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Bei der Lektüre der DKP-Internetseite kommunisten.de:

Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen muss

Antikommunistische und antisowjetische Hetze auf offizieller DKP-Homepage

Von Günter Ackermann

Kommunisten-online vom 30. August 2011 – Er nennt seinen Namen nicht und zeichnet seine Machwerke mit „hth“ und er veröffentlicht auf der Internetseite des DKP-Vorstands „kommunisten.de“ recht oft und immer sind es Artikel zu grundsätzlichen Fragen. Aber auch bei der Homosexuellen-AG der DKP veröffentlicht er. So einen Artikel zur Situation der Schwulen und Lesben in China. Da wir nicht davon ausgehen können, dass die Hinz und Kunz bei sich veröffentlichen lassen und,  da „hth“ bereits mehrfach antikommunistisches Zeug auf der sich Kommunisten nennenden Internet-Seite brachte (so betete er kritiklos die Göebbels-Lüge nach, die UdSSR habe die polnischen Offiziere in Katyn ermordet), müssen wir davon ausgehen, dass nicht unwesendliche Personen in der DKP-Führung diesen ominösen „hth“ kennen und dessen Meinung teilen. Die Tatsache, dass „hth“ bereits  mehrfach sich ähnlich hervor tat, wundert da schon nicht mehr.

Zu beachten ist auch, dass laut Impressum dieser Homepage der Verantwortliche im Sinne des Presserechts kein geringerer als Klaus Weißmann, der Bundesgeschäftsführer der DKP, ist. Also nehmen wir ihn in die Verantwortung und schieben wir es nicht auf eine anonyme Redaktion. Dieser „hth“ veröffentlicht auf dieser Homepage zu oft um ihn als der Parteiführung Unbekannten vom Hochofen bei ThyssenKrupp anzusehen. Auch hätten schon längst Konsequenzen gezogen werden müssen. Teile der DKP-Führung kennen diesen „hth“ und nimmt dessen antikommunistischen Ausfälle billigend in kauf und/oder teilt sie.

Es geht um den Artikel „Stalin, der Verräter bist du“. Dabei zitiert er angeblich Willi Münzenberg.

Exkurs:

Willi Münzenberg

Münzenberg hat sich in der KPD und dar über hinaus in der Roten Hilfe der Weimarer Zeit, aber auch in der kommunistischen Publizistik, große Verdienste erworben. Dass soll hervor gehoben werden.

Auch im Pariser Exil setzte er erstmal seine gute Arbeit für die kommunistische Sache fort. So war er maßgeblich beteiligt an der Entlarvung der Brandstifter am Reichstag von 1933, nämlich die Nazis selbst. Das „Braunbuch über den Reichstagsbrand“ ließ die Nazipropaganda, die Kommunisten hätten es getan, wie eine Seifenblase platzen.

Auch  bei der Solidaritätsaktion für die Freilassung von Ernst Thälmanns, war er maßgeblich beteiligt, ebenso an der Vorbereitung und Durchführung des 1. Internationalen Schriftstellerkongress 1935 in Paris, der Rekrutierung der Interbrigaden im spanischen Bürgerkrieg usw.

Aber Münzenberg verlor mit der Zeit den engen Kontakt zu seiner Partei. Das mag an der Situation des Exils gelegen haben, ich weiß es nicht.

Jedenfalls zweifelte er immer mehr an der Richtigkeit der politischen Linie und stellte sich dann sogar gegen wichtige – und für die UdSSR lebenswichtige – Entscheidungen der Führung der UdSSR.

Als dann die sowjetische Regierung den Nichtangriffsvertrag mit Nazi-Deutschland abschloss, stellte sich Münzenberg dagegen. Damit war er sicher nicht allein der Meinung, dass es diesen Vertrag nicht geben dürfe. Mit den Nazis – meinten viele – schließe man keine Verträge ab, macht man es dennoch, so ist es Verrat.

