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Schlechtes Bankenjahr in der kapitalistischen Weltwirtschaftskrise

im Jahr 2010 gingen iN DEN USA 157 BANKEN PLEITE

von Danny Carleer, Belgien

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Auf Kommunisten-online am 9. Januar 2011 – Die Krise hat es für jeden deutlich gemacht, dass ‘solide Stabilität’ auf die Finanzwelt nicht zutrifft. Im Gegenteil! Viele Banken mussten durch die Steuerzahler gestützt werden. Und sie sehen das auch schon für 2011 erneut voraus. Die Stützungsgelder aus der Staatskasse müssen eingehen. Und auch bei uns in Belgien kommen Geldzuschüsse an. Einst hieß es, dass unsere Banken „zu groß für Pleiten“ wären. Schon vergessen?

Hoffentlich kommen diese ach so großen Banken nicht 2011 mit neuen Zahlungsproblemen an. Die Chance besteht dafür sehr wohl. Bei Dexia und KBC ist die Gefahr recht groß. Sie haben viel Geld in den peripheren Euro-Ländern angelegt, von dem sie ohne Nothilfe bis Jahresende nichts haben werden. An der Börse von Brüssel verloren Dexia 40%, Ageas 35% und KBC 16% im abgelaufenen Kalenderjahr 2010.

Im Jahr 2010 gingen 9953 Firmen in Belgien in den Konkurs. Nie zuvor hat es in Belgien so viele Firmenpleiten in einem Jahr gegeben. Und das beeinträchtigt auch schwer das Geschäft der Banken.

Mal abwarten, was da noch passieren wird! Unterdessen schauen wir uns doch gerne mal die Liste der Banken an, die seit dem Jahr 2000 in den USA bankrott gingen:

http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html

Das ist doch eine ganze Menge! Vorwiegend kleine örtliche und Regionalbanken gingen bankrott, weil die Schuldner geliehenes Geld nicht mehr zurückzahlen konnten. Die regierungsamtliche Tabelle umfasst seit 2000 immerhin 349 Namen von Banken. 2010 wurden 157 Banken hinzugefügt. Ein neuer Rekord, um welchen die USA niemand beneidet. Für das abgelaufene Jahr ist die Liste obendrein noch nicht mal definitiv abgeschlossen.

Quelle:   http://www.dagvanhetsocialisme.be/openbarebank/?p=4141

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