. Und noch etwas: Die unterstellten mir nicht
etwa Antisemitismus, sondern korrekt
„Antizionismus“.
Zu
3: Ich war bei meiner Tochter außerhalb Duisburgs und befand mich
auf dem Heimweg. Da an diesem Tag wieder mal alle Nah- und
Fernverkehrszüge Verspätung hatten, rief ich zu Hause an und bat meine
Frau, für mich ab Hauptbahnhof Duisburg die U-Bahnverbindungen aus dem
Internet heraus zu suchen. Das klappte aber nicht. Als ich dann in der
U-Bahnstation am Duisburger Hauptbahnhof war, rief ich wieder zu Hause
an und teile mit, dass die nächste Bahn in einigen Minuten fährt und
ich zu einem bestimmten Termin zu Hause sein werde,
Fazit:
Mögliche
Täter
Grundsätzlich
kommen drei Tätergruppen in Frage:
Die
sog. Antideutschen, der Mossad und die deutschen Staatsschutzorgane, also Verfassungsschutz und BKA, LKA und politische Polizei.
Dass
die sog
Antideutschen die Täter sind, erscheint mir unwahrscheinlich.
Die haben weder den Mut noch die Infrastruktur sich diese
Informationen zu verschaffen. Auch hätten die mich nicht des
Antizionismus, sondern des Antisemitismus bezichtig. Für die ist jede
Kritik an der Politik Israel antisemitisch.
Mossad.
Die schon eher. Zwar könnten die Interesse an dieser Aktion haben,
aber so wichtig für ihre Politik ist K-online nun wieder auch nicht,
dass sie zwei Typen mir auf den Hals schicken. Wenn es aber die Mossad
gewesen wäre, hätte ich wohl kaum diesen Bereicht schreiben können
und befände mich im Leichenschauhaus. Auch die Mossad hätte mich des
Antisemitismus bezichtigt.
Am
Wahrscheinlichsten ist, dass
die Täter aus dem Kreis der deutschen Staatsschutzorgane, also
Verfassungsschutz und BKA, LKA und politische Polizei. Die haben
absolut keine Probleme mein Handygespräch mit zu Hause abzuhören. Von
da, wo ich angemacht wurde bis zum Duisburger Polizeipräsidium sind es
ein paar Minuten mit dem Auto und, die haben am meisten ein Motiv mich
einzuschüchtern . K-online deckte vieles auf, was den Herrschenden
nicht in den Kram passte und nannte manche Schweinerei beim Namen.
Und:
Kommunisten-online brachte eine Sache wieder auf, die sich vor über 30
Jahren hier in Duisburg ereignete: Ein ungesühnter Polizeimord an einem
Arbeiter aus dieser Stadt Namens Günter Routhier.
sowie
Das alles ist zwar schon eine Weile her, aber noch immer wird der Mord
an dem Frührentner Routhier von der Polizei als Tabu betrachtet. Darüber
schweigt man sich besser aus, denn es nach dem Polizeipräsidium geht.
Und
schließlich, wenn ich das Aussehen der Typen vor meinem inneren Auge
Revue passieren lasse, tippe ich auf Polizeibeamte. Das scheint mir das
Wahrscheinlichste zu sein.
Wenn
die aber glauben, ich lasse mich ins Bockshorn jagen, so irren sie. Natürlich
hatten die keinen offiziellen Auftrag, denn das, was sie machten, wird durch kein Gesetz gedeckt. So quasi in der Art von Paramilitärs Kritiker
und Feindes des kapitalistischen Regimes mundtot machen zu wollen,
findet man in der Form vor allem in Ländern wie Kolumbien und
Guatemala. Aber warum jetzt nicht auch hier?
Der Lebensborn e. V. war im faschistischen Deutschen Reich ein von der SS getragener, staatlich geförderter
Verein, dessen Ziel es war, auf der Grundlage der Nazi-Rassenhygiene und Gesundheitsideologie die
Erhöhung der Geburtenrate „arischer“ Kinder auch aus außerehelichen
Beziehungen herbeizuführen. Dies sollte durch anonyme Entbindungen
und Vermittlung der Kinder zur Adoption erreicht werden, bevorzugt
an Familien von SS-Angehörigen. siehe
Helmut
Lucas/2004
, Vor 30 Jahren, Duisburg – ein Heerlager
, (zum Mord am Kommunisten Günther Routhier durch Polizeibeamte in
Duisburg 1974)
mehr
Polizeimord
vor 30 Jahren: 5.