Damit folgten diese Genossen der bürgerlichen Propaganda, denn dieser Vertrag zerstörte ihre Blütenträume, hatte die britischen und französischen Machthaber doch gehofft, die Sowjetunion hole für die Westmächte die Kastanien aus dem Feuer. Churchill formulierte es treffend so: Die beiden tollen Hunde – Hitler und Stalin – sollen sich gegenseitig zerfleischen. Und auf einmal war es aus mit der Hoffnung der Schwächung der UdSSR durch einen deutsch-sowjetischen Krieg zu einer Zeit, als die UdSSR noch nicht für den Krieg gerüstet war und sie mussten selbst die Suppe auslöffeln, die sie von 1933 an durch ihre Appeasement-Politik gebraut hatten. Seit 1933 hatten England und Frankreich Hitler aufgepäppelt und das so lange, bis Nazi-Deutschland zur ernsten Bedrohung wurde.

Indem die Regierung der UdSSR den Nichtangriffsvertrag abschloss, verhinderte sie, dass die Rote Armee einen Stellvertreterkrieg für England und Frankreich führen musste und damit die Existenz der Sowjetunion aufs Spiel gesetzt hätte.

Das erkannte Münzenberg nicht und stellte sich gegen die Führung der SU, der Komintern und der KPD. Der Ausschluss aus der Partei war die Folge.

Ende Exkurs Münzenberg

Zum Artikel des „hth“:

Der Autor folgt bewusst der Bezeichnung der bürgerlichen Propaganda und nennt den Vertrag „Hitler-Stalin-Pakt“ Er relativiert das auch nicht, sondern klammert die gesamte kommunistische Bewegung, incl. Komintern, aus der Gestaltung des Vertrags aus. Nur Hitler und die Nazi-Führung und Stalin und die Führung der KPdSU machten diesen Vertrag und das in der Absicht, die Sowjetmacht zu schwächen und letztlich zu vernichten. Damit folgt „hth“ der  Logik eines der schlimmsten und übelsten Verräter am Kommunismus: Leo Trotzki. Der nämlich sprach vom Doppelgestirn Hitler-Stalin.

Heuchlerisch fordert „hth“: „An einer umfassenden und tief gehenden dialektisch-materialistischen Aufarbeitung, Analyse und Bewertung dieses so verhängnisvollen Paktes fehlt es noch immer. Die nachstehende Analyse soll - aus Anlass des heutigen Jahrestages - ein Beitrag zum Schließen dieser Lücke sein.“

Dass es diese Analyse bereits gibt, verschweigt der famose Schreiber dieses Machwerks. Bereits 1948 erschien im Verlag für Fremdsprachige Literatur in Moskau eine umfassende Analyse der Entstehung dieses Vertrages.

Allerdings behaupten die Autoren nicht, an einer „umfassenden und tief gehenden dialektisch-materialistischen Aufarbeitung, Analyse und Bewertung…“ dieses Vertrags arbeiten zu wollen.

Diese auch soll das keine  Analyse … zum „Schließen dieser Lücke sein.“

Der sowjetische Text von 1948 IST  eine „umfassenden und tief gehenden dialektisch-materialistischen Aufarbeitung, Analyse und Bewertung…“ dieses Vertrages, dem man nichts hinzu fügen muss. ´ und der auch keine zu schließenden Lücken hinterlässt. Deshalb werden wir auch keine schreiben.[1]

Allerdings erwähnt „hth“ in keinem Satz, dass aus seiner Partei schon zwei Autoren sich mit dem Thema beschäftigten und zu ganz anderen Ergebnissen  kamen: Der frühere Vorsitzende der DKP. Kurt Bachmann und Josef Schleifstein, schrieben darüber und das, gestützt auf die Positionen des Textes von 1948.

Warum dieses antikommunistische und antisowjetische Machwerk?

Teile der DKP wetteifern mit der Partei die Linke in Anpassung an das kapitalistische System. Sie wollen, dass die DKP in der europäischen (rechten) Linkspartei nicht mehr am Katzentisch sitzen muss, sondern Vollmitglied wird. Und die Gysi-Partei verlangt ganz einfach Antikommunismus, will sie doch vergessen lassen, dass sie als SED selbst einmal kommunistisch war. Auch die Linkspartei übt sich in Anpassung an das imperialistische System, wenn auch auf höherem Niveau als die DKP, ist doch bei ihr der Anpassungsprozess weiter fortgeschritten. Sie beschließt inzwischen ewige Treue und Hingabe an das zionistische Apartheidsystem und das auch noch einstimmig. Oder sie entschuldigt sich ständig für das Unrecht, dass den Menschen in der DDR zugefügt wurde. Also dafür, dass

- alle Menschen Arbeit hatten,

- es weder Hartz IV noch Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld-Empfänger geben musste,

- dass niemand auch nur einen Pfennig für Krankheitskosten, Kuren, Arztbehandlungen und Medikamente zahlen musste,

- dass es bezahlbare Wohnungen für alle gab und Spekulationen mit Grund und Boden unmöglich waren,

- dass eine Politik des Friedens und der Völkerverständigung betrieben wurde usw.

