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USA-Konzern
Apple:
Macht
Riesengewinne und vergiftet seine Arbeiter in China
Chinas
Arbeiter warten immer noch auf Entschädigung vom Apple-Konzern
Von
Reinhold Schramm
Kommunisten-online
vom 28. Februar 2011 – iPod, IPhone und iPad gehören weltweit zu
den erfolgreichen und profitablen Konsumgütern, aber ihre lohnabhängigen
Produzenten haben nicht die besten Arbeitsbedingungen. Das führt in den
Produktionsstätten zu Gesundheitsschäden und zum frühen Tod der
Arbeiter.
Apple
veröffentlichte am 15. Februar 2011 seinen Jahresbericht zur sozialen
Verantwortung seiner Zulieferer. Demnach kommt es zum Einsatz von
minderjährigen Arbeitern, unsicheren Arbeitsbedingungen, mangelnde
Sicherheitsvorkehrungen und Umgang mit gefährlichen giftigen
Chemikalien. Im Bericht werden Selbstmorde in Fabriken von Foxconn und
die Vergiftung von 137 Arbeitern durch Chemikalien bei Apple-Zulieferern
in Suzhou aufgedeckt.
Dreizehn
Arbeiter sprangen von Gebäuden in den Foxconn-Werken in der ersten Hälfte
des vergangenen Jahres (2010). Die Suizide der chinesischen Arbeiter
haben mit der Unzufriedenheit über die mörderischen Arbeitsbedingungen
und schlechten Löhne zu tun.
US-Apple
hatte allein im vierten Quartal 2010 einen Gewinn von sechs Milliarden
Dollar erzielt. Die meisten Produkte des Apple-Konzerns werden auf dem
chinesischen Festland gefertigt. Die chinesischen Apple-Lieferanten
werden gezwungen, Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung
zu ergreifen. Dies verursacht eine massive Schädigung der Lebens- und
Gesundheitsinteressen der chinesischen Arbeiter.
In
zwei Werken der ostchinesischen Stadt Suzhou wurden 137 Arbeiter mit
Hexan vergiftet. Die giftige Chemikalie dient als Reinigungsmittel. In
Folge standen die geschädigten Arbeiter unter dem Druck der Geschäftsleitung,
dass sie „freiwillig“ die Fabrik verlassen sollen, sonst könnten
sie keine Entschädigung erhalten. [1]
Bisher
wurden nur diejenigen chinesischen Arbeiter vom US-Apple-Konzern entschädigt,
die das (chinesische) Unternehmen verließen und eine Erklärung
unterzeichneten, auf zukünftige Klagen – wegen Gesundheitsschäden am
Arbeitsplatz – zu verzichten.
Am
Dienstag sagten die Opfer, dass spezielle Gesandte von Apple auf die Bedürfnisse
der vergifteten Arbeiter beim United Win Technology-Zulieferwerk
eingehen sollen. Das 'UWT'-Zulieferwerk ist im Besitz der Taiwanesischen
Wintek Corp., die für US-Apple Bestandteile des profitablen iPhone
herstellt.
„Wir
haben drei Bitten an Apple“, sagte Hu Jie, ein Vergiftungsopfer.
„Erstens eine formale Entschuldigung. Zweitens die Einbeziehung einer
dritten medizinischen Partei, die uns eine gesundheitliche Untersuchung
und eine sanitäre Behandlung gewährt. Drittens eine angemessene Entschädigung,
da diese Vergiftung in unserer beruflichen Zukunft Spuren hinterlassen
wird.“ [2]
Laut
Bericht hatten bereits vergiftete und dauerhaft geschädigte Arbeiter
– für eine „Entschädigungssumme“ – eine
„Freistellungsvereinbarung“ unterschrieben, welche dem
US-Apple-Konzern die Verantwortung für weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen
– und damit für weitere Kosten – abnehmen.
Quellen
vgl.: [1] CIIC - german.china.org.cn - am 17.02.2011.
Giftiger
US-Apple: Chinesische Arbeiter leiden unter dem Erfolg des
Elektronikkonzerns.
http://german.china.org.cn/business/txt/2011-02/17/content_2194611.htm
[2]
China Daily / CIIC - am 25.02.2011.
Arbeiter
warten immer noch auf Entschädigung von US-Apple.
http://german.china.org.cn/business/txt/2011-02/25/content_22005186.htm
27.02.2011,
Reinhold Schramm |