Juni 1974 – Polizei erschlägt in Duisburg den 45 Jahre alten Frührentner
Günter Routhier, von Günter
Ackermann mehr
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Zuschrift
von Kassandra aus Berlin
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Wir
sind hier übereinstimmend der Ansicht, dass der tätliche
Angriff auf den Roten Webmaster, den Genossen Günter Ackermann
nahe seiner Wohnung in Duisburg, direkt mit der Tatsache in
Zusammenhang steht, dass Kommunisten-Online jenes
klassengegnerische Projekt „Kommunistische Initiative“ in
Deutschland massiv „gestört“ hat. |
Liebe
Genossen vom Redaktionskollektiv von Kommunisten-Online,
lieber
Roter Webmaster!
Wir
Freunde und Stammleser von Kommunisten-Online haben hier gerade mal am
heutigen 28. Oktober 2008 nach „Kommunistische Initiative
Deutschland“ gegoogelt. Da erscheinen die ersten drei Treffer im
Woschod-Forum (Stalinwerke), dann zweimal die Seite der
„Kommunistischen Initiative“ selbst, und ganz unten kommt dann schon
Kommunisten-Online. Wer da also mal online eine Information sucht, stößt
sofort auch auf Kommunisten-Online.
Wir
sind hier übereinstimmend der Ansicht, dass der tätliche Angriff auf
den Roten Webmaster, den Genossen Günter Ackermann nahe seiner Wohnung
in Duisburg, direkt mit der Tatsache in Zusammenhang steht, dass
Kommunisten-Online jenes klassengegnerische Projekt „Kommunistische
Initiative“ in Deutschland massiv „gestört“ hat. Der Aufruf der
Flegel-Opperskalski-Pseudokommunisten ist zwar seit etlichen Wochen veröffentlicht.
Aber es gibt keinerlei einsehbare veröffentlichte Unterschriften. Dies
ist der Stand der Dinge dort seit etlichen Wochen. Also ist die
„Kommunistische Initiative“ bisher nichts weiter als eine Minisekte
aus irgendeinem Hinterstübchen, faktisch bisher eine Totgeburt
geblieben! Und Namen wie Kuby auf jener Internetseite sind „no names“.
Sie haben keinerlei Zugkraft für Kommunisten, die daran interessiert wären,
sich in einer marxistisch-leninistischen Partei bzw. Kaderorganisation
zu organisieren.
Der
von den Angreifern benutzte „Antizionismus“-Vorwurf beim tätlichen
Angriff auf den Roten Webmaster und weitere Details des Ablaufs jener
Attacke auf den Genossen Ackermann verrät zwar, dass die politische
Polizei oder Verfassungsschutzagenten hinter den Angreifern vermutet
werden müssen. Aber hier wird nach unserer Meinung von denen ganz
bewusst eine falsche Fährte gelegt. Denn diese Agenten des Kapitals
werden den wahren Grund ihres Angriffs bewusst verschleiern. Ziel ihrer
Attacken ist es, Kommunisten-online mundtot zu machen, unseren Roten
Webmaster einzuschüchtern. Denn aus ihrer Sicht kann nicht sein, dass
da immer noch eine ehrliche marxistisch-leninistische Quelle in
Deutschland sprudelt. Konzept des Klassengegners war es,
Kommunisten-Online mit dem Projekt Kommunistische Initiative
einzubinden, einzuwickeln und letztlich unter Kontrolle zu bekommen.
Dies
ist nicht nur gründlich misslungen. Vielmehr torpediert
Kommunisten-Online das gesamte Projekt Kommunistische Initiative sehr
wirksam mit Argumenten und wahrheitsgemäßer Darstellung von Tatsachen.
Damit bleiben etliche Dutzende bis Hunderte Kommunisten, die sich eine
marxistisch-leninistische Kampforganisation wünschen, weiterhin
unkontrolliert, unerfasst, unsichtbar für den Klassengegner. Dies schuf
den Anlass, dass die Attacke auf unseren Genossen Günter Ackermann
gerade jetzt stattfand.