Dafür entschuldigt sich ständig die Truppe um Gysi. Soweit ist die DKP noch nicht, aber ich bin guten Mutes, dahin kommt sie auch noch. Sie ist auf dem besten Weg dahin (siehe den Artikel von hth).

Wer ist der Autor hth?

Vorweg: Keine Ahnung. Es gibt aber einige Hinweise. Der Autor bringt in einem, Artikel den Hinweis, dass er einen Text aus dem Englischen übersetzt hat. Auch der antikommunistische Hetztext weist darauf hin. Er hat – so erklärte es mir einer der perfekt russisch kann – die englische Schreibweise der russischen Namen übernommen. Also kann er kein russisch, wohl aber englisch.

Das weist darauf hin, dass er nicht aus dem Osten stammt, sondern aus dem Westen.

Ferner schreibt er auch einen Text auf der Homepage der DKP-Schwulen-AG Queer über Schwule in China. Ein Hinweis darauf, dass er in der DKP- AG-Queer aktiv ist.

Und es gibt Hinweise darauf, dass er aus NRW stammt.

Also: Ein Wessi, der in der Schwulen-AG der DKP aktiv ist und wahrscheinlich in NRW wohnt und gut englisch kann.

Überlegt mal, liebe Leser. Kennt ihr einen aus der DKP, der diese Kriterien erfüllt? Dann schreibt uns, wir werden dann schon heraus bekommen, wer es ist und ihm seine Anonymität nehmen. Wer solch ein Zeug heraus kotet, der muss bloß gestellt werden, der darf sich nicht hinter einem Pseudonym verstecken können.

Fazit:

Kommunisten.de ist ein offizielles Organ des Vorstands der DKP und ausdrücklich die Ergänzung der UZ.

Das DKP-Vorstandsmitglied H.-P. Brenner schreibt auf eine Kritik an dem Machwerk als Antwort:

„kommunisten.de wurde vom Parteivorstand als Nachrichtenportal eingerichtet, damit die DKP unabhängig vom Rhythmus ihrer Wochenzeitung schnell auf aktuelle Ereignisse reagieren kann.“[2]  

Brenner distanziert sich ausdrücklich von diesem Artikel – er nennt den Inhalt blamabel, historisch unseriös und eine alle Klischees des Antikommunismus nachäffende Manier – wäscht aber den DKP-Vorstand rein, indem er behauptet, hth habe sein Machwerk ohne Absprache mit dem Parteivorstand auf die Homepage gesetzt.[3] Ich mag es nicht glauben. Hth muss Gönner im Parteivorstand haben oder ist selbst Mitglied des PV.

So ist Klaus Weißmann, Bundesgeschäftsführer der DKP, der presserechtlich Verantwortliche. Liest der nicht vorher, was er nachher verantworten muss?

Oder der Chefredakteur Michael Maercks war ehemals einer der Spitzenleute des DKP-nahen MSB-Spartakus, eine der Nachfolgeorganisationen des SDS. Der weiß ganz genau, was geht und was nicht. Wenn solch ein antikommunistischer Hetzartikel erscheint, dann ist das wohl überlegt und gewollt.

Es mag ja sein, dass Hans-Peter Brenner nichts davon wusste, aber andere schon. Auch muss im DKP-Vorstand bekannt sein, dass hth gern auf antisowjetischen und antikommunistischen Irrwegen wandelt.