Wir
sind sicher, dass Genosse Günter Ackermann unbeugsam und ungebrochen
seine wertvolle kommunistische Aufklärungsarbeit fortsetzen wird. Unter
uns Genossen hier schätzen wir seinen Kampfgeist, seine Ausdauer, seine
festen Klassenstandpunkt und sein großes rotes Kämpferherz.
Weiter
so, Genosse Günter Ackermann, Roter Webmaster von Kommunisten-Online!
Du kannst auf unsere tiefe brüderliche Solidarität unter Genossen
jederzeit zählen.
Kommunistische
Kampfesgrüße,
Kassandra
P.S.
Gerne zur Veröffentlichung
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Andere
Zuschriften zum Anschlag:
hallo!
zum anschlag auf den webmaster: so, wie Du es beschreibst,glaub ich
auch,daß es bullen waren! aber da läufts einem ja kalt den rücken
runter,wie weit der anntikommunismus hier schon wieder geht!! aber ich
finde es total überzogen und daher falsch,die "anti-deutschen"(deren
bezeichnung finde ich allerdings a u c h falsch,denn gegen dieses
bestehende "deutschland" bin ich ja auch!) als faschist-inn-en
zu bezeichnen! es waren (und auf bestimmten gebieten sind sie das auch
heute noch!) linke ,auch wenn ich ihre meinung im punkt israel ablehne!
mit dem begriff "faschismus" sollte nicht inflationär und
verharmlosend umgegangen werden!
kommunistische
grüße aus dem nordwesten der brd.
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Hab das gerade gelesen...
Sowohl
Mossad als auch Antideutsche halte ich da eher für unwahrscheinlich. Für
mich hört sich das am ehesten nach Spitzeln aus dem rechten Milieu
an...
Auf
jeden Fall solidarische Grüße, und, was die Internetpräsenz angeht:
Weiter so! G
Lieber
Genosse Ackermann,
Voll entsetzen las ich gerade deinen Bericht über den gemeinen Angriff
zweier Jugendlicher.
Auch deine Analyse finde ich sehr interessant. Karl Liebknecht wusste
was er 1915 sagte:
"Der Hauptfeind steht im eigenen Land!"
Ich hoffe, dass es dir ansonsten gesundheitlich gut geht!? Auf alle Fälle
gute Besserung
und weiter so.
"NO PASARAN"
Mit kommunistischem Gruß
O. S. (Wien).
Antwort
Roter Webmaster:
Lieber
Genosse O.,
ich danke Dir für deine Solidaritätszuschrift. Eugen Leviné, der
mutige Kommunist in Bayern und einer der Führer der Münchner
Räterepublik, sagte 1919 vor Gericht: „Wir Kommunisten sind alle Tote
auf Urlaub!“
Ernst
Thäkmann widersprach dem und sagte, dass wir Kommunisten die
Geburtshelfer einer neuen Gesellschaft sind. Dem stimme ich vorbehaltlos
zu.
Daher kommt auch der Hass der Vertreter der alten Gesellschaft gegen uns
Kommunisten. Was mir da gestern passierte, war eigentlich harmlos. Ich
bin weder verletzt noch sonst wie beschädigt und bekam auch nur einen
Schlag und einen Tritt von hinten ab. Es zeigt aber, dass diese Leute fähig
sind, uns bis in den privaten Bereich zu bedrohen.
Ich war wenige Stunden vorher mit meinem Enkelkind unterwegs. Da
passierte zwar nichts, aber fähig sind die auch, mich zu attackieren,
wenn das Kind dabei ist.
Wer die Täter waren? Darüber kann ich nur spekulieren. Erstaunlich
aber ist: Kurz vorher teilte ich meiner Frau über Handy die genaue Zeit
meiner Rückkehr nach Hause mit. Und die Typen warteten auf mich an der
Straßenbahnhaltestelle und folgten mir in Richtung meiner Wohnung. Ich
halte das für einen starken Hinweis auf die Täter. Sie sind offenbar
im Umkreis der Staatsschutzorgane der BRD zu suchen. Diese verfügen über
die technischen Möglichkeiten zum Abhören von Telefonen. Mossad käme
zwar infrage, aber hier eher unwahrscheinlich und Antideutsche scheiden
aus, die haben die technischen Möglichkeiten nicht. Auch sahen die
beiden Typen eher wie Bullen oder Schlapphüte aus.
Ich
habe aber seit längerer Zeit mit so was oder Ähnlichem gerechnet. Die
ließen mich in Ruhe, wenn K-online eine der üblichen linken
Webseitchen wäre, wo dumm geschwätzt oder sonst wie auf links gemacht
wird. Aber K-online ist sehr erfolgreich. Im Monate Oktober 2008 gab es
bisher fast 8200 Zugriffe durchschnittlich und es schwankt täglich von
6500 und 12000 Zugriffen. Das muss eine Gegenreaktion des Klassenfeindes
hervor rufen. Und sie kam. Werten wir es also eher positiv, denn es
zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg.
Ich
trage es mit Fassung, muss mich aber in Zukunft darauf einstellen, dass
sich das zu jeder Zeit wiederholen kann.
Mit
kommunistischen Grüßen
Günter Ackermann
zurück
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Sehr
geehrter Genosse Günter Ackermann,
wir
die Jungkommunisten der RO Halle/Bernburg der KPD möchten dir unsere
herzlichste Unterstützung zusagen. Wir haben heute auf deiner Seite
gelesen das du von Faschisten (egal wer diese Menschen waren)
angegriffen wurdest. Dieses Verbrechen ist eine ungeheure Tat. Wir
hoffen das es dir und deiner Familie gut geht und die Täter bald ihrer
gerechten Strafe zugeführt werden. Dieses Verbrechen an dir und auch an
anderen Genossen darf nicht unbeachtet bleiben. Solche Täter müssen
ausfindig gemacht und zur Rede gestellt werden.
Mit
kommunistischen Grüßen
Die
Jungkommunisten
zurück
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Hallo
Genosse Ackermann,
erstmal
wollte ich mein Beileid ausdrücken für den feigen Überfall auf dich.
Ich möchte dazu nur sagen, dass es sehr einfach ist deine Adresse
rauszubekommen. Deine Bankverbindungen und dein kompletter Name sowie
deine e-mail Adresse stehen ja da. Jeder der etwas Geschick im IT-Wesen
hat, kann dadurch deine Adresse raus bekommen, dein Geburtsdatum ect. Da
rufe ich einfach beim Anbieter deines Anschlusses an und erfrage deine
Adresse. Die machen das meist, auch wenns nicht legitim ist.
Nun
zu den Aussagen des Kunden der dich da so stark angefahren ist. Je mehr
ich diesen Zionismus und das mit Isreal, Palestina und co lese, desto
mehr bin ich verwirrt. Gibt es doch auch in den linken Kreisen Menschen,
die den Zionismus für was gutes halten. Meines Wissens nach bedeutet
Zionismus, dass die Juden eine National-Bewegung aufbauen wollen um
Ihren Staat zu gründen.
Dann
weiss ich noch, dass Israel von den Amerikanern unterstützt wird, um
gegen die Juden zu kämpfen (oder wie war das?). Was um Himmels Willen
was ist denn jetzt nun wahr? Wiso scheint es da nichts Eindeutiges zu
geben? Würde mich sehr über deine Antwort freuen...
ROTFRONT!!!
Gen.
H. R.
Antwort
Roter Webmaster;
Ja,
meine Adresse ist leicht zu finden. Aber das Abhören meiner
Hanfy-Kontakte mit meiner Frau nicht und auch nicht anderes (z.B. dass
ich einen Marculamar-Ausweise habe).
Die
aheb mich an der Straßenbahn-Haltestelle erwartet, Kurz vorher hatte
ich mit meiner Frau am Telefon genau gesagt, mit welcher Bahn ich wann
komme.
Der
moderne Zionismus geht auf einen Journalisten aus Ungarn jüdischer
Religion zurück, einen gewissen Theodor Herzl (2. Mai 1860 bis 3. Juli
1904). Sein Hauptwerk heißt „Der Judenstaat“. Da steht bereits die
Staatsdoktrin Israels drin. Näheres findest du auf unserer Homepage.
Der
Zweck des Zionismus war, den Juden, die, wie Herzl meinte, in Europa
nicht akzeptiert werden, einen eigenen Staat zu verschaffen. Und er
meinte, Palästina sei das Land. Das Dumme war nur: da lebten schon
Menschen, nämlich die palästinensischen Araber.