So erschien am 10. April 2010 – auch auf kommunisten.de – der Artikel „Katyn - 70 Jahre danach“ des gleichen Autors. Auch hier werden kritiklos die Goebbelsschen Lügen übernommen, es wird nicht daran gezweifelt, dass die sowjetischen Staatssicherheitsorgane die polnischen Soldaten ermordet haben. Auch hier das gleiche Strickmuster einer Aneinanderreihung antikommunistischer Klischees:

„Stalin war in dieser Sache zunächst offen. Der zuständige Armee-Kommandeur war für die Freilassung aller Polen, Mechlis (Kommissar für staatliche Planung und Vertrauter Stalins) war für eine Behandlung als 'Volksfeinde'. Letztlich entschied das Politbüro der KPdSU am 5. März 1940, den größeren Teil der Gefangenen frei zu lassen, jedoch etwa 14.700 Offiziere, Grundbesitzer und Polizisten sowie 11.000 „Konterrevolutionäre“ (ohne Anklagen und Verfahren) zu erschießen. Stalin, Molotow, Mikojan und Woroschilow unterzeichneten den von Berija erstellten Befehl[4] eigenhändig, die Zustimmung von Kalinin und Kaganowitsch wurde gesondert auf der ersten Seite des Befehls vermerkt. Im April und Mai 1940 erfolgte der Vollzug in verschiedenen Orten in Weißrussland und der Ukraine durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD in schalldichten Hütten. Etwa 5.000 Ermordete wurden in Katyn in Massengräbern vergraben.“[5]

Niemand klopfte hth auf die Finger, niemand kritisierte diesen Artikel – zumindest nicht öffentlich. Mehr noch: hth ist immer noch einer der Autoren, die die meisten Artikel auf Kommunisten.de schreiben dürfen und das sind vor allem Grundsatzartikel.

Ich frage die linken Genossen in der DKP: Wann legt ihr diesen hth das Handwerk? Kommunisten.de ist, neben der UZ, das wichtigste Organ der DKP-Bundespartei. Selbst wenn man bedenkt, dass die DKP   dass man, bedingt durch die revisionistische Grundausrichtung der DKP, keine klare kommunistische Position erwarten kann, aber so offen antikommunistische Hetzartikel auf einer offiziellen Homepage des Parteivorstands, ist schon stark.

Andererseits: Sind einmal die Schranken gebrochen, also ist der korrekte Weg des Marxismus-Leninismus verlassen, schleichen sich die Konterrevolutionäre ein. Führende Leute der DKP, so der stellv. Parteivorsitzende Leo Mayer oder der vormalige Chefideologe der DKP, Robert Steigerwald, liebäugeln mit den Trotzkisten, der Ex-Vorsitzende Heinz Stehr lobt schon mal die Kollaboration mit den USA im Irak, der frühere stellv. UZ-Chef Ulrich Sander, scharwenzelt mit den Antideutschen und verleumdet die Kritiker des Zionismus.

Sie alle blieben ungeschoren und wurden nicht ausgeschlossen. Warum dann nicht auch solche offen antikommunistischen Artikel, wie von hth?

G.A.


[1]  Geschichtsfälscher, (eine historische Feststellung) siehe  

[4]  Inzwischen weiß man, dass es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handelt. Siehe; „Katyn – eine antisowjetische Fälschung“, Von M. Dumow mehr  

[5]  Katyn – 70 Jahre danach siehe  

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Erste Reaktionen auf den antikommunistischen und antisowjetischen Schandtext:

Brief an den DKP-Partrivorstand von G. Wassenaar

Bei dem hier in Rede stehenden Text gibt es keine Deutung und keinen Zweifel mehr – er steht kommunistischen Positionen total entgegen, ist strikt antikommunistisch und könnte so auch von Hubertus Knabe oder einem anderen Scharfmacher oder Hetzer entstammen.