Die
europäischen Juden aber zeigten Herzl die kalte Schulter. Noch bis in
die Nazizeit hinein, fanden ddie Zionisten nur einige Anhänger unter
den Juden im Osten. Die
westeuropäischen Juden waren Deutsche, Franzosen, Tschechen, Österreicher,
Italiener usw. jüdischen Glaubens. Ein jüdisches Volk, wie Herzl es
sah, gab und gibt es nicht.
Was
z.B. verband den Enkel eines Rabi aus Trier, Karl Marx, mit jenen Herzl?
Gar nichts!
Wenn
die jüdische Religion das Recht auf Palästina hat, so hat Rom das
Recht auf Köln, Regensburg, trier, Paris usw., dann das sind römisache
Gründungen und bkanntlich brachte Rom das Christentum nach Europa.
Israel
ist keine Heimat aller Junden, Nur eine Minderheit der Juden bekennt
sich zum Zionismus, viele lehnen ihn ab. Aber Israel tut so, als sei es
der Repräsentant des jüdischen Volkes. Jedoch selbst strenggläubige
Juden lehnen den Zionismus ab. Einer von ihnen schrieb z.B.:
„JUDEN
HABEN DIE TORA - ZIONISTEN EINEN STAAT! JUDEN HABEN KEINEN STAAT -
ZIONISTEN KEINE TORA!“ siehe:
http://der-jid.org/index.htm
Oder:
„Die Zionisten haben
das Herz des Judentums attackiert“ (ebenda)
Rabbi
Jitzchok Zev (Velvel) Soloveitchik sel. A. (der Brisker Rov)
Das
sind konservative Juden, für die sind Zionisten Abtrünnige und sie
halten den Kampf der Palästinenser für gerecht..
Wenn
du beklagst, dass es nichts Eindeutiges gibt, so irrst du. Zumindest wir
bringen es, aber nicht nur wir. Schaue dich einfach mal um. Warum macht
Israel die Kriege? Wem nützen sie?
Oder:
Jeder Mensch dieser Erde kann Staatsbürger Israels werden – wenn er
Jude ist und jüdischer Abstammung ist. In den 70er Jahren gab es in den
USA eine Bewegung der Farbigen zu Pro Judentum und es gab so was wie die
Black Moslems auch in Bezug auf das Judentum. Dese schwazen USA-Juden
wollten nach Israel einwandern. Das wurde ihnen verweigert. Sie seien
rassisch keine Juden.
Als
es in den 80er die Hungersnot in Äthiopien gab, wanderten äthiopische
Juden nach Israel ein. Äthiopien war bis in die ersteh Jahrhunderte der
Zeitrechnung mehrheitlich jüdischen Glaubens. Dann etwschieden sich die
Herrscher zum Christentum über zu treten. Aber eine Menge Menschen
blieben Juden. Und deren Nachkommen wanderten nach Israel ein. Dass auf
einmal Schwarze Juden sein sollten, war auf einmal ein Problem. Zum
einen konnte das Rabinat – das entscheidet über so etwas – nicht
deren Jude-Sein verwerfen, wie bei dn konvertierten schwarzen
Amerikanern, deren Vorfahren waren ja schon ein paar tausend Jahren
Juden, aber Neger als Juden? Man konnte ihnen das aber nicht so einfach
absprechen, also wurden sie Israelis.
Daran
kannst du erkennen, dass der Zionismus rassistisch ist. Araber, die z.B.
aus Haifa stammen und vertrieben wurden, können keine Israelis werden,
aber z.B, Gregor Gysi von den „Linken“ – obwohl auch der sich
nicht für einen Juden hält. Ich meine, in Palästina muss ein Staat
entsstehen, in dem Juden und Araber gleichberechtigt sind und keiner
diskriminiert wird. Aber dazu muss Israel vom Zionismus sich abwenden.
Nur so geht es. Und es gibt sowohl arabische, wie auch israelische
politische Gruppen, die genau das anstreben.
Ich
hoffe, dass ich dir etwas weiter geholfen habe und stehe dir für
weitere Fragen offen.
Rotfront
Günter
Ackermann
P.S.:
Beileid ist nicht nötig, ich lebe ja noch und hoffe, das ändert sich
auch nicht so schnell.
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