Alte Dorfstraße 35

D-06886 Lutherstadt Wittenberg

Tel.:            +49 XXXXXXXXXXX

Funk:       +49 XXXXXXXXXXX

Mail:       wassenaar@web.de 

Parteivorstand der DKP

Bundesgeschäftsführer Klaus Weißmann

Hoffnungstr. 18

D-45127 Essen

Storkow, den Dienstag, 30. August 2011

meine Position und Forderung gegen Antikommunismus in der DKP

Sehr geeehrter Genosse Weißmann,

mit Entsetzen habe ich auf den Seiten des online-Portals der DKP den Text des Annonymen "Genossen" hth gelesen. Ich selbst bin gegen derartige Annonymitäten – kann man sich doch hinter derartigen Kürzeln immer verbergen und offen ganz andere Positonen vertreten. Als Genosse, als Kommunist ist es jedoch zwingend notwendig, den Menschen zu zeigen, dass man mit seiner ganzen Person, mit Leib und Seele, zu dem steht, was dort man sagt und dass man jederzeit zu seinen Worten auch zur Verantwortung gezogen werden kann – nicht wie bürgeliche Politiker, die es erschütternd finden, wenn man sie an ihre Wahlversprechen erinnert.  Wird von mir an irgend einer Stelle etwas der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, steht immer mein kompletter Name mit Anschrift und Telefon-Nummer daraunter. Schließlich möchte ich ja auch mit anderen Menschen in Kontakt kommen, mit ihnen diskutieren und mich über die Lebenssituation auseinandersetzen.

Leider ist es nicht das Erste mal, dass mir in der UZ, Positionen aufgestoßen sind, die ich eher der Gegenposition, also den Antikommunisten zurechnen muß.

Bei dem hier in Rede stehenden Text gibt es keine Deutung und keinen Zweifel mehr – er steht kommunistischen Positionen total entgegen, ist strikt antikommunistisch und könnte so auch von Hubertus Knabe oder einem anderen Scharfmacher oder Hetzer entstammen.

Um so verwerflicher, dass solch ein Text auf der offiziellen Seite der DKP steht – und da beginnt mein Zorn – diese von Kommunisten durch ihren Beitrag letztlich finanziert wird. Per Mail habe ich mich in erster Empörung dazu schon geäußert und vorläufig, bis zur Klärung jedewede weiter Beitragszahlung eingestellt.

Nach meiner Recherche, bist Du auf dem Portal benannt, dass Du die redaktionelle Verantwortung für die Seite hast, also auch den Verfasser kennen mußt. Ich erwarte eine klare Offenlegung, um welchen "Genossen" es sich hier handelt, damit sich die entsprechende Parteigruppe, aber auch die ganze Partei, mit der parteifeindlichen Position des Genossen auseinandersetzen kann und eventuell, sollte diese bei ihm Methode sein, auch den dann notwendigen Ausschluß beschließen kann. Ich gehe davon aus, dass dieser Beitrag auf den Seiten der DKP gelöscht wird, was ich bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt leider noch nicht feststellen kann – oder ist es die Absicht von Dir, dass antikommunistische Positionen auf unseren Seite stehen?

Ich erwarte eine schnelle Rückantwort, in Angst um den Zustand meiner Partei, die ich bisher immer noch als eine kommunistische eingeschätzt habe.

Mit kämpferischen Grüßen

Günther Wassenaar

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DKP-Kreisvorstand Gießen:

Protestschreiben an den Parteivorstand

 

DKP-Kreisvorstand Gießen:

Protestschreiben an den Parteivorstand

An die

Mitglieder des Parteivorstands der DKP

Hoffnungsstr. 18

45127 Essen

Betr.: Michael Maercks... der Verräter bist Du  

Liebe Genossinnen und Genossen,  

auf der Internetseite der DKP „kommunisten.de“ ist wieder einmal ein Artikel („Stalin, der Verräter bist du“) erschienen, der von seinem Inhalt her nichts mehr mit kommunistischen Positionen zu tun hat, sondern in unsäglicher Weise die Geschichte verfälscht. Der Verfasser versteckt sich zudem hinter einem Kürzel, anstatt sich zu dieser Geschichtsklitterung namentlich zu bekennen. Gerade in einer Zeit, wo es in der DKP in einigen Fragen unterschiedliche Positionen gibt, sollte alles vermieden werden, was geeignet ist, die Auseinandersetzung derart provokativ zu vertiefen und dem Klassengegner zuarbeitet. Es sollten solidarische und sachliche Diskussionen geführt werden.

Wir fordern daher den Parteivorstand auf, die Seite „kommunisten.de“ von einem anderen Genossen, einer anderen Genossin gestalten zu lassen.

Mit kommunistischen Grüßen

Quelle: e-Mail an die Redaktion K-online  

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